Eine Frau spielt während einer Gaming-Ausstellung mit einer VR-Brille (Bild: imago)
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Filmfestspiele im Februar - Berlinale vorerst ohne eigene Virtual-Reality-Sparte

Die neue Leitung der Berlinale will vorerst keine besondere Sparte für Virtual-Reality-Produktionen einführen. Zuschauer tauchen bei diesen Filmen mit einer speziellen Brille in künstliche 3D-Welten ein. "Venedig hat eine Sparte für VR-Produktionen, aber das Festival hat dafür auch eine sehr gute Infrastruktur aufgebaut", sagte der künstlerische Leiter der Berlinale, Carlo Chatrian. "Wir haben beschlossen: In unserem ersten Jahr werden wir das nicht angehen."

Man müsse erst nach der Infrastruktur schauen, "also einem Ort, wo man das machen könne", so Chatrian weiter. "Ob VR die Zukunft des Kinos ist? Da wäre ich mir nicht sicher", sagte er. 

Endgültig ist die Entscheidung zu Virtual-Reality-Produktionen aber noch nicht. "Wir werden das nach der ersten Ausgabe diskutieren, denn das würde auch Investitionen nach sich ziehen. Dann muss es auch Teil unserer Strategie sein", so der künstlerische Leiter.

Sendung: Kulturradio, 02.01.2020, 9:30 Uhr

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