Schlüsselbund mit nachgemachten Schlüsseln (Quelle Archivbild: imago/bonn-sequenz)
Bild: imago/bonn-sequenz

Landgericht - 33-Jähriger gesteht Einbruch in Berliner Bürgeramt

Sechs Monate nach einem Einbruch in ein Bürgeramt in Berlin-Wilmersdorf hat einer der drei mutmaßlichen Täter vor dem Landgericht seine Beteiligung zugegeben.

Er und zwei Komplizen hätten Geld aus den Kassenautomaten stehlen wollen, erklärte der 33-Jährige zu Prozessbeginn am Donnerstag. Den Vorwurf einer bandenmäßigen Tat wies er allerdings zurück. Für ihn sei es eine "einmalige Aktion" gewesen, die er bereue.

Ein 35-jähriger Mitangeklagter schwieg zu den Vorwürfen. Die Einbrecher hatten einen stillen Einbruchsalarm ausgelöst und hatten ohne Beute zu fliehen versucht.

Der geständige und seit Mai von der Untersuchungshaft verschonte Angeklagte sagte weiter, die Tat sei eine "große Dummheit" gewesen. Er habe sein Leben nun geändert und bitte um eine Bewährungsstrafe.  Der Prozess geht am 17. Oktober weiter.

Insgesamt drei Männer brachen ein

Insgesamt drei Männer sollen am Abend des 16. April 2017, einem Sonntag, mit einem nachgemachten Schlüssel diverse Türen des Bürgeramtes am Hohenzollerndamm geöffnet haben. Sie hätten dann Löcher in eine Wand gebohrt, um in den Raum der Bezirkskasse und damit zu den dort aufgestellten Kassenautomaten zu gelangen, heißt es in der Anklage.

Der 33-Jährige wurde nach Angaben der Polizei direkt am Tatort festgenommen. Der 35-Jährige sei vor dem Gebäude gefasst worden. Ein weiterer Täter sei zunächst entkommen. Gegen diesen Mann laufe ein gesondertes Verfahren, hieß es am Rande des Prozesses.

Sendung: Abendschau, 12.10.2017, 19:30 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereKommentar-Regeln und Hilfe zu Kommentaren zum Kommentieren von Beiträgen.

Das könnte Sie auch interessieren

Masleniza in Berlin. (Quelle: rbb)
rbb

Video | Masleniza-Fest in Berlin - Den Winter mit Blinis und Tee vertreiben

Dieser Sonntag war kein normaler Sonntag, sondern das Ende der Butterwoche. Und die gehört zu den lustigsten und fröhlichsten Festen in Russland - wie Karneval, nur mit Blinis und Tee. Im Kulturforum Hellersdorf war jeder eingeladen, der sich mit der Tradition auskennt oder sie kennenlernen wollte.