Ulrike Ottinger auf der Berlinale (Bild: dpa/Michael Kappeler)
Bild: dpa/Michael Kappeler

Auszeichnung für Filmemacherin - Berlinale-Kamera geht an Ulrike Ottinger

Der Reigen der Berlinale-Auszeichnungen ist am Samstag eröffnet worden. Die Regisseurin und Künstlerin Ulrike Ottinger (77) erhielt die Berlinale Kamera von den Festivalleitern Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian.

Das Filmfestival ehrt mit dem Preis seit 1986 Persönlichkeiten und Institutionen, die sich um das Filmschaffen besonders verdient gemacht haben und mit denen sich das Festival verbunden fühlt. Ottinger ("Freak Orlando") gilt seit den 1970er Jahren als wichtige deutsche Filmemacherin. Ihre Filme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und vielfach ausgezeichnet.

Kino als Kunst verstanden

Ottinger habe als Malerin, Fotografin und Allround-Künstlerin das Kino immer als eine Kunst verstanden, "die durch Begegnung mit anderen Menschen, Objekten, Büchern, Geschichten, Orten und Kulissen entsteht, in denen sich die Realität bemerkbar macht", hatten Berlinale-Geschäftsführerin Rissenbeek und der künstlerische Leiter Chatrian die Entscheidung begründet.

Im Programm Berlinale Special wurde am Samstag Ottingers Dokumentarfilm "Paris Calligrammes" erstmals gezeigt.

Sendung: Inforadio, 22.02.2020, 18 Uhr

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