Collage: Carole Lombard / Rosalind Russell / Mae West (Quelle: dpa)
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Hollywood-Schauspielerinnen im Fokus - Berlinale widmet Retrospektive US-Stars der 30er Jahre

Die Berlinale will ihre Retrospektive im nächsten Jahr den amerikanischen Schauspielerinnen Mae West, Rosalind Russell und Carole Lombard widmen. "Im Fokus stehen rund 30 Filme, in denen die jeweils unverwechselbaren Handschriften der Darstellerinnen im Genre der klassischen Hollywoodkomödie zum Ausdruck kommen", teilten die Filmfestspiele am Donnerstag in Berlin mit.

Berlinale 2021 als physisches Festival geplant

West, Russell und Lombard - drei Stars aus dem Hollywood der 1930er und 1940er Jahre - seien "weit mehr als himmlische Geschöpfe" gewesen, teilte der künstlerische Leiter der Berlinale, Carlo Chatrian, mit. "Ihre Sprache war schnell und gewitzt, sie kämpften um ihren Rang am Set, sie gaben ihren Charakteren Tiefe und Ironie und sie eröffneten eine andere Sichtweise auf Frauen."

Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals der Welt. Die nächste Ausgabe ist für Februar 2021 geplant. Die Veranstalter haben betont, die Berlinale solle trotz Pandemie als physisches Festival stattfinden. Geplant ist sie vom 11. bis zum 21. Februar 2021. "Wir wollen damit das Kino stärken", hatte Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek Anfang Oktober der "Berliner Zeitung" gesagt. Möglicherweise würden zusätzliche Kinos angemietet, um Mindestabstände zu ermöglichen. Tickets für die Berlinale 2021 soll es ausschließlich online geben.

Das Festival Cannes war in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallen, Venedig fand statt.

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  1. 1.

    ...cool!

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