Kreuzung Warschauer Straße mit Bordstein-Inseln, die den toten Winkel minimieren und Abbiege-Unfälle verhindern können (Foto: Wibke ReckzehBearbeitung: Rabea Seibert)
Video: Abendschau | 25.01.2018 | Sabrina Wendling | Bild: Volksentscheid Fahrrad

Radspuren, Poller und Abbiegeassistenten - So könnten die Straßen für Radfahrer sicherer werden

Zwei Tage, zwei getötete Radfahrerinnen in Berlin und Brandenburg. Beide wurden von abbiegenden Lkw überrollt. Dabei haben Verkehrsexperten viele Ideen entwickelt, um solche Unfälle zu verhindern. Von Friederike Steinberg

Wie lassen sich Radfahrer besser im Straßenverkehr schützen? Tödliche Fahrradunfälle in Berlin und Brandenburg fachen derzeit die Debatte neu an. In Schöneberg hatte am Dienstag ein Lastwagen eine 52-jährige Radfahrerin beim Abbiegen erfasst - eine wiederkehrende Situation bei Unfällen, die für Radfahrer häufig tödlich endet. Nur einen Tag später starb eine Zehnjährige in Brandenburg an der Havel, als ein abbiegender Laster sie erfasste.

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) kündigte inzwischen als erste Maßnahme an, der Fahrradweg in Schöneberg am Unfallort solle farblich markiert werden. Doch es gibt noch mehr Vorschläge, wie Radfahrer besser vor Autos geschützt werden können. Eine Übersicht.

Trennung der Fahrspuren von Auto und Kfz

Fahrradfahrer auf der Wichertstrasse in Berlin-Prenzlauer Berg (Quelle: imago/Seeliger)
| Bild: imago stock&people

Am Unfallort in Schöneberg haben die Radfahrer keine eigene Radspur. Verkehrsexperten empfehlen als grundsätzlich wichtigste Maßnahme, den Radfahrern eine eigene Spur zur Verfügung zu stellen.

Früher wurden die Radwege dazu meist zwischen parkende Autos und Fußweg gelegt. In jüngster Zeit werden häufig Spuren auf die Straße gezeichnet. Der Vorteil hier: Autofahrer sehen die Radfahrer besser. Der Nachteil: Die Radfahrer sind räumlich näher an den Kfz, was es besonders für unsichere Radfahrer wie Kinder gefährlich macht. Gefährlich ist auch, wenn eine Autofahrer die Tür öffnet, ohne auf nahende Fahrradfahrer zu achten. Ein weiteres Problem: Autofahrer nutzen den Radstreifen auf der Straße teils als Haltemöglichkeit. Die Radfahrer sind gezwungen, immer wieder in den fließenden Autoverkehr einzuschwenken.

Radspuren abtrennen

Illustration: Geschützter Radstreifen (Quelle: SenUVK/Bloomimages)
| Bild: SenUVK/Bloomimages

Damit Autos nicht auf Radspuren halten oder gar parken, können sie mit Hindernissen abgetrennt werden: mit Pollern oder Leitplanken. Allerdings müssen Straßen dafür teils aufwändig umgebaut werden, da durch die Barrieren Parkplätze rechts der Radspur nicht mehr erreichbar sind.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Straßen ganz für den Autoverkehr zu sperren und nur für Radfahrer und Fußgänger freizugeben.

Radweg optisch hervorheben

Radfahrer, Fußgänger und Autos fahren auf der Warschauer Straße mit einem rot gekennzeichneten Radweg (Quelle: dpa/Jens Kalaene)
| Bild: dpa/Jens Kalaene

Viele Radspuren und -wege sind schon mit einem Fahrrad-Symbol gekennzeichnet. Berlin plant zusätzlich, Radwege farblich zu markieren. An unfallträchtigen Stellen in Berlin sind einige Radwege bereits durch einen roten Belag hervorgehoben. Künftig sollen sie, so der Plan der Verkehrsverwaltung, einen grünen Belag erhalten.

Spezielle Ampelphasen für Radfahrer

Fahrradampel und Radfahrer in Utrecht (Quelle: imago/Bernd Lauter)
| Bild: imago/Bernd Lauter

Egal wie die Radwege gestaltet sind: Spätestens an Kreuzungen kommen sich Radler und Autofahrer dann in die Quere, weil sie hier den Straßenbereich gemeinsam nutzen. Doch auch für diesen Bereich gibt es Vorschläge - wie getrennte Ampeln und spezielle Ampelschaltungen.

Verkehrsexperten raten, für Radfahrer eigene Ampeln einzurichten und sie früher losfahren zu lassen, so dass die Radler abbiegenden Kfz zuvorkommen. Das schützt jedoch nicht die Radfahrer, die erst in der Grünphase der Autofahrer die Kreuzung erreichen. Eine Alternative wäre, Radfahrern und Autofahrern komplett getrennte Grünzeiten zu geben.

Vorgezogene Aufstellzonen

Ein Schutzstreufen und Aufstellfläche auf einer Straße in Frankfurt (Quelle: ADFC Frankfurt)
| Bild: ADFC Frankfurt

Immer wieder kommt es zu Unfällen, weil abbiegende Autos und Laster die geradeaus fahrenden Radfahrer übersehen. Für eine bessere Sichtbarkeit sorgen vorgezogene Aufstellzonen für Radfahrer, also ein Haltestrich für Radfahrer, der vor dem für Pkw liegt. In Städten wie Frankfurt am Main dürfen sich die Radfahrer sogar auf der ganzen Fahrbahnbreite vor die Autos stellen.

Bordstein-Inseln als Abstandshalter

Kreuzung Warschauer Straße mit Bordstein-Inseln, die den toten Winkel minimieren und Abbiege-Unfälle verhindern können (Foto: Wibke ReckzehBearbeitung: Rabea Seibert)
| Bild: Volksentscheid Fahrrad

Der Volksentscheid Fahrrad in Berlin empfiehlt auch Bordstein-Inseln (im Bild grün eingezeichnet). Diese Hindernisse sollen abbiegende Autos und Laster auf Abstand halten. Die Inseln würden Kfz auch dazu bringen, langsamer zu fahren, heißt es, und auch den Blickwinkel der Autofahrer auf Fuß- und Radweg verbessern.

Zusätzliche Spiegel

Eine Ampel mit eingebautem Spiegel (Quelle: dpa/Friso Gentsch)
| Bild: dpa/Friso Gentsch

Die Stadt Münster testet seit einigen Jahren, ob zusätzliche Spiegel unter der Ampel Unfälle vermeiden helfen. Sie sollen Lastwagenfahrern und anderen Fahrzeugen sonst unsichtbare Bereiche am Straßenrand zeigen.

Umrüstung von Kfz

Blick auf den Bordcomputer in einem Pkw (Quelle: dpa/Christin Klose)
| Bild: dpa/Christin Klose

Neben der Umgestaltung des Straßenraums gibt es aber auch Vorschläge, Autos oder vor allem Laster technisch nachzurüsten. So sind auch zusätzliche Spiegel für Lkw im Gespräch. Im Fokus stehen aber besonders Abbiegeassistenten: Viele Kfz haben Warnsysteme, die beim Einparken den Lack schützen - nicht aber, um beim Abbiegen Menschenleben zu schützen.

Beitrag von Friederike Steinberg

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

31 Kommentare

  1. 31.

    Die meisten Unfälle passieren beim Rechts abbiegen. Laßt die Radfahrer ausschließlich auf der linken Seite, also nicht wie üblich rechts fahren, dann kommen sie beim Abbiegen des Autos von vorne und sind leichter zu sehen, als wenn sie von hinten aus einem toten Winkel kommen.

  2. 30.

    Genau so viele PKW und LKW Fahrer halten sich nicht an die Regeln oder fahren rücksichtslos. Nur haben diese eine schöne Blechkarosserie die sie schützt so dass Sie nicht gleich um Ihr Leben fürchten müssen!
    Darüber mal nachdenken ehe Sie einen weiteren Sinnlosen Kommentar posten!

  3. 29.

    Ich wüßte gerne, was der Unfug soll. HIer sind korrekt fahrende Radler zu Tode gekommen. Würden Sie auch schreiebn, daß es sehr viele Autofahrer sich nicht die Bohne um Verkehrsregeln Kümmern, wenn ein Autofahrer ohen eigene Schuld zu Tode kommt? Bei mir vor der Haustür erlebe ich tagtächlich bei Rot über die Amepl rasende Autofahrer - manchmal zwei, drei hintereinander. Wenn ich mich hier auf die grüne Fußgängerampel verlassen würde, wäre ich schon längst tot. Trotzdem komme ich nicht auf die Schnapsidee, alle Autofahrer als egoistische Rüpel zu beschimpfen, wie Sie es mit Radfahrer hier mehr oder weniger tun. Was haben denn die Rad fahrenden Opfer mit Fahrradrüpeln zu tun? Geht's noch???

  4. 28.

    oops, sorry, das war jetzt ein Doppelpost, der erste Kommentar wurde erst freigeschaltet nachdem ich ihn nochmal neu verfasst habe - ich dachte, der wäre "zensiert" worden oder in den Weiten des www verschwunden ;-)

  5. 27.

    Ylva, bitte erst richtig lesen, bevor Sie etwas in meine Zeilen hinein interpretieren, das ich so nicht geschrieben habe! Einen Bezug zu (aktuellen) Unfallopfern werden Sie dort nicht finden. Lediglich die leider traurige Tatsache, dass es sehr viele Radler nicht die Bohne kümmert, ob eine Ampel rot ist, sich neben dem Gehweg auch ein Radweg befindet usw. Es wird gefahren, wie man will ohne sich um andereVerkehrsteilnehmer zu kümmern. Das wird sich auch mit neuen Lösungen nicht ändern. Dazu müssten sich die Menschen in ihrem egozentrischen Verhalten ändern, wozu viele nicht bereit sind.

  6. 26.

    Das Vimeo-Video am Ende ist eigentlich eine Offenbarung. Warum ist es gerade hier nicht möglich, es wenigstens auf deutsch zu untertiteln? Bei vielen, die nicht so sicher englisch verstehen, würden sich viele Fragen von selbst erledigen, wenn sie das Video auf deutsch sehen und hören könnten.

  7. 25.

    Ylva, ich habe sehr wohl nachgedacht, bevor ich schrieb - Sie aber haben offensichtlich Scheuklappen auf und wollen nur dasrauslesen, was Sie rausgelesen haben. Ich habe keinem der aktuellen Opfer etwas unterstellt, sondern die wirklich häufige Beobachtung geäußert, dass leider sehr viele Radfahrer schon die bereits geltenden Regeln nicht interessieren. Rote Ampeln werden ignoriert. Selbst wenn es Radwege oder Radspuren gibt, werden diese nicht benutzt. Da offensichtlich so wenig Rücksichtnahme und Einsicht herrscht, werden auch neue Maßnahmen nicht viel bringen, Ignoranz und Egoismus sind zu sehr verbreitet. Gehen Sie doch mal die Schönhauser Allee oder den Mehringdamm entlang, auf denen es Radwege gibt. Da wird troztdem ständig auf dem Gehweg geradelt, und das oft sehr schnell und rücksichtslos.

  8. 24.

    Stimmt leider nicht. Jede Ampelphase hat immer Pufferzeiten. Das erhöht schnell die Wartezeiten. Inklusive Rückstaus auf andere Kreuzungen, wegfallende grüne Wellen (was wiederum Emissionswerte drastisch erhöhen wird) usw.
    Ich habe vor zwei Tagen erlebt wie ein Autofahrer aus zweiter Position den ersten bei rot überholt und rechts auf die gesperrte Kreuzung eingefahren ist. Mir als querenden Radfahrer noch die Vorfahrt genommen. Ohne defensive Fahrweise kommt man früher oder später unter die Räder bei solchem Idiotenverhalten. Um so mehr Autofahrer "benachteiligt" werden (längere Rotphasen, weniger Fahrbahn durch breitere Radspuren, weniger defnsive Fahrweise als Radfahrer), desto aggressiver scheint ihr Verhalten zu werden.

  9. 23.

    Bis jetzt nicht beim Abbiegen, sondern beim Geradeaus-Fahren. In Berlin-Zehlendorf an einer Bushaltestelle. Wo ein 17-Jähriger einen 70-Jährigen umgefahren hat, dass der durch die Kopfverletzung im Krankenhaus starb.

  10. 22.

    Beide getöteten Radfahrerinnen sind bei GRÜN gefahren...und nun...?! Das 10jährige tote Kind hat sich auf die grüne Ampel verlassen...sollte es sich in Luft auflösen...?!

  11. 21.

    Bevor man sich in den Berliner Ämtern wieder in die Kämmerlein verkriecht und heraustüftelt, wie man das Rad neu erfinden könnte, einfach mal einen Ausflug, den selbst ich als Steuerzahler sehr gern unterstütze, nach KOPENHAGEN. Einer DER Fahrrad freundlichsten Städte schlechthin.

    Ich bin der Meinung, dass man vor Ort am besten lernen kann.

    Aber bestimmt muss dann wieder irgendwie ein Antrag für Ausflüge von Mitarbeitern gestellt werden, der dann irgendwo anders zwischen genehmigt wird und bis die Fahrkarte gekauft werden kann, ist dann schon wieder Wahlkampf angesagt... ODER?

  12. 20.

    Abbiegeassistenten, die Radfahrer und Fußgänger zuverlässig erkennen, sind auf dem Markt bisher erst bei einem Hersteller verfügbar und das auch nur für wenige LKW-Varianten.

    Bei Unfällen wie in Berlin helfen grössere Aufstellflächen aber azch mehr Geduld der Radfahrer. Die drängeln sich oft azch nach vorne rechts neben die Abbieger.


    Grüne statt rote Radwege sind wirklich innovativ. Da Berlin die Radfahrer weiterhin hinter parkenden Fahrzeugen verstecken will, erscheinen als Ergänzung die erwähnten Spiegel sinnvoll. Die lassen sich schnell anbringen und können so eher für mehr Sicherheit sorgen als die Forderung nach anderen, noch nicht verfügbaren technischen Lösungen.

    In Wolfsburg wollte man auch mit einem Funkbeacon experimentieren. Das scheiterte aber an Datenschutz.

  13. 19.

    "Da viele Radfahrer leider Radspuren und Ampeln völlig ignorieren und einfach fahren, wann und wo sie wollen (bei Rot, auf dem Gehweg), wird sich das leider auch durch neue Systeme nicht ändern."

    Das gilt aber auch für Autofahrer - das habe ich in den letzten Wochen mehrfach miterleben müssen! Vor allem, dass dunkelrote Ampeln(Fußgänger: Grün) überfahren wurden. Wobei eine Autofahrerin es für nötig hielt loszufahren, als die Fußgängerampel auf Grün schaltete!

    Bei den Spiegeln, bin ich auf ihrer Seite. Eine kostengünstige, praktikable Lösung - solange die Spiegel auch ab und zu mal sauber gemacht werden.

  14. 18.

    Warum gibt es keinen Güterverkehr auf den Schienennetzen von Tram, U- und S-Bahn? Mir scheint, es gibt zu viele LKWs auf den Straßen...

  15. 17.

    Das hat nichts mit Photopshop zu tun, dass ist die Realität: Der Radweg befindet sich bereits jetzt dort. Schmaler Fußweg, schmaler Radweg (überholen nur zwischen den Lichtmasten möglich) - und Autos (+ Bus) fahren auf 2 Spuren den "Berg" hoch. Auf der anderen Seite ein ähnliches Bild, nur das der Gehweg ungefähr die hälfte der Strecke breiter ist (wird dann aber auch von der Gastronomie genutzt) und - darf nicht fehlen - Parkplätze für Autos.

    Sie haben für Ihr Anliegen übrigens ein sehr schlechtes Beispiel gewählt. Der "schwächsten Verkehrsteilnehmer" ist hier im Vergleich zu Radfahrern das größere Problem. Die Tourimassen von/zu East-Side-Gallery und Oberbaumbrücke haben auf dem Gehweg kaum Platz und nutzen häufig den schmalen Radweg.

  16. 16.

    Bitter erst nachdenken, bevor Sie etwas schreiben.
    Das Traurige ist, wären die beiden Radfahrer auf dem Gehweg gefahren oder gar bei Rot, wären sie nicht in diese tragische Situation geraten. Radwege, die sehr häufig nicht auf dem Gehweg, sondern auf der Straße sind, bringen die Radler näher an Autos und LKWs ran. Ampelschaltungen sind mit dem Straßenverkehr gleichgeschaltet. Wenn die PKWs Grün bekommen, dann Radfahrer und Fußgänger auch. Ein geradeausfahrender Radfahrer muss dann unweigerlich die Fahrbahn eines abbiegenden Fahrzeugs kreuzen. In dieser Situation ist man unweigerlich auf die Besonnenheit der Fahrer angewiesen. Ich persönlich schaue, beim Radfahren in solcher Situation immer mehrfach, ob das Fahrzeug neben mir auch wartet. Man bedenke nun, dass eines der Unfallopfer erst 10 Jahre alt war, kann man da erwarten, dass sie das schon wissen konnte? Statt dessen unterstellen Sie einem gerade gestorbenen Kind ohne die genauen Umstände zu kennen, es habe falsch gehandelt. Pfui!

  17. 15.

    Erstmal eines Vorneweg, es ist schlimm was nicht nur diesen beiden Radfahrern in den Vergangenen Tagen im Berliner Straßenverkehr zugestoßen ist.
    Natürlich muss hier auch mit baulichen Maßnahmen etwas getan werden.
    Was mich aber ärgert, ist die Schamlosigkeit mit der hier auf kosten der schwächsten Verkehrsteilnehmer, der Fußgänger mögliche Lösungen suggeriert werden.
    Die Fotomontage der Warschauer Straße verlegt den roten Radweg jenseits der Kreuzung einfach auf den an dieser Stelle schon sehr schmalen Gehweg. Radwege werden einfach ohne bauliche
    Trennung neben Fußwege gephotoshoppt ohne sich der Tatsache bewußt zu sein, daß eine Linie in Berlin keinen Radfahrer interessiert. Dabei zeigt die Statistik die neulich im Zusammenhang mit dem Erfolg der berliner Fahrradstaffel zitiert wurde, daß ca. 20% der Radfahrer in dieser Stadt auf dem Fußweg unterwegs sind. Eine fußläufige Erholung und Entspannung ist in dieser Stadt nicht mehr möglich.

  18. 14.

    Bravo! Der nächste der ein tödlich verunfalltes Verkehrsopfer zum Täter, zum Verursacher stempelt.

    Einfach mal die Autofahrerbrille abnehmen und lesen:

    https://adfc-berlin.de/radverkehr/sicherheit/information-und-analyse/121-fahrradunfaelle-in-berlin-unfallstatistik/154-die-wichtigsten-fakten-aus-der-polizeilichen-unfallstatistik.html

  19. 13.

    Rücksicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer!!! -
    Wieviele Menschen sind denn schon durch abbiegende Radfahrer gestorben?
    Und endlich mal die Busspur frei, damit man da auch radeln kann.

  20. 12.

    Wenn ich tagsüber aus dem Fenster schaue sehe ich permanent hunderte von Fahradfahrern auf dem Bürgersteig, im Gegenverkehr, mit Handy am Ohr, ohne Licht und fast alle haben etwas gemeinsam sie fahren grundsätzlich immer über rote Ampeln. Wir haben Busspur und breite Stiege und trotzdem hält sich fast kein Fahrradfahrer an die Verkehrsregeln. Das ist ärgerlich.
    Und zum Thema abbiegen und Radfahrer anfahren. Mein Fahrlehrer hat mich als junger Mensch damals so lange auch mit Schulterschlägen dabei an den SCHULTERBLICK erinnert bis ich es begriffen habe.
    Ein LKW der abbiegt und seine Spiegel und seine Videoansicht von der rechten Seite keinen Radfahrer anzeigen und trotzdem einen überfährt hat sicherlich häufig nicht aufgepasst das ist mangels härterer Strafen wohl der Hauptgrund, leider.
    Gebotsschilder für LKW an Kreuzungen auf Zweiräder zu achten wären sicherlich auch gut wenn sie groß und als Bild begreifbar erinnern.

Das könnte Sie auch interessieren