Film "Fortschritt im Tal der Ahnungslosen"
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Video: Brandenburg aktuell | 10.02.2019 | Julia Baumgärtel | Bild: rbb

Video | Dokumentarfilm - Berlinale-Premiere: "Fortschritt im Tal der Ahnungslosen"

Kommentar

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4 Kommentare

  1. 4.

    Dahinter könnte ein über-padägogisches Konzept stecken, ziemlich abgehoben, damit Zugezogene das lernen, was wir als Deutsche angeblich nur zum Teil gelernt haben. Befürchten tue ich aber eigentlich etwas vollkommen anderes und ich bitte, das nicht misszuverstehen:

    Ein Klassenlehrer in den USA kam auf die Idee, den von Wissen nahezu unbeleckten Schülern die deutsche NS-Zeit per Rollenspiel beizubringen. Da wurde dann das Verhältnis Führer und Gefolgschaft durchgespielt. Das Ergebnis war fatal: Die hatten sich in einen Rausch hineingesteigert und - wirklich schräg - letztlich gefallen daran gefunden.

    "Die Welle" wird inzwischen als Theaterstück und ich glaube auch als Film gespielt.

  2. 3.

    Das ist schon sehr schräg. Mit syrischen Flüchtlingen DDR zu spielen.
    Welchen Mehrwert hat das für den Zuschauer? Das erschließt sich mir zumindest aus dem Trailer überhaupt nicht.

  3. 2.

    Oje, dass nach 30 Jahren als Dokumentation verkaufen zu können stösst an die Grenzen der Wahrnehmung.
    Comedy wäre hier das Richtige Genre.
    Aber mal ganz ehrlich, hat die Berlinale nichts besseres in Petto?

  4. 1.

    Das lohnt sich einzufangen:

    Allem Ideologischem zum Trotz gab es eine kleine und eine große DDR. Die große DDR war diejenige der hoch aufgehängten Parolen. Da war kein Runterkommen und am Schluss auch kein Hochschauen mehr. Die kleine DDR war diejenige der alltäglichen Beziehungen, die die endlos erscheinenden Bandwurmsätze verlacht hat und Dienst nach Vorschrift tat. Die Frage bleibt nach der Verwobenheit des einen und des anderen. Und der Fortwirkung von Beidem.

    Die Inhalte lassen sich austauschen wie ein Unterhemd, die angelernten und bis zum Letzten antrainierten Formen überdauern Jahrzehnte und auch Systeme. Das Erbe bleibt janusköpfig: Trotzig angesichts der heutigen Versicherungs- und Rechtsanwaltsrepublik, ordnungsbeflissen ggf. bis hin zur AfD.