Symbolbild: Das Abzeichen der Berliner Polizei auf einer Uniform-Jacke. (Quelle: dpa/Zinken)
Bild: dpa/Zinken

Fremdenfeindlicher Angriff in Berlin-Mitte - Mann attackiert "südländisch Aussehenden" mit Gürtel

Zwei Männer sind in Berlin aus mutmaßlich fremdenfeindlichen Gründen angegriffen und verletzt worden. Ein 29-jähriger Deutscher beleidigte am Samstagmorgen in Mitte an der Friedrichstraße, Ecke Dorotheenstraße einen 30 Jahre alten deutschen Mann "mit leicht südländischem Aussehen", wie ein Polizeisprecher mitteilte. Er versuchte, ihn mit einem Gürtel zu schlagen. Dabei wurde der 30-Jährige an der Schulter leicht verletzt. Polizisten sahen den Vorfall und konnten den mutmaßlichen Angreifer festnehmen. Er verletzte anschließend noch einen Mitarbeiter in der Gefangenensammelstelle.

Iraner am Jochbein verletzt

Wenig später ereignete sich ein weiterer Angriff mit offenbar fremdenfeindlichem Hintergrund. In der Zwischenebene des U-Bahnhofs Lichtenberg wurde ein 34-jähriger Iraner von einem Unbekannten angepöbelt. Der Angreifer versetzte dem Iraner laut Polizei einen Kopfstoß und verschwand unerkannt. Der 34-Jährige wurde dabei am Jochbein verletzt.

Der Staatsschutz habe in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen, weil fremdenfeindliche Motive nicht auszuschließen seien.

Sendung: radioBerlin 88,8, 05.05.2018, 15 Uhr

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3 Kommentare

  1. 3.

    ...jetzt wird der Gürtel zur neuen Waffe! Echt gruselig.

  2. 2.

    Sind nur noch Bekloppte unterwegs??

  3. 1.

    Dreht die Stadt jetzt völlig durch? Gewalt, gegen wen auch immer geht mal überhaupt nicht. Selbst, wenn man Kritiker der aktuellen Zuwanderung ist, sind Angriffe auf diese Menschen ein absolutes Taboo! Bitte schnell aburteilen.

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