Die Berliner Waldbühne (Archiv)
Bild: dpa/Sophie Tummescheit

Sido und Roland Kaiser - Waldbühne beendet im September Corona-Zwangspause

Mit zwei Meter Abstand darf in der Waldbühne wieder Konzerten gelauscht werden: Der Veranstalter öffnet die Freilichtarena ab September mit entsprechenden Hygieneregeln. Es sei ein Zeichen für einen Neustart von Großveranstaltungen.

Die Berliner Waldbühne öffnet nach monatelanger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie im September wieder für Konzerte. Zum Auftakt am 4. September kommt Schlagerstar Roland Kaiser in die Freilichtarena, einen Tag später folgt Rapper Sido. Für die Auftritte sei entsprechend den Hygiene-Regelungen nur eine begrenzte Publikumskapazität zulässig, teilte der Veranstalter Semmel Concerts am Mittwoch mit. Nur 5.000 der rund 22.000 Plätze dürften besetzt werden - mit gebührendem Abstand untereinander.

Im Gespräch sei eine Konzertreihe mit insgesamt acht bis zehn Shows, es liefen dazu die Gespräche mit den Künstlern. In Zusammenarbeit von Betreiber, Veranstalter und Sicherheitsdienst werde nun ein auf die Waldbühne zugeschnittenes Hygienekonzept erarbeitet.

Wirtschaftlich seien die Konzerte ein Kraftakt und "natürlich kein Zukunftsmodell", erklärte Semmel-Chef Dieter Semmelmann. Man wolle aber damit ein Zeichen für den Neustart von Großveranstaltungen setzen.

Sendung: Inforadio, 21.07.2020, 19:00 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    Sie können ja mal versuchen Rap oder Schlager zu produzieren. Das ist nicht einfacher als Klassik.

  2. 2.

    Ich bin wahrlich kein Schlager bzw. Rap Fan. Doch bei Roland Kaiser empfinde ich eine gewisse Sympathie für das was er leistet. Ich hoffe für beide, dass das Wetter auch auf ihrer Seite ist. Schade das die Fans der klassischen Musik nicht auch auf ihre Kosten kommen.

  3. 1.

    Schlager und Hiphop, passt zusammen.
    Beides billig produziert, dümmliche Texte und von der Industrie gehypt.
    Da kann Corona auch weitergehen.

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