Fatih Akin (© imago/Sven Simon)
Fatih Akin (© imago/Sven Simon)

Neuer Film im Wettbewerb - Regisseur Fatih Akin geht ins Bärenrennen der Berlinale

Der bislang letzte Goldene Bär für einen deutschen Regisseur ging 2004 an Fatih Akin. Bei der kommenden Berlinale bekommt er die Chance, seinen Erfolg zu wiederholen. Akin geht mit einem Film über einen Hamburger Frauenmörder in den Wettbewerb.

Regisseur Fatih Akin (45) geht mit seinem Horror-Thriller "Der Goldene Handschuh" ins Rennen um den Goldenen Berlinale-Bären.

Auch der Franzose Francois Ozon (, die Österreicherin Marie Kreutzer und die Deutsche Angela Schanelec schicken ihre neuen Filme in den offiziellen Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele. Das
teilte die Berlinale (7. bis 17. Februar 2019) am Donnerstag mit.

Akins Film bekam viele Auszeichnungen

Akins "Der Goldene Handschuh" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Heinz Strunk über den Hamburger Frauenmörder Fritz Honka. Jonas Dassler ("Das schweigende Klassenzimmer") spielt die Rolle von Honka, der seine Opfer in den 70er Jahren unter anderem in der St.-Pauli-Kneipe "Zum Goldenen Handschuh" kennenlernte und die Leichenteile in seiner
Mansardenwohnung in Hamburg-Altona aufbewahrte.

Fatih Akin hatte im Jahr 2004 den Goldenen Bären für seinen Film "Gegen die Wand" gewonnen.

Für seinen letzten Film "Aus dem Nichts" aus dem Jahr 2017 erhielt Akin eine Auszeichnung beim Bambi, den Deutschen Filmpreis 2018 in Silber und die Auszeichnung als "Bester fremdsprachiger Film" bei den Golden Globe Awards 2018.

Dänischer Film eröffnet Berlinale

Die kommende Berlinale wird am 7.Februar mit der Weltpremiere des neuen Films der dänischen Regisseurin Lone Scherfig ("Italienisch für Anfänger", "The Riot Club") eröffnet.  Das Drama "The Kindness of Strangers" spielt in New York. Jury-Präsidentin ist die französische Schauspielerin Juliette Binoche (54).  

Sendung: Abendschau, 13.12.2018, 19:30 Uhr

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