Symbolbild: Blaulicht eines Polizeiwagens (Quelle: imago/Eibner)
Audio: Antenne Brandenburg | 14.11.2017 | O-Ton Stefan Möhwald (Polizei Brandenburg) | Bild: imago/Eibner

Nach lebensgefährlicher Attacke auf Radfahrer - Soko "Fahrrad" in Fürstenwalde sucht Zeugen

Nach einer lebensgefährlichen Attacke auf einen Radfahrer in Fürstenwalde (Oder-Spree) fahndet die Polizei nach den bislang unbekannten Tätern. Es wurde eine Sonderkommission zu dem versuchten Tötungsdelikt eingerichtet, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Dienstag mitteilten. Sie riefen die Bevölkerung zugleich um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern auf.

Radfahrer Samstagnacht von drei Männern schwer verletzt

Der 54 Jahre alte Radfahrer war in der Nacht zu Samstag gegen 1.30 Uhr von drei Männern auf der Straße attackiert worden. Der Mann schob sein Fahrrad auf der Ernst-Thälmann-Straße als er an der Ecke Jahnstraße dem Trio begegnete. Einer von ihnen versuchte ihm laut Polizei, das Fahrrad zu entreißen."Der Mann konnte sich wehren und den Angreifer zu Boden bringen", so Möhwald. Dabei bemerkte er aber, dass sein Hals mit einem scharfen Gegenstand attackiert worden war. Die Täter flüchteten danach.

Der Schwerverletzte kam in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Die Schnittwunde am Hals sei so tief gewesen, dass der Mann hätte sterben können, so der Polizeisprecher.

Polizei sucht mit Phantombild nach einem der Täter

Am Montag sei er wieder aus der Klinik entlassen worden, mittlerweile gehe es ihm besser. Mit seiner Hilfe konnte ein Phantombild von einem der Angreifer angefertigt werden [polizei.brandenburg.de]. Der Mann sei ungefahr 1,80 Meter groß, habe eine helle, ausgewaschene Jeans mit sehr tiefem Schritt getragen und gekräuselte schwarze Haare, sagte Stefan Möhwald von der Polizeidirektion Ost dem rbb. Zu den anderen beiden Männern gebe es nur vage Beschreibungen. Hinweise für die Soko "Fahrrad" nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 14.11.2017, 14:00 Uhr

Kommentar

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8 Kommentare

  1. 8.

    Wenn die Polizei in ihrer Täterbeschreibung von einem arabischen Erscheinungsbild schreibt,macht es keinen Sinn diesen Teil in dem Artikel wegzulassen,wenn man die restliche Täterbeschreibung dagegen übernimmt. Der Verweis auf den Pressekodex macht die Sache auch nicht logischer,da an einer Öffentlichkeitsfahndung aller Vorraussicht nach ein öffentliches Interesse besteht.

    Ihr erreicht mit dem Verhalten genau das Gegenteil des Beabsichtigten.

    @Friederich
    Soviel Text geschrieben,ohne mal die Behauptung des Kommentarschreibers mit einem Klick zu überprüfen. In dem Verhalten erkenne ich selber reflexartige Vermutungen.

  2. 7.

    @Friedrich
    Wenn Sie den link lesen kommen sie zu einer Personenbeschreibung die zwar sehr grob ist aber es sind Daten vorhanden.
    Wenn eine öffentlichleitsfahndung ausgegeben wird dann bitte mit allem was dazu notwendig ist.
    Und im übrigen ist ihr schubladendenken schwer überholt.
    Bei mir gibt es keine reflexartigen Vernutungen.
    Da ich vom Fach bin Stütze ich meine Entscheidung auf Fakten.
    Diese Fakten entnehme ich der Peronenbeshreibung.
    Nur so erhält man ein unverklärtes Bild.
    Denken sie nur mal darüber nach was sie sich wünschen würden, wenn sie das Opfer wären.
    Garantiert eine lückenlose Aufklärung!

  3. 6.

    Ich finde es auch nicht richtig, dass die Fahndungsbeschreibung der Polizei hier zensiert wurde. Pressekodex hin oder her, es geht hier schliesslich um versuchten Mord, begangen von offensichtlich extrem gefährlichen Tätern, die nicht zögern, einen Menschen wegen eines Fahrrades zu töten.

  4. 5.

    #Tommy
    Woher wollen Sie denn wissen, dass (und welche) Angaben, hier angeblich zurück gehalten werden? Sie erwarten die Details nicht für die Strafverfolger, sondern für die LESER, die für Strafverfolgung gar nicht zuständig sind. Mir scheint, Sie sehnen sich nach Details, die Ihre reflexartigen Vermutungen stützen könnten, dass es sich hierbei natürlich um Migranten handeln MÜSSE. Ich freue mich schon darauf, demnächst auf Ihre Kommentare verzichten zu können.

  5. 4.

    Ihren Unterstellungen widersprechen wir: Wenn wir die Fahndung behindern wollten, würden wir gar nicht berichten - und erst recht nicht auf die Täterbeschreibung der Polizei verlinken.

  6. 3.

    Werter RBB das ist ja mal eine ausgewachsene Frechheit. Sie berichten hier über mehrere Straftaten bei denen der Täter den Tod des Opfers billigend in Kauf genommen hat.
    Mir scheint, bei Ihnen ist man sich der Verantwortung welche bei der Berichterstattung in solchen Fällen - verbunden mit einer Öffentlichkeitsfahndung geboten ist nicht bewusst.
    Aufgrund der Richtlinie der sie folgen stellen sie die Rechte des Geschädigten und des Strafverfolgungsinteresses des Staates hinten an, denn sie enthalten entscheidende Details die der Ergreifung des Täters und der Mittäter dienen können den Lesern vor.
    Damit betreiben sie keinen investigativen Jounalismus, sie betreiben Stimmungsreduktion.

    Wenn das Ziel dieser Richtlinie sein soll die Stimmung gegen migrierte Mitmenschen nicht weiter aufzuheizen war dieser Artikel ein Schuss ins Knie.

    Geht das so weiter sich RBB für mich auf allen Kanälen erledigt.

  7. 2.

    Wir verweisen auf den Pressekodex:

    "Neue Richtlinie 12.1

    Berichterstattung über Straftaten
    (Gültig ab 22.03.2017)
    In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der
    Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen
    Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhalt
    ens
    führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein
    begründetes öffentliches Interesse.
    Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren
    könnte."

    https://www.presserat.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/UEbersicht_bisherige_Richtlinie_neue_Richtlinie12.1.pdf

  8. 1.

    In der Polizeibeschreibung steht arabisches Erscheinungsbild. Wieso übernehmen Sie das nicht? Wieso wird das wichtige Detail zur Erkennung gestrichen?

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