Festival in Berlin - Fête de la Musique bietet eines der ersten großen Open-Air-Konzerte

Archivbild: Menschen musizieren und genießen während der Fete de la Musique ein Live-Konzert im Görlitzer Park, Berlin Kreuzberg. (Quelle: dpa/Schulz)
Bild: dpa/Schulz

Berlin ist eine Stadt, in der man eigentlich immer Musik hört. Das ist auch die Idee der Fête de la Musique, die die Stadt am längsten Tag des Jahres offiziell zur Musikbühne erklärt. Am Sonntag startet sie mit einem großen Open-Air-Konzert. Von Anna Severinenko

Traditionell markiert die Fête de la Musique am 21. Juni den kalendarischen Sommeranfang. Dieses Jahr leitet sie aber auch einen wiederauflebenden Kultursommer in Berlin ein.

Das stadtweite Musikfestival muss aber auch dieses Jahr Corona-bedingt anders ausfallen als sonst: größtenteils im Live-Stream. Auf 50 Streaming-Kanälen werden am 21. Juni über 150 Musikevents aus der ganzen Stadt live übertragen. Ein Festival to go - mit Hip Hop, Dub Step, House, Elektro, Reggae, Pop, Klassik, Jazz, Latin und weiteren Musikgenres. Streamen werden - neben anderen - Westbam, Barrie Kosky, Katharina Mehrling und auch Programme der Berliner Clubs Gretchen und Ritter Butzke wird es geben, wie ein "Ritter Butzke on Tour" vom Wasser aus.

Konzerte mit Publikum sind wieder möglich

Was die Jahre zuvor normal war und das stadtweite Festival als solches ausmacht, ist in diesem Jahr eine kleine Sensation: Zum Auftakt des Fête wird dieses Jahr in den Gärten der Welt eines der ersten Open-Air-Konzert Berlins stattfinden - samt Bühne, Musikern und Zuschauern. Im diesjährigen Partnerbezirk Marzahn-Hellersdorf werden 500 Gäste am 20. Juni von Klaus Lederer (Die Linke), Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, begrüßt. Auf dem Programm stehen neben anderen Acts das junge Chorprogramm der Berliner Philharmoniker, die Vokalheiden, und die Youtube-Showband Make A Move aus Berlin.

Live-Konzerte finden an geheimen Orten statt

Wer kein Ticket für den Festival-Auftakt ergattern konnte, sollte am Montag Augen und Ohren in Berlin offen halten. Live-Musik wird man auch auf den Straßen und Gewässern der Stadt hören können. Ein Boot mit Live-Reggae wird auf der Spree schippernd den Sommer vertonen. Musik wird in Berlin auch auf mehreren Rikshas mit performenden Künstlern durch Berlin fahren. Selbst Straßenkonzerte sind dieses Jahr möglich, die Orte werden jedoch geheim gehalten, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden.

Die Fête de la Musique ist eine Veranstaltung des Landes Berlin. Für Musik ohne Sorgen wurde ein ausführliches Hygienekonzept vorgelegt. Die jeweiligen Veranstalter der Performances sind verpflichtet, die Abstands- und Hygiene-Regeln einzuhalten.

Sendung: Antenne Brandenburg, 18.06.2021, 16.40 Uhr

Beitrag von Anna Severinenko

7 Kommentare

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  1. 7.

    Immer diese Unken und Spassverderber! Sollen die doch ihre Paranoia woanders abreagieren!

  2. 6.

    Liebchen, Sie gehen mir mit Ihrer Corona-Psychose ordentlich auf den Geist. Sie kommentieren beinah jeden Artikel und haben nur eines im Kopf: Corona! Lassen Sie Leute in Ruhe und sperren Sie sich zuhause dauerhaft ein!

  3. 5.

    @Alice: sehe ich genauso :)

  4. 4.

    Ich wage zu bezweifeln, das die bisherigen Frust- äh Vorredner schon jemals, auch in weniger belasteten Zeiten, mit ein paar Freunden duch die Stadt getingelt sind und mal hier und da, bei der Fête de la Musique, den Darbietungen gelauscht und vll. ein paar neue Menschen kenngelernt haben. So wie auf dem Archivbild oben wird es diesmal mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aussehen - was auch verständlich und nachvollziehbar ist. Mir drängt sich allerdings die Frage auf, ob sie nie jung waren. Naja ... vll. nur vergessen ... kommt vor.

  5. 3.

    Na dann! :)

  6. 2.

    Dann soll die arg gebeutelte Jugend mal bei 36 Grad draussen tanzen, bevor sie von Mutanten heimgesucht wird. Vielleicht setzt dann der Verstand ein.

  7. 1.

    Na dann fröhliches feten. Die Delta - Variante feiert mit. Ich denke nämlich nicht, dass man bei ausgelassener Stimmung noch an irgendwelche Hygieneregeln denkt. Auch wenn die Infektionen draußen geringer sind, so sollte man doch achtsam sein. Sonst sind die zurückerlangten Freiheiten bald wieder Geschichte.

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