Feuerwehrleute löschen ein brennendes Auto (Quelle: dpa / Christian Hartmann)
Bild: SIPA

Nach Brandanschlägen in Neukölln - Polizei setzt bei der Täter-Suche Plakate ein

Nach Brandanschlägen, die im Juli in Berlin-Neukölln vermutlich von Rechtsextremisten verübt wurden, verstärkt die Polizei ihre Fahndung nach den Tätern. Mit Plakaten
wird nach Zeugen gesucht, die in der Nacht zum 11. Juli in den Stadtteilen Buckow und Rudow Verdächtiges bemerkten. Für Hinweise, durch die Täter überführt werden können, hat die Staatsanwaltschaft zudem eine Belohnung von 2.500 Euro ausgesetzt.

Die Autos, die angezündet wurden, gehörten der SPD-Bezirksverordneten Gabriela Gebhardt und einer anderen Frau, die sich für Flüchtlinge einsetzte. In Neukölln wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Autos von linken Politikern, Gewerkschaftern und anderen Menschen aus linken Kreisen angezündet. Es gab auch Bedrohungen. Hinter den Anschlägen sollen Neonazis stecken. Die Polizei setzte Anfang des Jahres eine eigene Ermittlungsgruppe ein.

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2 Kommentare

  1. 1.

    Aha, diesmal "Rechtsradikale", die Autos anzünden.
    Woher die Erkenntnis?

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