Tenor an der Deutschen Oper Berlin - Opernsänger Peter Maus gestorben

Mo 20.06.22 | 16:24 Uhr
Archivbild: Peter Maus in Götz Friedrichs RING DES NIBELUNGEN als Mime in DAS RHEINGOLD. (Quelle: deutscheoperberlin.de/Bettina Stoess
Bild: deutscheoperberlin.de/Bettina Stoess

Der Opernsänger Peter Maus ist tot. Wie die Deutsche Oper Berlin am Montag mitteilte, starb er bereits am Donnerstag nach "kurzer schwerer Krankheit" im Alter von 74 Jahren. Maus war der Deutschen Oper "durch sein jahrzehntelanges Wirken im Ensemble" seit 1976 verbunden.

Der 74-Jährige, der in Bayreuth geboren wurde und der von 1982 bis 2002 dort regelmäßig als Sänger auftrat, sei Berlin sehr verbunden gewesen, so die Deutsche Oper. Hier sei ihm auch 2001 der Titel eines "Berliner Kammersängers" verliehen worden.

Maus hatte zuletzt am 8. Dezember 2019 in Richard Wagners "Tristan und Isolde" auf der Bühne der Deutschen Oper gestanden. Insgesamt habe der Tenor seit 1974 dort an die 100 Partien in über 70 Bühnenwerken verkörpert, hieß es.

Seit 1995 war Peter Maus auch Honorarprofessor an der Berliner Universität der Künste (UDK).

 

Sendung: kulturradio, 20.06.2022, 15 Uhr

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