Ein Notarztwagen fährt in Berlin, Symbolbild (Quelle: dpa/Wolfgang Steinberg)
dpa/Wolfgang Steinberg | Bild: dpa

Kellerbrand in Berlin-Schöneberg - Mutmaßlicher Brandstifter verletzt sich lebensgefährlich

Ein 29-Jähriger ist in der Nacht zu Dienstag mit lebensgefährlichen Brandverletzungen auf einer Straße in Berlin-Schöneberg gefunden worden. Laut Polizei handelt es sich dabei um einen mutmaßlichen Brandstifter. Die Feuerwehr hatte bereits in der Nacht einen Zusammenhang mit einem Kellerbrand in der Nähe des Fundortes vermutet.

Der 29-Jährige und ein 19-Jähriger sollen demnach den Brand in einem Keller gelegt und sich dabei selbst verletzt haben. Einer der beiden mutmaßlichen Brandstifter musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Dienstagvormittag mitteilte.

Feuerwehr konnte Brand schnell löschen

Am Montagabend um kurz vor Mitternacht hatten Nachbarn eines Mietshauses in der Potsdamer Straße in Schöneberg die Feuerwehr alarmiert, weil es im Keller brannte und Rauch in das Treppenhaus zog. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.

Kurz darauf trafen Polizisten in einer Seitenstraße, wenige hundert Meter von dem Brandort entfernt, auf zwei Männer im Alter von 29 und 19 Jahren. Der Ältere hatte schwerste Brandverletzungen und wurde zunächst von Sanitätern behandelt. Ein Hubschrauber flog ihn dann ins Unfallkrankenhaus Marzahn. Der 19-Jährige war leicht verletzt und wurde ambulant behandelt. Anschließend wurde er der Kriminalpolizei übergeben.

Sendung: rbb aktuell, 15.05.2018. 13.00 Uhr

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1 Kommentar

  1. 1.

    Sollte es zutreffen dass die Beiden Feuer gelegt haben dann gleich ab in den Knast.

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