Rettungswagen des DRK bei einem Noteinsatz in Berlin (Quelle: imago/Peters)
Audio: radioBerlin 88,8 | 12.01.2018 | O-Ton Polizeisprecher | Bild: imago stock&people/Peters

Verdacht auf Wirbelbruch - 19-Jähriger in Berlin-Kreuzberg brutal überfallen

In Berlin-Kreuzberg ist ein 19-Jähriger am Donnerstagabend brutal überfallen worden.

Zwei Unbekannte bedrohten den Jugendlichen und forderten ihn auf, seine Wertsachen herauszugeben. "Einer hat ihn zunächst in den Rücken getreten und auch mit einem Messer bedroht", sagte ein Polizeisprecher dem rbb. Als der Jugendlich sich weigerte, seine Wertsachen herauszugeben, habe er einen weiteren Tritt in den Rücken bekommen. Die Tat ereignete sich am Alfred-Döblin-Platz, unweit des Oranienplatzes.

Da die Täter auch das Handy stahlen, musste der 19-Jährige erst nach Hause laufen, um den Notruf zu wählen. Dort holten ihn Rettungskräfte ab und brachten ihn mit Verdacht auf einen Wirbelbruch ins Krankenhaus.

Berichtigung: In einer früheren Version hatten wir von einem Verdacht auf Wirbelsäulenbruch geschrieben. Tatsächlich besteht ein Verdacht auf Wirbelbruch. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen!

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8 Kommentare

  1. 8.

    Statistisch ist die Kriminalität rückläufig.

  2. 7.

    Das Angehörige der Grenztruppen der DDR ihrer Meinung nach in den Polizeidienst des Landes Berlin übernommen wurden ist eine interessante Geschichte. Zumal diese Einheit ein Teil der NVA war.

  3. 6.

    Wir koennen gern darueber diskutieren, welche Masznahmen Gewalt auf der Strasse reduzieren koennen. Allerdings macht das nur Sinn, wenn wir nicht reflexartig auf einen Suendenbock zeigen, sobald etwas Negatives auftritt. Wichtig ist z.B. im Hinterkopf zu behalten, in welchen Punkten zunaechst die Polizeifuehrung anders handeln muesste, in welchen Faellen tatsaechlich der Innensenator in der Pflicht ist - und in welchen Faellen vor allem langfristige Praeventation und gesellschaftliches Engagement greifen muss. Aber immer nur unkonkret auf 'den Senat' oder wahlweise 'Mutti' meckern hilft m.E. ueberhaupt nicht weiter.
    - Im Uebrigen, REIMANN, bin ich waehrend meiner Kindheit am Rande Berlins regelmaessig von irgendwelchen Mitgliedern des deutschen Prekariats bedroht worden. Ich habe also eine gute Vorstellung davon, wie man sich als Opfer fuehlt. Weder damals noch rueckblickend heute kaeme mir allerdings in den Sinn, den Senat dafuer verantwortlich zu machen.

  4. 5.

    Na dann denken Sie mal an den Alex? Hat man es da geschafft etwas Ruhe in die Sache zu bringen?
    Ich glaube nicht, dass Sie so denken würden, wenn Sie oder eins Ihrer Familienmitglieder
    so einen Überfall erleben müßten.

  5. 4.

    Man braucht keine "Senatsmitglieder" einsetzen, aber vielleicht mal diejenigen ostdeutschen Staatsbediensteten, die damals im Bunkerhäuschen gesessen und WestberlinerInnen abgefertigt , kontrolliert und Kofferräume auseinandergenommen haben. Derer waren UNZÄHLIGE und diese sind in den Staatsdienst der Polizei übernommen worden. Nun mal ran in dieser "gemeinsamen Stadt".

  6. 3.

    @1, 2: REIMANN, steve, Euer ewiggleiches Gejammer nervt einfach nur noch: Was verdammt nochmal hat der Senat mit diesem feigen und widerlichen Ueberfall zu tun? Waren die beiden Unbekannten nach Euren Erkenntnissen Senatsmitglieder? Dann teilt das der Polizei mit. Oder soll der Berliner Senat jetzt Streife laufen? Auch das wird in einer 4-Millionen-Stadt Ueberfaelle nicht verhindern koennen.

  7. 2.

    Und keine weitere Aussage über den Täter?
    War der schweigsam?
    Aber so ist das in Berlin
    Und der Senat,was tut der für unsere Sicherheit?

  8. 1.

    Was soll man dazu noch sagen. Schönes und sicheres Berlin. Welch Hohn unserer Politiker. Man kann dem Opfer nur gute Besserung wünschen und das die Täter schnell gefasst und hart bestraft werden.

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