Polizeibeamte untersuchen ausgebrannte Boote haben liegen am 23.03.2017 am Ufer der Rummelsburger Bucht in Berlin (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Video: Abendschau | 23.03.2017 | Rainer Unruh | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Feuerwehreinsatz in Berlin - Sechs Boote in der Rummelsburger Bucht ausgebrannt

In der Rummelsburger Bucht in Berlin-Lichtenberg sind in der Nacht zu Donnerstag mehrere Schiffe ausgebrannt. Sie trieben teils weit vom Ufer entfernt in der Bucht. Die Feuerwehr versuchte ein Löschboot heranzuschaffen - vergeblich.

Sechs Boote haben in der Nacht zum Donnerstag in der Rummelsburger Bucht in Berlin-Treptow gebrannt, darunter zwei Sportboote und ein Hausboot. Wie die Feuerwehr mitteilte, detonierte bei den Löscharbeiten auch eine Gasflasche auf einem der Schiffe. Die Feuerwehrleute bargen zwei weitere Gasflaschen.

Bei den Löscharbeiten kamen nach Informationen der rbb-Abendschau ein Mehrzweckboot der Feuerwehr sowie ein Polizeiboot zum Einsatz. Ein Löschboot der Feuerwehr sollte zunächst zur Unglücksstelle fahren. Da die Schleusen nachts jedoch nicht besetzt sind, kehrte das Boot unverrichteter Dinge wieder um.

Schiffe trieben aufs Wasser

Als die Rettungskräfte eintrafen, trieben die Schiffe teilweise bis zu 150 Meter vom Ufer entfernt in der Bucht, berichtete Feuerwehrsprecher Björn Radünz der rbb-Abendschau. Vermutlich hatten sie sich durch das Feuer losgemacht. Die Feuerwehr musste die Boote zurück ans Ufer schleppen.

Verletzt bei dem Feuer wurde niemand. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, auch ob zuerst ein Boot Feuer fing und die Flammen dann auf die anderen übergriffen. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

Boote völlig ausgebrannt

Anmerkung: In einer früheren Version hatten Anwohner die Boots-Besitzer als "Sympathisanten der Rigaer Straße" bezeichnet. Inzwischen haben sie sich von dieser Aussage distanziert.  

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Antwort auf [Besserwisser] vom 23.03.2017 um 13:15
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15 Kommentare

  1. 15.

    Die Kommentare von "F. Heiner" und "Lars" mit ihren Unterstellungen und ihrer Schadenfreude sind ganz schön abartig!
    Da würde ein Motiv für einen Brandanschlag bestens zutreffen. Klingt fast wie zwei Bekennerschreiben. Vielleicht sollte die Polizei bei ihrer Fahndung nach den Brandstiftern mal bei diesen beiden ansetzen?

  2. 14.

    Was geht denn bitte in Ihrem gehässigen Hirn vor? Wenn ich jetzt beispielsweise einer der Hausbootbesitzer wäre und zufällig auch Gentrifizierungsgegner bin - wieso sollten dann andere Opfer von Brandanschlägen in Berlin Schadenfreude empfinden, wenn ein Vollidiot mein Boot abgefackelt hat? Was könnte ich denn für irgendwelche Taten von Linksautonomen? Ticken Sie noch richtig?

  3. 13.

    Es ist schon erstaunlich, wir angegriffen sich die Gentrifizierungsgegner fühlen, sobald mal so ein olles Hausboot brennt. Es schein noch nicht einmal klar zu sein, was der Grund ist. Evt war es ein technischer Fehler, was bei diesen schwimmenden Eigenbauten durchaus sein könnte. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Besitzer der Autos, Wohnungen, Geschäfte etc die in den vergangenen Monaten angezündet oder mutwillig demoliert wurden, nun wenigstens mit etwas Genugtuung zuschauen, wenn die Hobby Freibeuter traurig vor ihren verkohlten Booten stehen.

  4. 12.

    Sieht nach Organisierter Kriminalität aus. Wer auch immer dahinter steckt. Viel Erfolg der Polizei!

  5. 11.

    Keine Ahnung, was du daran amüsant findest, ich finde deine Antwort einfach nur traurig. Und wenn man ständig aus den kleinen Nischen, die man sich schafft,vertrieben wird, weil durch die Ignoranz der Menschen keine Co-Existenz möglich ist, dann nenne ich das so. Du weißt nicht, was die Buchtbewohner sich schon alles anhören mussten, bloß weil wir nicht ins schöne neue Stadtbild passen. Over and out

  6. 10.

    Ich finde deine antwort gut, denn zufällig kenne ich die bewohner der Hausboote persönlich. Auch wenn sie Favela bewohner wären, es ist doch ihre entscheidung so zu leben. Sie könnten ja auch in einer Wohnung leben, aber im Sommer ist es so viel schöner. Man kann einfach ablegen und woanders Wohnen. Aber was hier zerstört wurde, war ein Ergebnis jahrelanger arbeit, und deshalb verachte ich die Täter so sehr.Man kann es nicht einfach wieder aufbauen, vieles war selbst gebaut und es ist viel zu teuer auch wenn es nicht danach aussieht. Ich hoffe die Täter werden bald gefasst!
    Euch noch einen schönen Tag, euer Basti

  7. 9.

    @RBB: sehr traurig, daß Sie der üblen Nachrede (um nicht zu sagen Hetze) einer Anwohnerin so ungeprüft und völlig kritiklos einen Raum gegeben haben!

  8. 8.

    Zitat: 'ich befürworte solche Sachen nicht, aber...' erinnert mich jetzt stark an das berüchtigte 'ich bin ja kein Rassist, aber...' ;)

    Zitat: 'es tut sicherlich gut, die eigene Medizin zu schlucken'. Also befürworten Sie es doch ;) Es tut so gut, aus Opfern ohne jeden Beleg Täter zu machen, nicht wahr? Fakenews sei Dank....

  9. 7.

    Mimimimi..wie auch immer, aber wenn es so sein sollte dann tut es sicherlich gut die eigene Medizin zu schlucken. Vielleicht findet dann auch mal ein Umdenken bei diesen Symphatiesanten statt wenn der eigene Besitz in Flammen steht. Das soll nicht heißen das ich solche Sachen befürworte aber gleich von Gentrifizierung zu sprechen ist schon sehr amüsant.

  10. 6.

    Was dem Reichsbürger sein "Königreich" ist dem Antifanten seine Favela, früher auch autonome Wagenburg. Wissen die denn nicht, dass das Wasser der Rummelsburger Bucht hochgradig verseucht ist? Dort sollte man nicht reinfallen, in die Brühe. Schon vor DDR - Zeiten war alles verseucht - die Volksarmee hat dann dort auch "Kampfmittel" versenkt! Evtl. weiß der neue Lichtenberger Bürgermeister Bescheid, der war ja bei der Volksarmee?

  11. 5.

    Wann, wie und durch wen ist eigentlich der Rummelsburger See (der so noch immer in jedem ernstzunehmenden Stadtplan genannt wird, bspw. auch hier: http://fahrinfo.bvg.de/Fahrinfo/bin/query.bin/dn?&ujm=1 oder einfach mal auf die von RBB online eingebundene Karte gucken) zur "Rummelsburger Bucht" verzwergt worden?

    Und wann werden wir von der "Tegeler Bucht" hören oder der "Wannbucht"?

  12. 4.

    Nach Lesen des Artikel frage ich mich jetzt, wer die eigentlichen Opfer sind? Die Bootsbewohner, die ihr Zuhause verloren haben und hier einfach als Favela-Bewohner abgewertet und suggestiv in die Nähe von Kriminellen gestellt werden oder die Anwohner, die vielleicht einfach nur irrationale Ängste vor Menschen haben, die ihr Leben ein wenig anders gestalten?

  13. 3.

    Guten Morgen RBB,

    es ist inzwischen schon mittags und mal Zeit derart verläumderische Behauptungen entweder auszuführen oder besser, weil richtiger, zu entfernen.

    "Die Bewohner dieser so genannren "Favelas" sollen "Rigaer-Straße-Sympathisanten" sein. Schon mehrfach brannten in Rummelsburg Autos. "

    Es wäre ja schon ohne den Brand heute Nacht eine ungeheuerliche Unterstellung, von Rigaer Straße Sympathisanten auf brenende Autos zu schließen, ohne dafür einen Beleg anzuführen. Dies dann noch personell mit dem jetzt betroffenen Opfern zu verbinden, ist keine Nachricht, sondern plumpe Hetze.

  14. 2.

    Und überhaupt zu unterstellen, wir würden Autos und Boote anzünden, ist eine Frechheit... man sollte nicht von sich auf andere schließen.

  15. 1.

    Das nenn ich mal einseitige Berichterstattung, und das wo doch der rbb so gerne die Flösse und Boote in unserer Bucht filmt und ich frage mich doch wirklich, was es damit zu tun hat, ob man Rigaerstr. Sympathisant ist, wenn einem sein Boot unterm Arsch wegbrennt. Ich nenne das Gentrifizierung auf dem Wasser. Danke auch

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