Ein Rudel Wölfe im Wald (Quelle: imago/S. Meyers)
Audio: Inforadio | 04.12.2017 | Maren Schibilsky | Bild: imago/S. Meyers

Wie sich Wölfe wirklich verhalten - Wölfe jagen kranke und schwache Tiere

Seit ungefähr zehn Jahren steigt die Zahl der Wölfe in Brandenburg. Viele Menschen sehen in den Tieren eine Gefahr. Forscher in Berlin und Brandenburg schränken diese Furcht ein - sie legen offen, wie sich Wölfe wirklich verhalten. Von Maren Schibilsky

Wer dem Wolf nahe kommen will, muss mit der Naturschützerin Jenny Eisenschmidt in der Lieberoser Heide auf Pirsch gehen. Seit 2010 streift hier ein Wolfsrudel durch die endlosen Weiten des ehemaligen Truppenübungsplatzes im Süden Brandenburgs. Die Tiere sind aus Polen eingewandert. Und Jenny Eisenschmidt ist ihnen immer auf den Fersen.

Für sie ist der Wolf ein Symbol Freiheit und Wildnis. "Das ist hier sein Gebiet – er ist wirklich das Paradebeispiel für wiederkehrende Wildnis in Deutschland", sagt sie. Eisenschmidt kann Wolfsspuren lesen. Typisch für den Wolf: der geschnürte Gang, bei dem exakt die Hinterpfote in den Abdruck der Vorderpfote gesetzt wird. Ein leichtfüßiger und energiesparender Laufstil, mit dem die Tiere weite Strecken zurücklegen.

Hunde sollten angeleint werden

Jenny Eisenschmidt hat mithilfe von Wildtierkameras und jahrelangem Fährtenlesen herausgefunden, dass die Wölfe in ihrem Revier immer die gleichen Strecken nehmen, sozusagen nie vom Wege abgehen. Kreuzen aber Spaziergänger mit Hunden ihr Revier, kann es gefährlich werden.

"Wenn Wölfe sich in Revieren aufhalten und der Hund läuft durch deren Revier, empfinden sie ihn natürlich als Eindringling", sagt Eisenschmidt. Dadurch könne es zu Konflikten zwischen Hund und Wolf kommen. "Gerade, wenn der Hund frei herumläuft, im Revier des Wolfes, dann kann es natürlich sein, dass es da zu Zwischenfällen kommt." Daher rät Jenny Eisenschmidt Spaziergängern im Wald, ihre Hunde immer anzuleinen.

Klatschen, um die Tiere zu vertreiben

Die Wahrscheinlichkeit, dem Wolf tatsächlich zu begegnen, ist eher gering. Das sagt auch Julian Dorsch vom Wildpark Johannismühle. Seit Jahren betreibt er dort ein Wolfsgehege, an dem die Besucher auf Tuchfühlung mit dem Raubtier gehen können. Er selbst ist noch keinem Wolf in freier Wildbahn begegnet. Aber er weiß, was zu tun ist, wenn das Tier zu nahe kommt: "Klatsche in die Hände und versuche, ihn mit lautem Geschrei zu vertreiben. Spätestens dann läuft der Wolf auch weg."

Einer, der den Wolf im wahrsten Sinne des Wortes versteht, ist Kurt Kotrschal. Der Verhaltensbiologe aus Österreich hat über Jahre im eigens gegründeten Wolf Science Center in Ernstbrunn das Rudelverhalten von Wölfen studiert - und Erstaunliches über deren Geheul herausgefunden.

Wölfe sind kooperationsfähig

"Wir haben gute Hinweise, dass Wölfe sozusagen zählen können. Sie können am Geheul abschätzen, ob die Nachbarn mehr oder weniger Tiere im Rudel haben als sie selbst. Und dass innerhalb des Rudels ein Franz anders heult als eine Anna", sagt Kotrschal. Das Sozialverhalten der Wölfe sei beeindruckend - besonders bei der Jagd.

Der überlebenswichtigste Faktor für einen Wolf sei die Kooperationsfähigkeit innerhalb des Rudels. "Wenn ich mit einem anderen Wolf jagen gehe und dann liegt die Beute vor mir und ich sag dem anderen: 'Ich fresse jetzt und du nicht', dann wird der andere sagen: 'Ich war zum letzten Mal mit dir jagen'", erklärt Kotrschal.

Eine weitere Erkenntnis der Wolfsforschung: Wölfe jagen vor allem kranke und schwache Tiere und regulieren damit die Wildbestände. Ohne sie käme unser Wald aus dem Gleichgewicht.

Beitrag von Maren Schibilsky

Kommentar

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31 Kommentare

  1. 31.

    Der Wolf wird sich stark vermehren. (jährlicher Zuwachs ca. 30 %) Das Nahrungsangebot ist unermesslich. Schafe, Ziegen, Kuhkälber, Jungrinder, Fohlen eigentlich alle Weidetiere welche im Freien gehalten werden. Ebenfalls alle Haustiere an die der Wolf herankommt, wie Hofhunde, Gassi gehende Hunde, Gänse, Mufflons, Bambis, Feldhasen und andere Wildtiere von denen es eigentlich nicht mehr viele gibt usw.. Der Wolf ist ein Jäger und zwar ein sehr effektiver und lernfähiger. Einige Regionen in Deutschland haben jetzt schon sehr hohe Wolfsdichten .
    Die Schäfer, die Weidetierhalter und die kleine bäuerliche Landwirtschaft wird aussterben, aber der Wolf nicht. Ein französischer Wolfsfachmann, sagte "wie gut sind heute Kinder im Kindergarten und der Schule und nicht mehr beim Schafe oder Vieh hüten". Dieser Mann hatte in Kirchenbüchern erhoben, daß in einem Zeitraum von ca. 200 Jahren in Frankreich ca. 9000 Menschen vom Wolf getötet worden waren. Ohne Überlebenden und ohne Dunkelziffer!

  2. 30.

    zu 1. Wolfspopulationen wachsen nicht in den Himmel. Es gibt eine natürliche Kapazitätsgrenze, die durch Nahrungsverfügbarkeit und Verfügbarkeit geeigneter Rückzugsräume bedingt ist. Ist diese Grenze erreicht steigt die natürliche Mortalität bei Wolfen deutlich - vorallem durch Revierkämpfe innerhalb der Art. Dadurch bleiben Populationen auf lange Sicht auf einem stabilen Niveau. Junge Wölfe wandern entweder ab und finden irgendwo ein geeignetes Revier oder sie sterben bei dem Versuch. Die Wachstumsraten sind aktuell so hoch weil noch unbesetzte Reviere und reichlich Nahrung verfügbar sind.

    zu 3. Wölfe und Füchse sind verschiedene Tierarten. Verschiedene Tierarten verhalten sich unterschiedlich. Analog könnten sie fragen warum der Schwarzstorch nicht auch auf Dächern nisten sollte, wo es der Weißstorch doch tut. Tut er aber eben nicht. Außerdem besteht ein entscheidener Unterschied darin, dass Menschen sich vor Füchsen nicht bzw. fürchten und sie deshalb nicht vertreiben.

  3. 29.

    Zu 1.: Eine Zuwachsrate von 30 % pro Jahr bedeutet, dass sich die Bestände in nur drei Jahren mehr als verdoppeln. Rechnen Sie mal aus, was das nach 30 Jahren bedeutet.

    Zu 2.: Die gegenwärtigen Verbreitungsschwerpunkte des Wolfes in Europa befinden sich in nochweitgehend naturnahen Regionen Nord- und Osteuropas. In Osteuropa werden sie zudem intensiv bejagt.

    Zu 3.: Die Füchsen verlieren in Siedlungen ihre Scheu, weil sie dort nicht bejagt werden. D.h. sie lernen schnell. Warum sollten Wölfe weniger schnell lernen?

  4. 28.

    Das übliche Jägerlein!

    1.
    Der Wolf vermehrt sich nicht explosionsartig, sondern bleibt mit einer Zuwachsrate von 30% in Deutschland, nicht in Europa etwas hinter der Wachstumsrate zurück, die bei der Neubesiedelung des immer noch weitestgehend wolfsfreien Deutschland zu erwarten wäre.

    2.
    Sämtliche ca. 12000 bis 18000 Wölfe in Europa leben in Kulturlandschaften und tun dies seit hunderten von Jahren. Waldflächen und Wildbestände z. B. in Deutschland im Mittelalter geringer als heute.

    3.
    Warum der Wolf durch Bejagung scheuer werden und Siedlungen meiden sollte, erschließt sich mir nicht. Beweisen doch die von Ihnen angeführten, extrem bejagen Füchse - wie der Wolf ebenfalls Caniden - das genaue Gegenteil.

  5. 26.

    Herr Donath, wie kommen Sie denn auf die Idee, dass Menschen, speziell Kinder, Senioren und Menschen mit Handicap nicht ins Beuteschema der Wölfe fallen? Ich habe hier in Kommentar Nummer 2 schon Prof. Kotrschal zitiert, der das Gegenteil deutlich ausspricht, und auf die zehn In Israel kürzlich angegriffenen Kinder hingewiesen! Bitte beachten Sie doch die Fakten, bevor Sie solche Märchen auftischen. Welchen Grund sollten Wölfe haben, keine Menschen zu fressen, vor allem, wenn Sie keine schlechten Erfahrungen mit den Zweibeinern gemacht haben?

  6. 25.

    Wie schon gesagt, greift der Wolf nur ungern das wehrhafte Schwarzwild an. Er würde hierbei ja stets erhebliche Verletzungen riskieren. Solange noch andere, leichtere Beute zur Verfügung steht (z.B. Rehwild, Weidevieh etc.) wird er sich vom Schwarzwild fern halten. Daher wird sich das Schwarzwild trotz wachsender Wolfspopulationen weiter stark vermehren. Hier könnte nur der völlige Verzicht auf Winterfütterung, insbesondere in strengen Wintern, wenn der Boden tief gefroren ist, in Verbindung mit einer scharfen Bejagung Abhilfe schaffen.
    Warum der Wolf den Menschen, von dem er ja dank Jagdverbot nichts zu befürchten hat, meiden und nicht als Beutetier erkennen sollte, bleibt mir rätselhaft. Der Wolf lernt schnell und weist in Europa derzeit Zuwachsraten von 30 % pro Jahr auf. Er ist anpassungsfähig und aufgrund seiner weltweiten Verbreitung nicht wirklich im Bestand bedroht. Nur durch eine aktive Regulierung können die Bestände in einem erträglichen Rahmen gehalten werden.

  7. 24.

    Sie sprechen eigentlich permanent im O-Ton von Jägern. Wenn man sich die Abschüsse von Schalenwild allein in Brandenburg ansieht und gleichzeitig berücksichtigt, wie wenig Einfluss das auf die Gesamtbestände hat, liegt der Schuss, pardon, Schluss nahe, die Bestände sollen hochgehalten werden. So bleiben die gleichbleibend hohen "Jagderfolge und trophäen". Denn "entnommen", wie so schön euphemisiert wird, wird ja nur etwa das, was es an Bestandzuwachs gibt. Angesichts von besonders hohen Schalenwildbeständen ist das eine äußerst fragwürdige Interpretation von Nachaltigkeit und Naturschutz durch Jäger.

    Es braucht den Wolf zur Bestandsregulierung. Was das an anderer Stelle an Nutztierverlusten ergibt, muss nunmal entschädigt werden. Und der Wolf als Kinder- und Omaschreck, das ist dann wirklich Grimm'sches Niveau.

    "Explosionsartige" Vermehrung gibt es gerade beim Schalenwild und definitiv nicht bei territorialen Raubtieren - das wäre in der Biologie neu...

  8. 23.

    Sie haben im wesentlichen Recht. Die Regulierung der Schalenwaldbestände erfolgte bislang durch die Jägerschaft, auch zum Zwecke des Wald- und Feldschutzes. Mit Ausnahme des Schwarzwilds geschieht dies auf der Basis von behördlich bestätigten oder festgelegten Abschußplänen.
    Eine natürliche Regulierung nach dem Schema der Räuber - Beute- Beziehung kann nur in großflächigen naturnahen Freiräumen funktionieren. Diese sind aber in Mitteleuropa kaum noch anzutreffen. Daher sollte in die sich explosiv vermehrenden Wolfsbestände regulierend eingegriffen werden.

  9. 22.

    Die Jäger regulieren doch recht nachhaltig die Schalenwildbestände. Eine Ausnahme stellt das keiner Abschußplanung unterliegende Schwarzwild dar, das sich derzeit stark vermehrt. Hier würde aber auch der Wolf nicht sonderlich hilfreich sein, da er diese wehrhafte Art nur ungern angeht.
    Durch das Revierverhalten der Wolfsrudel führt fehlender Jagddruck zur Vergrößerung der Rudel und zu flächendeckender Besiedlung, d.h. ähnlich wie wir es bei Füchsen jetzt schon beobachten können, dürften auch Wölfe in absehbarer Zeit in besiedelte Räume vorstoßen. Furcht vor Menschen werden sie wegen mangelndem Jagddruck keine mehr habe, das ist bei den Füchsen ja auch nicht anders.
    Im übrigen sind Jäger zwar nicht die einzigen, waren aber doch die ersten Naturschützer. Weshalb nun die Bejagung des Wolfs mit Naturschutzerwägungen unvereinbar ist, erschließt sich mir nicht. Als anpassungsfähige Art ist der Wolf an sich nicht gefährdet und wird sich umreguliert rasch mit unabsehbaren Folgen vermehren.

  10. 20.

    Also wirklich Steffen, Ihr Text ist hier der einzige Akzeptable. Da wird wieder vom Leinenzwang in Berlin geschrieben, der noch gar nicht besteht. Eigentlich geht es doch den Jagdfanatikern nur darum, dass die Wölfe nicht ihre Beute erlegen.
    Dass man Hunde im Wald, außer im Hundeauslaufgebiet, nicht unangeleint laufen lässt, ergibt sich schon vom noch normalen Menschenverstand her. Denn da gibt es nämlich auch noch g a n z gefährliche Wildschweine. Freilaufende Hunde reissen Kinder, muss ich hier lesen. Autos überfahren auch Kinder und Fußgänger. In was für einer Welt leben wir bloß??
    Ich bin seit 50 Jahren Hundehalterin, als Kind mit Schäferhunden aufgewachsen, erlebe immer wieder diese Massenhysterie vor Hunden. Erlebe allerdings auch wie gut Hunde gerade Kindern tun und nicht nur Kindern, auch in der Hospiz haben wir Hunde eingesetzt. Was sind das nur für Menschen, die hier so einen Blödsinn schreiben?
    Eigentlich wollte ich hier keinen Kommentar mehr geben, aber gerade hrer

  11. 18.

    So schwer zu verstehen finde ich das nicht. Durch den Menschen wurde das Gleichgewicht bewahrt. Der hat eine Quote festgelegt, wieviel auch gesundes Wild geschossen werden darf. Bin mir nicht mal sicher, ob die Quote nicht nur für gesundes Wild gilt. Ein Aspekt davon ist auch der Schutz der Flora des Waldes. Gleichzeitig gibt es (zeitliche) Regelungen, die den Nachwuchs des Wildes schützt. Man sorgt also dafür, dass immer genug Wild für die Quote vorhanden ist.

    Beim Wolf läuft das nach Naturgesetzen ab. Viel Wild, mehr Nahrung, größere Population, dadurch weniger wild / Nahrung, Population nimmt ab. Die Frage ist, ob das noch zeitgemäß ist. Was ist heute noch am Wald natürlich? Forstwirtschaft, Naherhohlungsgebiete, Jagdgebiete - das macht den Großteil der deutschen Wälder aus. Für das Gleichgewicht dieser menschengemachten Wälder ist der Wolf nun wahrlich nicht notwendig. Im Gegenteil.

  12. 17.

    Der Wolf ist ein Raubtier, und ihm ist es egal, welcher Spezies seine Beute angehört, wenn sie nur klein oder schwach genug ist. Dieser mit Ausfälligkeiten gegen die "Ungläubigen" vermischten, unsympathischen Wolfsromantik - von Leuten die die Natur vermutlich vor allem am Bildschirm bewundern - kann ich gar nichts abgewinnen. Passt aber gut in die allgemeine Ideologie des "Überleben des Stärkeren". Wer zu alt, zu jung oder zu krank ist soll halt aus der Natur wegbleiben, in der Stadt ist es ja auch "schön".

  13. 16.

    Was mich immer wieder sprachlos macht: die Jäger, die die ihnen bereits gestellten Aufgaben vorne und hinten nicht hinbekommen (Regulation des Schalenwildes auf ein waldverträgliches Maß), schreien ständig nach neuen Aufgaben. Wer offensichtlich unfähig ist, Schalenwild mit Hilfe einer "konsequenten Bestandsregulierung" in den Griff zu bekommen, sollte zum Wolf lieber schweigen. Ganz abgesehen davon, dass bei Prädatoren eine Jagd völlig unnötig ist, da sie sich durch ihr Revierverhalten selber begrenzen und nicht endlos vermehren. Aber zu verlangen, sich in Wildbiologie auszukennen und die verschiedenen Wildarten differenziert zu betrachten, ist bei den meisten Jägern offensichtlich zu viel verlangt. Außerdem haben Sie vergessen, dass die Jäger immer wieder behaupten, Jagd sei angewandter Naturschutz und sie seien die einzig wahren Naturschützer - damit aber hat sich eine Bejagung der Wölfe endgültig erledigt, wenn sie auch nur ansatzweise ernst genommen werden wollen!

  14. 15.

    Das Leben ist nun mal gefährlich. Niemand käme auf die Idee, Autofahrer zu erschießen, obwohl jedes Jahr tausende Menschen und auch mehrere hundert Kinder im Straßenverkehr getötet werden. Natürlich gibt es auch da Superschlaue, die am liebsten alle Straßenbäume absägen möchten. Weil die ja immer gegen die Autos rennen....

  15. 14.

    Wenn der Wald ohne Wölfe aus dem Gleichgewicht kommt verstehe ich nicht, wie er die letzten 200 Jahre überstanden hat. Natürlich jagen Wölfe bevorzugt kranke und schwache Tiere, da diese leichter zu erbeuten sind. Wenn es sein muß, greifen sie aber auch gesundes Wild an. Weidevieh ist auch eine bequeme Beute. Und vom Größenverhältnis passen auch Menschen ins Beuteschema der Wölfe. Ohne Jagddruck werden die Wölfe rasch ihre Scheu verlieren und sich dann wohl kaum durch Klatschen oder Geschrei vertreiben lassen. Bei Füchsen in Städten können wir das schon beobachten, und der Wolf ist sicher ebenso lernfähig, aufgrund seiner Größe und der sozialen Lebensweise aber ungleich gefährlicher. Nur durch eine konsequente Bestandsregulierung kann es langfristig zu einer verträglichen Koexistenz mit dem Wolf kommen.

  16. 13.

    Ein interessanter Gedanke. Können Sie die Vorteile, die "der Wald" von Wölfen hat, näher ausführen? Kranke und schwache Tiere freuen sich sicher auch, vom Wolf gerissen zu werden. Aber was ist mit dem Nachwuchs des Schalenwildes, den hochtragenden Tieren, den abgekämpften Hirschen? Denken Sie es ist von Vorteil, wenn Wölfe sie lebend fressen? Oder geht es Ihnen nur darum, dass Bäume nicht von Schalenwild beschädigt werden? Und falls das so ist - weshalb wird dann nicht der Wald eingezäunt? Das wäre doch einfacher.

  17. 12.

    Huuuuuuu, der Wolf frist Kinder!
    Da haben wohl einige Floristen die Brüder Gimm zu wörtlich genommen.
    Die alte kranke Oma dann auch noch.
    Ich wusste nicht, dass es noch im 21. Jahrhundert soviel Dummheit, Unwissenheit und Aberglaube gibt.
    Das ist ja geradezu peinlich.

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