Ein Mitarbeiter sortiert Pakete in einem DHL-Paketzentrum (Quelle: dpa/Hendrik Schmidt)
Bild: dpa-Zentralbild

DHL-Erpressung - Polizei registriert mehr Fehlalarme

Im Zuge der Erpressung des Paketdienstleisters DHL mehren sich im Raum Berlin-Brandenburg die Fehlalarme wegen verdächtiger Pakete. Es gebe einen merklichen Anstieg der Fehlalarme, seitdem einer Apotheke in Potsdam in der vergangenen Woche eine Paketbombe zugestellt worden sei, erklärte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Donnerstag.

So hätten unter anderem unerwartet früh zugestellte Weihnachtsgeschenke oder unerwartete Werbesendungen in der vergangenen Woche mehrfach Sprengstoffexperten auf den Plan gerufen.

Die erhöhte Alarmbereitschaft in der Bevölkerung begrüßt die Polizei trotz der Fehlalarme und warnt weiter vor dem Öffnen verdächtiger Pakete. Der unbekannte Erpresser hatte Anfang November bereits eine Paketbombe an einen Online-Versandhändler in Frankfurt (Oder) geschickt. In einem verschlüsselten Schreiben wurde DHL zur Zahlung einer Geldsumme in Höhe von mehreren Millionen Euro aufgefordert.

Sendung: Antenne Brandenburg, 07.12.2017, 5 Uhr

Kommentar

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1 Kommentar

  1. 1.

    Lieber Fehlalarme als untätige Bürger oder Behörden. Das hatten wir ja u.a. im Fall Amri ja schon.

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