Ein Paar trinkt und raucht im Außenbereich eines Cafés in Berlin-Mitte (Quelle: imago/Ute Grabowsky/photothek.net)
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Zehn Jahre Nichtraucherschutz - Berliner Rauch-Freiheit

In Berlin wird – gefühlt – an jeder Ecke gequalmt. Andererseits haben sich die Dunstschwaden in so mancher Kneipe gelichtet. Was also haben zehn Jahre Nichtraucherschutzgesetz gebracht? Ein Stimmungsbild. Von Andrea Marshall

Berlin ist Partyhauptstadt – und Hauptstadt der Raucher. Mehr als jeder dritte Mann und fast ein Viertel der Frauen qualmen regelmäßig, wenn auch mit leicht fallender Tendenz [Tabakatlas 2015] Zwar greifen die Jungen heute nicht mehr ganz so oft zur Zigarette. Doch man ahnt es: Der Nichtraucherschutz hat es in Berlin nicht leicht.

Vor zehn Jahren: die Ausgangslage

Vor genau zehn Jahren, im Januar 2008, trat unter Rot-Rot das erste, rigidere Gesetz in Kraft: Um Nichtraucher vor Passivrauchen zu schützen, verbot es das Qualmen in öffentlichen Einrichtungen wie Behörden, Schulen und Krankenhäusern sowie in großen Teilen der Gastronomie. Die Folge: Viele Berliner liefen Sturm. Befürchtet wurde unter anderem ein Eckkneipensterben. Die persönliche Freiheit, auch öffentlich zu rauchen, schien den ehemaligen Mauerstädtern ein sehr hohes Gut. Man verlangte ein Recht auf die volle Dröhnung.

Dann urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass die Berliner Regelung mehr Ausnahmen für Raucher zulassen müsse. 2009 wurde das Berliner "Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens in der Öffentlichkeit" novelliert.

Gaststättenverband: "Nebeneinander wird gut akzeptiert"

Seither gibt es in Berlin "für jeden etwas", sagt Thomas Lengfelder vom Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Wer rauchen will, sucht sich das passende Lokal – ebenso, wer sich dem Qualm eben nicht aussetzen will (siehe Infokasten). "Das Nebeneinander hat sich eingespielt und wird gut akzeptiert", sagt der Hauptgeschäftsführer. Beschwerden gebe es bei seinem Verband nicht. Die Zahl der Raucherkneipen sei trotz insgesamt gestiegener Gaststättenzahl rückläufig: von schätzungsweise 600 im Jahr 2015 auf jetzt geschätzte 500. Allerdings müsse auch entsprechend kontrolliert werden, mahnt Lengfelder dann doch.

Der Senat sieht das ähnlich. Zuständig für die Genehmigung von Raucherkneipen und Raucherräumen sowie die Kontrollen sind allerdings die Bezirke. Diese handhaben das jedoch  unterschiedlich – dazu später.

Alles paletti also? Wer sich beim Volk umhört, bekommt völlig unterschiedliche Antworten.

Zahlen & Fakten

In wie vielen der 15.200 Gastronomiebetriebe in Berlin (2016) geraucht werden darf, lässt sich schwer sagen. Berlinweite Zahlen gibt es nicht, zuständig sind die Bezirke. Offiziell erlaubt ist Rauchen seit 2009 nur noch in kleinen Raucherkneipen mit besonderer Genehmigung. Ihre Zahl schätzt der Hotel- und Gaststättenverband auf 500. Das wäre etwa jedes vierte Lokal der Kategorie "Schankwirtschaften, Bars, Diskotheken, Tanzlokale und Trinkhallen", die das Amt für Statistik gezählt hat. Dazu kommen die "Zwitter": Größere Lokale, in denen Raucher im abgetrennten Nebenraum  quarzen können. Verboten ist das Rauchen in den rund 9.500 Restaurants, Imbissen und Cafés sowie in Clubs.

Der Wirt: "Rauchverbot war das Beste, was wir tun konnten."

Gunnar Birkner (45), seit 1999 Inhaber des "Celtic Cottage" in Steglitz, gehört zu den vermutlich wenigen Wirten, die ihr Lokal gleich nach Inkrafttreten des ersten Gesetzes Anfang 2008 vom Raucher- zum Nichtraucherlokal umstellten. "Das war das Beste, was wir machen konnten. Früher konnte man vor lauter Rauschwaden keinen Meter weit gucken. Die Augen tränten, überall Kippen, überall Asche auf den Tischen … das ist heute viel besser", sagt Birkner, der selbst Nichtraucher ist. Manche Gäste seien damals erstmal weggeblieben. Aber dann hätten sie sich daran gewöhnt.

"Celtic Cottage" in Steglitz (Quelle: rbb/Andrea Marshall)Im "Celtic Cottage" freut sich der Wirt über die bessere Luft.

Heute holen sich seine Gäste bei Bedarf einen Nikotinschub auf der Veranda. Die wird dafür im Winter zum "Raucherzelt": mit einer Markise überdacht, mit durchsichtigen Planen abgeteilt und mit Elektrostrahlern beheizt. Das klappt gut, sagt Birkner.

Und wenn sich doch einmal Nichtraucher über die Raucher draußen beschwerten? "Dann müssen sich die Nichtraucher arrangieren", sagt Birkner. Einen anderen Tisch draußen suchen, oder nach drinnen gehen. "Jeder muss selbst herausfinden, was ihm passt. Das ist eine gute Variante." Mit dieser Regelung kann auch Kellner Clemens (25) im "Celtic Cottage" gut leben. Und Besucherin Vanessa Schulte aus Pankow freut sich, dass Kneipentouren heutzutage viel angenehmer seien als früher. "Meine Haare und meine Klamotten stinken nicht mehr wie ein voller Aschenbecher. Und der Kater hält sich am Tag danach dank der besseren Luft in Grenzen", sagt die 38-Jährige.

"Celtic Cottage" in Steglitz (Quelle: rbb/Andrea Marshall)Will Nichtraucher nicht stören: Pierre (19) qualmt im Raucherbereich

Der Gast aus London: Berlin ist viel zu lasch

Adam M. wiederum, der seinen vollständigen Namen lieber nicht nennen will, hält das Berliner Gesetz für viel zu lasch und kann sich über dessen Handhabung nur wundern. Er sei kürzlich mit Freunden am Kreuzberger Chamissoplatz unterwegs gewesen, sagt der gebürtige Engländer, der seit fast 20 Jahren in Berlin lebt. "Die Bars dort sind fast alle für Raucher." Für Nichtraucher gebe es nur wenige echte Bars in Berlin [Anm. d. Red: Tipps finden sich hier und hier].

Und in einem Café in der Friedrichshainer Karl-Marx-Allee habe er gerade erlebt, wie man sich über das Rauchverbot hinwegsetzte: Eine Gruppe Gäste, schon im Mantel, wollte zum Rauchen vor die Tür gehen, sei aber von der Bedienung ins Lokal zurückgerufen und mit Aschenbechern versorgt worden. "Das war zwar freundlich, aber eben verboten."

Tatsächlich ist in seiner Heimatstadt London das Rauchen in Cafés, Bars und Restaurants seit vielen Jahren strengstens untersagt – wie übrigens auch in anderen europäischen Ländern [Towards a smoke free Europe, PDF]. "Das wird auch eingehalten – und das finde ich gut", sagt der 56-Jährige, der selbst ab und zu qualmt. Rauchen müsse von der Gesellschaft geächtet werden, damit die nachwachsende Generationen erst gar nicht damit anfange.

Hans-Jonas Frisch vor einem Restaurant in der Kreuzberger Taborstaße in Berlin (Quelle: rbb/Andrea Marshall)Warum wird eigentlich nicht auf Gesundheitsschäden durch Autoabgase oder Alkohol hingewiesen, fragt man sich in Kreuzberg.

Der Gast: "Raucher werden diskriminiert"

Über die Raucherdiskriminierung beklagt sich dagegen Hans-Jonas Frisch, der eigentlich anders heißt, und sich vor einem Restaurant in der Kreuzberger Taborstaße eine Zigarette ansteckt. Tabak sei die einzige Ware mit Warnhinweisen und "Schockbildern" wie schwarze Lungen. Dabei seien die Gesundheitsschäden, die Alkohol, Zucker oder Feinstaub aus Autoabgasen hervorriefen, lange bekannt. "Eigentlich müssten alle Autos mit "postergroßen Krankheitsbildern herumfahren", sagt der 50-Jährige. Der Umgang mit Rauchern sei im Vergleich einfach unverhältnismäßig.

Für die Nichtraucher in Kneipen und Restaurants hat der Kreuzberger aber Verständnis: "Sie wollen halt nicht vollgequalmt werden. Das ist ok. Solange es auch Raucherlounges gibt."

Eine Radfahrerin passiert die Straße vor der Raucherkneipe "Zum Elefanten" in Berlin-Kreuzberg. (Quelle: rbb/Andrea Marshall)Den "Elefant" am Kreuzberger Heinrichplatz gibt es seit den späten 1970er-Jahren. Rauchen ist hier ausdrücklich erlaubt.

Die Wirtin: "Rauchen gehört dazu"

"Rauchen gehört in einer Kneipe einfach dazu", sagt wiederum Heike Schwarzer von der Raucherkneipe "Zum Elefanten" am Kreuzberger Heinrichplatz. Der größte Teil ihres Stammpublikums seien Raucher. Im Winter füllten manche Gäste im warmen Gastraum "ihren Tagesbedarf an Nikotin in einer Stunde auf". Für sie selbst und zwei ihrer Mitarbeiterinnen – alle abstinente Ex-Raucher – seien die Rauchschwaden "manchmal nicht leicht", aber eben Teil des Jobs. Das Nichtrauchergesetz findet Schwarzer trotzdem gut: "Es hat das Bewusstsein für die Gesundheitsgefahren geschärft."

Stress mit Nichtrauchern gebe es so gut wie nie, sagt Schwarzer. Nur als sie das Lokal 2011 von ihrem Vorgänger übernahm, musste sie den Raum nochmal neu ausmessen lassen. Grund war eine Beschwerde eines Teilnehmers der 1.Mai-Demo. Raucherkneipen dürfen nur maximal 75 Quadratmeter  groß sein. Zwar habe ihr das Ordnungsamt gesagt, dass sich der Mensch über die Raucher vor der Kneipe beschwert habe. Ausgemessen wurde trotzdem drinnen. Mit Erfolg, aus Schwarzers Sicht: Die Genehmigung zum Rauchen blieb bestehen.

Der Nichtraucheraktivist: "Tabakindustrie zahlt Bakschisch"

Katastrophal sei die Situation, wettert dagegen Siegfried Ermer vom Verband "Pro Rauchfrei". Berlin sei Europas Raucherstadt Nummer eins. Nirgendwo sonst sei es so leicht, an Zigaretten zu kommen, nirgendwo werde in der Gastronomie so viel gequalmt. Nichtraucherbereiche seien nicht rauchfrei: "Wenn in einem Zimmer geraucht wird, zieht der Qualm zu den Nichtrauchern nach nebenan."

Das Gesetz diene nicht dem Schutz von Nichtrauchern, sondern dem Raucherschutz. Die zuständigen Bezirke seien weder in der Lage noch willens, durchzugreifen. Zudem seien manche Kontrolleure selbst "Geistesverwandte" der Raucher. Verstöße gegen den Nichtraucherschutz würden wie Kavaliersdelikte behandelt. "Es gibt eine "Durchfilzung", ereifert sich Ermer.

Rauchen im Berliner ÖPNV

Die Berliner S-Bahn hat angekündigt, trotz des seit 2008 geltenden Rauchverbots auf 43 Bahnhöfen neue Raucherinseln zu schaffen. Kontrollen und Verbote hielten Menschen nicht vom Rauchen ab, hieß es, was manche Kommentatoren als Kapitulation werteten. Gleichzeitig wurde beschlossen, außerhalb der Raucherinseln auf allen 166 Bahnhöfen in Berlin und dem Umland strenger zu kontrollieren.

Von Irreführung der Kunden und schleichender Legalisierung des Qualmens spricht "Pro Rauchfrei" – und behält sich rechtliche Schritte gegen die Bahn vor.

In Berliner Bussen wird seit 1962 (Ost) bzw. 1974 (West) nicht mehr gequalmt – damals sehr zur Empörung der Fahrgäste, siehe das historische Abendschau-Video unten (externer Inhalt). In der U-Bahn gilt das Rauchverbot seit 1978.

Warum das so ist? Die Tabakindustrie betreibt laut Ermer eine aggressive Lobbyarbeit – unter anderem mit "Bakschisch, Präsenten, Einladungen zu Kamingesprächen" von Parlamentariern auf allen Ebenen, vom Bundestag bis zu den Kommunen. In Bayern hätten dagegen nicht die Politiker, sondern das Volk entschieden – und ein strenges Rauchverbot erreicht (vorausgegangen war allerdings ebenfalls ein jahrelanger Streit um die "Liberalitas bavariae", die bayerische Freiheitsliebe, mehr dazu beim Bayerischen Rundfunk). Ähnliche Regelungen wünscht sich der Nichtraucher-Lobbyist bundesweit.

Nachholbedarf bei Clubs, Krankenhäusern, Tabakwerbung

Auch Johannes Spatz vom "Forum Rauchfrei" hält das Berliner Nichtraucherschutzgesetz für "vollkommen halbherzig". Es müsse, wie im Koalitionsvertrag der rot-rot-grünen Landesregierung vorgesehen, evaluiert werden – und neu geschrieben. Ein Treffen mit dem Senat habe es immerhin schon gegeben.

Denn es werde immer noch viel zu viel geraucht, auch dort, wo es eigentlich verboten sei. Beispiel Berliner Clubs: 76 von 100 Clubs, Diskotheken und Tanzlokalen hätten sich nicht an das Rauchverbot gehalten, habe eine Untersuchung im Jahr 2012 gezeigt. Daran habe sich sicherlich zwischenzeitlich wenig geändert. Beispiel Krankenhaus-Gelände: Noch immer werde vor den Kliniken unerlaubt geraucht – es qualmten die Patienten, aber auch Personal. Die Kliniken setzten ihr Hausrecht nicht um. Beispiel Tabakwerbung: Die Mehrheit der Berliner Bezirke wolle die Werbung nicht mehr zulassen. Daran soll gearbeitet werden. Die Materie sei aber kompliziert, sagt Spatz. Auch müssten E-Zigaretten, Shishas und ähnliches ins Gesetz aufgenommen werden.

Die Bezirke: Zwischen Kontrollen und "geringer Beschwerdelage"

Aus Mitte melden Kneipengänger, dass auch in Nichtraucherlokalen nach 22 Uhr die Aschenbecher hervorgeholt und Zigaretten angesteckt werden. Kontrolleure seien in vielen Bezirken meist nur vor 22 Uhr, kaum am Wochenende und dann auch nur mit sehr wenig Personal unterwegs, hieß es in der Vergangenheit in Medienberichten.

Mitte weist das zurück. 2017 habe man bis Ende November 436 Gaststätten überprüft, erklärt Karin Grunz vom Bezirksamt. Kontrollen gebe es auch zur Nachtzeit. Das allerdings, so räumt Grunz ein, nur bei schwerpunktmäßigen Verbundeinsätzen mit der Polizei. Also nicht regelmäßig. Ähnlich äußern sich auf Anfrage die Szenebezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln mit ihren vielen Kneipen, Clubs und anderen Gaststätten.

Neukölln, wo früher der damalige Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) erklärte, man habe Wichtigeres zu tun als die Einhaltung von Rauchverboten zu kontrollieren, weist jetzt auf die "geringe Beschwerdelage" beim Nichtraucherschutz hin – im Vergleich zu Parkplatzproblemen, illegalen Müllablagerungen, Lärm oder "Sondernutzungen".  2017 seien 22 Beschwerden eingegangen, so das Ordnungsamt. In den vier Jahren davor habe es jeweils zwischen 65 und 75 Verfahren gegeben. Das spülte ein bisschen Geld in die Bezirkskasse: zwischen 8.000 Euro und 10.500 Euro.

Fazit der stichprobenartig angefragten Bezirke zum Nichtraucherschutz: Mitte will sich dazu nicht äußern, Neukölln meldet: In Speisegaststätten werde das Rauchverbot "fast ausnahmslos eingehalten" – in anderen Gaststätten gebe es bei Kontrollen viele Beanstandungen. Friedrichshain-Kreuzberg klingt ernüchtert:  "Die ersten zehn Jahre Nichtraucherschutzgesetz können nur der Anfang von vielen Dekaden in der Arbeit zum Schutz der Nichtraucher*innen vor Passivrauchen sein."

Archivbild: Mit einem "Rauchen Verboten"-Aufkleber wird am 01.03.2007 auf das Rauchverbot in einem Berliner Gerichtsgebäude hingewiesen. (Quelle: dpa/Arno Burgi)Rauchverbot auf den U-Bahnhöfen

Senat: Rauchen ist auf dem Rückzug

Positiv äußert sich der Berliner Senat. "Das Nichtraucherschutzgesetz hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass das Rauchen in Berlin auf dem Rückzug ist", teilt die Gesundheitsverwaltung auf Anfrage mit. "Schon der Drogen-und Suchtbericht von 2014 stellte fest: Rauchen und starkes Rauchen sind dank Nichtraucherschutzgesetz, Steuererhöhungen und vielfältiger präventiver Maßnahmen generell rückläufig. Das gilt auch heute noch." Auch stammten immer mehr Kinder aus Nichtraucherhaushalten: Zwischen 2005 und 2016 stieg die Zahl von 53 auf 65 Prozent, wie die Einschulungsuntersuchungen ergeben hätten.

Trotzdem will die rot-rot-grüne Landesregierung das geltende Gesetz "überarbeiten"  – so steht es ausdrücklich im Koalitionsvertrag von 2016. Ziel: insbesondere Kinder und Jugendliche besser schützen.

Was schließen wir daraus?

Die Mehrheit der Deutschen – über 80 Prozent – ist für ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie, steht im Tabakatlas 2015. Geraucht wird trotzdem. Vor allem in Berlin. Was Nichtraucherverbände erzürnt, quittiert der gemeine Hauptstädter eher mit Achselzucken: Jeder werde glücklich nach seiner Façon. Strenge Maßnahmen stoßen auf Widerstand. Das ist Rauchfreiheit auf Berlinerisch.

Beitrag von Andrea Marshall

Kommentar

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10 Kommentare

  1. 10.

    Zu wenig beachtet ist hier das Thema Arbeitsschutz. Die verkürzte Lebenserwartung ist für einen Wirt ähnlich wie für einen Fallschirmspringer. Neben dem Nichtraucher profitiert auch der rauchende Wirt von einer rauchfreien Gastronomie, denn inzwischen entscheiden von ihnen, auch in den eigenen vier Wänden zuhause nicht zu rauchen. Deshalb unterstutzt Dehoga in NRW das Beibehalten des konsequenten Rauchverbots in der Gastronomie. Anders war es natürlich vor fünf Jahren als es eingeführt wurde. Im Laufe der Zeit aber stellten die Gastronomen selbst fest, wie sehr ihre Gesundheit davon profitiert hat. Und das Geschäft läuft nach wie vor und sogar besser. Keiner, weder Wirt noch Angestellter, soll seine Gesundheit für seine Arbeit unnötig opfern müssen. Für die Regelung des Marktes zum Schutz der Gesundheit brauchen wir vom Gesetzgeber einfache Rahmenbedingungen, damit alle fair bei den selben Regeln spielen können.

  2. 9.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Vieles hat sich verbessert seitdem. Konzert- und Tanzveranstaltungen sind immer noch problematisch, ich habe keine Lust mehr drauf. Rücksichtslos auch das Verhalten vieler an Tram- und Bushaltestellen, auf S- und U-Bahnhöfen. Wären diese Kontrollen nicht eine wahre Geldquelle? Es ist echt zum Haare raufen!

  3. 8.

    Prosit 2018

    dazu :---seitdem das Rauchen in Gasttätten verboten ist, gehen wir wieder in Restaurantes essen
    nun schmecken uns die Speisen wieder---------
    in normalen Kneipen kann ja geraucht werden, bis man den Nachbern nicht mehr erkennt-
    mit uns nicht- jeder nach seinem Geschmack- gestern haben wir die Umwelt auch nicht belastet

  4. 7.

    Im ÖPNV ist das Rauchverbot ein Witz. Wer dort raucht, braucht keine Angst haben, erwischt zu werden. Die BVG/Bahn soll endlich Zivilkontrolleure -und zwar nicht nur für die Fahrausweiskontrolle- einsetzen, damit ein potentieller Illegalraucher bei jedem Mitmenschen befürchten muss, dass er einen Dienstausweis zeigt und 15,- fällig werden. Warum dürfen nur Fahrausweiskontrolleure in Zivil auftreten und so ihre Fangchancen erhöhen ? Weil das erhöhte Beförderungsentgelt viermal so hoch ist, wie das Bußgeld fürs Rauchen ?

  5. 6.

    Bitte, welche Kontrollen an den Bahnhöfen? Ich steige oft in Schöneberg um, um zur S1 zu gelangen. Da sieht man oft Raucher, die sich sofort nach Verlassen der Ringbahn eine Zigarette anstecken und rauchend zur S1 runter gehen. Oder man sieht selbst Bahnmitarbeiter rauchend vor ihrem Kabuff stehen. Am besten noch unter dem Aufkleber mit der durchgestrichenen Zigarette. Also von Kontrollen sieht man kaum etwas.

  6. 5.

    Als ich das Rauchen einstellte,begann ich E-Zigarette zu Dampfen.Ohne Aromastoffe,bloß eine Dosis Nikotin.Funktioniert hervorragend.Meine Blutwerte sind wieder im Normalbereich.Vor allem tut es,wenn man denn nicht radikal absetzen möchte ohne Hilfsmittel,sichtlich gut.Obendrein ist E-Dampfen wesentlich kostengünstiger.Spart eine Menge Kosten.
    Trotz allem fühle ich mich immer noch i.verqualmten Wrtshäusern wohler als umgekehrt.Reine Geschmackssache.
    Wünsche Ihnen ein gesundes u.friedvolles neues Jahr.

  7. 4.

    Das in den allermeisten Clubs weiterhin (illegal) gepafft wird, kann ich nur bestätigen. Es ist zum Kotzen, dass man in Berlin kaum Möglichkeiten hat, rauchfrei zum Tanzen auszugehen. Und jetzt komme bitte keiner, dass ich mir dann halt einen anderen Club suchen solle. Wenn es allgemein verboten ist zu rauchen, sollte das auch eingehalten werden, damit jeder die Möglichkeit hat, die Veranstaltung seiner Wahl auch zu besuchen. Den Rauchern wird leider in den Allerwertesten gekrochen, weil viele es aus Egoismus nicht schaffen, auf ihr Suchtmittel zu verzichten. Ein Raucher braucht nur mal ein paar Minuten ins Raucherzimmer oder vor die Tür zu gehen, wenn das Verlangen zu stark wird. Nichtraucher, vor allem solche, die den Qualm eklig finden oder wie ich aus gesundheitlichen Gründen (Asthma) meiden müssen, leiden unter rücksichtloser Qualmerei den ganzen Aufenthalt über - oder können sich erst gar nicht auf der Veranstaltung aufhalten. Da läuft was gewaltig schief. Rücksicht ist "out".

  8. 3.

    Mein guter Vorsatz für 2018 keine einzige Kippe. Nachdem 2017 drei Freunde an Krebs gestorben sind und in der Familie zwei Beinbypasse gelegt werden mussten wegen Raucherbeinen mit krassen Schmerzen beim Gehen.

  9. 2.

    Guten Morgen. Dieses Video versteckt sich hinter dem Datenschutz-Hinweis in einem Video unseres Facebook-Kanals.

  10. 1.

    Vermisse das besagte historische Video.

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