Ein Mann raucht eine selbstgedrehte Zigarette, aufgenommen am 11.05.2011 in Berlin. (Foto: dpa / Robert Schlesinger)
Bild: dpa / Robert Schlesinger

Warschauer Straße in Berlin - Fremder bietet Joint an - 18-Jährige brechen zusammen

Nach dem Zug an einem Joint sind zwei 18-Jährige in Berlin zusammengebrochen. Zwei Männer boten einer Gruppe von vier 18-Jährigen am späten Donnerstagabend vor dem S-Bahnhof Warschauer Straße in Friedrichshain einen Joint zum Mitrauchen an, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zwei junge Männer der Gruppe sollen dann jeweils nur einen Zug genommen haben, brachen nur Sekunden später zusammen und wurden bewusstlos. Rettungskräfte mussten einen der Bewusstlosen beatmen, beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. 

Die Männer, die die verhängnisvolle Zigarette anboten, konnten nach dem Vorfall am Donnerstagabend zunächst fliehen. Kurz darauf nahm die Polizei einen Verdächtigen fest und beschlagnahmte "rauschgiftsuspekte Substanzen". Gegen den 25-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung und unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.

Sendung: Fritz, 13.10.2017, 8:00 Uhr

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12 Kommentare

  1. 12.

    Es gibt Menschen die viel Erfahrung mit Drogen haben und es gibt Menschen die dazu nichts sagen können - andere Gruppen gibt es bei diesem Thema nicht. Soviel zu der Diskussion. Dass in besagtem Fall THC keine Rolle gespielt hat ist unabstreitbar. Einen Knock-Out kann man mal bekommen, aber darüber würde niemand berichten.

    Das Problem ist, dass die Politik, die Justiz, die Polizei und ein Teil der Bevölkerung nicht akzeptieren wollen, dass es einen Unterschied zwischen Drogen und Streckmitteln gibt. Und viel wichtiger, dass heute die Streckmittel die gefährlichere Substanz ist. In Frankfurt ist es ganz normal, dass täglich versuchter Massenmord durch gefährliche Streckmittel begangen wird. Der Staat macht es sich da aber leicht und sagt man könne gegen die Dealer nichts machen, wenn sie nur wenige g dabei haben. Es wäre so einfach tausende Straßendealer nachhaltig zu bekämpfen. Aber in Deutschland sind Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen viel angesagter als effektive Lösungen.

  2. 11.

    1. Wenn ich "lospoltere", hört/liest sich das ganz gewiss anders (an). 2. Habe ich beruflich häufig mit den Auswirkungen des Kiffens zu tun. 3. Ich bin mir sicher, dass ich zwar weniger Erfahrungen als Sie mir dem Kiffen, aber aufgrund von Gesprächen mit Gutachtern mehr Ahnung als Sie habe. Ich wünsche Ihnen einen schönen und entspannten Abend.

  3. 10.

    Entschuldigung,aber wie blöd können 18 jährige sein??!!
    Von daher ....kein Mitgefühl

  4. 9.

    Zu Ihrer Ausführung sei mitgeteilt das Jahrzehntelanges Kiffen von sehr versch.Cannabisprodukten sowie Haschisch für mich keine Unbekannte Angelegenheit darstellt.Gebe aber Ihrer Anmerkung zur "Mischung"d.Tüte recht.Soviel zu meiner Ahnung!
    Es ist wie m.d.Alkohol,wer nichts verträgt läßt es besser bleiben.Prosit!

  5. 7.

    Bevor i.hier missverstanden werde,ich plädiere hier nicht um Freigabe v.Cannabis.Es ist aber umumstritten das 1.noch keine Person am Genuß verstorben ist.2. Es sich um eine sehr nützliche Pflanze handelt die nicht verboten gehört.Alles weitere habe i.schon kundgetan.Diese 18 Jährigen bleiben i.meinen Augen naiv.Ob normale Zigarette o.Joint,der Bericht wischt dies zusammen haben Sie leichtgläubig gehandelt.Aber i.stimme Ihrem Kommentar zu.

  6. 6.

    Offensichtlich hast Du überhaupt keine Ahnung davon! Selbstverständlich kann das passieren! Wenn der Anbieter Joint rauchen gewohnt ist, wird er die Dosis, die er verwendet, erhöhen.
    Wenn dann jemand daran zieht, der es nicht gewohnt ist, kann einen genau das umhauen.
    Sich irgendwo zu belesen und dann zu denken, man hat Ahnung davon, ist wertlos.
    Deine Bemerkung ist, wie so oft hier auf dieser Seite, Blödsinn!

  7. 5.

    Man nimmt doch nichts von Fremden Leuten an.

  8. 4.

    Das hat nichts mit der Freigabe von Cannabis zu tun. In diesem Fall geht es darum, von Fremden irgendetwas anzunehmen und zu konsumieren. Ich möchte hier an die Fälle auf Berliner Weihnachtsmärkten erinnern, wo ein angeblich frisch gewordener Vater vor lauter Freude andere mit einem "Schnäppschen" zum Mittrinken einlud. In geschildertem Falle war es ein Zigarette, mit was auch immer gespickt.

  9. 3.

    Noch nie ist ein Mensch durch das Kiffen von Cannabis gestorben.Sich mal ernsthaft mit dem Thema beschäftigen statt gleich draufloszupoltern.Es handelte sich unter Garantie nicht um reines Cannabis sondern um eine von diesen "legal High Kräutern".Deren Substanz ist nachweislich sehr umstritten.Im übrigen waren diese 18 jährigem echt naiv.

  10. 2.

    Immer noch der Meinung, dass Kiffen harmlos ist und freigegeben werden sollte?

  11. 1.

    Wenn es denn mal stimmt.Das wäre das erste mal das i.von solch einen Unsinn lese.Wird der angebliche Joint denn auch jetzt kriminalistisch untersucht? Denn Cannabis alleine führt niemals zu solch ein Verhalten.Da spielen andere Substanzen eine Rolle.

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