Symbolbild: Ein Kind ist mit seinem Rad auf der Straße unterwegs (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)
Bild: imago/Rüdiger Wölk

Unterwegs mit radfahrendem Kind in Berlin - "Mama, warum wird unsere Ampel mit der anderen grün?"

Erst kürzlich habe ich berichtet, wie alptraumhaft die Fahrraderlebnisse an der Seite meines kleinen Sohnes im Berliner Stadtverkehr sind. Jetzt ist ein Junge ähnlichen Alters tödlich verunglückt. Und mein Sohn fragt mich: Warum tut die Stadt nicht mehr für Kinder? Von Sabine Krüger

Ein Horrorszenario - auch mein ganz persönliches - ist am Mittwochmorgen für eine andere Berliner Mutter wahr geworden. Ihr achtjähriger Sohn ist im Berliner Stadtverkehr von einem abbiegenden Lkw erfasst und getötet worden. Sie fuhr direkt hinter ihm. Wenn ich mich in die Mutter hineinversetze, kann ich diesen Text hier kaum noch schreiben.

Mein eigener Sohn Ben*, mit dem ich mehrfach in der Woche fünf Kilometer Stadtverkehr bewältigen muss, ist genau im selben Alter. Was wir auf der Straße erleben, habe ich vor gut zwei Wochen an dieser Stelle aufgeschrieben. Und bin in den Kommentaren des Beitrags sogar dafür angefeindet worden: einerseits dafür, dass es so schlimm wie von mir beschrieben doch gar nicht sei, andereseits dafür, dass ich dem Kind das zumute.

"Du hast gesagt, dass Menschen wichtiger sind als Sachen."

Schlussendlich muss ich das selbst entscheiden und verantworten. Als wir am Donnerstag zum Fußball geradelt sind, habe ich eine neue, meines Erachtens ungefährlichere Strecke gewählt. Mein Sohn fährt wackelig und verunsichert, er hat in der Schule von dem tödlich verunglückten Kind gehört. Ich erkläre, wie wir beide ab jetzt noch vorsichtiger sein können.

Vor allem, dass wir nie wieder parallel mit Lkw an der Kreuzung losfahren, wenn beide, Radler und motorisierter Verkehr, an der Ampel gleichzeitig grün bekommen. Zum Training kommen wir ein paar Minuten zu spät. Egal. Beim Zubettgehen fragt mich mein Kind dann, nachdem es darüber offenbar lange nachgedacht hat: "Mama, es sind doch zwei Ampeln: Warum wird die für Radfahrer nicht einfach zuerst grün?" Meine Antwort, dass das wohl den Autoverkehr zu sehr verzögern würde, befriedigt ihn nicht wirklich. "Aber Du hast doch gesagt, dass Menschen wichtiger sind als Sachen."

Er braucht an diesem Abend lange, um einzuschlafen. Zwei Wochen vorher war er noch deutlich optimistischer gewesen, was seine eigene Sicherheit im Straßenverkehr betrifft.

Mein Bericht vom 27. Mai 2018:

Mit Kind im Stadtverkehr radeln? Ein Alptraum!

"Mama, darf ich hier freihändig fahren?", fragt mein achtjähriger Sohn und denkt sich offenbar nichts dabei. Wir sind gemeinsam auf der vielbefahrenen Wisbyer Straße in Berlin-Pankow unterwegs - genauer gesagt auf dem Radfahrstreifen. Links überholen uns Lkw, Autos und Motorräder, rechts wird immer wieder ein- und ausgeparkt. Die Idee mit dem Freihändigfahren ist für mich ein Alptraum.

Ich zitiere den Burschen auf den Gehweg. "Ben*, wir sind jetzt im wirklichen Straßenverkehr. Freihändigfahren ist hier lebensgefährlich. Ich dachte, das hättest Du verstanden", predige ich. "Aber Mama, gerade kam doch gar keiner", versucht er sich zu rechtfertigen.

Ich wähle eine andere - und wirksamere - Taktik: Mein Hinweis, dass es so streng verboten ist freihändig zu fahren, dass die Polizei sogar ein Bußgeld von fünf Euro erheben könnte (mit acht Jahren ist das richtig viel Geld), sorgt für ungläubig aufgerissene Augen. "Das wären ja fünf Wochen Taschengeld", murmelt mein Sohn entsetzt.

Wir befinden uns nicht in einer Simulation

Es klingt vielleicht gerade nicht so, aber eigentlich ist Ben schon ziemlich vernünftig für sein Alter. Er ist außerdem besonders sportlich und fährt sicher Rad. Tatsächlich kann er sogar freihändig um Kurven fahren. Das hat er lange geübt und beherrscht es glänzend. Im Park, wohlgemerkt. Und ich dachte, den Unterschied zwischen Radfahren im Park und auf der echten Straße hätte ich umfassend erklärt.

Geübt haben wir das Fahren im Verkehr viele Male in der Jugendverkehrsschule Pankow. Mein Kind kennt die Regeln, die meisten Verkehrszeichen und Gefahren theoretisch ziemlich gut. Doch mit dem echten Leben haben diese Schulungen offenkundig wenig zu tun. Denn weder Kampfradler noch rücksichtslose LKW- und Autofahrer werden hier simuliert.

Was der Trainer sagt, ist Gesetz

Hätten wir neuerdings nicht zwei Mal pro Woche einen fünf Kilometer Weg zu Bens Sportverein zu absolvieren, wäre ich sicher auch nie auf die Idee gekommen, das Kind jetzt schon in diesen vollkommen irren Berliner Stadtverkehr zu integrieren. Doch keine der Alternativen brächte uns pünktlich ans Ziel: Abholen darf ich meinen Sohn von der Schule frühestens um 15.00 Uhr. Das Fußballtraining beginnt um 15:30 Uhr. Wer zu spät kommt, wird vom Trainer schief angesehen, insbesondere, wenn das öfter passiert. Ungünstig, wenn man am Wochenende aufgestellt werden will, findet mein Sohn.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schaffen wir das leider nie und nimmer - wir müssten zwei Mal umsteigen. Laufen ist bei der Strecke illusorisch. Ein Auto haben wir nicht. Den Fußballverein wechseln will mein Kind auf gar keinen Fall. Das Training nach hinten zu verschieben geht auch nicht, da trainieren die Großen.

Auch auf den Gehwegen fahren geht nicht, weil wir durch das viele hoch und runter beim Queren von Straßen viel zu viel Zeit verlieren würden. Die Schonfrist für mein Kind ist also vorbei. Dass er diesen Weg in absehbarer Zeit alleine bestreiten kann, wie sonst inzwischen viele seiner Strecken, ist allerdings undenkbar.

Theoretisch erlaubt - praktisch nicht möglich

Rein rechtlich sieht es so aus: Seit seinem achten Geburtstag darf Ben, wie alle anderen Kinder diesen Alters, alle Radwege benutzen - also Radwege auf dem Gehweg wie auch Radfahrstreifen auf der Straße. Eigentlich super, dass er das jetzt darf. Allerdings bringt es uns gar nichts, etwas tun zu dürfen, wenn es nachher ein schwer verletztes oder totes Kind gibt - oder ich selbst dran glauben muss.

Denn Rücksicht nimmt tatsächlich keiner: Lkw fahren extrem dicht an uns vorbei, Radfahrer drängeln klingelnd von hinten heran und maulen uns an. Dabei macht mein Sohn seine Sache, bis auf die verrückte Frage mit dem freihändig fahren, ziemlich gut. Er fährt zügig, gibt Handzeichen, bremst nicht grundlos und hält sich meist auf der rechten Seite des Radwegs.

Ich fahre hinter ihm versetzt mittig auf dem Radweg. Wir gehören als Gespann offensichtlich zusammen. Aber das juckt keinen. Deshalb skandiere ich immer wieder Befehle: "Weiter nach rechts, einer will überholen!", "Achtung, das silberne Auto da parkt aus!" oder auch "Bremsen! Der steht voll auf dem Radweg!".

Besonders Letzteres sorgt immer wieder für ganz besonders gefährliche Momente: Lieferdienste, Taxen oder auch Privatautos parken - "nur ganz kurz" - den Radweg komplett zu. Mit meinem Sohn muss ich dann versuchen, im laufenden Verkehr auf die Fahrbahn zu kommen. Auch weil mal ein Gestrüpp den Weg zum rettenden Gehweg versperrt, mal parkende Autos. Da stehen wir dann. Keiner lässt uns einfädeln. Ben hat dann verständlicherweise Angst und ich frage mich, ob ich wahnsinnig bin, meinem Sohn und mir das zuzumuten.

Mit der S-Bahn läuft es auch nicht entspannter

Bisher haben wir wohl einfach Glück gehabt. Kein Lkw hat uns beim Abbiegen übersehen – da warte ich im Zweifelsfall trotz des Gemeckers der anderen Radfahrer mit meinem Sohn am rechten Rand des Radwegs und lasse sie lieber fahren. Neu in Bens Wortschatz ist seit ein paar Wochen der Ausdruck "toter Winkel".

Bislang hat auch noch keiner der Parkenden seine Autotür aufgerissen und uns so vom Rad geholt. Ben ist sich ohnehin sicher, dass das nicht passieren wird: "Mensch Mama, solange die Außenspiegel der Autos eingeklappt sind, ist das Auto doch gar nicht fahrbereit", erklärt er mir naseweis. Diesen Glauben hätte ich auch gern. Aber ich weiß ja, dass nicht alle Autos derart neuen Baujahrs sind.

Auf dem Rückweg nehmen wir übrigens meistens für einen Großteil der Strecke die S-Bahn. Entspannt läuft das aber auch nicht. Trotz unseres teuer erkauften Tickets zur Fahrradmitnahme machen wir uns da immer wieder unbeliebt, wenn wir mit gleich zwei Fahrrädern in die vollen Abteile wollen. Aber: Das werden wir wenigstens überleben.

Mehr zum Thema

Die Rechtslage für Kinder auf dem Fahrrad -

Seit Dezember 2016 können radfahrende Eltern ihre Aufsichtspflicht im Straßenverkehr auch legal erfüllen. Eine Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) besagt, dass eine Begleitperson ab 16 Jahren ein Kind bis zum achten Lebensjahr radfahrend auf dem Gehweg begleiten darf. Natürlich unter Rücksichtnahme auf Fußgänger.

Außerdem dürfen Kinder unter acht Jahren seither auch auf baulich angelegten Radwegen fahren. Davon sind jedoch Radfahr- und Schutzstreifen ausgeschlossen. Radfahrstreifen auf der Fahrbahn sind nur für Kinder ab acht Jahren freigegeben.

Dafür, ab wann Kinder alleine mit dem Rad unterwegs sein dürfen, gibt es keine rechtliche Regelung. Einige Schulen empfehlen Kinder nicht vor der Radfahrprüfung in der vierten Klasse alleine fahren zu lassen.

* Ben heißt im wahren Leben nicht Ben. Der Name wurde von der Redaktion geändert, damit der Sohn der Autorin später selbst entscheiden kann, welche Informationen über ihn das Internet preisgibt.

Beitrag von Sabine Krüger

Kommentar

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72 Kommentare

  1. 71.

    Danke, dass Sie auf Verallgemeinerungen, Zuspitzungen und Übertreibungen verzichten!
    Schöne Güße vom Ponyhof,
    einer von "die Radfahrer"

  2. 69.

    Sperren sie ihre Kinder zu Hause ein, nur dort sind sie wirklich sicher. *kopfschüttel*

    Hätte man mir als Kind das Fahrrad weggenommen, das wäre für mich einer Amputation gleichgekommen.

    "Danke für diese klar durchformulierte einzig mögliche rationale Entscheidung."

    Das muß jeder für sich entscheiden, leider merken manche Eltern nicht was sie ihre Kindern damit antun, Stichwort "Helikopter-Eltern". Mir tun diese Kinder unendlich leid.

  3. 68.

    Danke für diese klar durchformulierte einzig mögliche rationale Entscheidung.
    Das Leben und die Gesundheit meiner Kinder sind einfach viel zu wichtig um sie im Stadtverkehr in Berlin beim Radfahren zu riskieren.
    Nebenbei: Auf dem Fußweg gilt Schrittgeschwindigkeit. Dann kann ich dort auch mit kleinen Kindern gefahrlos zusammen mit Radfahrern unterwegs sein.

  4. 67.

    Also ich fahre täglich am Morgen von Friedrichsfelde nach Pankow (zur Schule meines Sohnes) und dann zurück wieder nach Lichtenberg (zur Arbeit). Was in etwas eine Strecke von 22-25 km entspricht. Hierfür bin ich im Schnitt 1:20 - 1:30 Stunde unterwegs. Mit dem ÖPNV benötige ich mindestes 30 Minuten länger. Gerade durch vieles Umsteigen und dann kommen evtl. Zugausfälle noch hinzu. Sorry, aber der ÖPNV in Berlin ist mir a zu unzuverlässig und b möchte ich mit und meinem Sohn nicht eine volle Bahn antuen, da fängt der Stress ja schon beim fahren an. Dann fahre ich lieber entspannt Auto, hören ein schönes Hörbuch. Und dank intelligenten Navi auch nahezu Staufrei. Fahrrad ist leider bei dieser Entfernung keine Alternative. Und falls Fragen kommen, warum mein Sohn nicht wohnungsnah zur Schule geht. Ich lebe getrennt und habe ihn alle zwei Wochen.

  5. 66.

    Ben* und Herr Krüger, Sie haben so Recht! Bitte diesen konstruktiven Vorschlag weiterverfolgen! Demos, Petitionen, ADFC, ...

  6. 65.

    Die Überschrift besgt es recht treffend und prägnant und es ist die Unvorfestgelegtheit der Kinder, genau dies zu erkennen: "Warum wird unsere Ampel mit der anderen grün?"

    Will sagen: Warum hat der Rechtabbiegende, der unseren Weg kreuzt, mit uns auch grün und glaubt sich auch noch im Recht?

    Grün für die einen sollte Rot für den anderen heißen, wenn sich zwei Verkehrsströme kreuzen. So ist es zwischen Kfz, so ist es zwischen Kfz und Straßenbahn und Bus, wo diese eingefädelt werden. Nicht so ist es zwischen Kfz. und Radfahrern und zu Fuß Gehenden, wenn Erstere abbiegen, Zweite geradeaus gehen und fahren. Also Fahrwege auch hier gekreuzt werden.

    Vom Schutzgedanken ist in dieser Hinsicht die gegenwärtige StVO soweit entfernt wie Erde und Mond. Zählte der Schutz menschlichen Lebens und der körperlichen Unversehrtheit höher als der Verkehrsfluss der Kfz, dann sähe die Sache anders aus: Rot, wenn der andere Grün hat.

  7. 64.

    Lkw-Verkehr abschaffen, Straßenbahnen auch. Alle Menschen zwangsumsiedeln aufs Land. Wo sie vor die Pflüge gespannt werden, denn Tiere zu nutzen, ist Faschismus (fragen Sie PETA und Co.). Vorher aber extra Grünphasen für Radfahrer an jeder Ampel. Sorgt sicher für die Verringerung von Abgasen und den schlimmen Feinstaubwerten.

    Im echten Leben, das leider kein Ponyhof ist, kann man übrigens zum Beispiel am Kottbusser Tor ("Unfallschwerpunkt, früher lebensgefährlich für Radler!") sehen, wozu tüdelige Ampelschaltungen führen: So lange Wartezeiten auch für Fußgänger, daß viele entnervt bei Rot laufen. Und die Radfahrer achten sowieso weder auf ihre eigenen Ampeln noch nutzen sie die eigens für sie für viel Geld angelegten Furten und anderen Wege (bedeuten teils Umweg von vier, fünf Metern). Auf die Fußgänger, deren Wege sie flott kreuzen, achten sie natürlich noch weniger. Höchstens um zu schimpfen auf das Pack, das sie auf den Bürgersteigen stört.



  8. 62.

    "Da stehen wir dann. Keiner lässt uns einfädeln. Ben hat dann verständlicherweise Angst und ich frage mich, ob ich wahnsinnig bin, meinem Sohn und mir das zuzumuten."

    Wenn man die Traute hat: Abwarten bis eine Lücke entstanden ist, der Erwachsene sperrt dann mit seinem querstehenden Rad eine komplette Spur. Junior fährt los und man wartet bis er genügend Fahrt aufgenommen hat, dann fährt man hinterher. Feddisch.

    Und weil es immer (!) min. einen Vollidioten gibt der hupend auf sie zufährt und erst kurz vor ihrem Rad hält: Zuhause vor dem Spiegel den mitleidigen Blick üben und ein paar einschlägige Verwünschungen zurechtlegen. :-D

  9. 61.

    Achtjährige sind viel zu jung um die Gefahren der Stadtverkehrs einzuschätzen. Das sieht man ja auch an den völlig wirren Aussagen und Verhalten des Jungen im Artikel. Kinder überschätzen sich und ihre Auffassungsgabe, unterschätzen die Gefahren des Strassenverkehrs. Selbst wenn man als Elternteil hinterherfährt und "Anweisungen" gibt, es gibt keine physische Kontrolle. Die Kinder sind "sitting ducks" im Strassenverkehr.

    Selbst mit 15, 16 Jahren habe ich noch halsbrecherische Bestleistungen mit dem Fahrrad im Strassenverkehr hingelegt, weil in dem Alter dann eben auch die männlichen Hormone eine Rolle spielen (und das noch bis Ende 20 tun). Als ich damals dann auch einmal im innerstädtischen Verkehr gefahren bin (Torstrasse und Umgebung) war die Rechtslosigkeit und Geschwindigkeit, mit der die Autos gefahren sind selbst mir zuviel. Das habe ich nie wieder gemacht (es gab auch keinen Anlass). Bin dann U-Bahn gefahren.

    TLDR: Ihr Junge sollte nie wieder Radfahren zum Training.

  10. 60.

    Komische Überschrift.
    Die Ampeln der Radfahrer müssen weg, wenn diese nicht zur Übersicht beitragen, vielleicht tatsächlich fahren viele Kinder zu spät mit der Autoampel los.

  11. 59.

    Genau. Gesetzlich "gilt" übrigens der "Vorrang des Kindeswohls (Artikel 3): Das Generalprinzip der Orientierung am Kindeswohl verlangt, dass bei allen Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Maßnahmen öffentlicher oder privater Einrichtungen das Wohlergehen des Kindes vordringlich zu berücksichtigen ist. [...] Das Konzept des Kindeswohls unterscheidet sich in seinem Wirkungsgrad entscheidend von seinen Vorgängerideen, wie dem des Kinderschutzes oder dem der Kinderwohlfahrt, da dem Kind darin erstmals eigene Rechte zugestanden werden, die mit den Rechten erwachsener Personen vergleichbar sind. Kindeswohl ist ein bewusst breit angelegter Begriff, der je nach Fachdisziplin anders definiert wird, sodass die Messung kindlichen Wohlbefindens variiert. [...] Kinder können sich bei Rechtsverletzungen an den Ausschuss für die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen in Genf wenden, um ihre Rechte geltend zu machen." Bitte zügig vor Ort umsetzen Bezirk, Land, Bund!

  12. 56.

    Die Verhaltensweisen in einer Großsstadt werden sich nicht ändern. Es muss etwas am Verkehrssystem geändert werden, und zwar so schnell wie möglich. Die Einrichtung der Kreuzungen, die Einrichtung der Straßen, die Einrichtung der Ampelschaltungen, usw. Man geht eben davon aus, zu Recht, dass es ein Umfeld gibt, welches die verschiedenen Modalitäten gerecht wird. Lieber aber - und das ist natürlich ein generelles kulturelles Problem in diesem Land - ändert man gar nichts. Selbst bei einer Generalüberholung lässt man es lieber so, wie es war, aus Angst für... ja für was eigentlich?
    Kurze Anekdote: vor etwa 10 Jahren bin ich zum ersten Mal von meiner ursprünglichen Heimat (westlich d. BRD) nach und in Hamburg gefahren mit dem Auto. Ich habe dort beim Abbiegen bis auf wenigen Metern fast einen Radfahrer umgefahren, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass diese gleichzeitig grün hatten. Für einen Holländer (oder Däne?) ist die Situation in der BRD unvorstellbar.

  13. 55.

    Täglich zur Arbeit 6500km im Jahr.
    Radfahrstreifen in Bobingen schmaler als zulässig. Jeden Tag wird mir die Vorfahrt genommen. 30cm Abstand beim überholen normal. Smartphone während der Fahrt. Ich lasse meine Kinder nicht im "Stadtverkehr" fahren, Am schlimmsten: Busfahrer!

  14. 54.

    Hallo.. Wer meint in Berlin mit dem Auto schneller zu sein als die ÖNV war wohl dort noch nicht oft unterwegs. Kommt natürlich auch auf die Strecke an, aber 30 min für 7 km ist keine Seltenheit. Dazu kommt dann noch die Parkplatzsuche - also realistisch nochnmal 5 -10 minuten.

  15. 53.

    Also ich habe gestern einen bekannten älteren Herren (seit längerem) gesehen und war geschockt, denn er hatte keinen linken Fuß mehr, da dieser von einem LKW in Folge eines Unfalls mit dem Rad überrollt wurde. Fußballtrainig abschaffen oder Auto anschaffen, niemals Fahrradfahrem in diesem Alter unter diesen Bedingungen.

  16. 52.

    Die Benutzungspflicht wurde abgeschafft, weil der Nachweis des Sicherheitsnutzens von Radwegen nicht erbracht werden kann - eher im Gegenteil. (BVerfG im Jahr 1996?)
    Die Sache mit den Kennzeichen haben die Schweizer schon erfolglos probiert und wieder abgeschafft. Wir dürfen auch gerne von den Erfahrungen anderer lernen und müssen nicht immer denselben Mist wiederholen.
    Auch bei Automobilen wird Unfallflucht selten durch das Kennzeichen ermittelt, sondern im Regelfall durch forensische Beweise: Lackspuren, Glassplitter etc. Das Kennzeichen hilft nur bei der automatischen Erfassung, sowie bei der Erfassung von Parkverstößen.

  17. 51.

    5 Euro Taschengeld in 5 Wochen bei einem 8 Jahre alten Kind? Ich glaub Ben* hat noch ganz andere Probleme als das freihändig fahren xD

  18. 50.

    Ob Sie das noch immer genau so entspannt sehen wenn eines Ihrer Kinder verunglückt? Fakt ist, Radfahren in Großstädten ist verdammt gefährlich, da es zu viele Idioten gibt und die Radwege meist nicht sicher genug sind. Es genügt nur eine unachtsame Sekunde und schon ist man tot...

  19. 49.

    Auto anschaffen! Problem gelöst. Ist schon sehr schwierig in der Großstadt, auf dem Land wäre das wohl alles einfacher...

    -> Wer hätte gedacht das der Gesetzgeber wieder einmal Gesetze erlässt, die völlig an der Realität vorbei sind? Ganz was neues...

  20. 48.

    ...ich habe 3 Kinder und habe jedem Kind beigeracht immer den Radweg zu benutzen, wenn einer da ist. Allein aus Sicherheitsgründen für alle Verkehrsteilnehmer sollte aus meiner Sicht eine verpflichtende Regelung zur Nutzung von Fahrradwegen gesetzlich verankert werden. Zudem plädiere ich sogar für Nummernschilder bei Fahrrädern, so dass im gegenseitigen Rechtsfall eine Identifizierung des Radfahrers möglich ist (aus der Erfahrung von mehreren Radfahrerfluchten bei verursachten Unfällen am Rad, Auto & Personen).

  21. 47.

    So richtig nachvollziehen kann ich das nicht. Ich habe halt immer noch den zweispurigen Kindertransporter mit Flagge hinten dran und fahre hinter meinem Sohn her. Die von Ihnen beschriebenen Situationen kenne ich nicht.

  22. 46.

    Hallo,

    Es scheint überall das gleiche zu sein. Autofahrer, Radfahrer auch Fußgänger denken einfach nicht mit und viele nur an sich.
    Da ich selber, wie wahrscheinlich viele, zu allen drei Verkehrsteilnehmergruppen gehöre, muss man sich doch mal fragen, warum wir uns in jeder dieser Rollen entsprechend verhalten. Bei vielen heißt es immer "Sonst komme ich gar nicht an", "ich habe einen Termin" usw.
    Wir müssten einfach mal auf 5 Minuten mehr oder weniger pfeiffen. Dort parken, wo es erlaubt ist auch wenn man mal 3 Minuten mehr gehen muss. Einem Radfahrer einfach mal mit circa 15 oder 20 km/h hinterfahren (egal ob mit dem Auto oder dem Rad) bis man risikolos überholen und sich freuen, dass man dem anderen keinen Stress gemacht. Das entspannt sogar einen selber.
    Zwei Dinge sollte man beachten: "Mitdenken, Freude schenken", und "wegen 5 Minuten hört die Erde sich nicht auf zu drehen".
    Und dies gilt nicht nur für den Strassenverkehr ...

  23. 45.

    Das wirklich perverse im ganzen Verkehr ist einfach jene Tatsache, das "viele" leider sehr ich-bezogen fahren, ob Radfahrer oder Autofahrer, und hier nicht die nötige Geduld mitbringen, um u.a. gegenseitiges Verständnis etc. aufzubringen.
    Jeder will immer SCHNELL am Ziel sein, aber in seinem Tempo und halt "ich", anstatt hier und dort mal ein wenig Geduld/Respekt zu üben, kurz warten:
    bis sich die Verkehrssituation gelöst hat
    bis das Hindernis weg ist (Auto/LKW/Rad egal)

    Nein, es muss immer durchgefahren werden, und andere Verkehrsteilnehmer werden geradezu genötigt ein/e Hindernis/Gefahr im Verkehr zu sein für weitere Sekunden, wenn nicht, sogar Minuten.

    Es muss ja immernoch schnell über Kirschorange gefahren werden.
    Aber allzu oft wird auch nicht der vorhandene freie Platz, welcher bei weitem vorhanden ist!!!, nicht genutzt.
    Denn dann wäre die Stadt auch etwas leerer, wenn mehr Verkehrsteilnehmer über eine Ampelphase kommen würden, und schneller am Ziel wären.

  24. 44.

    Boah ey, bin ich froh nicht mehr in der Stadt zu wohnen. Hier können meine Kinder (fast) überall freihändig Fahrrad fahren üben. Wir fahren gerne mal in die Stadt rein (Hamburg), aber dort wohnen...mit Kindern??? Hahaha....never!

  25. 43.

    Die Bezeichnung Alptraum gibt es nicht, bitte in Zukunft mit b schreiben.

  26. 42.

    Ich weiß...

    Ich bin schon mit Hupen, abdrängen (!) auf imaginäre Radwege hingewiesen worden. Obwohl DREI Fahrspuren leer waren (Bülowstraße, Höhe Commerzbank)und der Taxifahrer (!!!) extra die Spur wechseln mußte um mich zu schneiden. Nur meine Vollbremsung hat schlimmeres vermieden. Da ist kein Radweg!

    Es gibt aber nicht DEN Kampfradler*, auch nicht DEN Autofahrer, DEN Motorradrowdy. Es gibt Ar...löcher und die benutzen Fahrzeuge oder man trifft sie z.B. in der U-Bahn.


    *Ich bevorzuge den Ausdruck "Freiwillige Organspender" *beg*

  27. 41.

    Die meisten Radwege in Berlin müssen überhaupt nicht mehr benutzt werden, nur die mit einem runden, blauen Schild mit Fahrrad/Fahrrad und Mutter mit Kind drauf. Und das schon seit fast 20 Jahren!!! Leider wissen das aber nur sehr wenige Autofahrer, so dass Radler auf der Straße angehupt werden oder extrem dicht vorbei gefahren wird. Übrigens: das und auch diese miesen Kampfradler erlebe ich selber täglich!

  28. 40.

    Meine Kinder fahren mit dem Fahrrad, seit sie dem Laufrad entwachsen sind. Zuerst in Begleitung, nun schon seit langem alleine. Es ist ein gutes Stück Arbeit, die Kinder zuerst fit für den 'Fußwegverkehr' und dann fit für den Straßenverkehr zu machen. Und auch heute noch gibt es Situationen, in denen ich regelnd eingreifen muss.
    Insgesamt kann ich den negativen Grundton des Artikels aber nicht nachvollziehen. Meine Kinder sind bislang unfallfrei durch Berlin gekommen. Natürlich geht es immer besser - und ich würde mich sehr freuen, wenn Radfahrer in Berlin mehr Platz bekommen könnten. (Bevor jetzt Autofahrer aufschreien: Das würde viele der momentanen Konflikte im Straßenraum vermeiden, wäre also auch für den Autoverkehr sinnvoll)
    Aber mit Umsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme halte ich das Fahrrad auch für Kinder und auch in Berlin und auch jetzt schon für ein tolles Fortbewegungsmittel.

  29. 39.

    Nun, ich habe mir mal den Beitrag von @Xenia B. durchgelesen und finde nichts, von wegen " ihr nun gegen Ausländer, gegen Andersdenkende hetzt oder wie hier pauschal über alle Radfahrer." Das hätte wohl auch der rbb24 unterbunden.
    Wenn ich mir aber die Ihren durchlese bin ich doch schon etwas verwundert, warum der rbb24 das nicht moderiert.
    Denn
    1. sind Sie nicht beim Thema
    2. sind Sie es, der hier diffamiert und unterstellt

  30. 38.

    "Diffamierung Andersdenkende" in meinem Beitrag ging es um "Terrorfahrer", die wie die Irren ohne Rücksicht über den Bürgersteig Rasen und andere Verkehrsteilnehmer, hier Fußgänger, in Gefahr bringen.
    Gut, da kann man "Andersdenkende" annehmen: Egoistisch, ich-bezogen, rücksichtslos.
    Und: Kommentare aus einer AAS-Filterblase muss und werde ich mir nicht durchlesen.

  31. 37.

    Meinen Sie die Heute Show, die sich über einen stotternden AfD-Abgeordneten lustig gemacht hat? (https://m.youtube.com/watch?v=MiwLxeTiKbw)
    Ja, dass ist sein Neveau.

  32. 36.

    Danke für den Beweis meiner Aussage.

    Sie gehören nur mal zu den Schreibern die hier unter unzähligen nicks immer nur dann auftauchen wenn es etwas "gegen" gibt oder für ihre AfD und andere Rechtsaußen.

    Leider darf ich hier nicht offen schreiben was ich von euch Hetzern halte, ob ihr nun gegen Ausländer, gegen Andersdenkende hetzt oder wie hier pauschal über alle Radfahrer.

    Auch wenn es nicht zum Thema gehört, es heißt btw. FakeNews und der Angriff auf den heute show Reporter war echt und beweisbar.

    Obwohl, eines gemeinsam hat es dann doch, ihr seid immer gegen die Gemeinschaft, ein friedliches Miteinander egal ob in der Demokratie oder als Verkehrsteilnehmer.

  33. 35.

    Ist doch immer die gleiche Leier. Gähn!! Lesen Sie mal sorgfältig die beiden ersten Kommentare 1+2. Vielleicht merken Sie, worum es hier im Beitrag geht und nicht um Diffamierung Andersdenkende. Sie haben ja gar nicht so unrecht mit Ihrer Bemerkung über Radfahrende auf Gehwegen. Auch mich nerven so manche Zeitgenossinnen über zu schnelles Fahren ausgerechnet auf den Fußgängerwegen.

  34. 34.

    Auch ich habe von Kindesbeinen an( zuerst mit einem Damenrad und dann mit meinem Knabenrad ) gute wie schlechte Erfahrungen gemacht und bin bis vor ein paar Jahren immer rücksichtsvoll im Straßenverkehr geradelt. Der über die Schulter Blick gehörte genauso dazu wie Augenkontakt zu halten mit PKW Fahrende und Handzeichen. Damit hatte ich nur positive Erfahrungen. Jetzt mit 67 tue ich mich sehr schwer weiterzuradeln bei solch aggressive Fahrweise von Autofahrenden. Sichere, intakte, breitere Radwege sind dringend vonnöten. Tempo 30 auf den Straßen und vor allem gegenseitige Rücksichtnahme machen es für alle Verkehrsteilnehmer besser.

  35. 33.

    - "Ich kann es leider nicht da Verkehrsteilnehmer wie sie eine stetige Gefahrenquelle durch Uneinsichtigkeit und Arroganz darstellen." Aus Ihren Beitrag 29
    - " ... im wahrsten Sinn des Wortes, Sonntagsfahrer. Und genau so ist er auch gefahren." Aus Ihrem Beitrag 30

    Da unterstellen Sie mir, dass ich mit meinem Beitrag 13 "nur diffamieren" will?
    Jeder hier weiß, dass Sie wirklich alles wissen und können. Wie auch beleidigen, beschuldigten und eben auch diffamieren.

    Was mich aber wundert ist, Ihre Vielzahl an Beiträgen - waren Sie gar nicht für Demokratie, Meinungsfreiheit und gegen die AfD auf der Straße? Ach ja, den "Überfall" auf den Heuteshow-Reporter nur FaceNews?


  36. 31.

    Ist das jetzt eine noch dümmere Variante von

    "Wenn die hier watt nich passt, dann jeh doch nach'n Osten!" ? :-D

  37. 30.

    Mehr gefahrene Kilometer = Mehr ErFAHRUNG, mehr Verkehrssituationen erlebt.

    Beispiel, mein ehemaliger Nachbar hatte so eine Plakette am Auto "40 (?)Jahre unfallfrei" (ist schon eine Weile her) und war darauf stolz wie Bolle. Nur ist er nie mehr als 350 Kilometer im Jahr gefahren, ein, im wahrsten Sinn des Wortes, Sonntagsfahrer. Und genau so ist er auch gefahren.

    Schon das Ein- und Ausparken war für den Mann eine Herausforderung. Ich bin einmal mit dem mitgefahren und dann nie wieder.

    Ansonsten gebe ich Ihnen fast uneingeschränkt recht.

  38. 29.

    Was schwafeln sie da? Natürlich hat die Verkehrsdichte zugenommen. Eine geringere Höchstgeschwindigkeit bietet mehrere Vorteile:

    -Geringere Schadstoffbelastung

    -Die Schwere der Unfälle ist wesentlich geringer

    - Die Geschwindigkeit der Verkehrteilnehmer wird angepasst

    - Die Aufmerksamkeit und somit die gegenseitige Sichtbarkeit wird erhöht

    Aber schmunzeln sie mal weiter. Ich kann es leider nicht da Verkehrsteilnehmer wie sie eine stetige Gefahrenquelle durch Uneinsichtigkeit und Arroganz darstellen.

  39. 28.

    Übrigens habe ich heute mit meinem zehnjährigen Sohn eine Radtour durch Pankow und Hohenschönhausen gemacht und es hat alles super geklappt! Das gibt es nämlich auch!

  40. 27.

    Ich bin sicher kein Radfahrexperte, fahre aber seit meiner frühsten Kindheit viel Fahrrad, da kommt es ja nun nicht auf die jährlich gefahrenen Kilometer an! Ich kenne beide Perspektiven sehr gut und weiß auch wie es sich anfühlt, wenn Autos auf der Landstraße mit sehr hohem Tempo extrem dicht an einem vorbeifahren oder man von Abbiegern geschnitten wird, trotzdem ist es bei Weitem nicht die Mehrheit der Autofahrer, die dich so verhält. Es wäre auch gut, wenn Radfahrer vermehrt auch die Autofahrerperspektive einnehmen würden, aber vermutlich ist es so, dass viele Fahrradfahrer gar keinen Führerschein besitzen und dadurch auch sehr viele Verkehrssituationen nicht überblicken oder auch Verkehrszeichen nicht richtig deuten können. Fazit: Gegenseitige Rücksichtnahme ist extrem wichtig! Autofahrer sind mehr in der Verantwortung als Radfahrende, weil man davon ausgehen muss, dass sie einen Führerschein besitzen und das Verkehrsgeschehen besser deuten können, bei letzteren weiß man garnicht mit wem man es zu tun hat!

  41. 26.

    Wer von "Terrorfahrern" faselt will nicht diskutieren, sondern diffamieren. Und es sind immer die gleichen hier.

  42. 25.

    Was hat da was Sie sagen mit dem Artikel zu tun?
    Berufsverkehr gab es schon immer West wie Ost.
    Hat die Geschwindigkeit eine Assoziation mit Gefahren im Straßenverkehr einer Großstadt?
    So weit ich immer wieder lese werden auch Radfahrer beim Abbiegen mit 5-10 km/h "mitgenommen".
    Kann man nur schmunzeln, über Ihre rosa-rote-Brille...
    Uns trennen Welten.

  43. 24.

    Was ist das für ein Schwachsinn. Für Sie wäre es wahrscheinlich das beste, auf einen Acker zu ziehen. Aber Achtung, dort gibt in der Saison große Gefahren durch den Landwirtschaftsverkehr

  44. 22.

    "Ich bin wie doch nicht wenige andere auch, Rad- und Autofahrer gleichermaßen und kenne dadurch natürlich beide Perspektiven,..."

    Mit exakt wievielen Kilometern im Jahr auf dem Rad? Ich könnte mich immer amüsieren wenn Leute, die es auf knapp 50 Kilometer im Jahr auf dem Rad, meinen sich als Radfahrexperten aufzuführen. Wenn das Thema nicht so ernst wäre, wie man an den letzten schweren Unfällen mit Radfahrerbeteiligung sieht.

  45. 21.

    Der Blick durch die Autobrille...

    Wann sind sie das letzte Mal Rad gefahren und welche Verkehrsdichte herrschte damals vor?

    Radwege, zumindest der überwiegende Teil, stellen ein erhebliches Gefährdungspotenzial dar. Deshalb flächendeckend in Berlin 30 km/h Höchstgeschwindigkeit und Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht.

  46. 20.

    Die Antwort geben Sie sich mal selbst. Jetzt muß ich los zur Gegendemonstration. Hab’s ja als Fußgänger nicht weit. Keine Autos weit und breit. Ach ist das schön.

  47. 19.

    Wie sieht den in Ihren Augen die jetzige blamable Verkehrssituation ins besondere für Radfahrer und Fußgänger aus?

  48. 18.

    Sie haben also selbst schon erfahren wie es ist, im Straßenverkehr als schwächerer Verkehrsteilnehmer um seine Gesundheit oder gar sein Leben fürchten zu müssen, aufgrund fehlender Umsicht. Schade das sie gerade dann kein Verständnis für andere Verkehrsteilnehmer in einer ähnlichen Lage haben. Denn wenn sie den Artikel genau lesen, wird genau das rücksichtslose Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer, auch der Radfahrer, problematisiert. Wenn sie hier Stimmung eine Gruppe von Verkehrsteilnehmern einfach aufgrund der Wahl ihres Fortbewegungsmittel machen, werden sie leider Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.

  49. 17.

    Was greifen Sie mich hier persönlich an, von wegen Neid!
    Ich bin sogar sehr stolz drauf, dass wir früher ohne Bemutterung Fahrrad gefahren zu sind.
    Und nun - ist die Lage umso besser geworden, mit Radwegen und und und... früher Fahrrad-Helm? - Fehlanzeige.
    Ich kann das heutige Gejammere nicht verstehen.
    Dieser Artikel kommt mir sehr "aufgesetzt" vor. Das habe ich zum Ausdruck gebracht. Die Unfälle in Berlin gehen nun mal stetig zurück. Die anderen Verkehrsteilnehmer haben es auch schwerer durch den Straßenzwang/Radwegzwang für Radler.
    Außerdem ist die Wisbyer Straße in den letzten 10 Jahren komplett neu geplant und asphaltiert worden.
    Früher war übelstes grobes Kopfsteinpflaster und kein Radweg. Und wir sind als Kinder vom Prenzlauer Berg alle damit klar gekommen, kreuz und quer... zumal man als Kind auch nicht die Straße benutzen muss, früher nicht und heute nicht.

    Der Artikel ist Stimmungsmache, weiter nichts. Das Beispiel ist Ihr "Persönlichwerden". MfG.

  50. 16.

    Ganz im Gegenteil. Sehr überzeugend dargestellt von diesem Foristen. Kommt da bei Ihnen Neid zum Vorschein, dass nicht Sie solch einen schönen kindgerechten Beitrag geschrieben haben? Gleich Ihr erster Satz läßt kaum Raum für all die Opfer im Straßenverkehr zu. Von: früher war alles anders zu schreiben, ist ja auch einfacher, als über die gegenwärtige blamable Verkehrsituation, besonders für Fußgänger und Radfahrende in dieser Stadt zu schreiben. Sind ja nur ein paar Einzelfälle(!)

  51. 15.

    Soweit ich weiß, sind Kinder nicht vor dem 12. Lebensjahr in der Lage am komplexen Geschehen im Straßenverkehr teilzunehmen. Wie ein "Gesetzgeber" da auf die Idee kommt, eine Acht-Jahres-Grenze zu ziehen, ist für mich am positivsten noch mit Ignoranz zu erklären, weil die Zwölf-Jahres-Grenze schon seit Jahrzehnten bekannt ist. War da nicht irgendwo was von "Wohl des Volkes" und "Gewissen"?

  52. 13.

    So hat jeder Fahrradfahrer seine Probleme.
    Ich habe eher das Problem nach dem Einkaufen unbeschadet nach Hause zu kommen, weil man immer gewahr sein muss, von einem dieser Terrorfahrern auf dem Bürgersteig umgefahren zu werden. Ja, ja, ich weiß, selber Schuld, warum springt man nicht schnell genug zu Seite. Der Irrsinn nahm erst richtig zu, als der fahrradfahrerverliebte R2G es gestattete, dass Kinder in Begleitung auf dem Fußweg fahren dürfen. Mir fällt auf, dass jetzt Alle unter 12 Jahre sind und/oder in Begleitung eines Kindes.
    Prenzlauer Allee ist dafür exemplarisch. Und die Polizei, die Ordnungsämter? Die haben den Kampf gegen den Irrsinn längst aufgegeben.
    Deshalb hält sich mein Verständnis für die Problem von Frau Krüger in Grenzen.

  53. 12.

    Früher,
    FRÜHER waren selbst die Oberklasse-Autos nicht viel breiter als 2m. Heute dürfte schon ein Golf auf den Autobahnbaustellen von vor 10 Jahren nur auf dem rechten Streifen fahren. Die Fahrer sind aber noch die gleichen und orientieren sich schön an der linken Markierung. FRÜHER hatten da vielleicht noch Radfahrer sicher dazwischen gepasst, heute ist es mindestens ein halber Meter weniger. Ganz davon abgesehen, dass die Anzahl der Autos an sich auch deutlich zugenommen hat.
    Wenn wir uns immer am "FRÜHER" festhalten, wird das nichts mehr. Wer HEUTE am Verkehr teilnehmen will, muss sich nunmal auch anpassen. Selbst im Auto. Oder wiegt ihres noch unter 1t, hat max 70 PS und ist nur1,9m breit? Inkl. Spiegel???
    Ach ja, und FRÜHER parkte man noch dicht (5-10cm) am Bordstein und nicht einen halben Meter entfernt.
    FRÜHER musste auch nicht immer jeder die Nr1 sein und überall überholen, nur um sich an der nächsten Ampel wieder zu treffen. Egal ob auf 2 oder 4 Rädern.

  54. 11.

    frau sabine krüger, da fehlt der blick auf auf sie selber ...eine mutter die ihr kind in eine gefahren situation bringt ist entweder ignorant, einfach strukturiert oder sie besitzt keine emphatie. es ist pädagogisch unmöglich, dann können sie ihr kind auch in ein kriegsgebiet aussetzen und weiterhin hoffen das es gut geht. grace johnson

  55. 10.

    Ach Besserwisser, wenn die Fahrradstellplätze in der S-Bahn nicht ständig von Menschen ohne Gepäck, Kinderwagen, Rollstühlen oder Fahrrädern besetzt wären ...!
    Übrigens: in der S-Bahn sind im 1. Wagen Fahrradplätze. Könnte man wissen, wenn man S-Bahn führe!

  56. 9.

    Ein achtjähriges Kind mit dem Fahrrad in den Straßenverkehr gleich welcher BRD-Großstadt zu schicken ist eine Form von verspäteter Abtreibung.
    Das ist schon für Erwachsene lebensgefährlich (wie man ja auch dauernd irgendwelchen Meldungen hier entnehmen kann).
    Ein Kind hat aufgrund seiner Größe schon nicht den Überblick über das Geschehen und wird auch selbst noch häufiger ignoriert. Außerdem sind Kinder nicht so in der Lage, vorausschauend zu denken wie Erwachsene, die diese Bezeichnung verdienen.
    Daran würde nur eine radikal geänderte Verkehrspolitik etwas ändern (mit innerorts Tempo 30 z.B., mehr Prioritäten für Radfahrer - wie es Spielstraßen gibt, entsprechend Radfahrstraßen z.B.) und konsequentes ahnden von zugeparkten Fuß- u. Radwegen.
    Apropros, wie breit ist durchschnittlich ein Radweg in B? Es müßten sich ja rein theoretisch da gefahrlos zwei fette Altmaiers begegnen können.

  57. 8.

    In der Westfälischen Str. könnte man jeden morgen und abend und sicher auch tagsüber dutzende Knöllchen an Autofahrer verteilen, die die Fahrradwege in beiden Richtungen zuparken. Das passiert aber leider nicht, also zeigt sich jeden Tsg das gleiche Bild. Kaum vom Ku-Damm nach rechts abgebogen, gehts schon los.

  58. 7.

    Hallo Frau Krüger, Sie dürfen mit Ihrem 8 jährigen Kind auch auf dem Gehweg fahren (seit 2016). Ansonsten würde ich empfehlen immer den Radweg zu nutzen. Übrigens, in Kleinstädten ist für Kinder das Radfahren mindestens genauso gefährlich, mangels Radwegen.

  59. 6.

    Alles richtig und wichtig, aber neulich erst wurde ich auf dem Gehweg von Kind und Papa von hinten sehr schnell kommend ohne zu klingeln fast umgefahren und niemand von beiden hat auf meine wütende Reaktion irgendwie reagiert. Wenn Kind das von Papa lernt sich zu verhalten, danke an die Idioten, die ihren Kindern kein Benehmen und vernünftiges Verhalten beibringen. Oder eben: ein Radler fährt auf der Pasewalker Str stadteinwärts auf der Fahrbahn trotz vorhandenem Radweg. Nur ein Beispiel von vielen. Da hat Autofahrer dann auch keine Chance, weil der extrem pendelte und sicheres überholen nicht mich war. Nur soviel dazu.

  60. 5.

    Es wird sich wohl leider an der geschilderten Situation nicht viel ändern, solange im Straßenverkehr jeder gegen jeden kämpft und notorische Regelbrecher Polizei und Ordnungsamt nicht besonders ernst nehmen. Ich bin wie doch nicht wenige andere auch, Rad- und Autofahrer gleichermaßen und kenne dadurch natürlich beide Perspektiven, fühle mich aber im Berufsverkehr auf jeden Fall mit meiner Familie im großen Van sicherer, weil man so manchen Gefährdern im Straßenverkehr nicht ganz so schutzlos ausgeliefert ist. Aber auch sehr viele Radfahrer verursachen katastrophale Situationen im Straßenverkehr und haben bestimmt ganz vielen Autofahrern schon ihr Leben zu verdanken. Besonders scheint eine rote Ampel bei gefühlt jedem zweiten Radfahrer nicht zu gelten! Verbessert werden kann aus meiner Sicht das Problem nur durch massive Verkehrerziehung der Polizei und zwar für alle Verkehrteilnehmer, zum Beispiel einer als solche auch erkennbaren Verkehrspolizei, bestehend aus einer kombinierten Fahrrad- und Motorradstaffel, die dann bei massiven Verkehrsverstößen die Verursacher anhält und zur Rechenschaft zieht. Der jetzige Zustand ist wie auf der freien Wildbahn!

  61. 4.

    Zum Glück gibt es heute Radwege, somit hat sich die Gesamtsituation für Radfahrer in der Stadt verbessert, die Unfälle gehen stetig zurück bis auf ein paar Einzelfälle.
    Wir sind früher als Kinder auch in der Stadt sogar ohne Radwege gefahren. Ohne Radwege, stellen Sie sich das mal vor!
    Ihr Artikel liest sich nicht sehr überzeugend trotz Kind-Inhalt. Vielleicht sollten sie mal einen Artikel bringen, wie schwer es die anderen Verkehrsteilnehmer haben (...)
    * Meinung ich heißt im richtigen Leben nicht Meinung.

  62. 3.

    Ja, das möchste:
    Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
    vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
    mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
    vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn –
    aber abends zum Kino hast dus nicht weit.

    (Kurt Tucholsky vor rund neunzig Jahren)

    Nebenher würde die Beliebtheit von Radfahrern in S- und U-Bahn vermutlich steigen, wenn sie ihre Gefährte AN DEN DAFÜR VORGESEHENEN STELLEN placieren würden, die mittlerweile auch groß an den Fenstern gekennzeichnet sind. Stattdessen gehört die Ermahnung "Mit dem Fahrrad nicht in den ersten Wagen" leider seit Jahrzehnten zu den Standardsprüchen im Berliner U-Bahn-Verkehr.

  63. 2.

    Teil 2

    Später auf dem ersten Rad gab es "Trockenübungen", am Anfang sehr zum Verdruß von Junior, auf dem Parkplatz.

    Vollbremsungen und Ausweichhaken üben. Im "richtigen Straßenverkehr" fuhr ich auch hintendrein und gab aber keine Kommandos. Nachher gab es kurze "Manöverkritiken".

    Und vor allen (!) immer wieder Wege abseits der Straßen wo er sich austoben konnte, sonst verlieren die Kinder den Spaß am Radfahren.

    Ich hoffe meine Hinweise und meine Kritik wird als das aufgenommen wie ich es gemeint habe, als nette und gutgemeinte Tipps. Jedes Kind ist anders.

    Aber fahrt Rad mit euren Kindern! Selbstwertgefühl, Motorik und noch vieles mehr lernt man auf dem Rad.

  64. 1.

    Liebe Mama, Frau Krüger,

    ich danke Ihnen von Herzen für diesen Beitrag. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein mit dem Kind in diesem Alter im Berliner Verkehr unterwegs zu sein.

    Meiner ist volljährig und hält nicht viel von Radfahren, das ist wohl dem Alter geschuldigt. Radfahren ist voll uncool oder wie man heute sagt. ;-) Das war mal anders.

    Es fing mit einem Kinderanhänger an, später war es ein Add-Bike (so ein halbes Kinderrad zum anhängen an die elterliche Zugmaschine) zum mittreten wenn er wollte.

    Und hier beginnt meine Kritik, für ""Weiter nach rechts, einer will überholen!", "Achtung, das silberne Auto da parkt aus!" oder auch "Bremsen! Der steht voll auf dem Radweg!"." ist es jetzt zu spät. Ein Kind ist schon beim "normalen" fahren überfordert, jetzt noch Hinweise von Ihnen und sie überfordern "Ben" erst recht.

    Das konnten wir schön auf dem Add-Bike üben, warum man z.B. HINTER einem rechtsabbiegenden LKW wartet, statt bis zur Ecke vorzufahren usw.

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