Eingang zum U-Bahnhof Alexanderplatz (Quelle: imago/Emmanuele Contini)
Bild: imago/Emmanuele Contini

Vorfall am Alexanderplatz - Angeklagte schweigen im Prozess um Prügelattacke

Nach einer Prügelattacke auf dem Berliner Alexanderplatz gegen einen 37 Jahre alten Mann haben sich zwei Angeklagte vor dem Landgericht in Schweigen gehüllt. Den 44- und 30-Jährigen wird gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Sie sollen den Geschädigten, den sie kannten, in einem Streit spontan angegriffen haben.

An einem Brunnen hätten sie den 37-Jährigen geschlagen und dann den am Boden Liegenden getreten, heißt es in der am Freitag zu Prozessbeginn verlesenen Anklage. Der Attackierte habe erhebliche Gesichts- und Kopfverletzungen erlitten. Die Angeklagten waren den Angaben zufolge stark alkoholisiert.

4,87 Promille Alkohol im Blut

Bei dem 30-Jährigen wurden laut Anklage kurz nach der Prügelei 4,87 Promille Alkohol im Blut festgestellt. Alle drei Männer sollen zuvor gemeinsam gezecht haben. Eine Passantin habe die Polizei alarmiert. Dem 44-jährigen Angeklagten werden zudem mehrere Diebstähle in Supermärkten vorgeworfen. Er habe ausnahmslos Alkohol und Tabak gestohlen. Der Prozess geht am 19. Januar weiter.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereKommentar-Regeln und Hilfe zu Kommentaren zum Kommentieren von Beiträgen.

Das könnte Sie auch interessieren