Neuer Standort in Berlin - Techno-Club Griessmühle öffnet in Niederschöneweide wieder

Bärenquell-Brauerei in Berlin (Quelle: imago images/Christian Behring)
Bild: imago images/Christian Behring

Die Techno-Hauptstadt Deutschlands hat eine Institution zurück: Der Berliner Technoclub Griessmühle öffnet am Donnerstag erstmals wieder an seinem neuen Standort im Südosten der Stadt. "Besonders in diesen für die Kultur schwierigen Zeiten, sollten wir jede Chance wahrnehmen", heißt es in der Einladung der Veranstalter.

Geladene Gäste können am Donnerstag die neuen Räume auf dem Gelände der ehemaligen Bärenquell-Brauerei in Niederschönweide sehen. Die Teilnahme ist nur durch eine vorherige Anmeldung möglich. Zudem gilt auf dem ganzen Areal Maskenpflicht. Der Club des "Revier Südosts" ist vorerst nicht für das breite Publikum geöffnet. Unklar ist, wann die Tore für alle Feiergäste geöffnet werden. Bis dahin ist der Biergarten jeden Tag ab 14 Uhr zugänglich, wo frisch gezapftes Bier und kalte Getränke ausgeschenkt werden. Außerdem soll draußen Musik gespielt werden - entspannter bis schneller, harter Techno.

Die Zukunft des Techno-Clubs war ungewiss

"Weder die Schließung der Griessmühle, noch die zahlreichen beschwerlichen Aus- und Umzüge, konnten uns unterkriegen", heißt es weiter in der Einladung, "Wir sind wieder da - in alter Manier, an neuem Standort". Lange Zeit hatte die Grießmühle sein Zuhause an der S-Bahnstation Sonnenallee.

Ende Januar kam dann das Aus: Der Mietvertrag für das ehemalige Industriegebäude in Neukölln wurde vom Inhaber, einem österreichischen Unternehmen, nicht verlängert. Die Partyszene sah darin einen weiteren Beweis für das Berliner Clubsterben. Zwischenzeitlich zog der Club daraufhin in die Alte Münze in Mitte. Ende August wurde dann bekannt, dass die Macher einen neuen Standort auf dem Gelände der früheren Bärenquell-Brauerein in Schöneweide gefunden hatten.

Die Griessmühle ist für seine Partyreihen wie "Cocktail d'Amore", "Ismus" oder "Antidote" bekannt. Ob diese in den neuen Räumen weitergeführt werden, ist auch noch nicht bekannt.

Sendung: Radio eins, 17.09.2020, 8 Uhr

26 Kommentare

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  1. 26.

    Diese "Hoch"kultur können Sie hier jetzt jedes Wochenende am Ufer der Spree genießen.
    Wo wohnen Sie, dass S I E sich ein Urteil erlauben??

  2. 25.


    Finde ich nicht. Es beschreibt exakt den hier herrschenden Zustand, während einer dieser kriminellen Veranstaltungen. Es wird eklatant gegen die Immissionsgrenzwerte verstoßen. Wenn diese ,,Art” von Veranstaltungen einen solch weiträumig wirkenden Gesetzesverstoß erfordert, handelt es sich eben um eine Unkultur. Den vorherrschenden Trend jedweden Andersdenkenden in die rechte Ecke zu verabschieden, greifen Sie offenbar gern auf. Berlin ist mitnichten Techno - und die Anwohner waren schon vorher vorhanden. Ihr Denken wird es Ihnen ermöglichen zu ermessen, welches Recht überwiegt. Zudem handelt es sich bei einem der betroffenen Gebiete um die ehemalige Eisenbahnsiedlungsgesellschaft. Nach wie vor wohnen hier Menschen, welche im Schichtdienst für die Deutsche Bahn tätig sind. Womöglich überfährt Ihr Zug demnächst ein Haltesignal. Ich wünsche Ihnen vorab bereits eine gute Reise. Kommen Sie schadfrei ans Ziel!

  3. 23.

    https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/bezirksamt/artikel.4962.php
    Vielleicht möchte sich dort jemand mit diesem Problem beschäftigen.

  4. 22.

    Der neueste Bericht vom 25.09.20 = heute
    https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/09/berlin-schoeneweide-technoclub-griessmuehle.html

  5. 20.

    Unter dem Deckmantel von Subkultur versucht man einfach nur Kohle zu machen. Schaut euch bitte auch an wie viel Eintritt hier genommen wird am Wochenende (20/30 Euro).

    An alle, die sich durch den Lärm belästigt fühlen: Vernetzt euch, ruft bei Lärmbelästigung die Polizei, schreibt Beschwerdebriefe. Wenn wir auf unser Recht bestehen, sind wir noch lange keine Miesepeter. Das alles wurde an den Einwohnern vorbei entschieden - jetzt kommen hierfür die Konsequenzen. Dies wird aber nur klappen, wenn wir ALLE!!! etwas tun.

  6. 19.

    Adlershof. Reihenhaus mit Gärtchen in Richtung Schöneweide. Luftlinie mehr als drei Kilometer vom Ort des Geschehens entfernt - jetzt wird mir klar, wo das Gewummer her kommt... Die hohen Frequenzen werden durch Bebauung und Bewuchs gefiltert, übrig bleiben die Baßbeats - das ist nicht nur nervig, sondern hat auch physische Einflüsse auf den Körper (Herzfrequenz!).Eigentlich ist ein Club ein geschlossener Raum mit entsprechendem Schallschutz, der funktioniert nur über massive Wände - alles Andere ist eine OpenAir-Veranstaltung. Jeder Kneipenbetreiber muß beim Auftritt eines akustischen Gitarrenduos penibel auf Dezibelwerte achten - warum gilt diese Regel nicht auch für ein zur Kunst erklärtes hedonistisches Vergnügen einer relativ kleinen Gruppe? Oder anders gefragt: Warum machen Entscheidungsbehörden sich nicht VOR ihrer Entscheidung ein klares Bild von den zu erwartenden Zuständen bzw. warum haben sie hinterher nicht so viel Rückgrat, eine Fehlentscheidung nachhaltig zu korrigieren??

  7. 18.

    Habe ich schon!
    Inklusive Anzeige bei der Polizei wegen Lärmbelästigung!
    Letztes Wochenende und heute auch schon.
    Genau Leute: Meckern reicht nicht -> Anzeigen mindestens beim Umweltamt.

  8. 17.

    Ansprechpartner für Beschwerden ist das Umweltamt Treptow-Köpenick, schreibt Beschwerden!!!

  9. 16.

    Kannst ja herziehen und den Lärm genießen

  10. 15.

    "Nur" bis 22.00 Uhr?
    Die fangen aber um 9.00 Uhr - morgens - an! = 13 !! Stunden Techno-Terror!
    Drei und einen halben Tag lang.

  11. 14.

    Es ist ok (?), dass ich nicht mehr schlafen kann, nicht mehr bei geschlossenen Fenstern! in normaler Lautstärke den TV nutzen kann, an Lesen oder anderweitige ruhige Tätigkeiten nicht mehr zu denken ist und ich meinen eigenen Garten nicht mehr nutzen kann? In welcher Welt leben Sie? Es handelt sich tatsächlich um eine Unkultur, wie einer der Vorschreiber schon treffsicher erkannt hat. Gegen diese werden sich nicht nur meine Bemühungen richten.

  12. 13.

    Die haben doch nur bis 22 Uhr auf. Ist doch ok. Und natürlich ist das Kultur, auch wenn es nicht jedem gefällt.

  13. 12.

    Unglaublich! Schon die Meldung auf der Kulturseite des RBB zu bringen, ist so grotesk, dass man eigentlich lachen müsste. Was für eine Kultur soll das sein? Doch wohl eher Unkultur! Zusätzlich zu der an diesem Ort schon exorbitanten Lärmbelastung, noch eine weitere Quelle dieses bewiesenermassen gesundheitsgefährdenden Lärmmülls zuzulassen, und das wie man hört mit Unterstützung der CDU von Schöneweide und Johannisthal, die damit, (wie blödsinnig) ihre eigene dort wohnende Klientel in der Arsch treten. Haben uns gestern "nur" ca. 6 h in dem Gebiet aufgehalten und konnten danach nicht in den Schlaf finden, weil selbst fern von diesem Orte, der in dieser Zeit gespeicherte Lärm immer noch in unserem Kopf hämmerte. Eine punktuelle Lärmquelle dieses Ausmasses hätte doch eingehend und ausgiebig geprüft werden müssen. Wo bleibt da der Lärmschutz. Wer hat das genehmigt? Es muss alles getan werden, dass das aufhört!

  14. 11.

    Berlin ohne Touristen? -> Ein ersehnenswerter Zustand. Eine Marktbereinigung folgt dann gleich mit und sämtliche Anwohner haben wieder Ihre Ruhe. Lieber arm und nicht krank! Denn genau das verursacht der von der Griessmühle ausgehende Lärm von der alten Brauerei. Gern nehmen Sie ein ,,Bad” im Lärmteppich wenn die nächste Veranstaltung angesagt ist. PLZ 12487 hinter dem Bahndamm. Ihnen wünsche ich den Weitblick, der ihnen bisher versagt blieb.

  15. 10.

    Habe ich bereits getan, einschließlich Anzeige bei der Polizei.
    Bin bereit an jeder Bürgerinitiative o.ä. gegen diesen Club mitzuwirken.

  16. 9.

    Sonntag Abend 20:40
    Lautstarke Musik von der alten Brauerei. Unsere schulpflichtigen Kinder können nicht einschlafen.
    Ich möchte jetzt wissen wer dies genehmigt hat.
    Lt der Presse steht uns Anwohnern jetzt dies wöchentlich von Donnerstag bis Sonntag bevor. Die Freude ist riesig. Berlin möchte Lärm verringern und belastet im selben Atemzug seine Anwohner damit.

    Ich kann hier nur alle Anwohner auffordern die zuständigen Stellen mit Beschwerdenzu bombardieren!

  17. 8.

    Zieht doch selbst nach Schönefeld. Fordern. Pfft.
    Gäb’s die Clubs nicht, wäre Berlin nicht annähernd so interessant für Touristen und wäre arm und unsexy.
    Haltet’s doch einfach bis zum Winter aus, selbst auf Drogen ist’s draussen dann zu kalt.

  18. 7.

    Herzlichen Glückwunsch, mal wieder Bewohner 2. Klasse, hier darf Lärm gemacht werden ohne Ende, auch am Wochenende, ohne Rücksicht auf Anwohner, grad übers Wasser trägt der Lärm besonders gut
    DANKE Bezirksamt Treptow-Köpenick

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