"A River Runs, Turns, Erases, Replaces" - Film über Wuhan bekommt Caligari-Filmpreis der Berlinale

A River Runs, Turns, Erases, Replaces von Shengze Zhu (Quelle: Berlinale/BURN THE FILM)
Bild: Berlinale/BURN THE FILM

Der Caligari Filmpreis 2021der Berlinale geht an den chinesischen Film "A River Runs, Turns, Erases, Replaces" der Regisseurin Shengze Zhu über Wuhan in Corona-Zeiten. Dies teilte die Jury am Donnerstag mit.

Die 34-jährige Regisseurin Shengze Zhu zeigt ihre belebte Heimatstadt, den Fluss und die Menschen und erzählt von einer kollektiven Erstarrung, die sich erst langsam wieder löst, von Verlust, Trauer und dem Lauf der Zeit.

"Der Filmemacherin Shengze Zhu ist jenseits der Schlagzeilen um Corona eine poetische Hommage an ihre Heimatstadt gelungen, die insbesondere durch ihre stilistische Konsequenz überzeugt", heißt es aus der Jury.

Der Preis wird seit 1986 an einen stilistisch wie thematisch innovativen Film aus dem Programm des Internationalen Forums des jungen Films verliehen. Der Film überzeuge durch stilistische Konsequenz: In tableauhaften, langen Totalen erfasse er die Trauer und Stagnation während und nach der Corona-Pandemie, heißt es von der Jury.

"A River Runs, Turns, Erases, Replaces" wird im Rahmen der Berlinale-Sommer-Ausgabe fürs Publikum am kommenden Donnerstag (17. Juni) vorgeführt.

Sendung: Abendschau, 10.06.2021, 19:30 Uhr

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