Ein Mitglied der Berlin Kidz springt von einer fahrenden U-Bahn (Quelle: Berlin Kidz 2017).
Video: rbb | 17.12.2017 | Friedrich Rößler | Bild: Berlin Kidz

Jugendgruppe Berlin Kidz - "Wir surfen und sprühen, um frei zu sein!"

Sie surfen auf U-Bahnen, seilen sich von Hochhäusern ab oder montieren ein Fahrrad oben auf dem Molecule Man: Die Berlin Kidz sorgen in Berlin mit lebensgefährlichen Stunts immer wieder für Aufsehen und Kopfschütteln. Friedrich Rößler haben sie verraten, warum.

2013 erscheint mit "Berlin Kidz – 100% reines Adrenalin" eine DVD, die das nächtliche Treiben einer Jugendgruppe dokumentiert. Kreuzberger Kids toben sich im Großstadtdschungel aus, suchen in schwindelerregenden Höhen beim Sprühen den Kick, genießen beim S- und U-Bahn-Surfen ihren Adrenalinrausch. Der neue 60-minütige Film der Berlin Kidz hat am Sonntag um 19 Uhr Premiere im Babylon in Berlin-Mitte.  

Was auf Otto-Normalbürger befremdlich und verrückt wirkt, sorgt in der Berliner Graffiti-Szene von Anfang an für Aufsehen. Denn jetzt wird endlich klar, wie die Berlin Kidz bestimmte Stellen an Häuserfassaden erreichen konnten: mit professioneller Seilkletter-Technik. Während auf der Straße Taxen und Busse die Nachtschwärmer kutschieren, entstehen drei Etagen höher bunte Schriftzüge.

Lebensgefährliche Aktionen mit Botschaft

Als ob das nicht ausreichen würde, beleben die Berlin Kidz ein hochriskantes Hobby wieder, das Ende der 90er-Jahre ausgestorben schien: S- und U-Bahn-Surfen. Ein Kick, der schnell Menschenleben fordert. Doch wer die Aktionen genau betrachtet, entdeckt schnell, dass da keine betrunkenen Lebensmüden den ultimativen Schub suchen, sondern alles sehr kontrolliert und professionell abläuft und immer eine Art Botschaft vermittelt wird.

Zum Beispiel zeigen die Jungs am 1. Mai auf dem Dach der U1-Hochbahn-Strecke eine "ACAB"-Fahne, während unten die Polizei steht. ACAB bedeutet "All cops are bastards" und gilt als Beleidigung von Ordnungshütern. Auch darüber darf man streiten, aber es zeigt doch, dass die Berlin Kidz nicht den Tod suchen, sondern ausbrechen wollen und sich gegen die bestehenden Verhältnisse auflehnen.

Gegen das System

Vier Jahre später erscheint im Dezember die zweite DVD. Mit "Berlin Kidz 2 – Fuck the System" schraubt die Kreuzberger Clique ihr eigenes Level noch ein paar Nummern höher und verabschiedet sich sogleich vom Langfilm, da so eine Produktion sehr viel Zeit in Anspruch nehme.

Die detailverliebte und aufwendige Produktion bestätigt diesen Eindruck, zum Inhalt des zweiten Films äußern sie sich so: "Abseilaction, Pixaçao, wir haben höhere Gebäude gemalt, wie zum Beispiel das Postbank-Center, ein Windrad, ein krasses Gebäude in Steglitz. Und mit den guten Drohnenaufnahmen sieht jeder die Tags und Hieroglyphen mal so richtig."

Zum Stichwort Pixaçao erzählt Paradox von den Berlin Kidz, dass er diese Technik aus Brasilien übernommen habe. "Das ist ein sehr sozialkritisches Ding. Damals haben die Sprüher diese langgezogenen Schriften von den ganzen Metalbands übernommen und noch schwerer lesbar gemacht." In Sao Paolo seien dann die Typen richtig hoch an den Häusern geklettert und haben mit Schwarz ihre sogenannten Tags angebracht, also einfarbige geschriebene Großbuchstaben und keine bunten Graffitis - oft mit Kritik am System oder dem Staat versehen.  "Da spielt dann Typografie und Kalligrafie eine Rolle", ergänzt Paradox.

Markenzeichen: Blau und Rot

Und so machen sich seit ein paar Jahren von oben nach unten geschriebene Schriftzeichen auf nicht nur Kreuzberger Balkonen, Häuserfassaden oder Hochausfronten breit. Auffällig erscheint dabei die Farbkombination Blau und Rot. "Blau ist die Freiheitsfarbe, eine leichte Farbe, da fühlt man sich wohl. Rot ist auch eine schöne Farbe, signalisiert aber Blut und auch ein wenig das Negative." Die Berlin Kidz sehen im Zusammenspiel der beiden Farben ein Yin und Yang. Außerdem lese sich das auch besser, wenn die Buchstaben sehr verschnörkelt sind.

Neben der Botschaft "Ich bin hier" und "Wer schreibt, der bleibt" schwingt noch eine andere Message mit: "Man sprüht ja, um frei zu sein und um ein bisschen auszubrechen mit dem Teufelskreis des Systems", berichtet Paradox.

Alles drehe sich nur ums Geld und darüber seien sie nicht froh. Auch nicht, wie einige Menschen denken. Daher sprühen sie für Hoffnung und alles, was gut ist. Zusätzlich spiele der Stressabbau eine große Rolle dabei. "Manche betreiben Hochleistungssport oder Wingsuitzeugs, wir holen uns unser Adrenalin eben beim Sprühen und Trainsurfen, wobei Meditieren bestimmt das Beste wäre", schmunzeln sie.

Drogenfreier Adrenalinrausch

Apropos Trainsurfen. Zu ihren Beweggründen erzählen die Berlin Kidz, dass "es dieses Adrenalinding ist, einfach richtig geil abschalten und einfach mal die Sau rauslassen. Ordentlich auf dem Zug rumspringen und die ganze Leute verarschen, die da gerade von der Arbeit kommen."

In einem ruhigen Moment erzählt Paradox von einer Phase, die sie manchmal durchmachen. "Trainsurfen ist wie Freerunning oder Parcours. Du machst Sport, bewegst dich fort, indem du alle Hindernisse bezwingst. Da passiert auch viel im Kopf. Wir surfen selten, sonst wirst du leichtsinnig."

Ganz wichtig sei dabei, weder zu kiffen noch Alkohol zu trinken. Und eigentlich sei ja Motorrad fahren viel gefährlicher und tödlicher. Ihnen liegt sehr am Herzen, dass keine unerfahrenen Nachahmer in Bierlaune mal eben auf dem Dach von einer S-Bahn mitfahren. So etwas benötigt Vorbereitung und Planung. "Wir kennen die Strecken ganz genau und auch die möglichen Gefahren dabei", betont er.

Ein Fahrrad auf dem Molecule Man? - "Trash-Art"

Viel Aufsehen erregte in Berlin die Aktion "I Am A Rider", die auf YouTube zu sehen ist. Jemand übt auf einem Kinderfahrrad Stunts, anschließend probiert er die auf einem U-Bahn-Dach aus und zum Schluss schließt jemand das Fahrrad oben auf dem Molecule Man an. Lange rätselte die Berliner Öffentlichkeit, wer das war und was das zu bedeuten habe. Die Antwort von Paradox dazu heißt Trash-Art.

"In Berlin stehen ganz viele Fahrradleichen rum, wir nennen die Ghostbikes. Die machen wir fahrtüchtig, fahren mit denen und dann bringe ich die eben an Orte, an denen alle kein Fahrrad vermuten würden." Die Menschen sollen sich darüber freuen oder rätseln, wie denn das Fahrrad da hochgekommen sein könnte. Dieses Prinzip, einfach Gegenstände von der Straße zu nehmen und sie zu reparieren und an ungewöhnliche Stellen zu platzieren, ließe sich auch auf den vielen Berliner Sperrmüll anwenden.

Bewusstes Begehen von Straftaten

Die Schattenseite des Treibens von den Berlin Kidz besteht aus Paranoia, Hausdurchsuchungen, Anzeigen und drohenden Geld- und Haftstrafen. Sie begehen Hausfriedensbruch, gefährlichen Eingriff in den Schienen- und Straßenverkehr und  Sachbeschädigung. Da kommen schnell mehr als 100.000 Euro Strafe zusammen oder eine mehrjährige Haftstrafe.

Dessen seien sie sich bewusst und hätten Strategien entwickelt, um nicht erwischt zu werden. Darüber reden wollen sie natürlich nicht. Dafür fassen die Berlin Kidz ihre Taten so zusammen: "Wir wollen ausbrechen aus einer Welt, die uns in Ketten hält." Und ihre Freiheit erlangen sie anscheinend nur, wenn sie auf fahrenden Züge rumturnen oder an einem Seil über dem Abgrund hängend ihre Schriftzeichen anbringen.

Beitrag von Frieder Rößler

Kommentar

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32 Kommentare

  1. 32.

    Ich finde gut was ihr macht. Ihr seid ein großes Vorbild für uns und unsere Aktionen. Das system ist dreck und niemand kann uns aufhalten! Macht weiter so! Wir werden immer hinter euch stehen!!!! ^^

  2. 31.

    Ketten müssen nicht immer sichtbar sein und sind trotzdem existen, die eisene Kette von der Sie hier sprechen dient doch nur als Metapher. Unsere Gesellschaft ist alles andere als frei, das liest sich deutlich in den ganzen negativen Kommentaren und Erklärungen warum wir frei sind. auch die Masse der negativen Kommentare, betroffene Hunde bellen.

    Auch die ständige „in anderen Ländern ist es viel schlimmer“ Schallplatte kann ich nicht nachvollziehen, was genau hat das eine mit dem anderen zu tun? Darf man sich zu Missständen nur äußern oder etwas unternehmen wenn eine imaginäre Grenze überschritten ist? Wo liegt der und wer zieht diese? Denken sie alle wirklich das bei uns alles viel besser ist und alles richtig läuft? Würde es dann so etwas geben? Haben sie in letzter Zeit einmal die Nachrichten verfolgt?

  3. 30.

    Ich bin auch froh zu sehen, dass noch andere eine ähnliche Sichtweise haben! Ginge es nach mir, so müssten Jugendliche von früh an verpflichtend eine gemeinnützige Tätigkeit ausüben, ein richtiges Hobby pflegen und vor allem realitätsnah in die Arbeitswelt geführt werden. Aber dann schreit die Welt gleich wieder auf, dass man niemanden zu etwas zwingen darf. Wie aber, wenn nicht durch ein Mindestmaß an Verlässlichkeit, Verantwortung und Disziplin sollen unsere Kinder lernen, dass die Welt, in der sie leben und von der sie stets profitieren, nicht vom Himmel gefallen ist. Sondern dass sie besteht, weil andere Menschen eben diese Tugenden an den Tag legten und legen? Mit der Liberalisierung der Erziehung, der permanenten Konsumgaukelei in den Medien, die oberflächliche Schnelllebigkeit von Emotionen durch soziale Medien, ... müssen sich unsere Jugendlichen nicht verantworten und hüpfen von einer kurzlebigen Befriedigung in die nächste und bleiben doch orientierungslos und innerlich leer.

  4. 29.

    Sehr guter Kommentar, schließe mich voll an.
    Diesen Wohlstandskindern geht's einfach zu gut. Die sollten mal ein Jahr woanders leben... Irgendwo,wo die Menschen wahre Probleme haben.

  5. 28.

    Aha, sie rebellieren also. Und gegen was? Gegen die grausame Unterdrückung in diesem Land? Gegen die Unfreiheit. Ach Leute, denken diese halbgaren Möchtegerns denn wirklich das ihnen irgendjemand dieses Gesülze abnimmt?
    Es lässt sich leicht rebellieren in einem Land mit unserem ausgeprägten Sozialsystem, wo alle Kosten von der Gemeinschaft übernommen werden.
    Sie lachen über die Menschen die tagtäglich arbeiten gehen? Das zeigt die Ignoranz und Dummheit dieser Infantilen. Sind es doch genau diese Menschen, die dafür Sorgen das Soziallleistungen überhaupt gezahlt werden können. Die dafür sorgen das sie mit ihren Verletzungen behandelt werden und es nicht selbst bezahlen müssen.

    U-Bahn surfen mit ACAB-Flagge? Geht noch mehr Klischee? Eine Welt die sie in Ketten hält? Fahrt mal in Länder wo Menschen tatsächlich in Ketten gehalten werden. Einfach mal den Horizont erweitern. Adrenalinjunkies schön und gut. Aber diese Figuren sind einfach nur Lachnummern.

  6. 27.

    Kann jemand im Ernst diese Reportage interessant und gut finden? Wen interessiert es, wenn gelangweilte Jugendliche/junge Erwachsene meinen, ihre Adrenalinsucht auf Kosten der Gesellschaft zu stillen, ohne der Gesellschaft etwas zurückzugeben? Wer findet das gut? Einige Kommentatoren schrieben es schon: Warum werden denn die „Superkräfte“ nicht für soziale Dienste eingesetzt, etwa im Sportverein, bei kirchlichen und/oder anderen gesellschaftlichen Gruppen? Wie rebellisch, Hauswände mit angeblich kunstvollen „Hyroglyphen“ zu beschmieren oder am 1. Mai „ACAB“ zu zeigen ...! Bitte heroisiert doch nicht jedes abweichende Verhalten, bloß weil Ihr Euch das nicht zutraut! Es bleibt nur zu hoffen, dass all denen, die sich herrlich darüber amüsieren oder dieses Verhalten als Kampf gegen die schlimmen Zustände in unserer Stadt gutheißen, nicht einer dieser Helden aus großer Höhe vor die Füße fällt oder deren Eigentum „künstlerisch“ verändert ...

  7. 26.

    Ich weiß das man seine Worte mit bedacht wählen sollte aber wo sie Recht haben haben sie Recht!

  8. 25.

    Nichts gegen kunstvolle und aussagekräftige Graffitis oder atemberaubende Stunts. Aber schon wieder gegen die arbeitende Bevölkerung aufzumotzen -ähnlich sinnfrei wie beim Ringbahndönern - und von wirklich nicht vorhandenen Ketten zu sprechen - das geht mir inzwischen derart gegen den Strich und verlangt mir alles andere als Respekt ab. Ganz ehrlich, unsere Jugendlichen haben gar keine Ahnung, was Ketten sind. Ihr Problem ist, dass ihnen zu viele Möglichkeiten offen stehen, sie sich nicht entscheiden können, wollen oder müssen. Dass sie aber tagtäglich Leistungen von Leuten in Anspruch nehmen, die arbeiten, so weit geht die Reflexion nicht. Und wie bitte schön, stellen sie sich denn die Welt vor, die sie wollen? Gibts ein Konzept? In meinen Augen sind das ewig pubertierende, die keine Verantwortung für sich und ihre Mitwelt übernehmen wollen. Fahrräder aufzuhängen ist ja mal witzig, aber Nahrung muss eben auch produziert, Kranke versorgt und die Leute transportiert werden. Oder nicht?

  9. 24.

    Wie kann man für ein derart blödsinniges Verhalten auch noch Verständnis haben? Vielleicht kann die Redaktion auch einmal mitteilen, wer für die Schäden aufkommt.

  10. 23.

    Guter Bericht, unvoreingenommen, und doch sachlich und nicht verherrlichend. Konnte mir auch von den vorhersagbaren Kommentaren der üblichen totalitären Giftzwerge nicht vermiest werden.

  11. 22.

    Wenn Sie selbst ein Mal dazu gehört haben, sollten Sie der letzte sein, der soetwas einfach verurteilt.... oder haben sie bereits vergessen, weshalb sie dieses Lebensgefühl zum Ausdruck bringen wollen ??

  12. 21.

    Das Surfen "auf"den Waggons ist neu.Nicht neu sind Mutproben unterJugendlichen.Noch bis i.die 80er Jahre hinein war es schick für solche Kids sich draußen während der Fahrt an die S-Bahnzugtüren zu Klammern.Zum Entsetzen d.anwesenden Fahrgäste.Weil auch die U-Bahntüren während der Fahrt geöffnet werden konnten,gab es hier mehrere tödliche Unfälle.Erst dann reagierte man darauf,indem nun die Türen verschlossen bleiben.

  13. 20.

    Das Problem ist das die Ketten dieser Kids im Kopf sind. Eine freiere Welt in der wir leben geht nicht. Die Gefängnisse die die Kids bauen sind in Ihren Köpfen. Wer ständig nach Adrenalin sucht und den nächsten Kick - der wird irgendwann "verbrennen" - Burn Out Junkies.
    Dabei gäbe es tausende Sachen für die sich die Energie wirklich einzusetzen lohnen würde. Unsere Umwelt schützen, Kindern eine gute Zukunft bieten, anderen Kindern und hilfebdürftigen helfen, etwas Gutes tun, Hass und Gewalt auf den Strassen zurückdrängen. Ignoranz und Intoleranz nicht zulassen.
    Es gab einmal in NewYork eine Bewegung - ich glaube Sie hießen Schwarze Engel - oder so ähnlich. Sie waren wie eine Gang für die gute Sache. Sie haben versucht den Betrügern, den Gangstern die auf Kosten anderer Leben und andere noch ärmere schädigen das Handwerk zu legen. Wie wäre das?
    Die Leere kann man auch mit einen kurzen Kick nicht füllen - zumindest nicht dauerhaft.

  14. 19.

    Guter Leserbrief, dem ich voll zustimme. Nur in einem muß ich Sie korrigieren: Die körperlichen Behandlungskosten zahlt natürlich nicht die Krankenkasse, sondern die zahlen die Menschen, die jeden Tag zur Arbeit fahren. Denn die, die mit der Arbeit dieser Menschen reich werden, entziehen ihren Beitrag für die Allgemeinheit natürlich auch hier. Über eine private Krankenversicherung.

  15. 18.

    Ein altbekanntes Problem: Früher konnten (Langzeit-) Pubertierende und andere junge Männer mit überschießenden Hormonen und überschüssigen Kräften sich im Krieg austoben. Heute geht das nicht mehr so leicht (es sei denn, man reist in entsprechende Weltgegenden). Also geht der Esel, wenn's ihm zu wohl wird ...

    Im postideologischen Zeitalter ist es zudem ein Leichtes, aus allen möglichen Versatzstücken einen pseudointellektuellen Überbau zusammenzukloppen, ganz nach der postmodernen Maxime „Anything Goes“ - alles ist mit allem kombinierbar. Und am Ende völlig inhalts- und bedeutungslos. Da sind mal unleserliche Schriftzeichen toll, dann soll genau damit Botschaften („sozialkritische“) vermittelt werden („das System“ schlottert schon vor Angst!), man ist rebellisch, aber rot eine negative Farbe, blau symbolisiert – ach, egal, Hauptsache es klingt klug und cool.

    Irgendein Schreiberling wird schon darauf reinfallen. Und die (körperlichen) Behandlungskosten zahlt die Kasse.

  16. 17.

    Sie haben aber schon mal vom "Werther-Effekt" gehört? Und Sie wissen, daß sich die Medien verpflichtet haben, über Suizide unter "Zuhilfenahme" von Schienenfahrzeugen nicht zu berichten, weil dies andere Lebensmüde zur Nachahmung animieren könnte?


  17. 16.

    Herr Göring,was gefällt Ihnen an meinem Kommentar nicht? Auch ich halte überhaupt nichts von solch gefährlichen Aktionen u.trotz allem finde i.den Bericht hierüber interessant u.ungewöhnlich.So what?

  18. 15.

    Ich bin jetzt 56 Jahre alt und kann die Jugendlichen gut verstehen. Alles ist reglementiert und wir werden immer unfreier. So isses okay wenn manche ein Zeichen setzen wollen. Mittlerweile regiert das Kapital immer ungnädiger. Wehrt euch so lange ihr könnt und viel Glück. Möge keiner zu schaden kommen

  19. 14.

    Hallo Herr Göring, wir zensieren keine Meinungen, solange die Argumente sachlich sind und unseren Kommentarrichtlinien entsprechen. Das war bei Ihrem Kommentar leider nicht der Fall. Die Richtlinien finden Sie noch einmal hier: https://www.rbb-online.de/hilfe/hilfe___kommentarfunktion.html Grüße aus der Redaktion

  20. 13.

    Schade, rbb24, dass auch zu diesem Thema Meinungsbildung vorgenommen wird, oder wie ist es zu erklären, warum meine Frage an @Lotte zensiert wurde?
    Sicherlich habe ich, und da gebe ich Ihnen einen Tipp, habe ich gegen die Kommentarregeln verstoßen.
    Erinnert mich an den "IKS-Haken" von J. Heller, wo Menschen auch für dumm gehalten werden.

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