Eine in sich zusammen gefallene Hüpfburg liegt am 15.04.2018 auf dem Gelände einer Freikirche. Am Nachmittag fiel die Hüpfburg während eines Festes um. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Audio: Antenne Brandenburg | 16.04.2018 | Oliver Soos | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Berlin-Hellersdorf - Nach dem Hüpfburg-Unfall ermittelt die Polizei

Nach dem Hüpfburg-Unfall mit elf verletzten Kindern in Berlin-Hellersdorf ermittelt die Polizei gegen zwei Verantwortliche wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Bisher sei die Ursache des Unfalls unklar, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Auch über den Vorfall selbst war lediglich bekannt, dass die Hüpfburg auf dem Fest einer freikirchlichen Gemeinde in Berlin-Hellersdorf zur Seite gekippt oder plötzlich zusammengesackt sein könnte.

Geprüft werde aber, ob es Hinweise auf eine fehlerhafte Bedienung beim Aufbau der Hüpfburg gab. Bei dem Unglück waren elf Kinder verletzt worden, eins davon schwer.

Luft aus Hüpfburg entwichen

Nach Angaben der Feuerwehr war plötzlich Luft aus der Hüpfburg entwichen, so dass das schwere Material auf die Kinder kippte. Die Verletzten waren im Alter von drei bis 16 Jahren. Ein Kind muss wegen seiner schweren Verletzungen stationär im Krankenhaus behandelt werden, sagte der Polizeisprecher. Fünf Kinder seien ambulant in der Klinik und fünf weitere Kinder vor Ort von Ärzten behandelt worden.

Die Hüpfburg gehörte der Gemeinde. Das Fest der Christengemeinde ECG Berlin-Hellersdorf wurde den Angaben zufolge nach dem Unfall sofort abgebrochen.


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