Neubau nicht rechtzeitig fertig - Ku'damm-Bühnen müssen nochmal umziehen

Mi 06.10.21 | 17:40 Uhr
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Archivbild: Martin Woelffer, Intendant der Kudammbühnen, sitzt bei einem Pressetermin zur Spielzeiteröffnung der Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater. (Quelle: dpa/G. Matzka)
Audio: Inforadio | 06.10.2021 | Guido Ringel | Bild: dpa/G. Matzka

Die Berliner Ku'damm-Bühnen sind auf der Suche nach einer weiteren Ausweich-Spielstätte. Der Neubau am Kurfürstendamm werde nicht wie geplant 2023, sondern frühestens 2024 fertiggestellt, sagte Indendant Martin Woelffer am Mittwoch dem rbb.

Die Corona-Krise habe auf der Baustelle zu Verzögerungen geführt. Er hoffe, dass in Zusammenarbeit mit dem Senat bald eine Übergangslösung gefunden werde, so Woelffer.

Theater wird 100 Jahre alt

Zur Zeit sind die Ku'damm-Bühnen im Schillertheater untergebracht, weil das alte Gebäude im Ku'damm-Karree abgerissen wurde. Allerdings müssen sie dort Ende 2022 wieder ausziehen - dann zieht die Kopische Oper ein, damit ihr Stammhaus saniert werden kann.

"Wir als Privattheater sind ja hier nur Gast, und wir müssen dann verschwinden, wie auch der Vertrag es vorsieht", erläuterte Woellfer. "Ich hoffe, dass wir offene Ohren finden."

Das Theater am Kurfürstendamm feiert dieses Jahr sein hundertjähriges Bestehen. Am Donnerstagabend wird in den runden Geburtstag reingefeiert - mit der Wiederaufnahme des Stücks "Vorhang auf für Cyrano". Eine richtige Party werde es coronabedingt nicht geben, stattdessen werde man mit den Gästen vor dem Haus kurz anstoßen, kündigte Woelffer an.

Sendung: Inforadio, 06.10.2021, 15:55 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Tja, wenn man sich auf Lederer verlässt. ;-)

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