Manfred Stock neben einem Globus am 14.8.2003 im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)
Video: zibb | 11.10.2017 | Anne Hoffmann | Bild: dpa/Ralf Hirschberger

25 Jahre Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung - "Damals hat man das Institut fast für einen Scherz gehalten"

Eine Handvoll Mitarbeiter, ein Provisorium als Institutssitz und viel Gegenwind von Klimawandel-Skeptikern - so fing es vor 25 Jahren an. Heute ist das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung eines der angesehensten seiner Art weltweit. Von Anne Hoffmann

Manfred Stock, promovierter Experimentalphysiker, war schon 1992 dabei, als das Institut gegründet wurde. Er hatte sich in dem Jahr gerade als Experte für industrielle Risiken selbstständig gemacht - da kam der Anruf von Hans-Joachim Schellnhuber, mit dem er in Regensburg Physik studiert hatte. Dieser fragte ihn, ob er nicht beim Aufbau eines neuen Instituts für Klimafolgenforschung dabei sein wolle? Schellnhuber hatte zugegriffen, als die Bundesregierung 1991, kurz vor dem Umweltgipfel in Rio de Janeiro, ein Klimainstitut fördern wollte.

Es gehe vor allem um die Frage, was der Klimawandel denn eigentlich für die Natur und die Menschheit bedeute, erklärte Schellnhuber seinem früheren Studienfreund Stock. Denn schon damals waren die Zeichen der globalen Erwärmung deutlich zu erkennen. Manfred Stock überlegte nicht lange. Das Thema fand er hochspannend.

Hans-Joachim Schellnhuber, am 10.10.2017 in Potsdam (Quelle: rbb)
Hans-Joachim Schellnhuber | Bild: rbb

Jahrelang im Provisorium

30 Mitarbeiter, die meisten Wissenschaftler, darunter viele Physiker, gehörten damals zur Kerntruppe. Zwei Drittel stammten aus der Akademie der Wissenschaften der ehemaligen DDR. Stock erinnert sich noch gut an die ersten Arbeitstage: "Da sind wir mit dem Gruppenleiter im Wartburg in die Berliner Normannenstrasse gefahren, in ein Gebäude der früheren Stasi-Zentrale. Dort waren unsere allerersten Arbeitsräume. Von überall starrten uns noch Kameras an."

Lange konnten die Forscher dort nicht bleiben, die Suche nach einem Ort für das Institutsgebäude begann. Das Ergebnis: der Telegrafenberg in Potsdam. Manfred Stock war einer der "Gebäudebeauftragten": "Wir zogen dann erst einmal in einen Containerbau - vorübergehend, hieß es. Aber das Provisorium hat dann bis 2001 halten müssen", erzählt Stock. "Wir platzten schon aus allen Nähten." Aber dann habe man mit dem ehemaligen Astrophysikalischen Institut "eines der schönsten Gebäude auf dem Campus bekommen".

Das PIK sitzt heute auch im früheren Gebäude des Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam (Quelle: rbb)
Das frühere Gebäude des Astrophysikalischen Observatoriums in Potsdam | Bild: rbb

Am dem Standort hatte in den 1920er Jahren bereits Albert Einstein geforscht - ein Ort der Wissenschaft eben. Und für Hans-Joachim Schellnhuber, bis heute Direktor des Potsdam-Instituts, auch ein Ort der Inspiration: "Wenn man hier im Geiste Einsteins arbeitet, dann muss man forschen, sonst wird man unglücklich."

Große Skepsis gegenüber dem Thema Klimawandel

Der Anfang war auch wissenschaftlich gesehen nicht einfach. "Damals hat man unser Institut fast für einen Scherz gehalten und sich gefragt, ob wir jemals vernünftige Ergebnisse erzielen würden," erinnert sich Schellnhuber. "Und viele Menschen waren sich nicht sicher, ob wir überhaupt ein Klimaproblem haben."

Das sieht Manfred Stock ähnlich, der damals Schellnhubers Stellvertreter war. "Die Zukunft des PIK war ungewiss." Das änderte sich allerdings recht schnell. Schon 1997 habe Schellnhuber am Konzept des Weltklimaberichts des IPCC, des International Panel on Climate Change, mitgearbeitet.

Guter Riecher für Entwicklungen

Der internationale Erfolg des Instituts sei auch dem "Riecher" Schellnhubers für gute Leute und gute Ideen zur rechten Zeit zu verdanken, meint Stock. "Wir hatten zum Beispiel schon früh Ökonomen und auch Sozialwissenschaftlern mit im Boot. Da ging es dann um Fragen wie: Was kostet uns der Klimawandel? Und was bedeutet er für den Alltag der Menschen?"

Um solche Themen kümmerte sich beispielsweise Fritz Reussig, wie Manfred Stock von Anfang an dabei. Gerade der studierte Philosoph, der in Frankfurt am Main über Hegel promoviert hat, kommt bei seinen Studien dem Leben so nahe wie kaum ein anderer am PIK. Ihn interessieren vor allem die Verbindung von Ökologie mit Konsum und Lebensstil. Inzwischen, sagte er, stünden im PIK die gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen des Klimawandels im Vordergrund - das sei zu Beginn noch ganz anders gewesen.

Derzeit beschäftigen sich Reussig und sein Team unter anderem mit sozialen Aspekten der Energiewende: Wo gibt es Proteste gegen Stromtrassen oder Windräder? Was sind die Argumente? Wie werden aus Befürwortern Gegner?

Erfolg mit flinkem Rechenmodell

An einen "Coup" seines Direktors erinnert sich Manfred Stock besonders gut. "Es ging darum, ein Modell zu entwickeln, dass das Klima über sehr lange Zeiträume berechnen konnte, z.B. Eiszeiten." 1998 kaperte Schellnhuber quasi eine Gruppe von fünf herausragenden Leuten aus einem Institut bei Wien. "Die hatten ein Modell entwickelt, das auf einer einfachen Workstation über Nacht einhundert Jahre Klimageschichte abbilden konnte. Dazu brauchten die damaligen Großrechner drei Monate. Das war sensationell."

Schellnhubers Fischzug war ein voller Erfolg - und zog weitere Erfolge nach sich. Ende der 1990er Jahre stieß Stefan Rahmstorf dazu, er brachte seine eigene Arbeitsgruppe und auch noch Fördermittel mit. Zuvor hatte er in Neuseeland zu dynamischen Prozessen im Ozean geforscht. Ein neues wichtiges Feld tat sich auf: Bis heute geht es in den Klimaszenarien auch immer wieder um die Frage, ob und wann der nordatlantische Golfstrom durch die globale Erwärmung abreißt. Dann würde es in Europa eisig. Die Meeresströmung gehört zu den sogenannten Kippelementen des Klimas. Das sind mögliche abrupte Veränderungen im Erdsystem, die unumkehrbar sind.

"Das ist einfach Physik"

Klimafolgenforschung, das heißt vor allem Szenarien zu berechnen, mit Hilfe mathematischer Gleichungen jetzige und künftige Realitäten abzubilden. Manfred Stock erklärt es am Beispiel Starkregen: Hier sei zum Beispiel wichtig zu berechnen, wie viel Wasserdampf die Atmosphäre bei welcher Temperatur aufnehmen kann. Denn je wärmer es wird, desto mehr Wasser aus Flüssen, Seen und Meeren verdampft; auch Pflanzen geben dann mehr Feuchtigkeit ab. "Das ist einfach Physik."

Für die Berechnung gebe es viele Daten, so Stock. "Hier auf dem Telegrafenberg messen die Meterologen schon seit mehr als 100 Jahren Temperatur, Niederschläge, Luftfeuchte, Druck, Wind und Sonneneinstrahlung." Und so lange Messreihen lägen für etliche Orte der Welt vor.

"Wir wissen, dass die Atmosphäre pro Grad Erwärmung sieben Prozent mehr Wasser aufnehmen kann", sagt Stock. Und das hat natürlich Folgen: "Mehr Wasserdampf in der Atmosphäre bedeutet natürlich stärkere Regenfälle. Und es bedeutet auch mehr Energie. Und das kann dann schwerere Stürme mit sich bringen." Jüngstes Beispiel: Harvey, einer der schlimmsten Hurrikans aller Zeiten.

Berechnungen heute auch für kleinere Regionen möglich

In den ersten Jahren des PIK waren die Klimamodelle noch nicht so genau. "Es gab noch nicht solche schnellen Rechner mit riesigen Kapazitäten wie heute", erläutert der Physiker Stock. "Da hat das Rechnen eines Modells auch schon mal Monate gedauert."

Irgendwann in den Anfängen sei Matthias Platzeck vorbeigekommen, damals Brandenburgischer Umweltminister, erinnert sich Stock. "Er wollte wissen, was unsere Forschung eigentlich für Brandenburg bedeutet. Das konnten wir ihm da noch nicht beantworten. Es war nicht möglich, kleinräumige regionale Klimamodelle zu erstellen." Doch das war ein Ansporn für die Potsdamer Wissenschaftler, 1996 die ersten Klimaszenarien für Brandenburg und Berlin zu erstellen. Dabei ging es um Fragen wie: Welche Gefahren bedeuten steigende Temperaturen für die Gesundheit der Menschen? Mit wie vielen Hitzetoten ist in Berlin womöglich zu rechnen? Wie hoch ist die Waldbrandgefahr in Brandenburg? Sind Ernteverluste zu befürchten? Und was kann man gegen diese Gefahren tun?

Hochleistungsrechner im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Aufnahme von Juni 2012 (Quelle: dpa/Patrick Pleul)Hochleistungsrechner im PIK

Supercomputer im Keller

Heute können die Wissenschaftler des PIK viel aufwändigere Szenarien einer nahen oder auch ferneren Zukunft der Erde erstellen. Der Weg dahin führt über den Keller des Instituts: Hier liegt hinter einer dicken Stahltür der neue Hochleistungsrechner. Der Supercomputer kann 212 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen. Er erlaubt den Forschern, die Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Ozeanen, Landflächen und Eisschilden so detailliert zu modellieren, wie es ihnen bisher nicht möglich war. Ob es um Wetterextreme oder um Ernteerträge geht, oder darum, ob und wann die nächste Eiszeit kommt.

Karsten Kramer ist der  IT-Chef und auch von Anfang an dabei. "Um die Rechenleistung unseres neuen Computers zu ersetzen, müsste jeder Mensch auf der Erde knapp 30.000 Operationen pro Sekunde durchführen", sagt er.

"Unsere Gesellschaft orientiert sich vordringlich an Macht und Geld"

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ist heute weltweit anerkannt. Seine Experten arbeiten in den wichtigsten UN-Klimagremien mit, publizieren in angesehenen Fachjournalen, ihre Stimme hat Gewicht. Ob das hilft, den Klimakollaps zu verhindern? Manfred Stock, seit 2014 im Ruhestand, ist da skeptisch: "Unsere Gesellschaft orientiert sich vordringlich an Macht und Geld. Der Klimawandel interessiert da weniger. Und die Lobbyisten führen die Politik am Gängelband", konstatiert er nüchtern.

Der Supercomputer des Potsdam-Instituts kann zwar sehr schnell rechnen. Aber den Menschen die Entscheidung für ihre Zukunft abnehmen kann er nicht.

 

Beitrag von Anne Hoffmann

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14 Kommentare

  1. 14.

    Klimaaussage für längere Zeiträume ist keine Fortschreibung von Wettervorhersagen, sondern die Entwicklung der Durchschnittswerte. Vergleichbar ist das mit einem Gasvolumen. Wenn man die Anfangswerte (Orte, Richtungen und Geschwindigkeiten) aller Gasteilchen kennt (Wetter), kann man mit den Stoßgesetzen die zukünftigen Orte, Richtungen und Geschwindigkeiten berechnen - aber die Unsicherheit ist schon nach wenigen ms so groß (Wetter), das das keiner macht. Aber mit den Gasgesetzen kann man Druck und Temperatur über lange Zeit (Klima) vorausberechen, obwohl man dann nicht mehr Orte, Richtungen und Geschwindigkeiten der Teilchen kennt.

  2. 13.

    25 Jahre Klimakirche Potsdam - 25 Jahre zu viel.

  3. 12.

    Sie können nicht einfach alle Öko-Aufreger in den Mixer rühren und von uns erwarten, alle für bare Münze zu nehmen bloß weil an einigen was dran ist.

    Man muss vielmehr unterscheiden: Sinnvoller, legitimer Umweltschutz einerseits, irrationale Propaganda andererseits. Reinhaltung von Wasser und Luft gehören zB zu sinnvoll, die "Klimakatastrophe" und wahrscheinlichch auch das "Artensterben" zu Propaganda.

    Außerdem dient "Klimaschutz" selbst als Vorwand für Ausbeutung. Das festzustellen ist keine "Leugnung" sondern fördert Aufklärung und soziale Gerechtigkeit.

  4. 11.

    Jeder Student der Meteorologie lernt zu Beginn des Studiums zwei Dinge: Klima beschreibt immer den Verlauf des Wetters an einem beliebigen Ort X über einen vergangenen Zeitraum Y und man kann das Wetter maximal für die nächsten zwei, drei Tage vorher sagen. Prognosen für mehr als fünf Tage gelten als unseriös. So zumindest gängige Lehrmeinung Anfang der 90er.

    Wenn wir aber nicht einmal in der Lage sind, das Wetter mehr als fünf Tage vorher sagen zu können, wie wollen wir dann das Klima in mehreren Dekaden vorher sagen? Auch hatten wir in den letzten Jahren durchaus strenge Winter in Brandenburg. Ich kann mich daran erinnern, dass vor einigen Jahren zu Osten noch Schnee in Potsdam lag und der RBB regelmässig meldete, dass auf Oder und Havel wegen zuviel Eis der Schiffsverkehr eingestellt ist. Auch das ist nicht unnormal. Das gab es schon in den 60er Jahren.

  5. 10.

    Zitat: “Wir erleben derzeit das größte globale Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier – und der Mensch ist die Ursache“, sagte der Vorstand der Naturschutzorganisation WWF Deutschland, Eberhard Brandes. Bevölkerungswachstum und wirtschaftlicher Wohlstand dürfe nicht zulasten natürlicher Ökosysteme gehen. http://www.mdr.de/wissen/artensterben-100.html Nur weiter so, ihr Leugner und Ausbeuter, umso ungemütlicher wird sich das Klima auf der Erde entwickeln!

  6. 9.

    "Das ist einfach Physik"
    Wenn das so einfach nur "Physik" wäre würde mich interessieren, warum z. B.das IPCC mit seinen Szenarien immer soweit daneben liegt.
    Wenn "offizielle" Klimawissenschaft, zu der sich ja gerade das PIK als das herausragende Institut zählt, tatsächlich wissenschaftlich wäre, dann würden die dort handelnden Personen auch akzeptieren, das es wissenschaftliche Veröffentlichungen gibt, die zu gänzlich anderen Ergebnissen als das PIK kommt. Da aber nicht sein kann was nicht sein darf beruft man sich auf einen nicht existierenden Konsens und zieht es vor, diese Autoren als Leugner zu diffamieren, sie als Lobbyisten der Ölindustrie abzuqualifizieren. Gerade einige Herren des PIK sind darin führend, abweichende Ansichten zu leugnen, zu ignorieren, ihre tollen, schnellen Computer mit Daten zu füttern, die aus natürlichen Schwankungen der Einflussgrößen auf unser Klima resultieren, z. B. Ozeanzyklen, die mehr Einfluss als CO2 haben.

  7. 8.

    Niemand behauptet, dass die Menschheit keinen Einfluss auf das Klima habe. Im Gegenteil. Z.B. sind städtische Hitzeinseln ganz klar ein menschlicher Einfluss.

    Die Streitpunkte sind:

    1. Dominiert der Mensch das Weltklima, oder dominieren natürliche Prozesse?
    2. Stehen gefährliche/schädliche/katastrophale Klima-Entwicklungen bevor?
    3. Kann die Menschheit willentlich aufhören, das Klima zu beeinflussen?

    Die Antworten lauten: 1. vermutlich nein, 2. vermutlich nein, 3. mit Sicherheit nein.

    Überhaupt ist noch nie eine der von Medien, Politik oder Ökogrüppchen behaupteten Mega-Umweltkatastrophe eingetreten. Ich warte noch auf das "Waldsterben", das Versiegen des Erdöls, und das Ozonloch. Alles falscher Alarm. So wird es auch der "Klimakatastrophe" ergehen, also ist eigentlich alles gut. Das Problem sind die politischen Süppchen, die auf dem Thema gekocht werden. Es werden unsoziale Umverteilungspolitik und andere menschenfeindliche DInge mit dem Klimablödsinn gerechtfertigt.

  8. 7.

    Wenn ich so Sachen lese, wie von den ersten drei Kommentatoren lese, kommt mir folgende Idee:

    Vielleicht sind wir ja als kleine Milliarden Menschen auf der Erde wirklich so unbedeutend, dass wir ja gar keinen Einfluss auf das Klima nehmen können (das ist ja in etwa die Argumentation der Klimaskeptiker). Dann verheizen wir die gute alte Kohle und verbrennen soviel Erdöl, wie die guten Saudis hergeben. Wenn in 50 Jahren alles beim alten ist, dann entschuldige ich mich mit meinen weisen 78 Jahren bei meinen drei Vorkommentatoren und gebe ihnen in allem Recht.

    Und wenn sich das Klima tatsächlich wandelt und es zu (weiter) steigenden Meeresspiegeln, häufigeren und stärkeren Unwettern, ausbleibende Niederschläge und einen Flüchtlingsstrom, gegen den sich 2015 wie eine kleine Wandergruppe ausnimmt? Dann muss jeder, der heute meinte, "alles Quatsch" und "darum kümmer ich mich nicht" das Chaos managen und natürlich auch finanzieren. Und dann lehne ich mich zurück.

    Einverstanden?

  9. 6.

    Klima und Klimaveränderungen gab es immer auf der Erde, das ändert sich auch ohne Herrn Schellenhuber.
    Mich stört massiv die mangelnde Selbstreflexion mit der die Klimaforscher auf Ihre falschen Prognosen nicht reagieren sowie die massiven Umweltschäden, die angerichtet werden, um angeblich die Klimaveränderungen zu minimieren. Schönes regionales Beispiel dafür ist das Wassermanagement des Landes Brandenburg. Weltweites Beispiel ist der für Biodiesel verbrannte Regenwald in Südostasien.

    viele Grüße
    Willi

  10. 5.

    Ich halte die Klimaforschung für eines der wichtigsten Wissenschaftgebiete heutzutage, weil die Erde und die Menschheit ohne Klima nicht existieren kann. Wer behauptet, dass die masenhaften schädlichen Umwelteinflüsse keine Auswirkungen auf die klimatischen Verhältnisse der Erde haben, ist zu feige die bereits stattfindenden globalen Änderungen in diesem Zusammenhang wahrzunehmen.

  11. 4.

    Ich halte die Klimaforschung nicht für einen (schlechten) Witz, sondern für eine gefährliches Ersatzreligion, wie es auch der Klimaforscher Latis so sieht: "Ich habe da etwas Missionarisches" in mir. Derselbe Latif, der in den 90er Jahren verkündete, dass wir in Deutschland ab dem Jahr 2000 weder Eis noch Schnee haben werden.
    Das PIKS wartete damals mit der Erkenntnis auf, dass Brandenburg versteppt, da Wasser und Regen fehlen werden.
    Die Politik hat dies gern aufgegriffen und dafür gesorgt, dass das Wasser nicht so schnell aus Brandenburg abfließen kann. Es wurden viele Maßnahmen ergriffen, um dafür zu sorgen, das Brandenburg "das Wasser länger halten kann".
    Die Folgen haben insbesondere die Leegebrucher in diesem Sommer gesehen. Heute behauptet das PIKS das Gegenteil und keinem RBB Reporter fällt dies auf.
    Schönen Feierabend an alle Frühschichtler
    Willi

  12. 2.

    Warten wir doch erst mal ab, wie sich das Klima wirklich entwickelt. Klima ist per Definition etwas Vergangenes. Man kann die Vergangenheit nicht vorher sagen.

  13. 1.

    Es ist ja auch ein Scherz. Die öffentlichen Auftritte von Schellnhuber und Rahmstorf haben nichts mit Wissenschaft zu tun, das ist Politik und Ideologie. Beide geben klare Handlungsempfehlungen an die Regierung, was Wissenschaft niemals hergeben kann. Rahmstorf tritt bei Parteitagen als Redner auf, Schellnhuber schreibt eine päpstliche Enzyklika mit. Da geht wohl etwas der Größenwahn mit ihm durch. Und sein jüngstes Buch heißt "Selbstverbrennung", das sind wohl die Depressionen alter Männer.

    Ein beliebter Denkfehler übrigens auch in diesem Artikel: Ein besonders leistungsfähiger Computer bedeutet nicht, dass die Ergebnisse besonders richtig sein müssen. Mit einem falschen Algorithmus gibt er genau das gleiche falsche Ergebnis aus wie ein langsamerer Computer, er benötigt nur weniger Zeit dafür.

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