Symbolbild: Berliner Clubs bieten jetzt Livestreams an (Quelle: imago images/Anna_Omelchenko)
Bild: imago images/Anna Omelchenko

Livestreams geplant - Berliner Clubs wollen online weiter feiern

Seit Samstag sind in der Hauptstadt Clubs und Bars geschlossen. Doch was geschieht mit den mehr als 9.000 Mitarbeitern? Die Clubszene will mit Livestreams die Party fortführen und somit Clubs und Künstler stützen.

Was Sie jetzt wissen müssen

Am Mittwoch starten Berliner Clubs die gemeinsame Streamingplattform unitedwestream.berlin und bieten damit ihren virtuellen Gästen in Zusammenarbeit mit dem Sender ARTE concert täglich ein mehrstündiges Musikprogramm.

Bereits am Freitag hatten viele Tanzlokale in der Hauptstadt ihre Türen aufgrund der Corona-Pandemie für Gäste geschlossen. Damit sind mehr als 9.000 Mitarbeiter der Clubs, aber auch zehntausende Kunstschaffende schlagartig ohne Beschäftigung geblieben, während die bereits durch Verdrängung angeschlagenen Clubs vor dem Ruin stehen.

Täglich um 19.00 Uhr aus wechselnden Clubs

Nun wollen sich Berliner Clubs, Veranstalter und Künstler untereinander unterstützen und starten am Mittwoch unter www.unitedwestream.berlin einen digitalen Club, in dem auch von Zuhause gefeiert werden kann. Täglich ab 19 Uhr laufen Beiträge aus wechselnden Clubs online. Neben einer Live-Übertragung von DJ-Sets, Live-Musik und Performances wird die Plattform auch Gesprächsrunden, Vorträge und Filme rund um clubkulturelle Themen bieten.

Einnahmen gehen an Härtefälle

Besucher der Seite werden aufgerufen, freiwillig zu spenden und damit Härtefälle unter den von der Coronavirus-Quarantäne leidenden Clubs und Künstler zu unterstützen. Zudem fließen acht Prozent der Einnahmen an den "Stiftungsfond Zivile Seenotrettung", der eine zügige Mittelvergabe an NGOs in Griechenland sowie die zivilen Seenotrettung im Mittelmeer ermöglicht.

 

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Was passiert mit möglichen Infizierten?

  • Was passiert mit Kontaktpersonen?

  • Welche Kapazitäten haben die Kliniken?

  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie geschieht die Krankheitsübertragung?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Wie hoch ist die Sterberate?

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8 Kommentare

  1. 8.

    "Die Pause als Chance, dass es neben Entgrenzung und Hedonismus auf Mainstreambasis (das Wesen des Techno) auch andere besondere Kulturmomente, o.k. Szenesprech Events und Locations, existieren, die die Menschen nicht in Rauschzwang (anders funktioniert Techno nicht: laut, Licht, Drogen) versetzen ..."

    Da kann man auch beliebig jede andere Musikrichtung einsetzen. Auch ein Rockkonzert bietet hohe Lautstärken, viel Licht und Drogen. Musik kann auch Spaß machen. Ich selbst höre elektronische (Tanz)musik auch zu Hause, nicht so laut, mit nicht soviel Licht und ohne Drogen (auch im Club)! Von daher funktioniert Techno auch leise und im Dunkeln. Sicherlich haben Sie nicht unrecht. Die Wurzeln der Probleme, die Sie ansprechen, liegen aber nicht im Techno, sondern viel tiefer in der Gesellschaft. Am Ende steht immer der Mensch und die Art und Weise wie er die Musik dann konsumiert. Und sein Selbst sollte man auch nicht im Konsum suchen.

  2. 7.

    Die Pause als Chance, dass es neben Entgrenzung und Hedonismus auf Mainstreambasis (das Wesen des Techno) auch andere besondere Kulturmomente, o.k. Szenesprech Events und Locations, existieren, die die Menschen nicht in Rauschzwang (anders funktioniert Techno nicht: laut, Licht, Drogen) versetzen sondern ohne aufgepfropfte Begehrlichkeit durch Schlangestehen und Selektion zusammen bringen. Vielleicht kommen ob jung oder alt dahinter, dass nicht Extravaganz und Anderen-Lifestyle-Aufdrücken Glücksgefühle auslösen sondern Unaufgeregtes ohne das Vorgeben etwas Besonderes und extrem individuell (irgend etwas mit Kunst oder Medien) zu sein. Ohne Maskarade (Szenesprech: voll authentisch) wunderbar inspirierende und damit ganz eigenen Rauscherfahrungen herbeizuführen. Daran verdient dann kein Diskobetreiber, Drogendealer oder andere Konsumbefriediger bzw. -schürer. Auf der Suche nach dem Selbst nicht danach was Lobbyisten (CC) Werbung, Influencer und Medien vorgeben.

  3. 6.

    Hauptsache, die Parties finden zu Hause ALLEIN bzw. in Familie statt!
    Wenn sich jetzt die Unbedarften oder Unverbesserlichen/Unverantwortlichen in Cliquen zu Hause zum gemeinsamen Bier und Feiern und Abhotten treffen ist das kontraproduktiv.

  4. 5.

    Na das fehlt noch! Schon durch Homeoffice und die sehr, sehr vielen Menschen, die jetzt wegen Kurzarbeit (z.B. haben VW und Mercedes die Produktion gestoppt)zu Hause sind und wie die Wilden streamen, (Prime, Netflix) werden die deutschen Netze an ihre Grenzen kommen.

  5. 4.

    Bitte schließt die Spielplätze!
    Es sind Kinder, sie sind klein und verstehen nicht wozu sie Abstand halten sollen, was sie bis dato nicht mussten. Warum unnötig die Übertragung ermöglichen ? Die Erwachsenen sind die, die angesteckt werden und das Ganze zieht sich unnötig in die Länge...und dann wachen die Verantwortlichen auf, es wird dann geschlossen und wir haben mehr Infizierte.
    Kein Kind geht auf den Spielplatz und setzt sich ruhig in eine Ecke, wenn auch noch andere da sind und sie die vielleicht kennen. Und Eltern denken, es wird schon nichts passieren....wie hohl ist das denn?

  6. 3.

    Sehr gut. Nichts wie hin, tanzen, spenden, helfen, wenn auch all-eine, so doch verbunden.
    Auch wenn die Lage ernst ist, den Menschen stärkt, was Freude macht. So hat auch das Vergnügen in schweren Zeiten seine Berechtigung. Gestärkte Menschen verkraften Krankheiten besser.

  7. 1.

    Lieber RBB,
    leider ist der Link im Artikel nicht funktionstüchtig.
    MfG

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