Konzertkritik | Hans Zimmer in Berlin - Die opulente Fleischbeschau

Mi 20.04.22 | 09:06 Uhr
  37
Hans Zimmer beim Konzert in der AccorHotels Arena in Paris, 05.04.2022; © dpa/Christophe Meng/ABACA
Audio: Inforadio | 20.04.2022 | H. Schröder | Bild: dpa/Christophe Meng/ABACA

Hans Zimmer schrieb die Filmmusik zu "König der Löwen", "Gladiator" und vielen anderen Filmen, auch zwei Oscars gewann er. In der Mercedes-Benz-Arena inszenierte er am Dienstag eine fulminante Show - mit fadem Beigeschmack. Von Hendrik Schröder

Mehr als 25 Millionen Alben hat Hans Zimmer bisher mit seinen Filmmusik-Kompositionen verkauft. Irgendwann vor einigen Jahren hatte er keine Lust mehr, nur im Studio zu arbeiten und brachte seine Werke auch live und aufwändig inszeniert auf die Bühne und ging damit auf Tour. Von allem viel ist dabei das Motto, und genau so geht auch dieser Abend in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin los. Die schwarze Leinwand schnellt mit einem Krachen hoch, am Bühnenrand stehen zehn Musikerinnen und Musiker. Mit Geigen, Gitarren, E-Cello. In der Ecke ein Kreis aus Dutzenden Percussions.

Hans Zimmer Live
Bild: IMAGO / Stefan M Prager

Auf der zweiten Bühnenebene sitzt ein ganzes Orchester. Das kommt übrigens aus Odessa in der Ukraine und dafür gibt es gleich am Anfang stehenden Applaus vom Publikum. Vom weißen Stroboskop Licht zitternd angeleuchtet dreschen gleich zwei Schlagzeugerinnen nebeneinander auf die Felle. Ein paar Tänzerinnen wirbeln auch noch herum. Es müssen dreißig, vierzig Leute sein, die da gleichzeitig auf der riesigen Bühne sind. Über ihren Köpfen hängt eine Videowand. Es ist ein Gewusel und Getrommel, man weiß gar nicht, wo man zuerst hingucken soll. Und es ist auch noch alles live gespielt, der Wahnsinn.

Endlose Ansagen

Und mitten unter diesen ganzen Musikerinnen und Musikern (eigentlich sind es hauptsächlich Frauen) steht Hans Zimmer wie ein Fremdkörper in der Bühnenmitte hinter Synthesizern und reißt die Arme hoch wie DJ Westbam bei der Loveparade.

Alle tragen Kostüme, viel Leder, nur Zimmer trägt ein blaues Sakko und beige Chinos und sieht ein bisschen aus wie der Pausenclown, der sich frecherweise mal in das Hauptpgrogramm geschummelt hat. Aber natürlich ist er der Star, der Mittelpunkt. Er lebt schon so lange in Hollywood, dass sein Deutsch mittlerweile einen amerikanischen Akzent hat.

Nach ein paar Nummern schnappt er sich das Mikrofon, setzt sich auf einen Stuhl und setzt an zur ersten von einigen endlosen Ansagen, gespickt mit Witzen, die aus den späten 1980ern kommen müssen und allerlei auswändig gelernten Dönkes über Hollywood und die Berliner Luft.

Er redet und redet in Thomas-Gottschalk-Manier jovial daher, allerdings ohne jede Ausstrahlung oder Wortwitz oder Entertainer-Qualitäten. Endlich ist er fertig und es kommen wieder Musik und Show. Die gekreuzten Licht-Traversen schmeißen gefühlt hunderte punktgenaue Kegel auf die Akteure. Die Musiker spielen die Soundtracks von "Dune", "Gladiator" oder "Fluch der Karibik" wie Krieger, mit wild entschlossenen Gesichtern, energisch, unfassbar gut. Die Show und die Musik sind überragend.

Respektlos und altbacken

Irgendwann fällt aber eines auf, und wenn man erst mal anfängt darauf zu achten, wird die ganze Show richtig eklig. Auf der Bühne sind 80 Prozent Frauen und alle, aber wirklich alle in sexy Kostümen, mit kurzen Kleidern, hohen Stiefeln, zeigen viel nackte Haut, tragen Lederkorsett, was irgendwann mal als besonders hot gegolten haben muss.

Die Männer hingegen tragen normal geschnittene Sachen. Das ist seltsam. Ab und an müssen sich die Frauen dann von Zimmer in den Arm nehmen und betatschen und loben lassen. Seine Cellistin Tina Guo bietet er dem Publikum für ein gemeinsames Dinner an, als diese abwinkt, sagt er, sie sei "schon vorreserviert."

Tina Guo spielt seit ihrem siebten Lebensjahr Cello, sie ist Weltklasse. Und jetzt muss sie da halb nackt in einer Art Lederlendenschurz über die sexistischen Witze ihres Chefs lachen. Man weiß nicht, ob man weinen oder laut schreien soll. Die Halle ist ausverkauft, die Leute begeistert, das sei ihnen unbenommen, die Inszenierung ist ja auch toll. Aber irgendwer muss doch nach der Show mal zu Hans Zimmer gehen und ihm sagen: 'Alter, Du bist mit Sicherheit ein Kompositionsgenie, aber die Musikerinnen auf der Bühne ausschließlich als sexy Lustobjekte zu inszenieren, ist respektlos, altbacken und boring.' Ist doch wahr.

Sendung: Inforadio, 20.04.2022, 6 Uhr

37 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 37.

    Da muss ich dir recht geben. Bin absoluter Soundtrack-Nerd und habe auch so einige Fremdscham-Momente erlebt. Mir ist als Frau ebenso aufgefallen, wie extrem sexy die Frauen gekleidet waren. Und die Witze über Tina, fand ich übergriffig.

    P.S. ich hab die Musik genossen, und zwar mit Haut und Haaren. Ich habe nicht still sitzen können. Aber da war ich echt die einzige. Es war erschreckend wie starr das Berliner Publikum da saß. Nach 3.5 Stunden haben es die Zuschauer dann doch mal geschafft im Takt mitzuklatschen. Guten Morgen, dachte ich nur.

  2. 36.

    Erstmal ist Hans Zimmer Komponist, kein Moderator. Der Vergleich mit Thomas Gottschalk ist so, wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.. Und auch sonst kann ich sagen, ich fand ihn in Oberhausen, wo ich ihn gesehen habe, so gar nicht sexistisch. Und Männer genau wie Frauen werden ja nun nicht auf die Bühne gezwungen, sondern machen das, weil sie gern dabei sind. Und er hat ja nun auch Lebo M in den Arm genommen, da schreit keiner auf. :D aber wo man eben einen Skandal sucht, findet man auch einen. Und der Autor scheint sich über seine Musik nur oberflächlich informiert zu haben. Da hört man dann auch nur halbherzig hin und kritisiert lieber, was nicht da ist.

  3. 35.

    Großartig! Ich habe ihn auch als liebenswerten Menschen wahrgenommen, der seine Musiker regelrecht anhimmelt. Seine Ausstrahlung ist ausschließlich liebenswert und gleich jedem älteren Herrn so etwas zu unterstellen ist schlicht: frech!

    Wenn es so eklig wäre mit ihm zu arbeiten, wären diese tollen Musiker sicherlich zum Teil nicht schon lange an seiner Seite!

    Ausserdem haben wir (meine Tochter und ich waren in Oberhausen letzten Monat) den hohen Anteil der MusikerInnen durchaus eher mit großer Freude betrachtet! Was für eine Frauenpower war das bitte!

    Es ist eine Show und darf die Kleidung dann auch durchaus mal was knapper sein. Wir fanden ihn, seine Musik und einfach alles GRANDIOS!!!

  4. 34.

    Ich kenne Hans und schätze ihn als langjährigen Freund seit unseren Jugendjahren in England. Seine Sprache ist die Musik, sie beginnt mit einem leeren Blatt Papier, einer Note, einem Gefühl seine Zuhörer und Zuschauer in eine einzigartige Klangwelt versetzen zu wollen. Bei der Zusammenarbeit und Entwicklung seiner Scores arbeitet Hans mit talentierten Menschen und kreativen Köpfe aus aller Welt wie in einer Grossfamilie zusammen. Respektvoll, feinfühlig, väterlich, freundschaftlich. Ihre unerbittlich respektlose Kritik an Hanz Zimmer's bewusst bequem gewähltem Outfit und den Bühnenkostümen seiner Musikerinnen zeugt davon, dass sie den Maestro nie kennen gelernt haben, der Weg von München nach London und L.A. bis auf die Life Bühne der Konzerttour 2022 beinhaltet manche Anekdote, Lebensgeschichte und musikalischen Geniestreich, der Ihre Äusserungen in den Schatten stellen sollte.

  5. 33.

    hr. zimmer war sicher hinter der bühne eifrig dabei den damen zu sagen was sie zu tragen haben und was nicht.
    diese ganze sexismus debatte nimmt groteske züge an!wie wäre es wenn wir alle modehäuser schliessen und ein neues eröffnen wo alice schwarzer den damen von heute erklärt was man tragen darf.komisch,selbsbestimmung hab ich mir anders vorgestellt...so kann dann jede frau im einheitsbrei rumlaufen und individualismus wird wieder gross geschrieben.
    bravo hr. schröder,nur schade das die musik an ihnen vorbeigegangen ist und sie sich letzten endes doch nur an den "halbnackten" abarbeiten...ein dank an die damen die hier ihr recht auf selbstbestimmung wahrnehmen!

  6. 32.

    Also ich war am Dienstag live dabei und habe keine völlig andere Warnehmung. Ich fand es sympathisch, dass da nicht jeder im Anzug auf der Bühne stand. Es geht um die Musik, nicht um die Kleidung. Außerdem war Hans Zimmer nicht der Einzige, der etwas legerer gekleidet war. Die Gitarristen standen dort auch in Jeans & Shirt.
    Die Sängerinnen hatten lange, edle Roben an. Es wirkte durcheinander und zusammengewürfelt, deshalb würde ich meinen, dass jeder selbst entscheiden durfte, was er oder sie anzieht. Man bekommt auch bei Instagram ein gutes Bild, wer sich wie zu den Konzerten kleidet. Das hat für mich nichts mit Sexismus zu tun. Auch die Ansprachen zwischendurch fand ich extrem sympathisch und lustig. Er lobt sein Orchester am laufenden Band, aber ihr müsst den einen Satz hervorheben, der problematisch war. Ja, dieses "sie ist vorbestellt" ist extrem ungünstig ausgedrückt und es ging durchaus ein Raunen durchs Publikum, aber ich glaube, er meinte eher "sie hat schon was vor".

  7. 31.

    Hallo Herr Ahrens,

    In unserem System ist kein Kommentar von Ihnen aus der Nacht. Einfach noch einmal versuchen.

    Beste Grüße

  8. 30.

    Frage an die Redaktion:
    Ich hatte heute gegen Mitternacht auch einen Kommentar gesendet. Hab ich eventuell etwas falsch gemacht und diese Zeilen haben Sie nicht erreicht, oder haben Sie entschieden, meinen Kommentar nicht zu veröffentlichen? Falls das eine redaktionelle Entscheidung war, bitte ich freundlich um eine Begründung. Selbstverständlich können Sie dazu meine Mailadresse nutzen.
    Klaus Ahrens

  9. 29.

    Mit der Meinung steht Herr Schröder wohl relativ allein in weiter Flur, eine objektive ist es keines Falls.
    RBB hätte die Karte jemand anderes geben sollen, der eine Show auch würdigen kann.
    Einen Stellvertreter für die vielen Frauen, die dort mitwirken solltest du jedenfalls nicht spielen.
    Und um beim Ton zu bleiben, Alter, Tina Guo kann sich schon allein anziehen, musst du nicht übernehmen...

  10. 28.

    Herr Zimmer ist ein Genie der Musik. Aber er hat wahrscheinlich kein Gespür für seine peinlichen Shows. Wenn ich mir seine zurück liegenden Konzertaufzeichnungen anschaue wird deutlich: sex sells. Zu glauben, daß die Musikerinnen das selbst entscheiden wie sie sich zum Konzert rausputzen, ist naiv oder dämlich.

  11. 27.

    Ja im Gegensatz zu Hamburg, hat er eindeutig einem im Tee gehabt, gepaart mit deutsch-englischen Wortfindungsstörungen. Hat z.B. davon geredet, dass die eine Sängerin covid-bedingt nicht auftreten kann und deswegen die andere kurzerhand einsprang.

  12. 26.

    So eine unprofessionelle Kritik habe ich (selber Musikerin) selten gelesen. Schlimm dieser pseudo Sexismus. Ich als Frau habe den Eindruck meine Weiblichkeit ist heutzutage ein no Go ! Wie ich, haben viele meiner Kolleginnen Spaß daran auf der Bühne angehimmelt zu werden. Stehst du nicht drauf steigst Du nicht auf die Bühne! Also kommt mal wieder runter und seid fair. Diese Frauen sind brillant und haben Spaß.

  13. 25.

    „Wir müssen immer zwei Arten von Kritik unterscheiden: die wohlwollende, aufbauende, taktvolle und die schroffe, ätzende, gehässige.“ (Norman Vincent Peale)

  14. 24.

    Ich war gestern in Berlin und muss tatsächlich zustimmen, dass Hans Zimmer da ein bisschen zu viel gequatscht hat. Man konnte quasi alle zwei Stücke gemütlich auf Toilette gehen und wenn man wiederkam quatschte er immer noch. Und manchmal auch echt wirres Zeug um ehrlich zu sein.

  15. 23.

    Mann eine Kritik auch echt übertreiben und Probleme suchen die keine sind. Finde diese Kritik überhaupt nicht gerechtfertigt.

  16. 21.

    Kontext ist nicht Ihr Ding, kann das sein? (Keine Sorge, Sie müssen eine rhetorische Frage nicht beantworten).

  17. 20.

    Diese Kritik ist einfach nur unterirdisch. Konzert war klasse, nichts von Sexismus und Co.

    Aber irgendwie muss man, wenn man Konzertkritiken schreibt, wohl Aufmerksamkeit erhaschen. Armselig.

    Habe noch nie einen Beitrag kommentiert, aber hier war es notwendig. Den Autor sollte man ersetzen.

  18. 19.

    Ok, aber was ist bitte daran, sich sexy anzuziehen, ein "Anbieten als sexualisiertes Objekt"??? Haben Frauen nicht das Recht, sich so anziehen, wie sie möchten, ohne dass irgendwelche Männer unter dem Deckmantel der "Sexismusbekämpfung" das gleich als ein sexualisiertes Angebot ansehen? Allein beim Wort "Fleischbeschau" kommt's mir hoch. Indem ihr hier behauptet, irgendeinen Sexismus erkannt zu haben, betreibt ihr selbst Sexismus vom Feinsten. Eine Frau in Top und Rock zieht sich als nicht "normal" an, ein Mann in Hemd und Hose aber schon? Leute, das ist keine Wertevermittlung, das ist sexistisch, engstirnig, intolerant und richtet sich gegen weibliche Selbstbestimmung.

  19. 18.

    Vielen Dank, dieser Artikel trifft es zu 100% auf den Punkt.

  20. 17.

    Also entweder Hans Zimmer hat sein Konzert innerhalb von einem Monat komplett umgekrempelt oder die Auffassungsgabe des Autors ist etwas befremdlich. In Hamburg gab es jedenfalls kaum größere Textpassagen von Zimmer, Ausnahme war am Anfang wo er kurz auf die beschwerlichen Umstände des Konzerts (Corona, Krieg...) hinwies. Ansonsten kam nach jedem Stück meistens nur ein Einzeiler, in welchem ein Musiker oder eine Musikerin vorgestellt wurde. Das hat nichts damit zu tun, dass Zimmer die extra loben muss, sondern gehört einfach klassischerweise dazu, dass das Orchester mit der Zeit vorgestellt wird. Also keine Spur von Phrasen, altbackenden Witzen oder endlosen Reden. Eben so wenig wie Sexismus, aber das wurde in den Kommentaren schon ausreichend beleuchtet. Insgesamt hinterlässt der Artikel leider einen faden Beigeschmack und nicht das Konzert.

  21. 16.

    Wenn Qualität an einem nicht messbar ist, dann an verkauften Eintrittskarten. Siehe Kino-Filme von Til Schweiger. Ließe sich für's TV auf Einschaltquoten übertragen. Da steht das Dschungelcamp auch trotz hoher Quoten bestimmt nicht für Qualität.

    Habe Hans Zimmers Show auch schon gesehen - übel...
    Aber die Musik ist top.

  22. 15.

    Interessant, dass wieder nur die Krieger des Patriarchats erklären, dass Frauen als Fleischbeschau nichts sexistisches sind, sondern das es eigentlich ein Statement für emanzipierte Frauen ist, sich als sexualisierte Objekte anbieten lassen zu dürfen.
    Drehen wir es mal um: Die Herren wären in wenig Leder zu sehen gewesen, während die Damen normale Klamotten getragen hätten - dann wäre das Geschrei aber groß. Dass Mann *so* dargestellt wird, während die Frauen - also das geht nun echt zu weit! Zusätzlich wäre dann sicherlich wieder die "Verschwulung des christlichen Abendlandes" gewittert, aber das ist noch ein anderes Thema.

    Der sexismuspositive Blick auf die berechtigte Kritik zur Show, gepaart mit dem typisch pa­t­ri­ar­chalen Beißreflex der ewiggestrigen Fraktion, verrät die engstirnige, intolerante Sichtweise der Männer und der Damen, die die Katzbuckelei vor dem Patriarchat internalisiert haben.
    Gut, dass man hier auch mal über Werte berichten kann.

  23. 14.

    Treffende Rezension. Das Konzert war mega, aber der Moment, in dem es Klick macht und man diesen völlig aus der Zeit gefallenen Spirit wahrnimmt, den hatte ich auch!!

  24. 12.
    Antwort auf [Ben] vom 20.04.2022 um 12:05

    Besser hätte ich's nicht sagen können. Absolut auf den Punkt gebracht.

  25. 11.

    Die Aussage, dass Frauen sich nicht sexy anziehen sollten, da sie sich sonst als "Lustobjekt" präsentieren, ist allein schon sexistisch. Ich bin mir übrigens auch sehr sicher, dass die Frauen schon selbst entscheiden können, was sie anziehen. Dieser Kommentar mit unangenehmem Beigeschmack ist wieder nur ein öder Versuch, Frauen ihre Selbstbestimmung abzustreiten und ihre Kleiderwahl, weil sie Ihnen nicht in den Kram passt, zu kritisieren. Und DAS ist übrigens Sexismus und Respektlosigkeit pur. Immer erstmal an die eigene Nase fassen. Just saying.

  26. 10.

    Danke für das Lesen. Wollen Sie die Fragen nicht selbst beantworten?... Man will ja nicht immer alles besser wissen... und die Diskussion wird nach vorne gebracht... gerne auch streitbar.

  27. 9.

    Diese Kritik steht exemplarisch dafür,was so alles schief läuft im medialen Bereich.

    Wundert der Autor sich eigentlich auch darüber,wenn auf festlichen Anlässen die Männer Anzug,die Frauen dagegen meistens schicke Kleider tragen? Ich bin mir nicht sicher.

  28. 8.

    Bitte auch ordentlich recherchieren: Hans Zimmer hat nicht nur EINEN Oscar gewonnen.

  29. 7.

    Hat Herr Zimmer nicht schon zwei Oscars? Für "König der Löwen " und "Dune". Interessiert sich Euer Autor überhaupt für Liveaufführungen von Filmmusik?

  30. 6.

    Da liegt der gute Herr Schröder, entgegen der Meinung alle Besucher die das Konzert in der ausverkauften Halle gesehen haben, aber deutlich daneben.

    Der sauertöpfische Blick auf die Show, gepaart mit dem typisch ideologisch erhobenen Zeigefinger der Gender-Sternchen-Fraktion, verrät die engstirnige, intolerante Sichtweise des Mannes.
    Schade, dass man zur Abwechslung nicht einmal wertfrei berichten kann.

  31. 5.

    Zwei Fragen an Wossi (Nr. 3):
    Ist „ Qualität“ in Form von „verkauften Eintrittskarten“ messbar?
    Entscheidet das Publikum selbst, „was gut ist und was nicht“?

  32. 4.

    Die Kritik ist doch wirklich nicht ernst gemeint. Schauen Sie sich die Instagram accounts der Frauen an und insbesondere
    von Tina Guo. Ich glaube, dass die Musikerinnen fraugenug sind, ein Kostüm abzulehnen.

  33. 3.

    So lange die Darsteller so etwas mitmachen, braucht sich niemand drüber aufregen. Der Herr über mein Ich bin ich.

  34. 2.

    Was für ein sinnloser Kommentar. Herr Schröder hat die Show, im Gegensatz zu mir, sicherlich nicht gesehen, richtig? Ansonsten würde er nicht so einen sinnlosen Sexismus Hype, der überhaupt nicht vorhanden war, von sich geben. Das Programm von Zimmer, mitsamt seiner Bühnenshow, egal wo diese nun hergekommen ist, war einfach nur toll.

  35. 1.

    Das Publikum entscheidet darüber selbst, was gut ist und was nicht. Qualität ist messbar: verkaufte Eintrittskarten. Die Kritik wäre i.O. gewesen, wenn man Frau Guo´s Meinung u.a. kennen würde. So bleibt der Schreiber-Eindruck mit viel Missgunst zurück...

Nächster Artikel