Nach der Wiedereröffnung - Brandenburgs Schlösser wollen an digitalen Angeboten festhalten

Schloss Rheinsberg , Brandenburg, Deutschland (Quelle: dpa/Karl-Heinz Spremberg)
Audio: Inforadio | 11.05.2021 | Christoph Martin Vogtherr | Bild: dpa/Karl-Heinz Spremberg

Interessierte werden die Schlösser Berlins und Brandenburgs auch nach der Corona-Krise häufiger vom heimischen Bildschirm aus besichtigen können. Während der Schließung habe man viel Energie in digitale Angebote gesteckt, sagte Christoph Martin Vogtherr, der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg am Dienstag im rbb-Inforadio. Vieles davon werde bleiben.

"Wir denken, dass wir da viel gelernt haben und sehr viel anbieten können, was für die Zukunft trägt." Während die Tore geschlossen waren, hatte die Stiftung etwa digitale Ausstellungen entwickelt und Video-Rundgänge mit Kuratoren und Restauratoren angeboten.

Rheinsberg und Caputh machen den Anfang

Nach rund einem halben Jahr coronabedingter Schließzeit werden ab Mittwoch wieder mehrere Schlösser für das Publikum geöffnet, zunächst in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin), Caputh (Potsdam-Mittelmark) und Oranienburg (Oberhavel). Weitere Schlösser werden in den kommenden Wochen folgen, so Vogtherr. Besucher müssen vorab im Internet Tickets buchen und in den Schlössern medizinische Masken tragen sowie sich an Abstandsregelungen halten.

Zwar habe man die publikumslose Zeit gut mit Restaurierungsarbeiten und Innenpflege überbrücken können, man habe aber auch die Menschen in den Räumen vermisst, sagte Vogtherr im Inforadio.

Sendung: Inforadio, 11.05.2021, 7:25 Uhr

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