Ab 18. Juni - Lederer will Berliner Tanzverbot im Freien aufheben

Archivbild: Gäste Tanzen im Club der Visionäre in Berlin Kreuzberg unter freiem Himmel. (Quelle: imago images/PEMAX)
Video: Abendschau | 07.06.2021 | Bild: imago images/PEMAX

Die Corona-Lage entspannt sich - auch die Berliner Clubszene will wieder zurück ins Leben. Was genau dort schon bald möglich sein könnte, war am Montag Thema im Kulturausschuss. Dort gab es von Senator Lederer hoffnungsvolle Signale. Von Kirsten Buchmann

Tanzende Massen, dicht an dicht – damit rechnet die Vorsitzende der Clubkommission Berlin, Pamela Schobeß, noch lange nicht. In ihren Club "Gretchen" passen normalerweise mehrere hundert Menschen. Nun darf sie zwar wieder für Veranstaltungen öffnen, allerdings nur für einen Bruchteil der sonstigen Gäste: "Wir haben eigentlich eine Kapazität von mehreren hundert Leuten. Aber bestuhlt mit einem Abstand von 1,50 Metern bekommen wir 36 Personen in das Gretchen."

"Wir würden gerne tanzen"

Ihrem Club fehlten so Einnahmen. Durch das Streamen von Veranstaltungen komme meist kein Geld rein, für die Menschen sei das auch kein Ersatz: "Clubkultur ist Nähe." In der Szene gebe es großes Unverständnis, warum Tanzen immer noch verboten. "Deshalb die große Bitte an alle, die sich für uns einsetzen: Wir würden gerne tanzen."

Kultursenator Klaus Lederer (Linke) versucht, der Clubszene Hoffnung zu geben. Seine Position für die Zeit ab 18. Juni im Freien lautet: "Wir als Kulturverwaltung wollen vielleicht nicht gleich 1.000 Leute auf einen Schlag, aber mit einer bestimmten Personenzahl Aktivitäten draußen - auch Tanzaktivitäten draußen - ermöglichen." Legale Alternativen mit Hygienekonzepten seien ihm lieber als illegale Geschichten, "wo die Leute aufeinander hocken".

Allerdings gibt es laut Pamela Schobeß erhebliche Hürden. So bekämen von den Bezirken wegen des Lärms nicht alle die Ausnahmegenehmigung, im Freien Musik zu spielen, und wenn, sei auch damit nicht alles geklärt: "Im letzten Jahr - ich hoffe, das wiederholt sich dieses Jahr nicht - hatten wir verschiedene Probleme mit den Ordnungsämtern, die leider die Verordnungen nicht so gut kannten wie wir." Sie bittet daher, die Verordnungen einfach zu gestalten und den Kommunikationsfluss zu gewährleisten, so “dass die Polizei und die Ordnungsämter wissen, was geht und was nicht".

Lange Durststrecke

Ein weiteres Problem für Clubs: Besonders ihre Konzerte mit internationalen Künstlern brauchten Vorlauf. Angesichts der nach wie vor bestehenden Pandemiesituation müssen sie Schobeß zufolge allerdings Konzerte inzwischen zum vierten Mal verschieben, auf Herbst 2022. Den Clubs fehlten außerdem internationale Besucher, die sonst kamen. Das wirkt sich ebenfalls negativ auf ihre Einnahmen aus.

Insgesamt sei es für die Clubs eine lange Durststrecke, warnt Pamela Schobeß. Deren finanzielle Lage schätzt sie alles andere als rosig ein. Selbst die versprochenen Bundesmittel für die Kultur seien wegen ihrer Konditionen kein Allheilmittel. Sie hofft daher, dass das Land sie weiter fördert.

Branche fordert nachhaltige Hilfe

Katja Lucker, die Geschäftsführerin des Musicboards, appelliert ebenfalls an die Parlamentarier im Berliner Abgeordnetenhaus, die Berliner Hilfen fortzusetzen. Denn die Folgen der Pandemie würden die Menschen noch lange begleiten. Viele hätten Schulden machen müssen. Leute im Alter 50 plus hätten Kredite aufgenommen: "Sie ohne sagen mir, sie glauben nicht, dass sie es vor ihrer Rente geschafft haben werden, die Kredite abzubezahlen."

Schon vor der Pandemie hätten viele unter prekären Bedingungen gearbeitet und kein Geld zurücklegen können, betont Pamela Schobeß. Sie appelliert daher mit Blick auf die Zeit nach Corona darüber nachzudenken, die Clubkultur grundsätzlich zu fördern, vergleichbar mit den Zuschüssen für Privattheater. Ob die Parlamentarier sich dessen annehmen, werden die Haushaltsberatungen des Abgeordnetenhauses für die kommenden Jahre zeigen.

Sendung: Abendschau, 7. Juni 2021, 19:30 Uhr

Beitrag von Kirsten Buchmann

34 Kommentare

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  1. 34.

    In Klärchens Ballhaus war ich noch nie - schätze mal, das ist 'ne kulturelle Bildungslücke. Aber die wird diese Saison noch geschlossen.
    Cafe Keese ... sehr Oldschool, was nicht schlecht sein muss, aber nicht meins.

  2. 33.

    Bei Antenne schreit meistens jemand rum. Bin auch Freund von Orchestermusik. Dann vermisse ich schon Jahrzehnte das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Es war ein Genuss. Der Jugend wird bewußt echte Kunst vorbehalten. Dahinter steckt System.

  3. 32.

    Eben, es ist ein Landessender, der viele verschiedene Geschmäcker mehrerer Generationen bedienen muss. Was Sie unerträglich finden, ist genau die Musik, die andere mögen und umgekehrt. Wenn Sie technisch so gut ausgestattet sind, kann es ja kein Problem sein, was anderes zu hören. Niemand zwingt sie Antenne Brandenburg zu hören.

  4. 31.

    Das ist nicht meine Summe. Ich habe aus der Berliner Zeitung zitiert, die sich wiederum auf eine Studie beruft. Lesen Sie den verlinkten Artikel, dann wissen Sie mehr. Dazu habe ich den Link extra angegeben. Wenn sie nach dem Thema googeln, finden sie noch mehr dazu.

  5. 30.

    Café Keese? Ist das nicht so ähnlich wie Clärchens Ballhsus? Mit Livemusik? Schönen Abend.

  6. 28.

    Erklär' mal wie das zusammenpasst - etwa ab dem 4.OG Schnappatmung mit Maske aber stundenlang Headbangen in Lost Places ... und zu den richtig Guten musste auch noch laufen ;-).

  7. 27.

    "Wollt ihr die Jugend verblöden ? - Mit Rabaukenmusik ?" Ok, zur Jugend gehöre ich nicht mehr, freue mich aber auch über jeden fischerfreien Tag. Gibt doch Alternativen im Radio StarFM, über DAB+ Radio BOB (war übrigens mal eine richtig gute Forenempfehlung), Playlist via Spotify(free) im Netz u.v.m.

  8. 26.

    Bei mir umgekehrt. Kabel ohne Ende. Sender sind im Samsung Fernseher und J.Last hab ich auch noch. 300 Technomaxis...etwa 1000 Lp '

  9. 25.

    Habe geantwortet auf ihre Berufanfrage; ist wohl im Nirvana entschwunden. Heute so seltsam bei rbb24.

  10. 24.

    In Hessen tanzt man auch in der Tanzschule. Tanzmusik hört man spät abends im Bett. Hessen ist anders. Nicht so flach-engstirnig wie Berlin und sauberer-viel sauberer. Schön ist es auf der Königsalm. Ganz anders als die Tanzwiese voller leerer Flaschen. Typisch Berlin.

  11. 23.

    Sie sind ja richtig unwissend. Es wurden Forschungsthemen bearbeitet. Als ich dort anfing war man dabei sich mit Kernfusion zu beschäftigen. Überall glaubte man das wäre schneller zu schaffen. Insgesamt 5 Jahre Abendschule machte ich zur Weiterqualifizierung. Über die Elektronik zur Mikroelektronik war logisch. Kennen sie das IHP ? Neeee? Dafür aber Tesla. Wasserfresser in Grünheide. Rammpfahlbetonbude ohne richtige Baugenehmigung. Ist doch auch was. ?

  12. 22.

    Was beklagen Sie sich dann über das Radioprogramm im Zusammenhang mit einem Bericht Tanzveranstaltungen vornehmlich für junge Leute in einem anderen Bundesland? Radiosender müssen übrigens mit der Zeit gehen. Bernhard Brink war schon damals als Schüler nicht mein Ding, wo doch meine Großeltern den doch ganz toll fanden und die Hitparade geschaut hatten.

    Ich staune immer wieder, welche Qualifikation Sie neben der Ausbildung als Triebwerksmechaniker und als jemand, der an der Kernfusionsfoschung der DDR beteiligt gewesen ist, noch haben. Sind Sie neben den ganzen Ausbildungen auch mal zum Arbeiten gekommen oder hat man Sie immer wieder schnell zur nächsten Umschulung geschickt?

  13. 21.

    Also ich bin auch mit Spreewasser getauft, und es stört mich, wenn ich nach 22:00 Uhr Musik hören muss, weil die feierwütigen Mitbürger keinen Bock auf Rücksichtnahme haben. Es stört mich, wenn ich mich im Park erholen möchte, und irgendein Vollpfosten mit seiner Boombox den ganzen Park beschallt. Es stört mich, wenn in den Öffis junge Leute die Musik so laut hören, trotz Kopfhörer, dass der ganze Zug seinen "Spaß" hat. Ja, ich war auch jung, und habe gefeiert, aber ich komme aus einer Generation, deren Eltern ihren Kindern noch etwas beigebracht haben, Rücksicht nämlich. Heute macht jede/r was er/sie will.

  14. 20.

    Nix mit Kabel; Technisat Digi-Dish 45. Perfekt montiert. Wanddurchbruch und Innendose. Auch Radiosender abgespeichert.

  15. 19.

    Lese gerade Open Air soll kommen. Eine gute Nachricht.

  16. 18.

    Unser Landessender ist nun mal "Antenne Brandenburg". Jahrzehnte konnte man da erträgliche Musik hören. Sogar richtige Schnulzen. Aber auch Sänger mit angenehmer Stimme. Als man sich von Bernhard Brink "verabschiedete" war bald danach nur Gegröhle in meist englisch angesagt. Ganz selten Albano & Romina..Habe natürlich eine gute CD-Sammlung und noch Technics Geräte. Aber am Frühstückstisch eben ein Küchenradio. Schalte dann fast immer auf inforadio um. DAB+ gibt es hier auch und als ausgebildeter Elektroniker habe ich nie Mist gekauft. Nun staunen sie nicht; habe mehrere Berufe mit "Zettel".

  17. 17.

    Ihre Summe klingt nach viel wenn man ansonsten maximal an den Lottojackpot denkt. Das BIP des Landes Berlin liegt allerdings bei rund 150 Milliarden Euro jährlich.

  18. 16.

    Ich kenne keinen Club, der direkt in einem Wohngebiet angesiedelt wurde und die Möglichkeit hat, openair-Veranstaltungen anzubieten. Vielleicht benennen Sie den direkt in Ihrem Wohnumfeld, der Sie so stört. Leben und leben lassen, das macht Berlin aus...Übrigens: ich lebe mein ganzes Leben, welches nun schon 63 Jahre zählt im Bezirk Friedrichshain. Die Clubs, von denen hier die Rede ist, befinden sich überwiegend in Wasser- und S-Bahnnähe.

  19. 15.

    Die Politik. Dr.Spahn wollte die 20 .Hat er noch diese Woche.

  20. 14.

    Hallo. Ich mache seit 20 Jahren Partys für Erwachsene. Ich weiß, wie sehr die älteren Menschen darunter gelitten haben, sich nicht treffen zu können und vor allem nicht gemeinsam tanzen zu können. Ich habe die Befürchtung dass es nie wieder wird wie vor Corona. Alles wird strickt durchorganisiert. Hygienisch. Das macht die Menschen traurig und seelisch krank. Es wird Zeit, dass wir wenigstens draußen tanzen dürfen, damit die Menschen nicht den Mut verlieren. Und es sollte auch ein Auge darauf geworfen werden, wie man möglichst schnell die Clubs wieder öffnen kann. Mal abgesehen von den Einnahmeverlusten, die ich habe, weil es nicht mein Haupterwerb ist und ich deshalb kein Recht auf Förderung habe.
    Liebe Grüße
    Sujate

  21. 13.

    Stellen Sie sich vor, es gibt doch wirklich echte Berliner, die es trotzdem stört. Sogar welche, die in dritter Generation hier leben :-). Es ist ein merkwürdiges Bild, was Sie von "Berlinern" haben.

  22. 12.

    Im Freien ist die Ansteckungsgefahr minimal und die Inzidenz ist im freien Fall. Es wäre völlig unverständlich Tanzen im Freien weiter zu verbieten! Auch in Parks muss das möglich sein, wir leben immer noch in einer freien Gesellschaft.

  23. 11.

    Denken Sie mal einfach ein bisschen weiter, als über den Clubtourismus hinaus. Von den Clubs leben ja nicht nur die paar Angestellten dort, sondern Geld damit verdienen auch Brauereien, Musiker, Technikverleihe, Versicherungen, Vermieter, Taxifahrer, Verkehrsbetrieben u. v. m. Alle diese spülen Geld in die Steuerkasse, das letztendlich auch Ihnen zu Gute kommt. Die Club- und Kulturszene betrifft nicht nur einen kleinen Teil der Bevölkerung, sondern ist für Berlin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Bereits 2019 gab es eine Studie. "Demnach setzte die Club- und Veranstaltungsszene 2017 rund 168 Millionen Euro um, hinzu kommen rund 50 Millionen Euro indirekte Umsatzeffekte für Werbewirtschaft, Großhandel oder Immobilien- und Bauwirtschaft." https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/clubs-in-berlin-so-stark-ist-die-szene-als-wirtschaftsfaktor-li.70883

  24. 10.

    Lärmbelästigung im Freien? Wer sich daran stört, kann kein echter Berliner sein. Bisher war Musik im Freien ohnehin bis 22 Uhr (außer Mittagszeit) ohne weitere Genehmigung erlaubt. Nach 22 Uhr musste man dann nach innen ausweichen. Und mal ehrlich: der Verkehrslärm in Berlin ist um ein vielfaches höher als sog. Lärm von Musik. Beeinträchtigt fühlen sich doch oft nur Menschen, die mit sich selbst hadern, vergessen haben, was es heißt, jung zu sein, Musik- und Tanzmuffel sind oder Zugezogene, die unbedingt nach Berlin wollten und nun eine Clubszene in ihrem gutsituiertem Umfeld kritisieren (obwohl diese meist eher am Standort war). Ein waschechter Berliner würde sich nicht daran stören, dass die Jugend tut, was Jugend nun mal ausmacht.
    Und wenn (leider noch notwendige) Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden - weshalb sollten Clubs draußen nicht öffen dürfen? Vertraut der Jugend etwas mehr...Herr Lederer sollte endlich mehr Rückrat zeigen und seinen Job machen!

  25. 9.

    Lederer ist aber nun einmal Clubsenator und muss dafür sorgen, dass Berlin weiterhin "arm aber sexy" bleibt. Dass gerade in den Clubs viele prekär beschäftigt sind, ist dann plötzlich auch nicht mehr wichtig.

  26. 8.

    UKW wird schon lange durch DAB+ ergänzt wie es auch selbst in Rüdersdorf Kabel-TV mit einer Vielzahl an Radioprogrammen gibt, so dass noch mehr Auswahl besteht. Mit z.B. einen Smart-TV wie einem Samsung aus der 8er Serie ist man mehr als nur gut bedient. Auch über Satelit kan man sehrt viele Radiosender empfangen etc. Wer allerdings mit einem uralten Aiwa "immer on" ist, darf sich nicht wundern, das Spartensender für Minderheiten keine der knappen UKW-Frequenzen zugeteilt bekommen.

  27. 7.

    Auch Sie scheinen auf einem anderen Planeten zu leben. Drehen Sie einfach mal am Radioknopf und schalten z. B. RBB Kultur (96,9) ein. Da läuft stundenlang klassische Musik. Außerdem auch im Klassik Radio (UKW 101,3). Wenn Sie einen Sender einschalten, der vorwiegend Musik der letzten 30 Jahren spielt und sich dann darüber aufregen, dass zu wenig Klassik dort läuft, kann ich nur den Kopf schütteln. Gehen Sie auch zum Bäcker und ärgern sich, dass dieser Ihnen kein Schnitzel verkauft? Ansonsten gibt es noch das gute alte Medium Schallplatte oder die CD. Ich empfehle die CDs 100 Meisterwerke der Klassik, 100 Meisterwerke der Oper oder 100 Meisterwerke von Bach oder Mozart. Wenn ich bestimmte Musik hören will, finde ich eine Lösung und kein Problem.

  28. 6.

    Wann waren Sie zuletzt mal in einem Berliner Club, dass Sie einen Zusammenhang mit Tanzmusik für alte Brandenburger Rentner herstellen? 1952?

  29. 5.

    Beeinträchtigungen der sogenannte ,Clubszene betreffen nur einen winzig kleinen Teil der Bevölkerung, nicht existentiell wichtig. Zudem betrifft es überwiegend reisende Erlebnishungerige im Lowcost Tourismus und das typische einheimische Milieu, mithin keineswegs wirtschaftlich so wichtig, wie gern dargestellt. In der Rangfolge der erforderliichen Bedürftigkeit, um Härten der Pandemie auszugleichen, ganz sicherlich nicht an forderster Stelle liegend.

  30. 4.

    Isi
    Ist doch mit dem klassischer Musik das gleiche. Einmal im Jahr, das Gleiche, das wars. Nur im Internet.

  31. 3.

    Ok, wenn aber draußen Masken getragen werden müssen, und luca app Pflicht ist, geht man lieber nach Brandenburg, lost places gibts genug.... ich komm mit ffp2 kaum die Treppe bei mir hoch, ist wie Höhentraining! Tanzen oder Konzert mit Maske? Dann lieber ne Jahreskarte bei der Stadtbibliothek.

  32. 2.

    Ach due meine Güte, ihr Kommentar erinnert doch sehr an die Alten, die in den 60ern über die Beatles und die Halbstarken wetterten oder Walter Ulbricht, der folgenden Satz von sich gab "Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen." Nichts gegen Enya und James Last. Beide laufen durchaus auch mal im RBB. Abgesehen davon war es nie so einfach wie heute, Musik nach dem eigenen Geschmack zu hören. Wenn Ihnen die Auswahl im Radiogerät nicht reicht, versuchen Sie es doch mal mit Internetradios, Deezer, Youtube und wie die ganzen Kanäle heißen. Woher wissen Sie eigentlich, dass jüngere Menschen keine Operette mehr kennen? Wenn Ihnen der Sinn danach steht, warum schalten Sie das Klassik-Radio nicht ein? Wer verbietet Ihnen das? Oder genießen Sie das Meckern einfach nur? Abgesehen davon, geht es in dem Artikel hier nicht um Radio, sondern um Clubs. Kennen Sie nicht? Macht nichts.

  33. 1.

    Habe schon viele Monate lang keine Tanzmusik im rbb oder sonstwo hören können. Nur Klamauk und dann noch: Mach mal lauter. ( Um die Nachbarn zu ärgern ? ) Nix mal fröhliche Klänge am WE oder konkret Sonntag. Immer die "schönste Musik für Brandenburg. 88.8 ist ja nun gleichgeschaltet; abends der gleiche Mist. Operette kennen jüngere Menschen gar nicht mehr. Erinnere mich an TANZABEND auf hr4 ? Wir waren zu Besuch und haben von 23:00 bis 24:00 h im Bett gelauscht. Alles hat seinen Grund: Wollt ihr die Jugend verblöden ? - Mit Rabaukenmusik ? Spielt doch mal Enya oder James Last. Oder Viva espania. Wer verbietet euch dasa ?

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