ARCHIV - Ein Beutel mit einem Kilo der Droge Marihuana liegt während einer Pressekonferenz des Zolls auf dem Tisch. (Quelle: dpa/Daniel Bockwoldt)
Bild: dpa/Daniel Bockwoldt

Drei mutmaßliche Dealer verhaftet - Polizei entdeckt 180 Kilo Drogen in Berliner Garage

Die Polizei hat in Berlin und Brandenburg drei mutmaßliche Drogendealer festgenommen und dabei fast 180 Kilogramm Drogen beschlagnahmt. Wie die Berliner Polizei am Mittwoch mitteilte, haben Beamte am Vormittag zunächst zwei 38 Jahre alte Männer in einem Auto in Schöneberg gestellt. Wenig später sei ein 42-Jähriger in Blankenfelde-Mahlow (Teltow-Fläming) festgenommen worden.

Bei Durchsuchungen in den Wohnungen der Festgenommenen sowie in zwei Fahrzeugen hätten die Beamten mehrere Tausend Euro – mutmaßlich aus Drogenverkäufen – und eine scharfe Schusswaffe gefunden. In einer Garage in Moabit entdeckten die Ermittler zudem offenbar für einen Weiterverkauf verpackte Drogen, überwiegend Marihuana und Haschisch, aber auch Amphetamine und Kokain.

Den Festnahmen seien intensive Ermittlungen vorangegangen, erklärte die Polizei. Nach einem vierten Tatverdächtigen werde noch gesucht. 

Sendung: rbb aktuell, 06.12.2017, 16.00 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

1 Kommentar

  1. 1.

    180.000 Gramm überwiegend Marihuana. Bei einem geringen Tagesverbrauch von 0,5g reicht das für 10% der Berliner Bevölkerung für einen Tag. @rbb Gibt es inzwischen Schätzungen zu den täglichen Drogenumsätzen in Berlin? Eine Legalisierung würde wahrscheinlich Milliarden an Steuereinnahmen bedeuten; wie z.B. an der Westküste der USA. Aktuell landen diese Einnahmen komplett bei der Organisierten Kriminalität! @rbb Das wär doch mal eine spannende Recherche, wer alles in Berlin der OK Drogen zuzurechnen ist. Wo bleibt das ganze Geld?

Das könnte Sie auch interessieren