Symbolbild: Ein Haufen Sperrmüll steht auf einer Berliner Straße, darunter ein heruntergekommenes mehrteiliges rotes Sofa. (Quelle: imago/CHROMORANGE)
Audio: Inforadio | 05.12.2017 | Markus Streim | Bild: imago/CHROMORANGE

Illegale Müllentsorgung in Berlin - "Ich kenne keine andere Stadt in Deutschland, die so aussieht"

Alte Möbel, Bauschutt oder sogar Sondermüll: An vielen Orten in Berlin liegen Berge illegal entsorgter Abfälle. In der Hauptstadt ist das Phänomen besonders extrem, sagt ein Ordnungsamtmitarbeiter. Dagegen vorzugehen ist fast aussichtslos. Von Markus Streim

Eine Autolackiererei in der Bergholzstraße. Zunächst einmal zeigt Inhaber André Schulze, wie es vor seinem Bürofenster aussieht: Auf einer Länge von vielleicht 20 Metern liegt illegal abgeladener Müll auf dem Bürgersteig im Gewerbegebiet zwischen Teltowkanal und Tempelhofer Weg. Seit dem Frühjahr hat sich an der Situation nicht viel verbessert – obwohl die Berliner Stadtreinigung vor zwei Tagen angerückt ist.

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Die Ereignisse im Frühjahr haben ihn frustriert. "Die Polizei kam und hätte sofort eine Fahndung einleiten können. Das Kennzeichen ist doch da, ich habe doch die Fotos gehabt. Da waren auch die Gesichter voll zu sehen." Doch das ist nicht passiert – obwohl an dem Ort nicht zum ersten Mal eine illegale Müllkippe entstanden ist.

"Einer stellt was ab und dann stellen andere was dazu", sagt Kfz-Meister André Schulze. "Diese Dämmwolle liegt schon ewig da. Die Ecke dahinten stand auch voll, da konnte man nicht mal mehr richtig wenden."

"Hemmschwellen in Berlin besonders niedrig"

Im Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten in der Friedrichstraße ist Jürgen Freund zuständig für das "Ordnungsamt Online": ein vielgenutztes Portal mit Smartphone App, über das Bürger bequem und übersichtlich ihre Missstände im Bezirk melden können.

Monatlich gingen rund 16.000 Meldungen ein, viele davon zu illegalen Müllablagerungen, berichtet Freund. "Offensichtlich sind die Hemmschwellen mein altes Sofa, meine alte Matratze einfach vor die Tür zu stellen, relativ gering geworden. Und das ist besonders extrem Berlin. Ich kenne keine andere Stadt in Deutschland, die so aussieht."

Schwierige Rechtslage

An der Bergholzstraße sind André Riemer und Kai Karpe von der BSR im Doppel-Einsatz mit Sperrmüllfahrzeug und Tonnentransporter. Kubikmetergroße Styroporwürfel, kaputte Schränke und ein ganzer Jägerzaun werden zermalmt. Das ist aber nur die Spitze des Müllbergs. Weiter unten entdecken die BSR-Leute neben Bauschutt auch Notizbücher, Postanschriften und zwei nagelneue Autokennzeichen.

Die Sünder zur Kasse zu bitten sei schwierig, erklärt André Riemer: "Die Rechtslage ist nun mal so, dass jeder sagen kann: Das ist nicht von mir, ich hab's in die Tonne geschmissen. Und was dann mit dem Inhalt der Tonne passiert – da steht Aussage gegen Aussage."

Spurensicherung bringe gar nichts, sagt auch die zuständige Bezirksstadträtin im Rathaus Tempelhof, Christiane Heiß: "Wir haben leider die Erfahrung gemacht, dass dies kein gerichtsfester Nachweis ist. Die Verursacher müssen auf frischer Tat ertappt werden."

Auf frischer Tat ertappt

André Schulz ist genau das gelungen – vor seiner Tempelhofer Werkstatt am 13. Mai, einem Samstag. "Ich hab davon ein Foto gemacht, hab' das sogar gezoomt mit einer Objektivkamera. Da sieht man das Kennzeichen, und hier sieht man alle drei. Die haben hier Duschkabinentüren zerschlagen, um das Aluminium zu bekommen. Und das Plastik haben sie liegen gelassen." Auch ein Reifen, Styroporkörper und Müllsäcke mit Dämmwolle seien dort gelandet, erzählt Schulz. "Und dann wurde die Ecke immer voller und voller."

Monate später liegt die Dämmwolle noch immer auf dem Gehweg - inzwischen verwachsen mit dem Boden. Die BSR wird sie auch heute nicht mitnehmen. Immerhin die Polizei hat sich damals relativ schnell blicken lassen. Die Müllsünder seien da allerdings bereits wieder weg gewesen. Die Bilder an die Polizei schicken, zur Beweisaufnahme gehen – "das hat mich zwei, drei Stunden gekostet mit der Polizei", sagt Schulz. In der Zeit hätte er lieber gearbeitet.

Altöl und Asbest liegen drei Monate vor einer Kita

Doch der Aufwand würde sich ja lohnen, hoffte André Schulze damals noch. Denn nach den ertappten Umweltsündern kamen weitere mit noch gefährlicheren Hinterlassenschaften. Für BSR-Fahrer André Riemer ein etwas zu großes Problem. "Das hier ist Bauschutt wie Mineralwolle, Kartuschen oder Fußbodenbeläge." Da müsse zur Entsorgung das Schadstoffmobil kommen. "Dann haben wir hier noch einen Ölkanister, halb ausgelaufen."

Illegal entsorgtes Altöl sei in diesem Jahr glücklicherweise nur ein paar Mal gefunden worden, so Stadträtin Christiane Heiß. "Das ist besonders gefährlich." Denn dabei würden nicht nur die Kosten der Allgemeinheit auferlegt, sondern auch Grundwasser und Boden gefährdet.

Wie brenzlig solche Hinterlassenschaften sein können, erklärt André Riemer. Der Ölkanister in der Bergholzstraße stehe zum Beispiel direkt vor einem Gully. Und im vergangenen Jahr hätten BSR-Kollegen ausgelaufene Ölkanister und Asbest vor einer Kita gefunden. "Die haben drei Monate da gestanden."

Kaum Erfolge bei Suche nach Vermüllern

Umso wichtiger wäre es, dass Täter ermittelt und abschreckende Bußgelder verhängt werden - dachte KFZ-Lackierer Schulze noch im Mai. Doch drei Monate, nachdem er die Vermüller und deren Autokennzeichen fotografiert und der Polizei gemailt hatte, bekam er Post: "Die eingeleiteten Ermittlungen haben leider bisher nicht zur Feststellung der Täter geführt", liest Schulze aus dem Schreiben vor. "Das Verfahren wurde eingestellt."

Die Erfolgsquote bei der Suche nach solchen Vermüllern tendiere berlinweit gegen Null – bestätigt Jürgen Freund vom Landesamt für Ordnungsangelegenheiten. "In der Theorie müsste das Ordnungsamt schauen: Lässt sich der Verursacher feststellen? Das ist im Normalfall ohnehin nicht möglich."

Allein Neukölln verzeichnet seit der Einführung zusätzlicher Wachleute erste Erfolge. Ein Vorbild für Tempelhof-Stadträtin Christiane Heiß? Man habe 20 Mitarbeiter im Außendienst, erklärt sie. Zusätzlich gebe Leute vom Straßenamt und vom Grünflächenamt, die solche Vergehen auch meldeten. "Von privaten Sheriffs halten wir hier eher nichts. Da arbeiten wir lieber mit der BSR zusammen und mit dem 'Ordnungsamt Online'."

Videokameras gegen Vermüllung?

Schadenbeseitigung statt Vermeidung oder Täterermittlung, finanziert von der Allgemeinheit. Mehrere Millionen Euro für die Entsorgung gehen jedes Jahr allein an die BSR. Das ruft bei Steuerzahlern Unmut hervor. "Welcher Ordnungsamtsmitarbeiter setzt sich denn hier nachts hin in seinem Fahrzeug und wartet, bis was passiert? Eigentlich müsste man überall Videokameras machen", meint etwa einer der BSR-Mitarbeiter. "Da wäre ich dafür", bekommt er Unterstützung von Autolackierer André Schulze.

Die Stadträtin hält jedoch nichts davon: "Kameras am Rand der Stadt aufstellen – darüber müssten wir nochmal diskutieren, ob das sinnvoll investiertes Geld ist."

In der Bergholzstraße stehen die beiden Altölkanister noch immer vor dem Gully. Ein Farbeimer ist noch dazugekommen. André Schulze wird das Geschehen auch weiterhin durch sein Bürofenster beobachten. Illusionen macht er sich aber keine mehr. Er fühle sich machtlos. "Hier kann doch jeder machen, was er will." Bei Betrieben wie dem seinen sei es aber anders: "Wir müssen alles hier entsorgen, ich brauche dafür Zertifikate und muss dafür Geld bezahlen. Die stellen das da ab und das läuft in die Kanalisation. Das ist alles nicht lustig."

Beitrag von Markus Streim

Kommentar

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27 Kommentare

  1. 27.

    Liebes rbb24 Team, natürlich schweben mir saubere Städte, Dörfer und Straßen vor. Wer wohnt schon gerne im Müll? ich vermute mal die wenigsten. Man bekommt die Regionen sauber, nur über das WIE scheiden sich die "Geister"!

  2. 26.

    Lieber Brandenburger,

    danke für Ihre Anregung, jedoch berichten wir regional. Die anderen Landesrundfunkanstalten (mdr, wdr, hr usw.) wären für Städte in anderen Bundesländern zuständig, die Tagesschau würde auch über STädte weltweit berichten. Oder schweben Ihnen saubere STädte in Berlin und Brandenburg vor?

    Viele Grüße aus der Redaktion,
    rbb|24

  3. 25.

    Diese Form der tournusmäßigen Speermüllbeseitigung in den jeweiligen Bezirken gab es damals in Westberlin.Alles konnte an den Straßenrand gebracht werden,die BSR(da noch Öffentl.Dienst)kam dann und lud alles auf.Das wurde auch auf Drängen der Entrümpelungsfirmen,Trödelläden u.aus Kostengründen eingestellt.Heute wohl nicht mehr vorstellbar.

  4. 24.

    Liebes rbb24 Team, ich freue mich das Sie immer wieder über dieses Thema berichten. Wie wäre es denn mal mit einem Bericht über andere Hauptstädte in der Welt wo es auf den Straßen und Plätzen sauber ist. Wie ich schon in einem anderen Bericht geschrieben habe sind z.B. Tokio und Singapur gute Beispiele für Sauberkeit in einer Großstadt!
    Es gab schon einmal eine Zeit in Europa wo mehr Ratten als Menschen in den Städten lebten. Die Geschichte zeigt uns wie es endete!

  5. 23.

    Korrektur das Anrufen bei der BSR geht immer, es gab 2 angekündigte Tage wo mann/frau die Sachen nur raussstellen musste. Wurde wie gesagt nach der Wende abgeschafft.;

  6. 22.

    Das gav es bis kurz nach der Wende auch in Westberlin, wurde dann im Rahmen der Neoliberalisierung weggesparrt.

  7. 21.

    Ob Kassel, Göttingen, Frankfurt am Main, München, Wien, Salzburg oder Palma de Mallorca - überall gibt es unschöne Viertel sowie vermüllte Plätze und Ecken.
    Aber Berlin ist leider - prozentual - die Stadt mit den meisten extrem vermüllten Straßen und Plätzen.
    Berlin - die Müll- und Rattenhauptstadt.
    Vielen scheint das egal zu sein, sehr schade.

  8. 20.

    Helfen wuerde, wenn man Muell einfacher legal entsorgen koennte. Die Regeln und Gebuehren der BSR Hoefe helfen dabei nicht grade...wir brachten vor kurzem 2 halbvolle Eimer Restfarbe zum BSR Hof, das Gewicht lag knapp 1 kg ueber den erlaubten 20kg (was bei Farbeimern recht schnell zusammenkommt). Deshalb sollten wir am kommenden Tag mit dem 2. Eimer wiederkommen, um auch den dann legal abgeben zu koennen. Unser Argument, dass das doch aufs Gleiche rausliefe, nur, dass wir dafuer unnuetze Wege in Kauf nehmen muessten, fuehrte dann, nach langem Bitten, schlussendlich dazu, den Mann umzustimmen. Kein Wunder aber, wenn dann Leute Muell andersweitig entsorgen. Die verursachten Kosten durch illegale Muellbeseitigung liegen wahrscheinlich hoeher als die Einnahmen durch die legale Abgabe. Die spanische Variante: man darf Muell in die oertliche Muellanlage bringen, sortiert den dort in entsprechende Container ein, und wird dafuer bei der mtl Muellgebuehr noch mit Rabatt belohnt.

  9. 19.

    Opferschutz vor Täterschutz.
    Sie machen sich Sorgen um die Täter.
    Leider nicht um die Opfer; gesetzestreue Bürgerinnen und Mitmenschen die eine saubere Umwelt möchten.
    Das ist grundsätzlich bedenklich.

    Welche konkreten Lösungen schlagen sie denn vor um massenhafte Gesetzesverstöße, Umweltverschmutzung in riesigem Ausmaß und sich immer weiter ausbreitenden Egoismus zum Nachteil Anderer schnellstmöglich zu unterbinden?

  10. 18.

    Hier gibt pro Jahr 2 Sperrmüll Tage.
    Anmelden, angeben was geholt werden soll.
    Beim Stellen an die Straße helfen die Nachbarn.
    Funktioniert wunderbar. Würden unsere Straßen so aussehen die Nachbarn gingen auf die Barrikaden und liefen Sturm beim Ordnungsamt.
    Und das in der Hauptstadt. Igitt.

  11. 17.

    Ich wohne in einer Parallelstraße zum Brunsbütteler Damm, der einen Recyclinghof der BSR beherbergt. Es sind nicht viele Meter dorthin, trotzdem ist täglich Sperrmüll in meiner kleinen Straße zu sehen. Müll, der tagelang bis wochenlang rumliegt und vernünftige Menschen wie mich ärgert, eine hohe Miete zu zahlen, aber das Gefühl gibt, in einem Slum zu leben.
    Als ich vor bald zehn Jahren in diese Straße zog, war höchstens die Hundekacke am Rand ein Problem. Ich könnte nur kotzen und schreien über die Moral heute. Sobald Familien mit ihren Kindern weggezogen waren, wurde es schlimmer.

  12. 16.

    Ich kann den Zorn zwar nachvollziehen, ärgere mich selber über die Dinge die sie online zur Schau gestellt haben möchten, aber dennoch klingt das, was Sie sich da vorstellen, nach der Rückkehr ins Mittelalter: Einen Pranger. Online, quasi auf dem Marktplatz.
    Da muss es andere Lösungen geben, sonst fühlen sich - nach solchen Veröffentlichungen - manche evtl. verpflichtet, die Verfehlungen auf ihre Weise zu sühnen - Selbstjustiz wäre eine mögliche Folge. Und das kann nicht Sinn des Ganzen sein.

  13. 15.

    Sie haben recht. Eine sehr berechtigte Frage.
    Rücksichtsloser Egoismus.
    Vielleicht muss man 10 Minuten anstehen?
    Vielleicht muss man für einige wenige (Sonder-)Abfälle 10 Euro bezahlen?
    Polizei und Ordnungsamt werden der Massen gesetzloser Egoisten seit Jahren nicht Herr. Das ist unerträglich.
    Es muss endlich etwas passieren!
    Daher mein Vorschlag:
    Eine öffentliche Internetseite mit drei Rubriken die jeder einsehen kann:
    Hier kann jeder Bilder oder 10-Sekunden-Videos mit gesetzlosen Egoisten einstellen:
    1. Illegale Müllentsorgung
    2. Falsches rücksichsloses Fahren und Parken
    3. Gewalttäter und Trickbetrüger

  14. 14.

    Mit welcher Gleichgültigkeit diese Provinzpolitiker an diese kriminellen Machenschaften rangehen ist unglaublich. Wenn die Gesetze zur Verfolgung und Ahndung nicht ausreichen, müssen diese angepasst werden. Das ist die Aufgabe der Politik!!

  15. 13.

    War mit Freunden aus dem Rheinland, der Schweiz und dem Iran im Urban Nation Museum, nähe Nollendorfplatz. Es fiel uns allen auf, wie gern verschenkt wird laut selbstgeschriebener Aufkleber. Ein Geschenk, der letzte Dreck/Mist, dem man anschaut, wie er getreten/uriniert wurde. Eine völlig verdreckte Straße. Da macht das beste Museum nichts her. Innen ein Erlebnis ohne Gleichen, außen leider pfui!

  16. 12.

    In anderen Städten ist es nicht so schlimm, da man dort 1 Mal im Jahr kostenlos Sperrmüll anmelden kann. Dann bekommt man einen Termin / Tag zugeschickt, an welchem die Müllabfuhr kommt und kann dann seinen Müll aus Keller etc. einfach vor die Haustür stellen.

  17. 11.

    Hier in Spandau schaftt es, zum Beispiel eine Couch nicht mal auf den Bürgersteig, nein hier wird der Müll am Hintereingang des Mietshauses abgestellt, die Verwaltung wird´s schon entsorgen, so was Asoziales!!!

  18. 10.

    Senat? Vergessen wir's. Ordnungsamt muss mit Knöllchen Geld verdienen. Die Parteien sind verbraucht. Es ist unsere Stadt. Also Bürgerstreifen vor Ort.

  19. 9.

    "Die Stadträtin hält aber nichts davon: Kameras am Rand der Stadt aufstellen- darüber müßten wir nochmal diskutieren, ob das sinnvoll investiertes Geld ist."

    Sehr geehrte Frau Stadträtin,
    Der Berliner Bürger diskutiert schon länger darüber ob das Geld für die vom Steuerzahler alimentierten Berliner Stadträte sinnvoll investiert ist...!
    Wäre hier ab und an ein Sperrmülltag sinnvoll?!
    Absolut angep...t, von dieser Statt-Regierung,
    Mit gräulichen Füßen,
    Ihre

  20. 8.

    Wenn ich also kein Auto habe, darf ich meinen Sperrmüll auf der Straße entsorgen?
    Aber mal zurück zum Thema: diejenigen welche da ihren Müll abwerfen haben ihn doch in den meisten Fällen schon im Auto. Da frage ich mich immer warum man es dann nicht bis zum BSR Hof schafft.

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