Interview | rbb-Doku "Wir Kinder der Mauer" - "Ohne diese Liebe wäre ich nicht in die DDR gezogen"

Katrin Eder mit ihrem Mann (Quelle: Zoom Medienfabrik GmbH)
Audio: rbb 88,8 | 06.08.2021 | Interview mit Katrin Eder | Bild: Zoom Medienfabrik GmbH

Katrin Eder wird in München geboren und zieht in den 1970er Jahren als junge Frau in die DDR - der Liebe wegen. Im Interview erzählt sie, was sie daran reizte, wie sie das System wahrgenommen hat und ob sie die Entscheidung für die DDR jemals bereut hat.

Der 13. August 1961 - der Tag des Mauerbaus - hat auf lange Zeit das Leben vieler Kinder und Jugendlicher bestimmt. 28 Jahre lang sind Mauer und Stacheldraht eine vorgefundene Realität in ihrem Leben. Manche lehnen sich gegen ihren vorgezeichneten Lebensweg auf, andere finden sich mit der Teilung ab. Der Dokumentarfilm "Wir Kinder der Mauer" geht den Geschichten dieser Heranwachsenden zwischen 1961 und 1989 nach.

Auch Katrin Eder erzählt in dem Film ihre Lebensgeschichte. Die gebürtige Münchnerin zog 1976 von West-Berlin in die DDR und heiratete dort ein Mitglied des SED-Singeklubs "Oktoberklub".

rbb: Frau Eder, was hat Sie am Anfang am meisten an der DDR fasziniert? Die Liebe oder das System?

Katrin Eder: Als ich noch in München gelebt habe, war ich bereits in der DKP [Anm. d. Redaktion: Deutsche Kommunistische Partei] politisch aktiv. Von daher war ich dem System schon mal nicht abgeneigt. Im Gegenteil, es hat mich sehr interessiert. Ich bin damals von München mit meinem Freund nach West-Berlin gezogen und habe durch einen Journalisten, der bei der Zeitschrift "Vorwärts" war, die Tageszeitung der SPD damals, und in Ost-Berlin akkreditiert war, Kontakt zu Leuten bekommen. Ich habe mich dort verliebt. Und dann war natürlich mein Interesse noch etwas größer. Ohne diese Liebe wäre ich nicht in die DDR gezogen - mit Sicherheit.

Katrin Eder in dem Dokumentarfilm "Wir Kinder der Mauer" (Quelle: rbb)
rbb

Katrin Eder wird 1956 in München geboren und tritt bereits als Jugendliche in die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ein. Sie beginnt eine Ausbildung zur Erzieherin in einem antiautoritären Kinderladen, um aus ihrem konservativen Elternhaus auszubrechen.

Mit 17 Jahren zieht sie nach West-Berlin und wird dort 1974 Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins. Auf einer Party lernt Eder Mitglieder des DDR-Oktoberklubs kennen und trifft ihren zukünftigen Ehemann. 1976 zieht sie in die DDR und nimmt die Staatsbürgerschaft an. Sie arbeitet als Erzieherin. Als Mutter von drei Kindern zieht sie sich schließlich ins Privatleben zurück.

 

Das war aber schon ein großer Lebensunterschied – vom Starnberger See nach Ost-Berlin. Fanden Sie das abenteuerlich?

Ich fand es in erster Linie abenteuerlich. Viele aus der linken Szene meinten, dass ich doch rübergehen sollte, wenn es mir so gut gefällt. Es gab aber auch die Überlegung, ob mein damaliger Mann in den Westen zieht. Das wollten wir aber eigentlich nicht. Und die Leute, die ich bis dato kennengelernt hatte, waren eigentlich auch alle cool drauf. Mein Mann war Mitglied im Oktoberklub. Das heißt die Leute, die in dieser Singebewegung aktiv waren, haben sich nicht so sehr von den Leuten unterschieden, die ich in West-Berlin kannte. Von daher war es für mich spannend, mit 20 dorthin zu ziehen.

Sie haben in der DDR als Erzieherin gearbeitet, was Ihnen dann doch nicht so gefallen hat, weil es doch plötzlich ein bisschen rauer wurde?

Ich hatte meine Ausbildung gemacht, als im Westen gerade die antiautoritäre Erziehung noch voll im Gange war. Ich habe in München eine Ausbildung begonnen, die ich in West-Berlin zu Ende gemacht habe. Dann bin ich in die DDR gezogen und es stellte sich die Frage, was ich in der DDR beruflich mache. Wenn man die Staatsangehörigkeit noch nicht hatte, durfte man nicht in der Volksbildung arbeiten. Das heißt, Schule und Hort gehörten zur Volksbildung, wo Erzieher gearbeitet haben. Da ich meine Staatsangehörigkeit erst ein halbes Jahr später bekommen habe, habe ich die Krippe gewählt, die zum Gesundheitswesen gehörte, und da konnte ich arbeiten.

Wie war das aber, wenn Sie aus der antiautoritären Erziehung kamen, muss Ihnen irgendwann aufgefallen sein, dass dieses System anders arbeitet.

Das war sehr abenteuerlich, weil ich ja komplett anders drauf war. Wenn man einer linken Partei angehört, ist man es gewöhnt, zu opponieren. Das hatte ich in mir. Es war ein besonders striktes Regime und hat natürlich mit meinen Vorstellungen von Erziehung nicht so richtig zueinander gepasst.

Wie ging es Ihnen damit?

Das war sehr befremdlich. Ich dachte erst einmal, dass alle Leute mit Parteiabzeichen meine Freunde sind. Ich habe schnell gemerkt, dass eigentlich eher die Leute sympathisch waren, die dieses Parteiabzeichen nicht trugen. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, in der SED – der Schwesterpartei der DKP sozusagen – mitzuarbeiten. Denn ich wurde aufgefordert, der SED beizutreten und Mitglied zu werden. Ich habe auch ganz offen gesagt, dass ich mir das nicht vorstellen kann und dass mir die Leute, die in der Partei sind, nicht liegen.

Katrin Eder (Quelle: Zoom Medienfabrik GmbH)
Katrin Eder heiratete 1977 in der DDRBild: Zoom Medienfabrik GmbH

Hatten Sie mal dieses Gefühl, dass etwas schiefgelaufen ist und sie zu naiv waren, oder haben Sie gedacht, jetzt unterstütze ich mal die anderen und reformiere die DDR. Wie war Ihre Gefühlslage?

Dass ich etwas Falsches gemacht habe, hatte ich nicht gedacht. Mein Herz schlug immer noch links, und es schlägt auch heute noch links. Nein, diesen Eindruck hatte ich nicht. Ich habe mich nur sehr gewundert, und es hat mir so ein bisschen die Augen geöffnet. Ich habe verstanden, dass die Genossen in der DDR eine komplett andere Aufgabe hatten als die Genossen im Westen. Weil die Genossen in der DDR mussten sozusagen die Leute vom Sozialismus überzeugen.

Aber fanden Sie das richtig?

In gewisser Weise habe ich schon damals gedacht, dass man möglicherweise die Leute zu ihrem Glück zwingen muss, wenn man so einen Staat aufbauen will und die Leute überzeugen sollte, dass es eigentlich das bessere System ist.

Fernsehtipp

Wir Kinder der Mauer - Film von Kristin Siebert und Christian von Brockhausen (10.08.21, 20:15)
rbb/NDR/ECO Media TV-Produktion GmbH/Rudi Thurow

Sendetermine - "Wir Kinder der Mauer"

"Wir Kinder der Mauer" von Kristin Siebert und Christian von Brockhausen ist seit 5. August in der ARD-Mediathek abrufbar. Der Film wird am 7. August im Ersten ausgestrahlt um 21:50 Uhr, sowie am 10. August um 20:15 Uhr im rbb Fernsehen.

Gab es einen Punkt, an dem Sie die Position mal verändert haben, oder haben Sie an das System geglaubt, bis es zusammenbrach?

Es gab mal einen Punkt, wo ich sehr gezweifelt habe und sehr frustriert war. Ich glaube, dass war 1983 als mein Vater 65 Jahre alt wurde. Meine Eltern lebten in München. Damals begann es, dass man zu runden Geburtstagen der Verwandtschaft in den Westen fahren durfte. Ich habe auch einen Besuchsantrag gestellt. Das war aber schwierig, weil man eigentlich, wenn man in der Volksbildung tätig war - ich war in einer Sprachheilschule als Erzieherin tätig - hatte man gar nicht den Wunsch zu haben, in den Westen zu fahren. So möchte ich es mal formulieren.

Ich habe aber trotzdem diesen Besuchsantrag gestellt. Meine Direktorin hat es auch mutigerweise befürwortet, denn zunächst musste der Direktor der Schule dies befürworten. Dann ging es an den Stadtbezirksschulrat und so weiter. Zwei Tage bevor ich fahren wollte, sollte ich das Visum beim Polizeipräsidium in der Keibelstraße abholen. Dann wurde mir aber mitgeteilt, dass ich nicht fahren darf. Es war generell so gemacht, dass man erst kurz vorher erfahren hat, ob dem stattgegeben wurde oder nicht.

Sie haben dann das erfahren, was Hunderttausende DDR-Bürger auch erfahren haben und was bei denen oft dazu geführt hat, dass sie gesagt haben, jetzt haben wir aber Nase voll, das ist irre. Sie fanden das jetzt nur persönlich irre? Denn dass das System so agiert, das wussten Sie ja.

Ja, das wusste ich. In meinem Fall habe ich mich zutiefst getroffen gefühlt, weil ich mir gedacht habe, ich will eigentlich Gutes für diesen Staat, ich engagiere mich. Ich fühle mich als Genossin. Ich fühle mich links. Ich will, dass dieses sozialistische System aufgebaut werden kann. Warum vertraut man mir nicht, dass ich meinen Vater besuchen kann? Das ist doch absurd.

Mauerbau im rbb

Mauer Macht Mensch | Endlich lacht das Morgenrot © HABANS Patrice / Kontributor
HABANS Patrice / Kontributor

Podcast bei rbbKultur - Mauer Macht Mensch

In neun Radio-Dokus und Hörspielen aus dem Rundfunkarchiv wird erzählt, wie die Mauer das Schicksal der Menschen im Osten und Westen der Republik geprägt hat und unser Leben bis heute noch beeinflusst. rbb-Moderator Knut Elstermann unterhält sich vorab mit den Autoren und Autorinnen über ihre Werke.

ARCHIV - Berlin: Arbeiter bauen die Mauer an der Sektorengrenze an der Bernauer Straße in Berlin, August 1961
dpa

Übersicht - 60 Jahre Mauerbau im rbb Fernsehen

Das rbb Fernsehen erinnert mit diversen Sendungen an den Mauerbau. Am 13. August werden zwei Gedenkveranstaltungen aus Berlin und Brandenburg übertragen:

Um 09:55 Uhr Live von der Bernauer Straße

Um 16:25 Uhr: Live aus Hohen Neuendorf

Ich gehe freiwillig in dieses Land, hatte mittlerweile zu dem Zeitpunkt zwei Kinder, die ich sozusagen als Pfand zurückgelassen hätte. Warum lässt man mich um Gottes Willen nicht fahren? Und da habe ich sehr daran gezweifelt. Und ich habe auch, als ich diese Ablehnung bekommen hatte, das war kurioserweise der Tag, an dem ich genau sieben Jahre zuvor eingereist war in die DDR, extrem frustriert.

Ich hatte dann aber an Frau Honecker geschrieben und ich durfte doch ausreisen. Wenn mir das nicht gestattet worden wäre, dann weiß ich nicht, was ich dann gemacht hätte. Ja, da war ich sehr verletzt und persönlich getroffen. Und habe auch gezweifelt.

Aber dass die anderen alle nicht durften, das fanden Sie dann richtig?

Nein, das fand ich auch nicht richtig. Es fragen immer so viele, wie ich dieses System fand. Ich bin damals Mutter geworden. Ich war höchstverliebt und jeder weiß, man ist gaga im Kopf.

Da spielte das System in diesem Fall nur eine untergeordnete Rolle.

Genau. Das war meine Hauptmotivation. Ich habe zwei Kinder bekommen. Ich habe den Alltag stemmen müssen. Wir haben in einer kleinen Wohnung im vierten Stock mit Kohleheizung gewohnt. Da habe ich mich um die aktuelle Tagespolitik nicht so sehr gekümmert.

Ihre Freundin Jutta Speidel, die Schauspielerin, kommt in dem Film zu Wort und sagt, warum ist meine Freundin so deppert. Haben Sie irgendwann auch dieses Gefühl gehabt, dass Sie das mal waren? Oder würden Sie heute sagen, das ist meine Überzeugung. Und die habe ich auch noch heute.

Deppert würde ich jetzt nicht sagen. Ich würde sagen, es ist sehr abenteuerlich, was ich da gemacht habe. Ich war schon immer ein verrückter Teenager, und es entspricht meinem Wesen, sowas zu machen. Es ist meinem jugendlichen Alter zu Schulden gekommen, dass ich so etwas gemacht habe. Und ich bereue es nicht. Es war eine irre Erfahrung für mich.

Ich kann auch heute nicht sagen, dass ich jetzt glücklich bin, wieder im kapitalistischen System gelandet zu sein, obwohl ich mich natürlich auch freue, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist. Aber ich bin immer noch nicht jemand, der sagt, ja, das war unverantwortlich oder so wie es war, konnte es nicht gut gehen. Aber es ist immer noch eine Idee in meinem Kopf, wie es eine gerechtere Gesellschaft geben könnte.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview mit Katrin Eder führte Ingo Hoppe, rbb 88,8. Der Text ist eine redigierte und gekürzte Version. Das vollständige Gespräch können Sie im Audio-Player nachhören.

Sendung: rbb 88,8, 06.08.2021, 18:10 Uhr

13 Kommentare

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  1. 12.

    Das Thema gab es schon an anderer Stelle: man kann, manchmal muß man VERGLEICHEN (vergleichende Studien z.Bsp.), ob man dann das Verglichene auch GLEICHSETZEN kann, ist die Frage.

  2. 11.

    Kann nur zustimmen!
    Diktatur des Proletariats : Diktatur des Kapitals ...
    ... sicherlich für jeden eine sehr individuelle Lebenserfahrung mit teils schwerwiegenden Auswirkungen

  3. 10.

    Ich weiß nicht, woher Sie stammen und wie alt Sie sind, aber auch unter der Diktatur des Proletariats, wie es im Osten so schön hieß, gab es gewisse Freiheiten, während die Diktatur des Kapitals auch nicht alle zulässt. Ich habe jedenfalls als Jugendliche im Osten gar nicht so viel anders gelebt, als viele meiner Altersgenossen im Westen, wie sich später rausstellte. Klar, gab es Einschränkungen, nicht umsonst hab ich das Land gewechselt. Aber dennoch darf man nicht nur Schwarz-Weiß denken. Viele Menschen hatten sich eingerichtet und waren mit den Sicherheiten zufrieden, die die geringen Mieten, die Unterbringung der Kinder und der geringe Preis der Grundnahrungsmittel bot. Ich war übrigens überrascht, als ich Mitte der 80er nach Westberlin kam, wie viele kaputte Häuser und Wohnungen mit Ofenheizung es noch gab. Bis auf die buntere Werbung sah es nicht viel anders aus als in Ostberlin. Und ja, ich vergleiche beide Staaten miteinander, weil ich in beiden gelebt habe.

  4. 9.

    Sie wollen nicht allen Ernstes eine Diktatur mit einem freien Land vergleichen?

  5. 8.

    Guter Kommentar dazu. Ich kenne jemanden, der in die damalige DDR immigrierte und schon kurze Zeit später wieder bei uns auftauchte im Westen. Also so toll kann’s“Drüben“ nicht gewesen sein. Aber seine verschroben sozialistischen Ansichten vertritt er heute noch.

  6. 7.

    Worüber ereifern Sie sich so? Der Kommentator schrieb, dass die junge Frau die DDR "als das bessere Deutschland empfand". Er behauptet nicht, dass es das bessere Deutschland war und auch die junge Frau kommt später ins Grübeln. Schauen Sie sich die Doku an. Ich habe übrigens in Ost und noch vor der Wende in West gelebt und kann nur sagen, das "bessere Deutschland" war keins von denen - beide hatten ihre Stärken und Schwächen - und vom "besten Deutschland aller Zeiten" sind wir auch noch weit entfernt.

  7. 6.

    Aha, das bessere Deutschland? Wo man erschossen wurde, wenn man die Grenze überwinden wollte? Wo man bespitzelt wurde? Wo die Bonzen alles hatten und das Volk unter Mangelwirtschaft litt? Wo es Zwangsadoptionen gab? Wo Ausreisewillige alles verloren haben und ausgegrenzt wurden? Wo man heiraten musste um eine vernünftige Wohnung zu bekommen? Wo man 20 Jahre auf ein Auto warten musste? Wo man hinreisen durfte, wohin mal wollte…….ach nein, ging ja nicht. Wo man frei seine Meinung äußern durfte…..ach, ging ja auch nicht…..man hatte dann schnell mit der Stasi zu tun. Das war also das bessere Deutschland? So, so……….

  8. 5.

    Oha, das "l" war zuviel und hat den Sinn des Wortes komplett verdreht... Tut uns leid! Wir bedanken uns fürs aufmerksame Lesen und haben den Fehler korrigiert. Schönen Sonntag Ihnen!

  9. 4.

    Korrekturhinweis: Der Oktoberclub war Teil der Singebewegung und nicht „Singlebewegung“

  10. 3.

    Das war wirklich eine sehenswerte Doku mit interessanten Biografien.

  11. 2.

    Wo ist denn das naiv? Selbst Wolf Biermann hat seinen erzwungenen Wechsel von Ost nach Westberlin, als „vom Regen in die Jauche“ bezeichnet. Also fand das westliche System sehr fragwürdig! Das diese junge verliebte Frau die DDR als das bessere Deutschland empfand ist nicht verwunderlich und das hat selbst Heinrich Böll so formuliert. Toller Beitrag sehr gute Antworten

  12. 1.

    Die naiven sterben nie aus und werden ausgenutzt.

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