Symbolbild: Polizeilicht (Quelle: dpa/Jens Krick)
Bild: dpa/Jens Krick

Zuvor Messerangriff auf Einsatzkräfte - Polizist schießt Frau in Berlin-Moabit an

Ein Polizist hat in der Nacht von Sonntag auf Montag eine Frau in der Stephanstraße in Berlin-Moabit angeschossen und schwer verletzt. Die Frau habe operiert werden müssen, sei aber nicht in Lebensgefahr, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Zuvor hatte der "Tagesspiegel" über den Fall berichtet. Eine Mordkommission ermittelt, wie in solchen Fällen üblich.

Die Frau soll kurz vor Mitternacht zunächst die Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr mit einem Messer angegriffen haben. Als die Polizei zur Hilfe kam, soll sie auch auf sie mit dem Messer losgegangen sein. Ein Beamter hat laut Polizeiangaben von einer Schusswaffe einmal Gebrauch gemacht und die Frau im Oberschenkel getroffen. Die Identität der Frau, ihr Motiv sowie der Ablauf der Tat sei noch unklar, hieß es. Die Polizei ermittelt.

Zuletzt hatte die Polizei in Berlin im Mai 2017 einen 22 Jahre alten Randalierer angeschossen, der mit einem Messer bewaffnet war.

Sendung: Abendschau, 12.03.2018, 19:30 Uhr

Kommentar

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4 Kommentare

  1. 3.

    Mir tut der Polizeibeamte leid,der geschossen hat.
    Zum einen ist es schlimm genug für die eigene Psyche,zum anderen hat er nun noch die ganze Palette der Untersuchung zu bewältigen.

  2. 1.

    Der polizeiliche Waffeneinsatz scheint dem Artikel nach gerechtfertigt gewesen zu sein.

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