Blick auf die Komische Oper Berlin von der Glinkastraße am 21.11.2020. (Quelle: rbb|24/Caroline Winkler)
Audio: Inforadio | 18.01.2021 | Ute Schuhmacher | Bild: rbb|24/Caroline Winkler

Rechtsstreit beendet - Bundesgerichtshof macht Weg zum Umbau der Komischen Oper Berlin frei

Die Komische Oper Berlin kann ihre Umbaupläne verwirklichen und auf dem Nachbargrundstück einen Neubau errichten. Der Bundesgerichtshof hat am Montag in letzter Instanz einen Grundstücksstreit zu Gunsten des Landes Berlin entschieden.

Damit ist nach sechs Jahren der Streit um das schmale Grundstück an der Glinkastraße direkt neben der Komischen Oper entschieden. Das Grundstück wird gebraucht, um im Zuge der Sanierung des Gebäudes neue Probensäle, Büros und einiges mehr für die Komischen Oper entstehen zu lassen.

Dieses Grundstück hatte der Senat vor 20 Jahren verkauft. Da der Investor dort nie baute, trat das Land Berlin später von dem Kaufvertrag zurück. Dagegen klagte wiederum der Käufer, die Investitionsgesellschaft IVG.

Schon in erster und zweiter Instanz hatte das Land Berlin vor dem Land- und Kammergericht Recht bekommen. Mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs ist die jahrelange juristische Auseinandersetzung um die Immobilie nun beendet.

Sendung: Inforadio, 18.01.2021, 19:40 Uhr

7 Kommentare

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  1. 7.

    Auch hier werden Dinge in Frage gestellt die keiner infrage stellt. Sie werden von ihnen nur demagogisch verknüpft. Feuerwehr u Rettung sind vorbildlich. Und die Oper wird's auch nach der Renovierung. Wozu das Gepluster?

  2. 6.

    Danke "Florian" für das Lesen. Die Besorgnis in Ihren Zeilen ist zum Teil berechtigt. Man kann sehr wohl im Straßenbild sehen, was einer Stadt wertvoll ist: Feuerwehr, Zustand der Schulen, aber auch Theater und Opernhäuser. Sie bemängeln 3, andere sagen warum nicht 4 :-) - im Artikel ging es nur um die Komische Oper, deshalb lag mein Augenmerk unter dem 3. Kommentar auf der Kunst.

  3. 5.

    @ Wossi

    Aber dafür sind nicht 3 Opernhäuser von Nöten und gerne würde ich ihre Reaktion sehen, wenn sie benötigte Hilfe beim Feuer oder einem medizinischen Notfall zu lange warten müssen und dadurch jemand ihrer Familie ums Leben kommt.
    Die Gesundheit und die innere Sicherheit brauchen dringend Geld für Personal und Ausrüstung, wir schaffen nicht die gesetzlichen Forderungen der Hilfsfristen. Also reicht 1 Opernhaus. Denn das menschliche Leben ist das höchste gut, welches zu schützen gilt und da ist die Kultur deleted Ereteintreffender.

  4. 4.

    Heimat ist nie gleich sondern immer und nur besonders. Zur Heimat Berlin gehört beispielsweise ein kultureller Radius mit 3 Opernhäusern. Was sie fordern, sind Selbstverständlichkeiten - mehr nicht .

  5. 3.

    Doch "Florian", "Opern" i s t auch Leben. Wer will schon o h n e?
    P.S. Steuern sind für Kunst sehr sehr sinnvoll, da Kunst von sich aus wirtschaftlich nicht refinanzierbar ist, Ohne Kunst = kein Leben. Welche Kunst für wieviel Geld kann nur eine demokratische Legitimation seriös händeln, dann werden auch erstaunlich wenig Fehler gemacht.

  6. 2.

    Das Geld was dieser Umbau bzw Neubau kostet sollte lieber in die Bildung, Gesundheit und innere Sicherheit gesteckt werden. Den Luxus von 3 Opernhäusern sollte Berlin auf Grund der Probleme, welche infolge von corona aufgetreten sind ernsthaft überdenken. Denn Opern retten kein Leben.

  7. 1.

    Klaus Landowsky lässt grüßen.

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