Der kleine Eisbär Fritz in seiner Wurfhöhle (Quelle: Tierpark Berlin)
Video: rbb24 | 07.03.2017 | Bild: Tierpark Berlin

Bisherige Obduktion bringt keine neuen Erkenntnisse - Tierpark will Todesursache bei Eisbär Fritz schnell klären

Die Nachricht vom plötzlichen Tod des Eisbärbabys Fritz sorgt für Trauer - vor allem im Tierpark Berlin. Dort rätselt man über die Todesursache. Auch die Obduktion am Dienstag brachte keine neuen Erkenntnisse. Weitere Untersuchungen sollen folgen.   

Nach dem Tod des Eisbärbabys Fritz sucht der Berliner Tierpark weiter nach der Todesursache. Auch die Obduktion im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung am Dienstag hat zu keinen neuen Ergebnissen geführt, wie der Tierpark mitteilte.

Nach derzeitigem Stand hatte das Tier einen Leberschaden. Die Enzymwerte der Leber seien extrem hoch gewesen, was letztlich zu akutem Organversagen geführt habe. Die genaue Ursache soll durch weitere Untersuchungen geklärt werden. Mit den Ergebnissen sei in den nächsten Wochen zu rechnen.

"Unser vorderstes Ziel ist es, schnellstmöglich die Ursache für den plötzlichen Tod von Fritz herauszufinden", sagte Tierparkdirektor Andreas Knieriem. "Denn erst anschließend werden wir entscheiden, wie es mit der Eisbärenzucht in Berlin weitergeht."

"Wir sind fassungslos, sehr traurig und deprimiert. Es ist unglaublich, wie schnell uns dieser kleine Eisbär ans Herz gewachsen ist."

Tierpark-Direktor Andreas Knieriem

Tierärzte konnten nicht mehr helfen

"Wir sind fassungslos, sehr traurig und deprimiert", so Knieriem. "Es ist unglaublich, wie schnell uns dieser kleine Eisbär ans Herz gewachsen ist."

Fritz starb nach Angaben des Tierparks am Montag gegen 20 Uhr. Gegen 19.30 Uhr sei sein Atem unregelmäßig geworden, die daraufhin eingeleiteten Notmaßnahmen hätten nicht mehr geholfen.

"Wir haben es mit einem sehr seltenen Krankheitsverlauf zu tun. In meiner Tätigkeit als Tierarzt habe ich sieben gesunde Eisbärenjungtiere aufwachsen sehen. Fritz ist der erste, der gestorben ist", erklärte Tierarzt Dr. Günter Strauß.

Schon am Sonntag sei Fritz in einem bedenklichen Zustand gewesen, wiederholte Knieriem am Dienstag. Der Eisbär sei deshalb beobachtet worden. Zunächst habe es aber Anzeichen der Besserung gegeben.

Zustand verschlimmerte sich

Doch am Montagmorgen habe das kleine Tier im Stall bei seiner Mutter Tonja unter Bauchkrämpfen gelitten, habe auf der Seite gelegen und vor Schmerzen "geschrien". Spezialisten des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung untersuchten Fritz daraufhin stundenlang mit Ultraschall, CT, Röntgengerät und Bluttests, ohne konkreten Befund. Sie stellten eine massiv entzündete und vergrößerte Leber fest und verabreichten dem Tier ein spezielles Antibiotikum und Schmerzmittel.

"Nichts ist schlimmer, als wenn die Leber versagt, und nichts ist schlimmer, wenn Sie als Arzt keine klare Krankheitsursache haben, die Sie behandeln können", so Knieriem.

Eisbär Fritz ist schwer krank und wird untersucht (Quelle: Tierpark Berlin)
Stundenlang wurde Fritz am Montag untersucht - doch die Ursache seines Leberschadens wurde noch nicht gefunden. | Bild: Tierpark Berlin

"Wir tappen durchaus noch im Dunkeln"

Bei dem kleinen Fritz liege ein Multiorganversagen vor, derzeit könne aber nicht gesagt werden, woher es stammt, so Knieriem weiter. "Wir tappen durchaus noch im Dunkeln."

So könne der Auslöser zum Beispiel eine Virusinfektion oder eine allgemeine Infektion an der Leber gewesen sein. Derzeit sei es aber unseriös, den Ergebnissen der Untersuchungen vorzugreifen.  

Mutter Tonja geht es gesundheitlich gut

Der Eisbärmutter Tonja gehe es gesundheitlich gut, betonte der Tierpark-Direktor. Sie zeige keine Krankheitssymptome. Säugetier-Kurator Florian Sicks ergänzte, dass das Muttertier am Montag zwar sehr nervös, am Dienstagmorgen aber wieder recht ruhig gewesen sei. "Aber sicherlich sucht sie noch nach ihm und wird erst in ein paar Tagen realisieren, dass er nicht mehr da ist."

Kritik von Tierschützern zurückgewiesen

Die Forderung der Tierschutzorganisation Peta nach einem Zuchtstopp für Eisbären wies der Zoo-Chef zurück. Die Tierschützer hatten kritisiert, dass die Haltungsbedingungen in Zoos derart unnatürlich seien, dass ein großer Teil der Eisbärenbabys die ersten Monate nicht überlebe. Eisbärbabys würden "rein aus Marketing- und Profitgründen" gezüchtet. "Auf das Wohl der Tiere wird dabei keine Rücksicht genommen."

Dazu erwiderte Knieriem: "Es gibt derzeit keinen Sachzusammenhang eines Vorwurfes." Ziel sei es, die Tiere möglichst natürlich aufwachsen zu lassen. "Dazu gehört auch, dass es bestimmt Risiken für Tiere gibt."

Zu einer Ausstellungs-Anfrage des Naturkundemuseums erklärte der Zoodirektor, dass nun die Untersuchung Vorrang habe. Danach sei der Körper nicht mehr dafür geeignet ausgestellt zu werden. "Er wird nicht ausgestellt", so Knieriem.

Erstes Jungtier seit 22 Jahren

Der Bär Fritz war am 3. November 2016 geboren worden. Er war das erste Eisbären-Jungtier im Tierpark seit 22 Jahren. Diesen Monat sollte Fritz zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bisher hatte er sich nur im Stall aufgehalten und war den Tierpark-Freunden nur von Fotos und Videoaufzeichnungen bekannt, die der Tierpark veröffentlicht hatte.

2011 starb Eisbärjunge Knut in Berlin

Schon 2006 hatte die Geburt eines Eisbären in Berlin viele Menschen verzückt: Im Zoologischen Garten kam der kleine Knut zur Welt. Erstmals bei einem Eisbärjungen in Deutschland begleiteten damals die Medien die Aufzucht des Bären. Doch auch in dem Fall endete die Geschichte dramatisch: 2011 starb Knut im Alter von nur vier Jahren. In freier Wildbahn werden Eisbären deutlich älter als 20 Jahre. Sowohl Fritz als auch Knut waren als Zwillinge zur Welt gekommen, ihre Geschwister starben kurz darauf.

Der Berliner Eisbär Fritz

Das kurze Leben des kleinen Eisbären

RSS-Feed
  • 3. November 2016 

    Die Eisbaeren Tonja und Wolodja toben ausgelasssen im Wasser (Quelle: imago/Olaf Wagner)
    imago/Olaf Wagner

    - Nachwuchs bei den Eisbären

    Eisbären-Weibchen Tonja und ihr Gefährte Wolodja bekommen Nachwuchs. Geboren werden Zwillinge. Ihr Geschlecht ist zunächst nicht zu erkennen. Tonja und die beiden Jungtiere befinden sich in einer abgeschirmten Wurfbox. Absolute Ruhe gilt für die Aufzucht als entscheidender Faktor.

  • 8. November 2016 

    - Schlummern und Trinken in der Wurfbox

    Die ersten kritischen Tage sind überstanden. Die neugeborenen Eisbären verbringen ihre Zeit mit Schlafen und Trinken. Die Tierpark-Angestellten können nur ab und zu über eine Überwachungskamera einen Blick auf die Jungtiere werfen.

  • 10. November 2016 

    - Der kleine Bär verliert sein Geschwister-Tier

    Auf dem Monitor ist plötzlich nur noch eines der Tiere sehen. Die Sterblichkeit bei den Jungtieren ist in den ersten zehn bis 14 Tagen besonders hoch - sie liegt bei 50 Prozent. Der Verdacht bestätigt sich: Das zweite Jungtier taucht nicht wieder auf. Die Todesursache bleibt unklar. Möglich sind zu wenig Milch, eine Infektion oder ein versehentliches Totdrücken durch das Muttertier. Tote Eisbären-Jungen werden in diesem Stadium vom Muttertier gefressen.

  • 2. Dezember 2016 

    Eisbär-Mutter Tonja und der kleine Eisbär Fritz sind am 24.02.2017 im Tierpark Berlin zu sehen (Quelle: dpa/Tierpark Berlin)
    Tierpark Berlin

    - Alle zwei Stunden an der Mutterbrust

    Knapp einen Monat nach der Geburt geht es dem überlebenden Eisbärenbaby gut. Alle zwei Stunden wird es gesäugt. Das Kleine wiegt mittlerweile etwa drei Kilogramm, bei der Geburt waren es gerade mal 600 Gramm.

  • 7. Dezember 2016 

    - Videofilm zeigt Baby-Bär "in Action"

    Im Internet sorgen Videoaufnahmen vom Eisbärenbaby für Begeisterung. Der kurze Film zeigt das bislang namenlose Kleine erstmals richtig in Bewegung. In Natura ist der kleine Eisbär für Tierpark-Besucher bislang nicht zu sehen. Er verbringt den Winter mit seiner Mutter in einer Wurfbox.

  • 13. Januar 2017 

    - Das Fellbündel ist ein Junge

    Jetzt ist es raus: Das Eisbären-Baby ist ein Junge. Das stellt sich bei einer tierärztlichen Untersuchung heraus. Aus dem anfangs nur meerschweinchen-großen und unbehaarten Jungtier ist ein mehr als doppelt so großes Fellbündel geworden. Der kleine Bär ist 67 Zentimeter lang und 4,6 Kilo schwer.

  • 31. Januar 2017 

    Eisbär Fritz © dpa
    dpa

    - Mein Name ist "Fritz"

    Nachdem das Geschlecht feststeht, beginnt die Namenssuche. Radio Berlin 88,8 vom rbb und der Berliner Verlag sind Paten und nehmen Namensvorschläge entgegen. 5.000 Vorschläge kommen so zusammen. Am Ende fällt die Wahl auf "Fritz". Zoo- und Tierpark-Direktor Andreas Knierim ist zufrieden. Das sei ein kurzer Name, der auch zu Friedrichsfelde passt.

  • 9. Februar 2017 

    - Gehege soll umgebaut werden

    Der Tierpark kündigt an, im Februar das Eisbären-Gehege umzubauen. Das soll dem Jungtier mit seinen kurzen Beinen erste Ausflüge nach draußen erleichtern. Geplant ist auch, "Fritz" ab Ende März den Besuchern zu zeigen.

  • 5. März 2017 

    - Eisbären-Baby ist krank

    Am Sonntag, dem 5. März, fällt den Tierpflegern auf, dass "Fritz" sehr ruhig ist und geradezu apathisch wirkt.

  • 6. März 2017 

    Der kleine Eisbär Fritz spielt in der Wurfhöhle im Tierpark Berlin (Quelle: Tierpark Berlin)
    Tierpark Berlin

    - "Fritz" ist tot

    Am Montag wird zunächst eine Leberentzündung festgestellt. Es folgen Ultraschall, CT und Röntgenaufnahmen. Gegen die schlechten Leberwerte bekommt "Fritz" ein Antibiotikum und Schmerzmittel. Gegen 19.30 Uhr wird sein Atem unregelmäßig. Medikamente, Herzdruckmassage und Sauerstoff helfen nicht. Gegen 20 Uhr stirbt der kleine Eisbär.

Kommentar

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103 Kommentare

  1. 103.

    Vollkommen mir aus dem Herzen gesprochen. R.I.P. kleiner süßer Fritz grüße mir Knut und Thomas Dörflein.....

  2. 102.

    Im Alter von dreieinhalb Monaten kamen die Nürnberger Eisbärchen Gregor und Aleut mit ihrer Mutter Vera ins Freigehege. Sie nahmen mit Begeisterung ihrer Mama die Fleischbrocken weg und lutschten daran.
    Folge: zwei prächtige junge Eisbären, die ihm Zoo Warschau leben und innerhalb kurzer Zeit die Herzen der Warschauer Bevölkerung erobert haben!
    Soviel zu Ihrer Theorie

  3. 101.

    @Hr. Ziegenfuß
    Sie sprechen mir aus der Seele! Klein Fritz hat uns schon so viel Freude gemacht in dieser vonGgier und Machtgeilheit besessenen Welt. Und ausgerechnet dieser kleine unschuldige Bär muste so bald sterben!

  4. 100.

    Auf dem Film war zu sehen wie der "Säugling" sich mit einem Stück frischen Fleisch "spielte". Dabei
    hinein gebissen und verständlich teils geschluckt hat. Als Muttermilch ernährter. Folge: Leber versagen.
    Folge bekannt. Dr.Os.

  5. 98.

    Berlin trauert um einen Eisbären!
    Da wird mir schlecht; mir tut allein die Eisbärin leid. Dem Jungtier ist ein Leben als" Clown" in Gefangenschaft erspart worden! Wenn ich an den armen Knut denke und wie die Menschen in Hysterie gefallen sind.
    Da fehlen einen die Worte.
    EISBÄREN gehören nicht in den Zoo!
    warum ist er gestorben?
    Da wird ein Jungtier gewaltsam der Mutter weggenommen um untersucht zu werden....
    Schon allein diese Panik des armen Tieres (,die die Berliner auch noch lustig fanden),reicht für ein Trauma.
    Jetzt hat er wenigstens seinen Frieden!

  6. 97.

    R.I.P. - kleiner FRITZ -und danke, dass Du uns in den nur 4 Monaten Deines Lebens schon so viel Freude geschenkt hast in einer Welt, in der nur noch Geld und Profit zählen...
    Ich jedenfalls kann und werde Dich nie vergessen, und auch wenn Du nur ein TIER warst, hast Du immer einen festen Platz in meinem Herzen und in meinen Gedanken!
    Mach es gut!

  7. 94.

    Kann man so sehen. Dann soll man aber nicht so tun, als täte man dem Eisbären einen Gefallen damit. Die sind nicht für Kinder und für die zoologische Forschung da, sondern existieren um ihretwillen. So einfach ist das. Und zu ihrem traurigen Schicksal gehört, dass Menschen mit ihnen verfahren können, wie ihnen beliebt.

  8. 93.

    Fahnen auf Halbmast, Staatstrauer, Kondolenzliste für Fritz! Wir haben keine anderen Sorgen

  9. 92.

    Hat sich schon mal einer überlegt, die Holz-Span-Streu genauer auf Schadstoffe und Gifte zu untersuchen? Tonja ist ausgewachsen, und hat ein gutes Immunsystem, das sowas wegsteckt. Aber so ein kleir+er Eisbär-Baby-Körper könnte an sowas auch kaputt gehen.

  10. 91.

    Trotz des Todes von Fritz sollte die Eisbärenzucht im Tierpark-Berlin unbedingt weiter betrieben werden. Wo wenn nicht
    hier sollen Kinder in Zukunft lebende Eisbären beobachten können. Die Haltungsbedingungen im Tierpark können so
    schlecht nicht sein denn hier lebte bis letztes Jahr die älteste Eisbärin der Welt! Das Personal im Tierpark ist nicht nur
    geschult und erfahren, sie alle arbeiten nach modernsten Erkenntnissen und hoch professionell.

  11. 90.

    Dieser ganze Affen Zirkus, besser Eisbär Zirkus wurde nur wieder einmal künstlich erzeugt. Wobei der rbb mit seiner morgendlichen Sendung, welchen Namen ein Tier bekommen soll mit dazu beitrug.
    Ich kann mich noch lebhaft und mit Grausen an den vermenschlichtem Knut Hype dran erinnern, wo scheinbar einsame Witwen nichts besseres zu hatten über Kilometer hin weit weg zu reisen,um Knut zu besuchen. Alles wurde damals medial ausgeschlachtet, nur um die Gazetten und die jeweiligen Kassen zu füllen.
    Nur einer hatte davon nichts gehabt. Knut. Und wie man sehen kann: von damals nichts daraus gelernt. Ein Tier zumal noch ein Raubtier bleibt ein Tier. Ich hoffe ein weiteres Debakel mit solch einem Massenspektakel bleibt einem in Zukunft erspart.

  12. 89.

    Dieser Beitrag hat mir sehr gut gefallen. Weil ich denke, das ein Fleischer-Lehrling die Sache auf den Punkt gebracht hat.
    Sicherlich, wir sind alle sehr traurig, das Fritz verstorben ist. Aber ich finde es traurig, wie sich einige hier als die Oberschlauen darstellen. Ob Mensch oder Tier, es ist immer traurig, wenn er zu früh geht.

  13. 88.

    Ich bin auch unendlich traurig! Der arme kleine Fritz..... Er war so süß. Was war schuld, warum konnte ihm keiner mehr helfen....Mir tut auch seine Mutter leid. Sie sucht doch nach ihrem Baby! Ich hoffe nur sehr, dass sie Abschied nehmen konnte von ihrem Fritz, dass man dies bedacht hat. Denn es ist ja sowieso schon schlimm, dass ihr Baby plötzlich weggekommen ist und sie es jetzt überall sucht. Es ist auch für Tiere sehr wichtig, dass sie Abschied nehmen und den Tod somit begreifen können.....
    Ich hoffe sehr, dass sie Fritz nochmal sehen und liebkosen durfte............

  14. 87.

    Ich bin unendlich traurig über den Tod und dem qualvollen Leiden vom kleinen Fritz. Das alles kam so plötzlich und unerwartet. Obwohl Du nur gerade mal etwas mehr als 4 Monate gelebt hast, habe ich Dich sofort ins Herz geschlossen. In einer gefühlskalten Welt, wo wir Menschen auch noch unseren Planeten mit all seiner Natur und schönen Vielfalt zerstören, warst und bleibst Du ein Grund, unsere Umwelt mehr zu beschützen und wahrzunehmen. Hoffentlich wird man die Ursache für Deine schreckliche Erkrankung finden um eventuelle zukünftige Fälle erkennen und noch wichtiger behandeln zu können.

    Ruhe in Frieden und lebe weiter in einer besseren Welt.Ich vermisse Dich sehr und werde Dich nie vergessen.

  15. 86.

    ich bin großer fan von euer sendung, ich bin sehr traurig darüber, finde den so niedlich, mein beileid,ich kann das nicht glauben...bei knut war ich schon fassungslos, ich hoffe das es noch weitere eisbärenbabys gibt,,,

  16. 85.

    Mir kamen die Tränen, als ich vom Tode des kleinen Fritz gerade gelesen habe. Hoffentlich ist er jetzt im Himmel bei unserem Freund Knut und seinem Ziehvater. Traurig .- Aber denken wir auch an die Millionen Tiere, die für uns Menschen grausam und brutal sterben müssen, nur damit wir noch mehr Fleisch grillen, Pelze tragen, als Jäger beim Töten den Kick bekommen, den Frust an den hilflosen Lebewesen abreagieren,können. So lange wir Menschen so mit unserer Umwelt und den Tieren umgehen und weiterhin den Lebensraum für die Tiere nur für den eigenen Profit zerstören, sollte man froh sein, dass es zoologische Gärten gibt. Ich hoffe, dass wenigstens da so etwas wie Tierschutz gegeben ist?

  17. 84.

    Nunja, es war vermutlich durchaus ziemlich stressig für den kleinen Fritz, als sein Geschlecht bestimmt wurde, die Mutter außer Reichweite (das ist in dem zarten Alter auch schon bei Menschen bedenklich) von Artfremden (Menschen) umgeben und übergriffig angetatscht, und eine Kamera muss natürlich auch noch dabei sein ... er hatte geschrieen wie am Spieß, ich fands schon ein bisschen grausig, das in der Abenschau zu sehen .... bei einem empfindlichen Tier könnte durch solch eine extreme Anspannung eine Schwächung des Imunsystems die Folge sein. Wenn schon unbedingt in Gefangenschaft gezüchtet wird, sollten zumindest Mutter und Baby auf keinen Fall getrennt werden, auch nicht für Minuten und auch nicht für den vermeintlich besten Zweck (aber warum ist eine frühe Geschlechtsbestimmung eigentlich so wichtig, dass man dafür ein Bärenkind in Panik versetzt?).

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