Symbolbild: Zwei Polizisten im Einsatz in Berlin (Quelle: imago/Olaf Wagner)
Bild: imago/Olaf Wagner

Verstoß gegen Kriegswaffenkontrollgesetz - Polizei findet bei Razzia in Berlin scharfe Munition

Wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz hat die Berliner Polizei bereits am vergangenen Freitag mehrere Wohnungen, Garagen und Lagerboxen in Berlin-Neukölln und Spandau durchsucht. Die Polizei fahndet in diesem Zusammenhang nach einem 35-jährigen Tatverdächtigen, teilte die Polizei am Montag mit. Gegen einen 31-jährigen Mann konnte ein Tatverdacht nicht erhärtet werden.

An insgesamt 15 Orten wurden 111 Schuss scharfe Munition, Schutzwesten, Waffen- und Magazinholster, Blanko-Zulassungsbescheinigungen, amtliche Stempel, fünf hochwertige Armbanduhren, diverse Handys und andere Datenträger, geringe Mengen Betäubungsmittel, Bargeld sowie diverse Einbruchswerkzeuge gefunden, wie die Polizei weiter mitteilte. Außerdem wurden vier hochwertige Pkw der Marke Daimler Benz als Beweismittel sichergestellt.

Hintergrund: Waffenfund in Kreuzberg

Hintergrund der Durchsuchungen war der Fund von Kriegs- und weiterer Schusswaffen bei einer Zwangsräumung von zwei abgeschlossenen Stellplätzen in einem Parkhaus im September 2017 in Berlin-Kreuzberg. Untersuchungen haben laut Polizei ergeben, dass einige aufgefundene Waffen zu Dekorationsstücken umgearbeitet und zum Teil wieder schussfähig gemacht wurden.

Die Ermittlungen sowie die Auswertungen der Beweismittel dauern an.

Sendung: Inforadio, 16.04.2018, 18:20 Uhr

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