Bauwerk bis 2024 geschlossen - Schloss auf Berliner Pfaueninsel wird ab September saniert

Im September beginnt die Sanierung des Schlosses auf der Berliner Pfaueninsel (Quelle: Ritter)
Bild: Imago / Jürgen Ritter

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) beginnt im September mit der Sanierung des Schlosses auf der Berliner Pfaueninsel.

Seit der Schließung des Hauses im August 2018 hätten Gutachter- und Planungsbüros das Bauwerk vom Keller bis zum Dach untersucht, Schadensursachen analysiert und Konzepte für die bevorstehende Instandsetzung und Restaurierung entwickelt, teilte die Schlösser-Stiftung am Sonntag in Potsdam mit.

Pfaueninsel weiterhin offen

Die Sanierung soll bis Mitte 2024 dauern. Solang bleibe das von 1794 bis 1795 errichtete Schloss für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Die Pfaueninsel selbst sei jedoch weiterhin zugänglich.

Lustschloss gehört zum Unesco-Welterbe

König Friedrich Wilhelm II. ließ 1794 für sich und seine Geliebte Wilhelmine Encke, die spätere Gräfin Lichtenau, das ländliche Lustschloss im Ruinenstil auf der Pfaueninsel errichten.

Die rund 1,5 Kilometer lange und 500 Meter breite Pfaueninsel liegt in der Havel im Südwesten Berlins. Seit 1990 gehört sie mit zum Unesco-Welterbe.

Sendung: Abendschau, 29.08.2021, 19:30 Uhr

7 Kommentare

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  1. 7.

    Man hat ehr das Gefühl man fühlt sich pudelwohl auf dieser Insel, am besten ohne Besucher. Kann man ja verstehen, ist aber nun mal kein Eigentum.
    Gott sei Dank.

  2. 6.

    Scheinbar fühlen sich einige abkommandiert in die Peripherie. Für Berlin liegt das Berlin-Potsdamer Welterbe am Rande, für Potsdam ist es zentral. Bis zur Glienicker Brücke gelangt mensch sogar mit der Innenstadt-Fahrkarte Potsdam A.

  3. 5.

    Au h mir gegen ueber wurden sie schon pampig, corona hin oder her, Benehmen lernt man in der Jugend und nicht erst durch Weisung des Arbeitgebers.

  4. 4.

    Sehr gute Nachrichten. Das Pfauenschlößchen gehört für mich zu den schönsten Sehenswürdigkeiten, die Berlin zu bieten hat und muss unbedingt der Nachwelt erhalten werden. Ein großes Lob an die Mitarbeiter dort und ihrem Umgang mit diesem wunderbaren Erbe. Das Pfauenschlößchen ist wirklich etwas ganz Besonderes.

  5. 3.

    Nettes Personal auf Faehre und Insel wäre auch noch so eine Idee, man hat so seine Erfahrungen gemacht ueber die Jahre und dem sonderbaren Charme der Inselbewohner.

  6. 2.

    Eine sehr positive Nachricht.

    Auch wenn die Pfaueninsel wie auch die Gegend drumherum seit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 Teil von Berlin ist, so steht doch das dominierende Schloss auf der Pfaueninsel mit Blickrichtung Potsdam. Es ist somit bedeutungsgeschichtlich weit mehr auf Potsdam als auch Berlin bezogen. Damit will ich aber auch bewenden lassen, denn es geht mitnichten um eine Veränderung von Grenzen, wenn sich dann alle Akteure einig sind, das Berlin-Potsdamer Weltkulturerbe als ein gemeinsames zu begreifen.

    Die Fahrkartenlösung sieht allerdings immer noch anders dazu aus. Berliner können mit einer Ergänzungsfahrkarte über Berlin A B hinausfahren, Potsdamern mit Potsdam A B bleibt die Ergänzungsmöglichkeit in Richtung Pfaueninsel und Wannsee versperrt. Potsdam C wirkt zwar drumherum, doch unter Komplettaussparung von Berlin.

    Was das Schloss angeht, so wünsche ich eine gute Hand.

  7. 1.

    Dann können sie ja endlich mal den Teil in der Mitte reparieren höhö

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