Höhepunkte der Saison 2020/21 gewählt - "Theater heute" vergibt Auszeichnungen auch nach Berlin

Deutsches Theater, Kammerspiele und Box in der Schumannstrasse 13a in Berlin (Quelle: dpa/Christian Behring)
Bild: POP-EYE

In einer vom Berliner Fachmagazin "Theater heute" [der-theaterverlag.de] veröffentlichten Bewertung ist das Stück "Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden" zum "Stück des Jahres" gekürt worden. Es stammt von der deutsch-schweizerischen Autorin Sibylle Berg und hat im Oktober 2020 seine Uraufführung am Gorki-Theater in Berlin gefeiert.

Auch das Deutsche Theater (DT) in Berlin kann sich über zwei Auszeichnungen für seine Inszenierung von Schillers "Maria Stuart" freuen. Das Bühnenbild von Judith Oswald überzeugte ebenso wie die Kostüme von Sibylle Wallum.

Nach Angaben des Magazins "Theater heute" haben sich 38 Kritiker und Kritikerinnen an den Bewertungen beteiligt.

Schauspielhaus Zürich hat sich besonders bewährt

In Zürich gibt es ebenfalls Grund zur Freude. Dort spielt mit der unter anderem aus der "Stromberg"-Reihe bekannten Maja Beckmann die Schauspielerin des Jahres. Aus Sicht der Kritik überzeugte sie als Schwägerin in "Einfach das Ende der Welt". An ihrer Seite spielte Benjamin Lillie - der lange am Berliner DT engagiert war - er erhielt die Auszeichnung als Schauspieler des Jahres.

Insgesamt hat sich "in einem pandemiebedingt auch für die Theaterszene extrem schwierigen Jahr" das Schauspielhaus Zürich aus Sicht der Kritikerinnen und Kritiker besonders bewährt. Dort war mit dem Theaterstück "Juste la fin du monde" (Einfach das Ende der Welt) des 1965 gestorbenen französischen Dramatikers Jean-Luc Lagarce die Inszenierung des Jahres zu sehen. Regisseur war Christopher Rüping.

Das Stück war auch als Livestream aus dem Schauspielhaus Zürich beim Berliner Theatertreffen 2021 zu sehen.

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