Die amtierende Apfelkönigin und ihr Konkurrent vor Gericht in Guben (Brandenburg). (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)
Video: Brandenburg aktuell | 07.09.2017 | Phillip Manske | Bild: dpa/Ralf Hirschberger

Möchtegern-König verliert Klage - Der Apfel ist gefallen

Der Möchtegern-Apfelkönig aus Guben hat vor Gericht eine Niederlage hinnehmen müssen: Das Cottbuser Amtsgericht wies am Donnerstag seine Vorwürfe zurück, die Wahl zu diesem Ehrenamt im Jahr 2016 sei manipuliert worden.

Im Streit um die Gubener Apfelkrone ist ein 42-Jähriger auch beim Amtsgericht Cottbus abgeblitzt. Die Richter wiesen am Donnerstag die von Marko Steidel erhobenen Vorwürfe zurück.

Im Herbst 2016 hatte sich eine heute 21 Jahre alte Frau gegen Steidel auf dem Apfelfest in Guben durchgesetzt und das Ehrenamt der Apfelkönigin ergattert. Nach der Wahl erhob der gescheiterte Kandidat Steidel den Vorwurf, die Wahl sei manipuliert gewesen. Der 42-Jährige reichte eine ganze Reihe von Klagen ein, das jetzige war das Hauptsacheverfahren. Steidel wollte mit seiner Klage erreichen, dass die amtierende Apfelkönigin abtreten muss und die Abstimmung für ungültig erklärt wird.

"Bloße Vermutung"

Belege für eine mögliche Wahlmanipulation hatte Steidel vor Gericht nicht vorlegen können. Er monierte aber auch, dass die Apfelkönigin keinen Führerschein besitze und diesen Umstand auf dem Apfelfest verschwiegen habe.

Der Richter des Amtsgerichts Cottbus betonte am Donnerstag bei der Begründung der Entscheidung, dass der Vorwurf des Klägers nur eine "bloße Vermutung" sei. Auch der Einwand, dass die amtierende Apfelkönigin von Guben keinen Führerschein hat, ließ das Gericht nicht gelten, weil das keine geschriebene Bewerbungsvoraussetzung gewesen sei.

Belege für eine mögliche Wahlmanipulation hatte Steidel vor Gericht nicht vorlegen können. Er monierte aber auch, dass die Apfelkönigin keinen Führerschein besitze und diesen Umstand auf dem Apfelfest verschwiegen habe.

Der Richter des Amtsgerichts Cottbus betonte am Donnerstag bei der Begründung der Entscheidung, dass der Vorwurf des Klägers nur eine "bloße Vermutung" sei. Auch der Einwand, dass die amtierende Apfelkönigin von Guben keinen Führerschein hat, ließ das Gericht nicht gelten, weil das keine geschriebene Bewerbungsvoraussetzung gewesen sei.

Belege für eine mögliche Wahlmanipulation hatte Steidel vor Gericht nicht vorlegen können. Er monierte aber auch, dass die Apfelkönigin keinen Führerschein besitze und diesen Umstand auf dem Apfelfest verschwiegen habe.

Der Richter des Amtsgerichts Cottbus betonte am Donnerstag bei der Begründung der Entscheidung, dass der Vorwurf des Klägers nur eine "bloße Vermutung" sei. Auch der Einwand, dass die amtierende Apfelkönigin von Guben keinen Führerschein hat, ließ das Gericht nicht gelten, weil das keine geschriebene Bewerbungsvoraussetzung gewesen sei.

Belege für eine mögliche Wahlmanipulation hatte Steidel vor Gericht nicht vorlegen können. Er monierte aber auch, dass die Apfelkönigin keinen Führerschein besitze und diesen Umstand auf dem Apfelfest verschwiegen habe.

Der Richter des Amtsgerichts Cottbus betonte am Donnerstag bei der Begründung der Entscheidung, dass der Vorwurf des Klägers nur eine "bloße Vermutung" sei. Auch der Einwand, dass die amtierende Apfelkönigin von Guben keinen Führerschein hat, ließ das Gericht nicht gelten, weil das keine geschriebene Bewerbungsvoraussetzung gewesen sei.

Der 42-Jährige sagte nach der Gerichtsentscheidung in dem Zivilstreit: "Ich gehe in Berufung, das lasse ich mir nicht gefallen."

Steidel fordert auch vom Tourismusverein Schadenersatz von insgesamt 25.000 Euro, damit scheiterte er Ende August.

Am kommenden Wochenende wird beim Gubener "Appelfest" von den Festbesuchern die nächste Hoheit gewählt.

Kommentar

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6 Kommentare

  1. 6.

    Sehr tragisch ... aber wenn der nette Herr jetzt weiter klagt, kann er ja noch Klagekönig werden ...

  2. 5.

    Wir haben im Land und der Welt wohl andere Probleme,ais sich mit solch Blödsinn zubefassen,noch dazu die Gerichte zubelasten.Sowas gehört nicht in die Nachrichten sondern in die Abteilung Unfug.

  3. 4.

    Wie kann man nur so etwas vor/bei Gericht verhandeln. Der Mann muß irgendwie nicht ganz klar im Kopf sein.

  4. 3.

    Und wenn der "Apfelkönigsaspirant" alle Instanzen, incl. BGH, EuGH und Menschenrechtskommission erfolglos durchlaufen hat, wird er bestimmt einen Spendenaufruf zur Deckung der dann immensen Prozesskosten starten.

    Inzwischen müsste es eigentlich auch schon eine neue Apfelkönigin geben, das Problem ist damit sowieso erledigt...

    Was geht in solch einem Kopf vor?

  5. 2.

    Muss man diesem Mann wirklich so viel mediale Aufmerksamkeit schenken? Ich frage mich auch, warum solche Klagen zugelassen werden.

  6. 1.

    Warum muss eine Apfelkönigin einen Führerschein haben? Eine Königin fährt nicht selbst, die wird gefahren. Das gilt hoffentlich auch für eine brandenburgische Apfelkönigin.

    Wer übrigens wegen sowas eine Klagelawine lostritt, wäre als Apfelkönig ohnehin charakterlich ungeeignet gewesen.

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