Eine Person in Polizeiuniform geht durch einen Flur in der Berliner Polizeiakademie in Ruhleben. (Quelle: imago/tagesspiegel)
Bild: imago/tagesspiegel

Fünf Männer attackieren 36-Jährigen - Berliner Polizeischüler nach Angriff auf Mann festgenommen

Ein Berliner Polizeischüler steht im Verdacht, zusammen mit vier anderen jungen Männern einen 36-Jährigen angegriffen zu haben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, sollen sie am frühen Samstagmorgen in Friedrichshain das Opfer mit Reizgas besprüht und zu Boden gebracht haben. 

Ein Zeuge informierte die Polizei, die wenig später die fünf Tatverdächtigen im Alter zwischen 17 und 20 Jahren festnahm. Ein 19-Jähriger teilte den Beamten mit, dass er Polizeischüler sei. Zum genauen Ablauf der Tat gibt es unterschiedliche Angaben.

Erst im Januar war ein Berliner Polizeischüler nach der mutmaßlichen Bedrohung eines 19-Jährigen mit einer Pistole sofort von der Ausbildung ausgeschlossen worden. Er soll den ein Jahr Älteren vor einer Schule im brandenburgischen Falkensee mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht haben. Die Ermittler schlossen aus, dass es eine Dienstwaffe war.

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7 Kommentare

  1. 7.

    Ja, scheinbar ist das neuerdings normal.
    Da wird nicht mehr viel geprüft scheint mir, ob der Anwärter auch menschlich geeignet ist.
    Oder noch schlimmer irgendwelchen Clans
    angehört

  2. 6.

    schade für die bereits ausgebildeten Kollegen die sich jeden Tag den Hintern aufreissen um uns so viel Hilfe und Schutz wie personell halb besetzt möglich anbieten zu können, der Senat hat doch versprochen die Auszubildenden besser zu prüfen auf Fehlverhalten jeglicher Art und dabei auch wieder voll versagt und die entsprechenden Positionen sind un- oder halb besetzt.
    Outsourcing könnte bedeuten die werdenden Beamten zum Beispiel in Bayern ausbilden zu lassen und fertig zu übernehmen, da hätten sie ihre Clans nicht um die Ecke und wir wüssten genau den Preis pro Polizistenausbildung ;-)

  3. 5.

    Ist das normal,dass Polizeischüler öfter mal auffällig werden?

    @Scholz
    Danke für den Lacher!

  4. 4.

    Das ist das Grundproblem aller Uniformträger, gleich wo: Das das zugleich auch Charaktere anzieht, die im Gewande ihrer Uniform nicht mit der ihnen anvertrauten Macht zurechtkommen. Diese Anfälligkeit von Uniformträgern sollte eine demokratische Gesellschaft offen benennen, anstatt oft genug Kameraderie zu vertuschen und die Benennung dieser "Schwachstelle" als "Generalangriff auf die Rettungskräfte" zu denunzieren.

    Von eintausend Bediensteten gibt es immer drei oder vier, die auch auf der anderen Seite stehen könnten und nur durch Zufall bei der Polizei oder Feuerwehr gelandet sind. Mit fast gleicher Wahrscheinlichkeit hätten sie auch mit Strumpfmaske einen Raub begehen bzw. sich als Pyromane betätigen können.



  5. 3.

    Mensch, mit solchen Reizgasaktionen muß man warten, bis man mit der Ausbildung fertig und im Einsatz bei einer Demonstration ist. Dann wird man auch von Bürgermeistern und Boulevardzeitungen gelobt und in Kommentarbereichen als Verteidiger der Zivilisation gefeiert.

  6. 2.

    Na toll. Zum genauen Tatablauf gibt es unterschiedliche Angaben. Habe ich auch nicht anders erwartet. Aber fünf Männer“bearbeiten“ eine Person. Setzen Reizgas ein( kein Messer) und somit bleibt die Vermutung wer hier wohl wen provoziert hat. Das i-Tüpfelchen drauf ist noch ein Polizeischüler. Dieser hat meines Erachtens nichts, aber auch gar nichts bei der Polizei zu suchen. Zum Verfahren wird es bekanntlich auch nicht kommen, hier gilt dann Aussage gegen Aussage. Viel Spaß weiterhin beim morgendlichen Gruppenspaziergang.

  7. 1.

    Der Polizeiberuf ist in Berlin nun einmal zu einem "Job" verkommen ... Wie bei McDonalds ... Kann man machen, muß man jedoch nicht ... Das wurde uns ja letzten Sommer auf einem Feld in der Nähe von Hamburg vor Augen geführt!

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