Menschen bei einer MAhnwache nach einem tödlichen Unfall in Berlin Bohnsdorf (Quelle:rbb)
Bild: rbb

Berlin-Bohnsdorf - Tödlicher Unfall: Auto erfasst Fußgänger auf Zebrastreifen

Ein 22-jähriger Fußgänger ist am Montagabend bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Bohnsdorf im Stadtteil Treptow ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Polizei vom Dienstag überquerte der Mann die Waltersdorfer Straße auf einem Zebrastreifen bei schlechter Witterung und wurde von einem Auto erfasst. Der Mann wurde gegen ein geparktes Auto geschleudert. Er starb noch am Unfallort.

Der 52-jährige Autofahrer blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.

 

 

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11 Kommentare

  1. 11.

    Und wie immer gilt, was auch für andere Zusammenhänge gilt:

    "Ich darf fahren/gehen, wenn der andere seiner Pflicht zu halten, nachkommt."

    Es gibt also nur ein konkretes Recht auf Vorrang, kein abstraktes.
    Will heißen: Vorrang kann nur gewährt und angenommen werden, darf aber nicht erzwungen werden. Von niemanden. Und gegen niemanden.

    Wenn systematisch das Recht auf Vorrang anderer verletzt wird - wie es tendenziell gemäß des Mottos der höheren PS-Zahl geschieht - müssen Polizei und Ordnungsämter in die Pflicht genommen werden, dem Recht auf Vorrang Nachdruck zu verleihen. Das kann nicht dem Wagnis des Einzelnen überlassen bleiben.

  2. 10.

    Was nützt mir mein Vorrecht wenn ich tot bin?
    Es gibt zwar einen Vertrauensgrundsatz im Straßenverkehr, aber wer nicht blind durchs Leben geht sollte mitbekommen haben, daß die Idiotendichte in diesem Land rasant zunimmt. Man ist also gut beraten wenn man immer mit der Arroganz, Ignoranz oder schlicht Dummheit der Artgenossen rechnet. Ist gesünder.
    Der Familie des Getöteten gilt meine Anteilnahme.

  3. 9.

    trotz allem halte ich als "Zebrastreifenübergänger" IMMER die Augen offen und sobald nur ein Auto seine Fahrt nicht verzögert oder mir bei meiner Überquerung ind die Quere kommen könnte, betrete ich den so genannten "Schutzstreifen" erst garnicht. > hat mir noch nie geschadet.

    Kopf einschalten beim betreten der Öffentlichkeit, es gib IMMER irgendwelche Leute, für die man mitdenken muss!

    Und nein, das soll keine Hetzte gegen den Fußgänger sein (desses Angehörige nur zu bedauern sind), sonder einfach nur ein Denkanstoß an ALLE anderen da draußen, die Umwelt aufmerksamer wahrzunehmen.

  4. 8.

    Braucht man nicht zwingend?
    Dann säße ich heute im Rollstuhl, weil an meinem Zebrastreifen ein Autofahrer gepennt hat.

    Schätze, da ist jemand Kneipengeschädigt.

  5. 7.

    Unser herzliches Beileid -wir wünschen der Familie viel , viel Kraft

  6. 6.

    Statt merkwürdigen Subtext nach dem Motto zu verbreiten, dass bei schlechtem Wetter selbst Schuld ist, wer einen Zebrastreifen betritt, wäre vielleicht mal eine Nachschulung in ausgewogener Formulierung hilfreich. Man muss sich ja nicht an jeder vorverurteilenden Polizeimeldung ein schlechtes Beispiel nehmen. Schließlich sind die Mitarbeiter der Pressestelle nicht wie ihr professionelle Journalisten. Orientiert Euch doch stattdessen am Tagesspiegel, der richtig bemerkt:
    "Wieso der Autofahrer den jungen Mann nicht sah, ist unklar. Da der 22-Jährige nach Polizeiangaben von links die Straße überquerte, kann der Fußgänger auch nicht 'plötzlich' die Straße betreten haben, sondern er war schon mehrere Meter auf der Fahrbahn gegangen. […] Der Zebrastreifen in der Waltersdorfer Straße ist erst im Jahr 2009 angelegt worden, die Sicht ist gut, der Übergang beleuchtet."
    (https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-treptow-fussgaenger-auf-zebrastreifen-totgefahren/21063328.html)

  7. 5.

    Was soll Ihr Kommentar aussagen? Hätte der Tod dieser bedauernswerten Person verhindert werden können, wenn Sie ersteinmal die Fahrbahn nach ankommenden Fahrzeugen abgesucht hätte? Braucht man nicht zwingend, da Zebrastreifen Fußgängern das Vorrecht zur Überquerung einer Straße einräumt.

  8. 4.

    Die Autofahrer rasen hier ja auch wie die Irren und sind fast immer über dem Tempolimit! Bekomme das hier schon seit Jahren so mit. Wir hören Nachts richtig die Reifen quietschen.

  9. 3.

    Mein herzliches Beileid der Familie und allen Hinterbliebenen.

  10. 2.

    Zebrastreifen als Schutzstreifen für Fußgänger?
    Die Schuldfrage sollte klar sein - der Tod hätte evtl. vermeidbar sein können und müssen, aber das wird ja durch die Ermittlungsbehörden geklärt.

  11. 1.

    Hier ist niemand ‚verunglückt‘ und es gibt kein schlechtes wetter. Es wurde auch niemand ‚erfasst‘. Ein verantwortungsloser unachtsamer autofahrer hat mit unangepasster geshwindigkeit einen fussgänger am schutzstreifen fahrlässig getötet.

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