Polizei und Kriminaltechniker untersuchen am 08.09.2017 in Berlin nahe dem Hardenbergplatz den Fundort einer Leiche (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Audio: rbb | 09.09.2017 | Polizeisprecher Michael Gassen | Bild: dpa/Paul Zinken

Leiche obduziert - 60-Jährige aus Charlottenburg wurde gewaltsam getötet

Die 60-Jährige, deren Leiche am Freitag beim Großen Tiergarten gefunden wurde, ist eindeutig getötet worden. Das hat eine Obduktion ergeben. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.

Die am Freitag tot aufgefundene 60-jährige Frau aus Berlin-Charlottenburg ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Das habe eine Obduktion eindeutig ergeben, sagte eine Polizeisprecherin am Samstagnachmittag.

Passanten hatten die Leiche am Freitagmittag am Berliner Zoo entdeckt. Sie lag in einem Gebüsch am Schleusenweg im Großen Tiergarten, ein Verbindungsweg parallel zur Bahntrasse zwischen Hardenbergplatz und Müller-Breslau-Straße.

Mordkommission sucht nach Zeugen

Die Frau wurde seit Dienstag vermisst. Sie hatte sich in der Nähe mit Freundinnen in einer Gaststätte in der Müller-Breslau-Straße getroffen und war dann Richtung Hardenbergplatz aufgebrochen.

Nach Angaben der Polizei gibt es bislang keine heiße Spur. Die Mordkommission bittet daher um Hinweise, falls Zeugen die Frau oder Verdächtiges in der Nacht vom 5. auf den 6. September gegen 22.20 Uhr im Bereich des Schleusenwegs gesehen haben.

Sendung: radio BERLIN 88,8, 09.09.2017, 9.30 Uhr

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Die Bahnhofspolizei ist mittlerweile die Bundespolizei und im Stadtgebiet Berlins leider nicht zuständig - die Berliner Polizei ist überfordert und schiebt vieles auf das Ordnungsamt weiter - und das ist......überfordert.

    Dank einer Politik des Sparens - der Staat - das hört man ja nach 4 Jahren immer wieder, wie jetzt im Wahlk(r)ampf, soll den Bürger schützen. Diese Lippenbekenntnisse kann ich nicht mehr hören, diese programmartige Verblödung der Wahlbürger wird, wenn dies so weitergeht, in der Erstarkung von radikalen Parteien enden - was ich für uns alle nicht hoffe, dass die großen Parteien endlich mal den Finger ziehen und aufwachen.

  2. 2.

    Das Problem sind unter anderem die vielen Osteuropäischen Obdachlose die sich um dem Bahnhof Zoo,im Tiergarten u.Umgebung ihre Bleibe aufgeschlagen haben.Tagsüber bei Ullrich hängen einige ab und besaufen sich.Die Bahnhofspolizei ist damit genauso überfordert wie die Bahnhofsmission.Es wurde hierzu schon berichtet.Berliner Obdachlose werden mit Gewalt verdrängt.

  3. 1.

    Der Bahnhof Zoo war ja noch nie ein angenehmes Fleckchen Berlin, aber wie er und der an ihn angrenzende Tiergarten sich in den letzten 2-3 Jahren negativ verändert haben ist erschreckend. Auf dem Abschnitt Schleusenkrug und Haltestellen Bahnhof Zoo (ca. 150m) finden sich tags und nachts, rechts und links im Gebüsch verwahrloste Menschen aus aller Herren Länder. Und es werden immer mehr. Wenn man am Landwehrkanal durch den Tiergarten schlendert findet man in den Gebüschen Zelte, auf Wiesen und Bänken, vereinzelt hier und da, Männer schlafend neben Schnapsflaschen. Ich fühle mich nicht mehr wohl. Kürzlich bin ich an einem Werktag-Morgen am Zoo aus dem Bus der Linie 100 gestiegen. Mit mir zwei Mädchen, welche schätzungsweise acht und Jahre alt waren. Keine 5m vom Bus entfernt schlafen, einige Männer. Einer von ihnen holt vor den Mädchen sein ... heraus und erledigt seine Notdurft an die Bahnhofswand... Rufen Sie als Berliner mal die Polizei an und lassen Sie sich überraschen.

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