Ein Erdkrötenpärchen sitzt auf einer Landstraße während im Hintergrund Autos vorbeifahren. (Quelle: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert)
Bild: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Autofahrer um Vorsicht gebeten - Frösche und Kröten wandern durch Brandenburg

Autofahrer aufgepasst: Der jüngste Temperaturanstieg treibt Frösche und Kröten aus ihren
Winterquartieren. Regen verstärke diesen Effekt, warnte das Brandenburger Umweltministerium am Dienstag. 

Amphibien wie Kröten, Frösche, Molche und Unken wanderten nach dem Verlassen ihrer Verstecke tage- und nächtelang zu ihren Laichgewässern und überquerten dabei viele Straßen. Autofahrer werden daher um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten, insbesondere in gewässerreichen Regionen.

Schon Druckwelle von Autos kann die Tiere töten

Die Naturwacht Brandenburg und ehrenamtliche Helfer bauen derzeit sogenannte Krötenzäune an Straßen auf. Mindestens einmal am Tag werden Zäune und spezielle Fangeimer kontrolliert und eingesammelte Tiere dann über die jeweilige Straße getragen. Amphibien seien vor allem in regnerischen Nächten, in der Dämmerung und bei Temperaturen von mehr als sechs Grad aktiv, hieß es.

In gewässerreichen Regionen sei dann eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde empfehlenswert. Bei höheren Geschwindigkeiten würden die Tiere schon durch die Druckwelle an den Fahrzeugboden geschleudert und getötet.

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