Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen in Berlin-Spandau an der Kreuzung Nauener Straße/Brunsbütteler Damm. Ein acht Jahre altes Kind ist dort von einem Lastwagen überrollt und getötet worden. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Video: Abendschau | 13.06.18 | Kerstin Breinig | Bild: dpa/Paul Zinken

Tödlicher Unfall in Berlin-Spandau - Abbiegender Lkw überfährt Achtjährigen

Ein achtjähriges Kind ist in Berlin-Spandau bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Junge war gemeinsam mit seiner Mutter auf dem Fahrrad unterwegs, als er von einem Lastwagen erfasst wurde. Offenbar hatte der Fahrer das Kind beim Abbiegen übersehen.

Bei einem Unfall auf der Nauener Straße in Berlin-Spandau ist am Mittwochmorgen ein achtjähriges Kind von einem rechtsabbiegenden Lkw überfahren und getötet worden. Der Junge war auf seinem Fahrrad in Begleitung seiner Mutter unterwegs und offenbar auf dem Weg zur Schule, als es gegen 7.30 Uhr im Kreuzungsbereich Brunsbütteler Damm Ecke Nauener Straße zu dem Unfall kam.

Zaun zwischen Straße und Radweg behindert die Sicht

Nach ersten Ermittlungen der Polizei stand der Junge hinter dem Zaun, der in der Nauener Straße den Radweg von der Fahrbahn trennt. Dieser Zaun ist aufgestellt worden, weil die Fahrspuren für Autos in der Nauener Straße unter einer Brücke hindurchführen und stark abgesenkt sind, während Radweg ebenerdig verläuft.

Laut Polizei war der Achtjährige bei grüner Ampel losgefahren und war im Begriff, den Brunsbütteler Damm zu überqueren, als er von dem Lastwagen erfasst wurde. Offenbar habe der Fahrer den Jungen übersehen, sagte ein Polizeisprecher. Das Kind wurde überrollt und starb noch an der Unfallstelle. Auf Fernsehbildern ist zu sehen, dass das Fahrrad des Jungen nach dem Unfall unter der Vorderachse des Fahrzeugs lag. Der Schulranzen lag auf der Straße. 

Zeugin und Lkw-Fahrer erlitten einen Schock

Notfallseelsorger betreuten die Mutter, sowie Zeugen und Rettungskräfte. Eine 48-jährige Frau und der 59-jährige Lasterfahrer erlitten einen Schock und wurden in Kliniken gebracht, wo sie stationär behandelt wurden.

Der Kreuzungsbereich war wegen der Untersuchungen zum Unfallhergang weiträumig abgesperrt. Die Nauener Straße war zeitweise zwischen Staakener Straße und Brunsbütteler Damm gesperrt. Auch der Brunsbütteler Damm war zwischen Grünhofer Weg und Päwesiner Weg nicht befahrbar, die Buslinie M32 wurde umgeleitet.

Forderung nach Abbiegeassistenten

Abbiege-Unfälle mit Toten und Verletzten sorgten in den vergangenen Jahren immer wieder für Forderungen nach mehr Sicherheit. "Berlin braucht sicherere Straßen und endlich auch verpflichtende Abbiegeassistenten. Das ist keine Klientelpolitik, sondern unsere Pflicht!", erklärte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Antje Kapek. 

Am Freitag hatte der Bundesrat eine Initiative Berlins zur verpflichtenden Einführung von Abbiegeassistenten für Lastwagen beschlossen. Damit wurde die Bundesregierung aufgefordert, sich auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass Neufahrzeuge generell mit dem System ausgeliefert werden. Es warnt beim Abbiegen vor Radfahrern oder Fußgängern und leitet bei Bedarf eine Notbremsung ein.

Mit Kindern schon früh im Verkehr üben

Stefanie Spaniol, Expertin für Verkehrserziehung von der Berliner Polizei, rät Eltern dazu, ihre Kinder möglichst früh mit den Gefahren des Straßenverkehrs vertraut zu machen. "Schon im Kindergartenalter sollten Eltern damit anfangen, Kinder im Verkehr Entscheidungen treffen zu lassen", sagte Spaniol am Mittwoch dem rbb.

"Das heißt: an der Ampel das Kind erklären lassen, wo man hinschauen muss. Wo könnte die Gefahr herkommen? Wie kannst du dich verhalten?", erläuterte die Polizistin im rbb-Inforadio. "Nicht immer das Kind im Straßenverkehr nur mitnehmen, sondern gefährliche Situationen erklären."

Kommentar

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111 Kommentare

  1. 110.

    Es ist einfach pietätlos, im Angesicht des Todes des eigenen Kindes so etwas zu äußern!
    Waren Sie dabei? Haben Sie beobachtet, ob die Mutter bspw. mit ihrem Handy telefoniert hat und deshalb ihre Aufsichtspflicht verletzt hat?
    Die Mutter war dabei. Im Straßenverkehr kann man täglich beobachten, wie viele kleinen Kinder allein unterwegs sind ... mit oder ohne Fahrrad.

    An dieser Stelle möchte ich mein aufrichtiges Beileid an die Familie richten.

  2. 109.

    Warum wird eigentlich der Tod eines Kindes als schlimmer betrachtet? Ist ein Kind mehr wert als ein Erwachsener?

  3. 108.

    "Das Kind hatte Ampel grün und der LKW Fahrer auch."

    Und genau das ist merk-würdig, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Kennen Sie irgendwo eine Ampelschaltung, bei der zwei Kfz-Ströme sich kreuzen und beide grün haben?
    Ich nicht.
    Kennen Sie irgendwo eine Ampelschaltung, bei der Tram oder Bus sich mit dem Kfz-Verkehr kreuzen und beide grün haben bzw. der senkrechte Balken geschaltet ist?
    Ich nicht.
    Kennen Sie Ampelschaltungen, bei denen Fußgänger- und Radfahrströme mit Kfz-Verkehrsströmen sich kreuzen und beide grün signalisiert bekommen?
    Ständig und durchgehend.
    Das sagt ziemlich viel aus über den Stellenwert von Leib und Leben, zur Gewichtung des Kfz-Verkehrsflusses.

    "Sicherheit vor Flüssigkeit" ist zur grundsätzlichen Devise in der Verkehrsplanung geworden. Bei Ampelschaltungen klaffen noch meilenweite Lücken zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

  4. 107.

    Ich denke das Kind und Mutter nicht das erstemal da die Straße überquerten wenn das zum Schulweg des Kindes gehörte und wäre es ein älteres Kind oder ein Erwachsener der den Radweg benutzen muß wäre es genau zu diesen Zeitpunkt so passiert.Es fehlten dem LKW Fahrer die nötige Umsicht und Vorsicht.Auch von der Fahrradampel bis zum Unfallpunkt bestimmt 6-8 Meter ist die Sicht zur Seite frei,den der Zaun hört an der Fahrradampel au. In der Fahrschule lernen wir "Wenn ein Fußgänger und Fahrradweg uns als Rechts,oder Linksabieger vorliegt müssen wir besondere Vorsicht walten lassen,anhalten absichern und dann erst weiter fahren.Wäre diese Sorgfallspflicht eingehalten worden wäre bestimmt nichts passiert den in Schrittgeschwindigkeit hätte man jedes Fahrzeug zum Stillstand gebracht außer man kommt die Nauener von der Unterführung mit nicht angepaßter Geschwindigkeit hoch und nimmt etwas Schwung mit in die Rechtskurve.Aber das ist Sache der Pol.-Unfallforschung.

  5. 106.

    haben sie schonmal in einem lkw gesessen und gesehen was da alles im toten winkel verschwindet? sicherlich nein. sie tun ja so als ob de fahrer das kind aus spaß überfahren hat.einfach mal nachdenken bevor sie sonen mist von sich geben

  6. 104.

    Was mich am Text irritiert, ist dass am Ende Empfehlung geschrieben wird, mit dem Kind im Straßenverkehr zu üben.
    Warum eigentlich, der Junge hat alles richtig getan, ist bei grün über die Straße gegangen. Und wieviel üben soll man mit dem Kind? Radführerschein plus 3 Übungsstunden pro Woche?
    Der LKW-Fahrer muss nichts tun? Ist ja so unschuldig. Warum nicht er 3 mal die Woche üben? Lernen, richtig zu gucken. Wenn man nicht gut sehen kann, dann ist man entweder fahrunfähig oder LKWs mit totem Winkel sind zu gefährlich und gehören abgeschafft.

  7. 103.

    Ihr Kommentar erinnert mich ein weinig an ein Gedicht von Erich Weinert, "An einen deutschen Arbeiterjungen".

  8. 102.

    Das Kind hatte Ampel grün und der LKW Fahrer auch . Aber er kann nur abbiegen wenn frei ist . Also wenn weder Fahrrad noch Fussgänger sich dort befinden. Ich gucke beim Abbiegen immer nach hinten !!

  9. 101.

    Der kleine Junge ist tot. Das Leben der Eltern ist ruiniert. Alle am Unfall Beteiligten werden sich bis ans Lebensende die Schuld dafür geben. Was ist das Vermächtnis?? WIR müssen daraus lernen.

    - jeder für sich selber muss besser fahren, jeden Tag. Im Dienst und privat. Als Kraftfahrer und als Radler. Jeder. Immer. Überall. DAS sind wir dem Jungen schuldig!

    - wenn es in unserer Macht steht (und das steht es...) müssen wir gesellschaftlich etwas ändern. Eine Petition für getrennte Fußgänger/Radler - Kraftfahrer - Ampelschaltungen beispielsweise. Also machen - das sind wir dem Jungen schuldig!

    - wählt anders, tretet Organisationen bei, die sich um Lösungen des Problems bemühen. Das ist nicht die CDU/SPD/ADAC, sondern andere. Und gibt es die nicht, gründen! Das sind wir dem Jungen schuldig!

    - ändert Euren Blickwinkel, seht mehr als die Vorbeihuscher! Seht Kinder, Ältere... das sind wir ihnen schuldig!

    Denkt mit, bleibt aufmerksam, immer! Das ist das Vermächtnis.

  10. 100.

    Manfred, auch ich kenne diesen rot markierten Streifen. Der ist doch aber nur für Leute relevant, die sich als Fahrradfahrer wie ein Erwachsener im Straßenverkehr bewegen. Hier aber haben wir eine Mutter mit ihrem 8-jährigen Kind. Das Kind muss auf dem Gehweg fahren, die Mutter darf ebenfalls auf dem Gehweg fahren, sie soll ja möglichst nahe bei ihrem Kind sein. Also muss das Verfahren an dieser Kreuzung so praktiziert werden, dass sie sich wie ein Fußgänger verhält. Aus der Nauener Straße kommend an der Ampel anhalten und absteigen, dann schieben beide ihre Fahrräder über die Nauener Straße, und dann bei grüner Fußgängerampel über den Brunsbütteler Damm. Daher meine Formulierung, dass die beiden niemals an dieser Stelle hätten sein dürfen.

  11. 99.

    Warum??? Gem. StVO haben Kinder das Fahrrad über die Straße zu schieben. Das ein 8 Jähriger das nich wissen kann ist mir bewusst...befreit aber nicht die Eltern von ihrer Verantwortung.

  12. 98.

    Die Diskussion hat sich inzwischen weit vom Thema des Artikels entfernt. Kommentare, die sich nicht konkret auf den Inhalt des Artikels beziehen, werden wir hier nicht mehr freischalten.

  13. 96.

    15.000 Kilometer im Jahr ? Allerhand !
    Sind Sie bei sich jeden Tag um den Kirchturm gefahren ?
    Ich glaube nicht, daß Sie mich verstehen ! Mein Rat :
    Fahren Sie mal nach Berlin Mitte und beobachten den Verkehr von der Mollstrasse aus in Richtung Hauptbahnhof, dann verstehen Sie mich vielleicht und dann erübrigt sich vielleicht ja auch ihre immer wiederkehrende Frage mit dem Kennzeichen ! Vielleicht !
    15.000 Kilometer sind nicht's, daß laufen manche Menschen im Jahr. IchMeinJaNur ! Und viel Spaß noch mit der Schubkarre.

  14. 95.

    Danke !
    Endlich jemand der versteht und ordentlich liest, es mal sacken lässt, sich eine bildliche Vorstellung davon macht, was wir die ganze Zeit versuchen zu beschreiben ! Grüße Hartwig

  15. 94.

    Bitte mal Googlemaps auf machen und den Verlauf des Radweges anschauen der ist auf dieser Seite rot mit weißen Markierungen von der Nauener Str und führen über den Brunsbüttelerdamm auch eine Fahrradampel zeigt an das man dort den Brunsbüttelerdamm überqueren kann und darf aber die Rechtsabieger sollten da besonders vorsichtig sein vor allen Dingen wenn man unter die Unterführung durchfährt und dann versucht den grünen Rechtsabiegerpfeil zu erwischen. Dadurch hatte es mich auch schon fast mal erwischt und wir wissen das Lkw Fahrer ja immer unter Zeitdruck stehen und dann passiert so eine Scheisse und das war ja nicht der erste Tote der von einen rechts abiegenden Lkw tot gefahren wird.

  16. 93.

    Ich habe seit gestern nach dem Abendschaubeitrag intensiv nachgedacht dann ist mir etwas aufgefallen, was hier noch gar nicht diskutiert wurde: Wenn Mutter und Kind aus der Nauener Straße kamen und sich der Unfall praktisch vor dem Schubkarrenladen ereignet hat - dann ist doch dort überhaupt keine Ampel für Fußgänger und Radfahrer. Man kann dort den Brunsbütteler Damm nicht überqueren. Dort hätte man zunächst bei Grün die Nauener Straße in Richtung Bushaltestelle überqueren müssen und dann erst den Brunsbütteler Damm. Anders geht es dort nicht. Das würde bedeuten, dass Mutter und Kind in einem Bereich waren, wo sie niemals hätten sein dürfen. Damit verschiebt sich die Schuldfrage ein großes Stück vom Lkw-Fahrer in Richtung der Mutter. Ich vermute allerdings, dass man hier § 60 StGB anwenden wird.

  17. 92.

    In diesem Fall wurden mindestens 3 Leben zerstört.
    Tragisch und unumkehrbar.
    Und dass sollte uns alle verdammt nochmal innehalten und nachdenken lassen. Wie können wir das für die Zukunft ausschließen oder wenigstens das Risiko minimieren. Der LKW-Fahrer ist sofern er nicht ausschließlich an sich selbst gedacht hat (z.b. Telefon)-und das wissen wir nicht- meist nur das letzte Glied in der Kette.
    Er hatte nicht die volle Aufmerksamkeit auf den Radweg.
    Meine ist leider auch nur noch selten zu 100% da, wo sie eigentlich sein sollte. Stattdessen beim hupenden Auto hinter mir, beim Fußgänger, der auf der Bordsteinkante steht oder beim Radfahrer, der keine Ahnung hat, was rot mit diesem weißen Streifen auf der Fahrbahn zu tun hat... Wir sind alle nicht alleine und wir haben alle Verantwortung. Auch wenn wir uns auf einen gemeinsamen "Schuldigen" einigen.
    Immer die Wirkung, nie die Ursache. Schon garnicht, wenn wir selbst dazugehören könnten. Wenn nicht dieses, dann beim nächsten mal.

  18. 91.

    So ist es richtig, sich angucken, Blickkontakt halten und in gewissen Situation Verzicht üben, einfach am Verkehr teilnehmen, mal lächeln, sich bedanken ! Das wäre es doch !

  19. 90.

    Wenn ich mich unter den Kollegen umsehe, können die meisten von ihnen mit einem großen LKW viel besser einparken als mit einem PKW. Weil die tatsächlich viel übersichtlicher sind, keine großen Motorhauben und mindestens 6-7 Spiegel haben. Die Techniker, die in Cottbus zusätzlich ihre Seitenkameras einbauen, haben noch einen Monitor mehr. Fahrend beobachtet man nicht nur das Fahrzeug vor einem, sondern auch noch die 2-3 davor. Gleichzeitig wird der nachfolgende Verkehr über die Spiegel beobachtet. Was links und rechts passiert, sieht man auch. Der "tote Winkel" ist durch die ständige Umfeldbeobachtung minimal. Wenn also ein professioneller Fahrer jemanden "nicht gesehen" hat, ist also die Frage nicht, ob die Person nicht zu sehen war, sondern warum der Fahrer nicht hingesehen hat.
    Telefon, Zeitung, unübersichtliche Verkehrsführung oder Drängler im Schwenkbereich?
    Ursache und Wirkung sind meistens zwei unterschiedliche Dinge...

  20. 89.

    Na dann viel Spaß beim einkaufen in leeren Geschäften ! Ach, ihre Strasse ist defekt, sie brauchen Baustoffe oder neue Möbel, ach und Umziehen möchten Sie auch noch ? Hier hamse ne Schubkarre, damit können Sie sich holen und transportieren, was sie brauchen, aber nicht in der Stadt, weil da darf kein Lkw mehr rein ! Wie dumm ist das denn ?

  21. 88.

    Und genau die Verkehrsteilnehmer, welche nicht so geschützt sind (Fahrradfahrer, Motorradfahrer, Fußgänger)benehmen sich eben auch oftmals nicht den sogenannten Verkehrssituationen entsprechend. Mein Kopf funktioniert täglich wie eine Rundumleuchte um solch eine Situation zu verhindern und trotzdem gibt es immer wieder die tägliche Dosis Adrenalin, weil genau diese Verkehrsteilnehmer sich oft genug nicht an die Verkehrsregeln halten. Da wird bei Rot gefahren, gelaufen, einfach drauf zu, koste was es wolle, auch wenn es die eigene Gesundheit ist ! Motorradfahrer fahren über Rad - und Gehwege, alles scheißegal ! Fußgänger sind überwiegend nur noch mit ihrem Handy beschäftigt, Kopf immer gesenkt, Umwelt ringsherum egal ! Taxifahrer sind sowieso die schärfsten Lückenspringer, Ausbremser, bis es mal mit so nem 40Tonner rummst und sie einer Ziehharmonika gleichen ! Das ist der tägliche Wahnsinn auf unseren Straßen ! Und wer ist Schuld ? Natürlich der Lkwfahrer, wer sonst !?

  22. 87.

    Mein Beileid an die Familie und den Angehörigen und besonders der Mutter.
    Ich fahre jeden Tag dort zur Arbeit, nur gestern hatte ich frei. Ich war heute Morgen über den Anblick der Blumen sehr schockiert und noch mehr als ich erfuhr das es ein Kind war.
    Wenn ich keinen Blickkontakt zum rechtsabbiegendem Autofahrer habe lasse ich ihm die Vorfahrt. Denn ich denke immer, Recht haben ist eine Sache, eine andere Sache ist, dass ich nur ein Leben habe.
    Toter Winkel, blöde stehender Zaun, egal. Fahrt einfacher alle vorsichtiger und umsichtiger. Ich sehe so viele die schnell und risikoreich fahren ob Auto- oder Fahrradfahrer. Das muss einfach nicht sein.
    Es ist nicht nur das Leben des kleinen Jungen vorbei, der noch sein ganzes Leben vor sich hatte, es hat nebenher auch viele andere Leben zerstört, die vielleicht nie wieder glücklich sein können. Das ist es doch nicht wert.

  23. 86.

    Zweifellos ist das eine Abwägung. Mein Augenmerk war dasjenige des Blickkontaktes und der Schwerfälligkeit des Fahrzeuges. Doch es gibt weitere Facetten, wie die von Ihnen genannten. Da bin ich auch nur Normalbürger und kann manchmal froh sein, dass ich das nicht entscheiden muss.

  24. 85.

    Noch zu Ergänzung meines Beitrages:
    Was ich beschrieb, sind natürlich keine feststehenden Verhaltensweisen, sondern momentan vorfindbare. Bei manchen ändern sich die, bei wiederum anderen scheinen sie zeitübergreifend zu sein.

    Dann gibt es als weitere Verhaltensweisen noch jene, die ich als eingeschliffen empfinde, teilw. sogar pflegmatisch. Stolzer Besitzer eines Automobils, der sich von einem anderen nicht die Butter vom Brot nehmen lassen will, eine Tendenz, die zunehmend leider auch auf die Fahrräder übergreift. Die Aufrüstung der Fahrräder hin zu "bulligen" , geradezu "schreienden" Modellen ist das beredtes Zeichen. Und so fahren die Charaktere dann auch.

    Abrüstung tut Not und das auf allen Seiten. Das ist eine Sache des Verkehrsklimas.

    Selber würde ich mich fast schon schämen, ein Auto mit Überrollbügel zu fahren oder mit einem bulligen, schreienden Fahrradmodell, das die Nutzer als Bike bezeichnen, durch die Gegend zu fahren.



  25. 84.

    "In der Tat wäre es mehr als nur einen Gedanken wert, ob LKWs dieser Größenordnung überhaupt durch städtische Lagen fahren dürften..."
    Der Gedanke muss dann aber auch bis zum Ende gedacht und umgesetzt werden. Unter 3,5t ist die Aus- und Weiterbildung und regelmäßige Kontrolle der Fahrer deutlich schlechter, falls überhaupt vorhanden. Lenk- und Arbeitszeiten werden meist nicht dokumentiert und überprüft. Ein Blick in die Ladeflächen spricht Bände. Nicht nur Ladungssicherung ist hier oft ein Fremdwort.
    Auf dem Fahrrad werde ich sehr viel öfter von Transportern geschnitten, ausgebremst, behindert, gefährdet und ohne Abstand überholt als von großen LKW. Es überprüft wie im PKW auch niemand, ob die Fahrer evtl mittlerweile eine Brille brauchen oder regelmäßig trinken usw...
    Ja, wir müssen über einen anderen Verkehr nachdenken und da gehören auch andere Verkehrskonzepte rein. Für mich aber auf jeden Fall auch die Qualität der Verkehrsteilnehmenden.

  26. 83.

    In der Tat wäre es mehr als nur einen Gedanken wert, ob LKWs dieser Größenordnung überhaupt durch städtische Lagen fahren dürften. Nicht umsonst gibt es LKW-Führungskonzepte und bei der Neuausweisung von Gewerbegebieten wäre besonders auf die Fahrwege zu achten.

    Was den Lieferverkehr in innerstädtische Lagen angeht, so gibt es durchaus Konzepte der Umladung auf Klein-LKWs, sodass ein Blickkontakt zwischen LKW-Fahrenden und anderen Verkehrsteilnehmern auf Augenhöhe geschaffen werden kann. So aber schlagen wir uns immer noch mit dem "Nachhang" der "Könige der Landstraße" herum, die jz.lang davon ausgingen, dass alle Umstände mit ihrem Willen gleichzulaufen hätten.

  27. 82.

    Mein tiefstes Beileid!

    Es war ein KIND! Nach StVo sollen radelnde Kinder ab 8 Jahren Radwege benutzen. Die Voraussicht, was ein LKW beim Rechtsabbiegen alles kann oder nicht kann, ist Kindern in dem Alter aber nicht durch die Bank weg zuzutrauen (wart Ihr schon mal 8? Ja? Na also!), zumal an unübersichtlichen Stellen. Wenn wir es als straßenverkehrende Gesellschaft nicht schaffen, unsere Kinder vor uns selbst zu schützen, gehört entweder die StVo in der bestehenden Form abgeschafft oder die LKWs. Manno! Jeden Tag reden wir drüber, jeden Tag kommts in den Nachrichten, und trotzdem passiert es schon wieder!!!

    Gruß von einer heulenden Mutter zweier radelnder Kinder.

  28. 81.

    Teil 2:

    Mir wird angst und bange wenn ich das hier von ihnen lese und denke sofort sie sollten sich mal einer MPU unterziehen.

    Dieses Gegeneinander ist der Hauptgrund für die meisten gefährlichen Situationen, gefolgt von Unaufmerksamkeit und von Überforderung. Gegen Egoismus helfen nur MPU, für letztere muß ein Umbau der Verkehrswege stattfinden,radikal.

    Hochbordradwege sind Todesfallen, wie auch hier. 30 km/h und Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht, flächendeckend. Sofort! Hilft Menschenleben retten. Der Schwerlastverkehr, soweit durch intelligente Lösungen vermeidbar, muß raus aus der Stadt.

  29. 80.

    Die Situation, um die es hier - und woanders - geht, ist immer konkret. Das Allgemeine ist da höchstens im Hintergrund, doch nicht im Vordergrund. Sie aber, so mein Eindruck, drehen das um.

    Das heißt mit anderen Worten:
    Erst einmal ginge es darum, ein Fehlverhalten festzustellen. Das liegt hier beim LKW-Fahrer, nicht beim 8-jährigen Kind. Also sollte auch zuallerst beim Fehlverhaltenden angesetzt werden.

    Im Weiteren dann zum Allgemeinen:
    Meiner Einschätzung nach unterscheiden sich Menschen nach Verhaltensweisen, nicht nach Verkehrsmitteln. Will sagen: Ein Draufgänger fährt draufgängerisch Auto, er fährt draufgängerisch Rad und selbst zu Fuß wird er seine Mitmenschen fast anrempeln. Ein umsichtiger Mensch fährt umsichtig Auto, er fährt umsichtig Rad und zu Fuß werden ihm selbst drangvolle Lagen kein Problem bereiten.

    Dann gibt es das Ausmaß der wirkenden Gefährdung.
    Beim LKW am Höchsten, weil dessen Fahrweg nicht erkennbar ist, dann PKW, Rad, zu Fuß.

  30. 79.

    Mir scheint ihr Wissen über Radfahrer und Fahrräder stammt nur aus ihrer Sicht durch die Autofahrerbrille, anders kann ich mir diese Ausfälle der Logik nicht erklären.

    Ich bin, seit ich 5 Jahre alt bin, schon immer Fahrrad gefahren. Dann kam eine "Vierer" ins Haus, dann "echte" Motorräder, für den Winter ein Auto und beruflich Kleintransporter und 7,5t. Und nu? Achja, damit kam ich auf über 15.000 Kilometer im Jahr.

    Gerade auch weil ich die Sicht, im wahrsten Sinne des Wortes, der "anderen" kenne konnte ich glücklicherwiese (das gehört immer dazu) so manchen Unfall verhindern. Btw. bleibt es weiterhin ein Geheimnis wie Kennzeichen Unfälle verhindern, das ist das Thema hier.

    Wir müssen endlich aufhören die Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen. Aber die Vormacht der KfZ hat ausgespielt, es müssen neue Konzepte her. Dazu gehört auch das sichere und schnelle Fortbewegen auf dem Rad.

    Das klappt nicht mit einem solchen Dinosaurierdenken wie von ihnen.

    Teil 2 folgt.

  31. 78.

    Bevor es wieder einen Aufschrei gibt:
    Ich weiß, dass das Kind hier nicht bei rot gefahren ist.
    Meine Antwort auf den Kommentar ist deswegen allgemein gehalten weil der Kommentar ebenfalls alle allgemein gehalten war.

  32. 77.

    Meine volle Zustimmung zu diesem Kommentar
    Vielleicht sollte sich die nicht unerhebliche Zahl von bei rot fahrenden Radfahrers mal überlegen, welch negatives "Vorbild" sie für Kinder und Jugendliche darstellen, die es noch lernen müssen sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen.
    Es ist immer wie zu beobachten, dass Kinder richtig an einer roten Ampel halten. Kommen dann aber Erwachsene von hinten und fahren bei rot durch, dann fahren die Kinder einfach mit. Motto : Wenn das die Erwachsenen machen , dann muss es ja wohl richtig sein !

  33. 76.

    Unser Beileid an die Familie !! Da wir ebenfalls einen fast 8 jährigen Zwerg zu Hause haben geht uns die ganze Sache ziemlich an die Nieren. Wir wünschen Ihnen viel Kraft.

    Der LKW-Fahrer sollte für den gefählichen Eingriff in den Straßenverkehr mit Tötungsfolge, ohne Gnade, zur Rechenschaft gezogen weden!

  34. 75.

    Die Zusatzqualifikationen für Berufskraftfahrer gelten für alle gewerblichen Fahrer ab 3,5t. Mittlerweile hat sich auch hier größtenteils die Spreu vom Weizen getrennt. Sozialvorschriften, 3fache Strafen und Punkte auch für Disponenten/Unternehmen haben ordentlich Druck rausgenommen. Der Druck von den anderen Verkehrsteilnehmern nimmt aber leider stark zu.
    Die CSU hatte vor einigen Tagen stolz verkündet, dass sie es in Europa verhindert haben, das auch ab 2,8t auszuweiten. Also genau die von ihnen angesprochene Gruppe. Danke dafür.
    Die geforderten Assistenzsysteme werden sicher nicht unter 3,5t kommen, weil sie dann auch bei den meisten Mittelklassewagen und SUV Pflicht wären. Hier ist es schon unvorstellbar, sich an die NOx-Grenzwerte zu halten...
    Was häufig fehlt, ist das Gefühl für die übertragene Verantwortung bei Verkehrsteilnehmern. Und zwar bei allen Arten! Das soll aber anscheinend nicht vermittelt werden.

  35. 74.

    "Wenn ein Autofahrer über eine Stoptafel fährt und mit einem Vorfahrberechtigten KFZ kollidiert, wird niemand sagen, letzerer hätte auf seinen Vorrang verzichten können."

    Das käme drauf an.
    Wenn das Überfahren des Stoppschildes von weitem erkennbar ist und der Vorfahrtsberechtigte sehr wohl die Möglichkeit hat, zu bremsen, kann er nicht nur auf den Vorrang verzichten, er muss es sogar.

    ICH DARF FAHREN, WENN DER ANDERE SEINER PFLICHT ZU HALTEN, NACHKOMMT.

    Das berücksichtigt die Irrtumswahrscheinlichkeit eines anderen und das halte ich für eine sehr humane Denkweise. Allerdings kann das eben auch ausgenutzt werden, was prinzipiell nicht gegen diesen ansonsten humanen Gedanken spricht.

  36. 73.

    Genau ! Der "letzte" Lkwfahrer !
    Er muss es begriffen haben und alle anderen halt nicht ! Haben Sie sich, trotz größter Sorgfalt, schon mal in den Finger geschnitten oder sind gestolpert ? Bestimmt ! Dabei waren sie sicherlich alleine .
    Im Straßenverkehr heißt es : gegenseitige Rücksichtnahme ! Und dazu gehört eben auch, dass ich über sämtliche Gefahren bescheid weiß. Deswegen sollte jeder Verkehrsteilnehmer geschult werden, auch das auf das ständig Handy guckende Fussgängervolk !

  37. 72.

    Hier wird von LKW-Fahrern geredet, und wir alle meinen die mit den großen Zugmaschinen, Sattelschleppern.

    Worüber wir aber hier meistens schreiben und uns beschweren sind diese (Klein-)Transporter, diese für DHL/Hermes oder andere Firmen die Straßen zustauenden, oft schrottreifen Transporter, in denen kein "Professioneller" sitzt, von Beifahrer gar nicht zu reden oder Abbiege-Assistenz-Systemen. Diese Fahrer haben bestimmt keine Nachschulung oder so - prekäre Lebensumstände lassen das auch gar nicht zu.

    Die LKW-Fahrer, die hier mitgeschrieben haben, machen einen höchst intelligenten, reflektierten Eindruck. Das fehlt bei den meisten SUV-Fahrern beispielsweise völlig...


  38. 71.

    Beim Rechtsabbiegen mit LKW ist nicht nur die rechte Seite eine Gefahrenstelle, sondern auch der Schwenkbereich auf der linken Seite. Und da drängeln sich mittlerweile viel mehr zwischen, als auf der rechten Seite auftauchen. Ergo ist da auch mehr Aufmerksamkeit, die dann auf der anderen Seite verloren geht. Konsequente Assistenzsysteme müssten auch den überwachen. Dann parkt der LKW aber. Weil der Ausnahmezustand mittlerweile Standard ist.

    Für mich sind diese Nachrichten ständig der Anlass darüber nachzudenken, den Job zu wechseln. Ich will gewissenhaft arbeiten und niemanden gefährden. Erst recht keine Kinder! Aber immer öfter werde ich grundlos davon abgehalten. Und denjenigen ist es scheißegal. Falls sie es überhaupt mitbekommen.

    Bitte nicht immer alles noch idiotensicherer, sondern endlich sicherer vor Idioten machen. Hohe und auch verfolgte Strafen und regelmäßige Tests, ob die Teilnehmer auch die geistige Reife haben und noch geeignet sind.
    Egal auf wie vielen Rädern!

  39. 70.

    Sehr viele Verkehrsteilnehmer denken leider nur noch bis zur eigenen Nasenspitze. Wer einmal in einer Stadt LKW gefahren ist, weiß das.
    z.B. Fußgänger, die an der Ampel an der Kante stehen, als wollten sie ins Becken springen. Kopf schön im Spiegelbereich. ->auf die linke Spur ausweichen, falls sich da gerade keiner reindrängelt
    z.B. Radfahrer, die immer mitten auf der Kreuzung halten oder ihr Vorderrad schon halb auf die Fahrbahn fahren...
    z.B. PKW, die dauernd überholen wollen, egal wieviel Platz ist.
    z.B. an einem Linksabbieger immer vorbei zu müssen. Gerne über den Schutzstreifen. Statt zu warten, bis der abgebogen ist. Dafür 10 Sek früher an der nächsten roten Ampel

  40. 69.

    "...dass nicht viel dazu gehört, um LKW-Fahrer zu sein. Vermutlich gerade mal einen IQ knapp höher als seine eigene europäische Schuhgröße..."
    - z.B. medizinisches Gutachten alle 5 Jahre. Nicht nur der Sehtest wie beim PKW, ob man rot von grün unterscheiden kann, sondern Gesichtsfeldmessung, Reaktionszeit, regelmäßige Medikamente usw.
    - zusätzlich zum Führerschein 135 Stunden + IHK-Prüfung
    - alle 5 Jahre 5 Tage zur Zusatzqualifikation in die Fahrschule
    - Alle Fahrten werden bis ins kleinste Detail elektronisch dokumentiert und müssen vom Unternehmer ausgewertet werden. Und nach 5 Jahren läuft der Schein wieder ab.

    Unglücke sind tragisch. Für alle Beteiligten. Egal ob dumm oder hochintelligent. Stress, Druck und fehlende Aufmerksamkeit fördern sie. Und dafür sorgen mittlerweile überwiegend die anderen Verkehrsteilnehmer um einen rum. Die Schuld bekommt immer der Unaufmerksame, aber nicht der, der ihn abgelenkt hat.

  41. 68.

    Genau. Gesetzlich "gilt" übrigens der "Vorrang des Kindeswohls (Artikel 3): Das Generalprinzip der Orientierung am Kindeswohl verlangt, dass bei allen Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Maßnahmen öffentlicher oder privater Einrichtungen das Wohlergehen des Kindes vordringlich zu berücksichtigen ist. [...] Das Konzept des Kindeswohls unterscheidet sich in seinem Wirkungsgrad entscheidend von seinen Vorgängerideen, wie dem des Kinderschutzes oder dem der Kinderwohlfahrt, da dem Kind darin erstmals eigene Rechte zugestanden werden, die mit den Rechten erwachsener Personen vergleichbar sind. Kindeswohl ist ein bewusst breit angelegter Begriff, der je nach Fachdisziplin anders definiert wird, sodass die Messung kindlichen Wohlbefindens variiert. [...] Kinder können sich bei Rechtsverletzungen an den Ausschuss für die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen in Genf wenden, um ihre Rechte geltend zu machen." Bitte zügig vor Ort umsetzen Bezirk, Land, Bund!

  42. 67.

    Diese Art Unfall beim Losfahren könnte sich doch verhindern lassen, wenn für den Radfahrer wenige Sekunden früher grün geschaltet wird als für den Fahrzeugverkehr in gleiche Richtung. Dann ist man als Radfahrer aus dem toten Winkel raus und wird gesehen.

  43. 66.

    Inzwischen sollte es der letzte LKW-Fahrer begriffen haben, dass er beim Rechtsabbiegen leicht andere Verkehrsteilnehmer übersehen kann. Allerdings wird bei solchen Unfällen die Schuld indirekt dem Radfahrer zugesprochen:
    Der LKW-Fahrer hat einen Toten Winkel, der kann dich nicht sehen
    Schmecks - der LKW-Fahrer weiß um den Toten Winkel, wenn er nicht sehen kann, wo er hin fährt, bzw. welche berechtigen Verkehrsteilnehmer er übersehen kann, dann darf er eben da nicht rechts abbiegen, wenn er keinen Einweiser/Beifahrer hat bzw. wenn er keine anderen Hilfsmittel hat. Von Abbiegeassistenten halte ich nicht viel, insbesondere wenn ich an die Unfälle von Autos mit Fahrassistenten (die als selbstfahrend angesehen werden) denke.

    Der Radfahrer muss halt auf seinen Vorrang verzichten.
    Wenn ein Autofahrer über eine Stoptafel fährt und mit einem Vorfahrberechtigten KFZ kollidiert, wird niemand sagen, letzerer hätte auf seinen Vorrang verzichten können.


  44. 65.

    ...was jeder LKW-Fahrer wissen sollte und was die absolute Mehrheit weiß und vor allem sich verhält,
    dann wundere ich mich nicht, dass die "schwächeren" Verkehrsteilnehmer jede Begegnung verlieren. Egal ob Recht oder nicht.
    Wer in einem Auto, Bus, oder LKW sitzt ist geschützt, alle anderen Verkehrsteilnehmer nicht.
    Fazit:
    1. alle LKW-Fahrer zur Schulung gesetzlich verpflichten,
    2. alle LKW gesetzlich verpflichtend mit entsprechender Technik ausrüsten,
    3. Bußgeldkatalog genau für diese Situationen anpassen und Strafmaß erhöhen.

    Realität:
    Nicht einmal alle FahrlehrerInnen haben die Qualität ausreichend Wissen für die Gefahren zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern zu vermitteln. Ergo sollte sich jeder weiterbilden. Doch diejenigen, die das vor allem betrifft, werden sich damit nicht auseinander setzen.

    Das Kind ist tot, das laßt uns nicht vergessen, sondern Mahnung sein!

  45. 64.

    Das Kind ist tot - das ist das Traurigste. Wie muss sich die Mutter, die Familie fühlen? Ich möchte das nicht erfahren.
    Wenn wir ALLE jeden Tag etwas umsichtiger, intelligenter und rücksichtsvoller Handeln.
    Wenn die Politik (erInnen) mehr leisten und vor allem intelligenter handeln, wenn die LKW-Fahrer situationsgebunden fahren würden,
    wenn Eltern Ihre Kinder besser in solchen Gefahrensituationen schützen, dann wird vielleicht kein Kind, oder Füßgänger, oder Radfahrer mehr sterben. Doch meine Erfahrungen vermitteln mir eher, dass wir Menschen in dieser wachsenden und hektischen Stadt überfordert sind und selber nicht Schritt halten mit dem Tempo und vor allem mit der eigenen Bildung.
    Gerade gestern habe ich erfahren, dass nicht viel dazu gehört, um LKW-Fahrer zu sein. Vermutlich gerade mal einen IQ knapp höher als seine eigene europäische Schuhgröße. 25 Jahre berufsbedingte Erfahrungen mit Kraftfahrern jeglicher Art und wenn man physikalisch und mathematisch betrachtet, ...

  46. 63.

    Ich bin unfassbar erschüttert und möchte mein Beileid mitteilen. Mein Sohn hat deisen Vorfall heute im Bus beobachten können und war genauso schockiert.. Unvorstellbar schlimm :-(

  47. 62.

    Radwegebenutzungspflicht aufheben... Haben wir hier im Kaff gemacht. Schön überall Schutzstreifen auf die Straßen gepinselt, wo sie breit genug waren. Folge? Alle PKW, vor allem die mit B-Kennzeichen, knasten fröhlich über den Schutzstreifen, hupen die Radelnden an, weil sie nicht schnell genug sind, und fahren dann so dicht mit aufbrausendem SUV-röhren am Radler vorbei, dass man aufpassen muss, nicht mit der Klingel den Türgriff des PKW zu betätigen!
    Unfassbar. Seither gebiete ich meiner Tochter, auf dem Bürgersteig zu fahren - wo eh keiner zu Fuß geht. Leer.

    Schutzstreifen für Radler und Befahren der Straße geht in mittleren Städten, aber nicht in der Nähe einer Großstadt, wo nur die P....z-Prothese zählt, die PS-Zahl, mit der man im Stau steht, und Hauptsache SUV, obwohl keiner von denen Förster oder Jäger ist...

    Nein, Schutzstreifen, die nette Idee des ADFC, Radwegebenutzungspflicht aufzuheben, wurde von der Realität längst eingeholt bzw überholt. So traurig es ist.

  48. 61.

    Da ich vom Fach bin will ich auch was dazu Beitragen.
    Es muss sich heute kein Lkwfahrer mehr hetzen lassen, denn die Mär (wenn du es nicht machst stehen schon 10 andere vor der Tür )gilt heute nicht mehr. Und wenn doch ,andere Firma und wenn man noch Glück hat gibt es sogar noch mehr Geld.
    Das große Problem ist, gerade bei Verteilern, die kurzen Wahrenanahmezeiten der Grossläger aller coleur.Früher war es möglich bis 16 oder gar17 Uhr zu Entladen. Heute meist 04-10/06-11/07-12 uhr.Wenn der Fahrer dann erst um 06 Uhr Wegkommt weil seine Ware spät eintrifft kann es schon zum Problem werden. Das ist auch bei uns so,was wir früher mit 2 Wagen schafften machen heute 3.Auch hätte ich mir bei dem Alter des Fahrers mehr Gelassenheit Vorgestellt.
    Mein Mitgefühl mit allen Beteiligten.

  49. 60.

    Es gibt Radwege, welche nicht übersehbar sind und trotzdem nicht benutzt werden müssen. Weil es im Winter eisig werden kann, muss man sich ja auch nicht schützen ! Wie dumm ! Helm ? Wie dumm ! Licht und Warnweste, damit ich besser gesehen werde ? Wie dumm ! Kennzeichen, weil nicht nur immer Kraftfahrer schuld haben ? Wie dumm ! Schon mal in Berlin Mitte unterwegs gewesen ? Ein sehr großer Teil der Radfahrer fährt bei Rot, durch kleinste Lücken wird sich gequetscht, Spiegel von Autos werden beschädigt, Spurwechsel müssen nicht angezeigt werden, mit defekten Rädern wird gefahren und und und.......! Ick wees, ist alles Quatsch und dumm ! Achso und natürlich von annedut und dazumal !

  50. 59.

    Wir Menschen sind schon lange nicht mehr "wichtig", sondern die "Dollar"! Neu geschaffene Radwege für Millionen Euro müssen nicht benutzt werden, weil keine Pflicht besteht. Busse mit zig Insassen dürfen entschieden schneller "transportiert" werden als Güter. Im damaligen Osten gab es für den sogenannten Schwerlasttransport (Fahrzeuge über 7,5t) gar kein reinkommen in die Stadt (ausser Ausnahmen), dies wurde nachts erledigt und zum Teil wurde die Straßenbahn dafür eingesetzt um die Güter zu ihrem Bestimmungsort zu transportieren. Aber war halt alles "Scheisse" aus'm Osten und wurde nicht übernommen. Vielleicht wird es ja nochmal neu erfunden .

  51. 58.

    Unbekannter Junge, ruhe in Frieden...

    Umsichtig zu fahren, gelingt mir beim besten Willen als Verkehrsteilnehmer nicht immer. Das Verkehrsaufkommen in Berlin ist sehr hoch, und die Situation wird meines Erachtens dadurch verschärft, dass Einige sich absichtlich die neoliberale Freiheit herausnehmen, Gesetze zu brechen und den eigenen Egoismus höher zu bewerten als die Gemeinschaft der Verkehrsteilnehmer. Jedes Missachten der (Verkehrs-)Regeln erhöht den Stress und mindert die Konzentrationsfähigkeit der Anderen. Jeder der nervt, sorgt für noch mehr Stress. Irgendwann ist die Aufmerksamkeit auch bei professionellen Fahrern überfordert. Jeder kann etwas zum Verkehrsgemeinwohl beitragen, indem man versucht, sich in Bewegungsmöglichkeiten und-absichten der Anderen hineinzuversetzen - Im Fußball nennt man das Antizipieren. Ich bin selbst zu 99% Radfahrer, aber ich appelliere zu allererst nicht an Autofahrer, sondern an meine "Kollegen" auf dem Zweirad.

  52. 57.

    Ihre Lösung ist eine vermeintliche Lösung aus den 60er des vergangenen Jahrhunderts der autogerechten Stadt.

    Radwegebenutzungspflicht innerorts aufheben, wer auf der Straße fährt wird nicht so keicht übersehen. Tempo angleichen, deshalb innerorts bis auf wenige Straßen 30 km/h Höchstgeschwindigkeit.

    Tagfahrlicht ist bei einem Rad schlicht Blödsinn. Ein Helm nutzt bis ca 20 km/h. Wozu ein Kennzeichen Unfälle verhindern soll bleibt wohl ihr Geheimnis.

    Das alles liest sich eher wie eine ADAC Forderung aus dem letzten Jahhundert: Radfahren behindern, verhindern und so gefährlich wie möglich machen damit man die Straße für sich allein hat. Falscher Ansatz.

  53. 56.

    Es ist ein sehr zwiespältiges Thema, aber wer sich in den letzten Wochen mal mit dieser Thematik auseinander gesetzt und diese verfolgt hat(toter Winkel, Zurückhaltung, Kinder und auch Erwachsene im Straßenverkehr mit allen Gefahren "vertraut" zu machen) sollte umdenken ! Ob richtig oder falsch gemacht ! Über Pkwfahrer, Radfahrer, Motorradfahrer wird nie solch ein "Gewese" betrieben, aber über den Lkwfahrer, der jeden Tag auch mit "Vollidioten" im Straßenverkehr konfrontiert ist und wird, der ist immer der Böse und das Letzte ! Es ist schrecklich und traurig, dass es passiert ist und er würde es mit aller Wahrscheinlichkeit rückgängig machen ! Er leidet ebenso und dieses sein restliches Leben.

  54. 55.

    Ich möchte mein Mitgefühl ausdrücken für das verstorbene Kind und die Eltern, die ihr Kind auf diese Weise verloren haben.

    Geschehen ist dies durch eine Stadt und deren respektlose, menschenverachtende Politik, welche Radfahrern keinen Schutz bietet, durch ihre Bauweise Autofahrern die Sicht auf Radfahrer verstellt und Menschen keinen Raum mehr lässt. Diese Stadt ist zum Sammelbecken aggressiver Existenzen und Krimineller aus Wirtschaft und Politik geworden, die den Lebensraum der Menschen zuschanden machen.

  55. 54.

    "Hat anscheinend noch niemand gesagt, aber mit acht Jahren ein Kind in Berlin Radfahren zu lassen ist zu früh."
    Nein. Es ist niemals zu früh, ein Kind in den berlinischen Verkehr mit hinein zu nehmen. Insbesondere, wenn das Fahrrad dabei ist. Mit dem Rad kann man die meisten Wege vernünftig zurücklegen. Deshalb muss das Auto dem Fahrrad nachgeordnet werden. Übrigens spreche ich hier nicht vom Fahrer. Er hat all den Druck im Nacken, der aus unserer just-in-time-philosophie kommt. Wir (als Gesellschaft)müssen uns entscheiden. Geht es vorrangig um Transporttechnologien im Verkehr oder doch um die Fortbewegung der Menschen? Menschen sind doch wohl wichtiger, als Fahrzeuge und transportierte Güter. Oder?

  56. 53.

    Toller Beitrag. Trotzdem ist es keine Fahrradprüfung sondern eine Radfahrprüfung, denn hier wird nicht das Fahrrad geprüft sondern der Radfahrer.

  57. 51.

    Ich selbst bin Kraftfahrer und wer nicht selbst mal mit einem LKW gefahren oder mitgefahren ist, sollte sich mit seinen hier gemachten beleidigenden und schuldzuweisenden Äußerungen gegenüber einem Kraftfahrer in Zurückhaltung üben ! Es ist schrecklich genug, wenn so etwas passiert(für alle Beteiligten)! Tagfahrlicht, Warnweste, Kennzeichen, Helm und die Pflicht zur Benutzung von Fahrradwegen, sowie Fahrtrichtungsanzeige(Arm links o. rechts)müssen Gesetz werden und dessen permanente unangekündigte zivile Kontrollen zur dessen Einhaltung ! Gute Sache, wie hier schon genannt, Ampelschaltung separat eintakten. Das wäre alles machbar, wenn die Politik sich mal mit solchen immer wichtiger werdenden Dingen auseinandersetzen würde und diese unverzüglich umsetzt ! Wir sind alles nur Menschen und leider ist ein gewisses Leid schon alltäglich. Die Angehörigen werden nie vergessen und die Wut und der Hass wird groß sein aber vielleicht können Sie irgendwann verzeihen.

  58. 50.

    HALLLOOOO??? Geht es noch??? Kind, ACHT Jahre alt. Mutter dabei, bei grün gefahren. Alles richtig gemacht.

    Den Rest zu ihrem Beitrag verkneife ich mir. Mühsam.

  59. 49.

    Warum konnte man wieder einmal darauf warten dass das Opfer zum Täter gemacht wird? Unglaublich!

  60. 48.

    Warum kann nicht der Radfahrer mal darauf achten, das ein Lkw abbiegt und kurz warten.
    Ich mache es an Kreuzungen so.Was sollen die neuen Spiegel, dauert eh zu lange, bis die kommen, meine Güte nur immer Vorfahrt haben wollen

  61. 47.

    Hat anscheinend noch niemand gesagt, aber mit acht Jahren ein Kind in Berlin Radfahren zu lassen ist zu früh.

  62. 46.

    Korrektur:

    "Die erste Maßnahme sollte die sofortige ABSCHAFFUNG DER Radwegebenutzungspflicht stehen,"

    Wer auf der Straße fährt wird nicht übersehen und auch darum ist 30km/h absolut notwendig.

  63. 45.

    Ich bin seit 37 Jahren Fahrlehrer in Berlin. Schon vor 30 Jahren habe ich dafür plädiert, dass der beste Schutz für Radfahrer und Fußgänger ist, wenn getrennte Ampelschaltungen gemacht würden. An nicht Ampelgeregelten Kreuzungen müsste der § 9 StVO (Vorrang des geradeauslaufenden Verkehrs beim Abbiegen)geändert oder gestrichen werden. Nur so können wir diese tödlichen Unfälle verhindern. Es ist Sache der Politik, diese wehrt sich aber mit den unmöglichsten Argumenten! Mein innigstes Beileid gehört ALLEN Familien, die einen Menschen verloren haben.

  64. 44.

    Was nützen neue oder verbesserte Radstreifen und Ampelübergänge wenn diese missachtet bzw. nicht genutzt werden?
    Was nützten neue Gesetze und Regeln wenn die bereits vorhandenen Verkehrsregeln massenhaft missachtet werden?

  65. 43.

    Wie auch sonst, sind auch nicht alle Rennradfahrer gleich und Idioten. Es gibt genau so viele Frauen auf Hollandrad, die an keiner Kreuzung anhalten. Gestern meinte ich zu einer, ob ihr ein Zacken aus der Krone bricht, an nem Zebrastreifen anzuhalte - Antwort: Halt's Maul.

    Interessanterweise sind die Rüpel-Radler aber fast nie, die totgefahren werden, dass sind oft die, die sich an die Regeln halten und generell eher langsam und vorsichtig unterwegs sind. Sollte einem auch zu denken geben.

  66. 42.

    Aha...klar hat der Lkw Fahrer schuld, aber waren sie mal an der besagten Kreuzung? Wenn nicht einfach mal die Klappe halten...mein Beileid den Angehörigen und dem Lkw Fahrer

  67. 41.

    Teil 2

    Die Höchstgeschwindigkeit ist mit Ausnahme der Stadtautobahn und weniger Ausfallstraßen sofort (!) auf 30km/h zu begrenzen. Verkehrsverstöße sind stärker zu kontrollieren und zu ahnden.

  68. 40.

    Auch der LKW Fahrer ist nur ein Mensch. Ich habe es schon oft erlebt wie rücksichtlos gerade Fahrer von 7,5t fahren aber ich glaube dennoch dass kein Mensch einen anderen Menschen mit voller Absicht überfährt.

    Selbst wenn der Fahrer gehetzt und abgelenkt, evt. ohne die nötige Umsicht um die Ecke gefahren ist sollte man die Schuld woanders suchen. Es ist dieses aberwitzige Just-in-time und ein Bundestag der nur als verlängerter Arm der Kraftfahrzeuglobby dient.

    Selbst ein "kleiner" KfZ-Meister beschämt die ganze milliardenschwere KfZ Industrie:

    https://www.rbb24.de/studiocottbus/panorama/2018/06/LKW_Technik_Kamerasystem_toter_Winkel_Radfahrer_Cottbus.html

    Die erste Maßnahme sollte die sofortige Radwegebenutzungspflicht stehen, diese Hochbordradwege sind Todesfallen, als nächstes ist ein Abbiegeassistent gesetzlich vorzuschreiben mit Nachrüstpflicht für alle LKW über 3,5t.

    Teil 2 folgt

  69. 39.

    Ampel rot für Autos und grün für Fußgänger. Dann umgekehrt. Geht so einfach und macht das Chaos auch nicht schlimmer. Mein Beileid.

  70. 38.

    Das einfachste und schnellste wäre, grün für Autos und Fußgänger zur gleichen Zeit per Ampel verhindern. Wer dann bei rot fährt dem ist nicht zu helfen und die 15 sek. Später losfahren ändern auch nichts am Verkehrschaos. Bein Beileid den Angehörigen und der Lkw Fahrer wird sein Leben lang auch nicht mehr froh. Schade daß solche Unfälle immer noch passieren und die Autolobby so stark ist.

  71. 37.

    Nur mit permanenter Aufmerksamkeit und ohne Termindruck lassen sich tonnenschwere Fahrzeuge wie Lastkraftwagen und Personenkraftwagen sicher durch eine Großstadt mit so hohem Verkehrsaufkommen lenken. Zudem müssten alle Verkehrsteilnehmer immer alle Regeln einhalten.
    Gerade in Berlin sieht man tagtäglich dass das nicht realistisch ist. Es gibt in dieser Stadt einen verkehrspolitischen Egoismus. Mit dem gerade genutzten Verkehrsmittel nimmt man die Regeln nicht so genau.
    Gelb-rote Ampeln behindern nur. Auf Radstreifen und Fußwegen wird geparkt. Fürsorgliche Eltern parken schon mal für fremde Kinder grob sichtmindernt falsch. Radfahrer kürzen urplötzlich über den Fußweg ab. All das muss sich ändern; ich meine ohne mehr Kontrollen geht es leider nicht.
    Eine Sofortmaßnahme wäre das verbotene Halten fünf Meter von der Schnittkante einer Ecke konsequent zu ahnden.

  72. 36.

    Mitleid für den LKW-Fahrer?
    Ist das nicht ein bischen übertrieben?
    Er trägt eindeutig die Schuld und hat ein Kind leichtfertig überfahren, daß sich verkehrsmäßig richtig verhielt.
    Der Fahrer sollte auf Lebenszeit seinen LKW-Führerschein verlieren

  73. 33.

    Es kotzt mich so an! Die Technik ist da - nur die Politik kann sich (wahrscheinlich unter dem Gejammer der LKW Lobby) mal wieder nicht durchsetzten - was ist in unserem Land eigentlich ein Menschenleben noch wert! Abbiegeassistent per Gesetz ab 01.10. so würde es in einem straff geführten Staat laufen - aber nee hier wird nur gelabert bis zum nächsten toten Kind...

  74. 32.

    Mein Beileid gilt der Familie UND dem LKW Fahrer.

    @rbb-24 Nach Informationen des Tagespiegel war der Junge in Begleitung seiner Mutter:

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-spandau-toedlicher-abbiegeunfall-lkw-ueberrollt-kind-auf-fahrrad/22679298.html

  75. 31.

    Wie traurig dieser Unfall ! Er hätte vermieden werden können. Was geht jetzt wohl gedanklich dem Fahrer durch den Kopf ?

  76. 30.

    Umsichtig hin oder her, wenn jemand anderes einfach nicht aufpasst, hilft jedem seine Erfahrung und Umsicht in dem Moment kaum weiter.

    Mir blutet mein Herz, wenn Kindern etwas geschieht. Als Mutter habe ich stets Angst um mein Kind, egal, wie vorsichtig es ist. Man kann das Denken anderer nicht übernehmen. Vorausschauend handeln ist auch noch nicht im Kindesalter so angesiedelt, da müssen Erwachsene einfach weniger Eile und Ignoranz an den Tag legen. Aber in einer Großstadt wie Berlin kaum möglich, Hektik pur die hier herrscht.

    Mein Beileid für alle, die Angehörigen durch solche Unfälle verlieren.

  77. 29.

    Kommen sie mal runter.Woe soll die Polizei nen Fahradfahrer den zweifelsfrei Identifizieren?Wissen Sie auch nicht?Und was ihr genörgel über die angeblich nicht vorhandene Rechtssicherheit angeht,gehen sie doch mal in ein Land wo das so ist. Dann wäre ihnrn ihr Kommentar vermutlich selber peinlich. Aber ich schweife genauso ab wie sie,dafür entschuldige ich mich.Denn es geht hier gerade nicht um unsere Befindlichkeiten,was hier ne menge Leute vergessen zu scheinen, sondern um einen armen kleinen Menschen.Ich wünsche der Familie viel Kraft. Und hoffe sie lesen nicht diese/unsere Kommentare.

  78. 27.

    Mein Sohn muss ich morgens zur Schule mit Fahrrad und hat auch Grad seine fahrradprüfung bestanden und ich habe natürlich viel mit ihm geübt und wir wurden in Berlin auf einer Tour fast 3x überfahren und 2 mal angehubt weil wir vorsichtig über die Kreuzung gefahren sind .
    Dann gibt es die rennradfahrer die in meinen Augen das aller letzte sind und Kindern Gar keine Vorbildfunktion geben !!! Kinder warten wie es sich gehört an der roten Ampel und diese kranken Rasen einfach über rot und wenn man dann diese Idioten anschreit das es rot ist bekommt man als dank einen Mittelfinger gezeigt.

    Die Polizei macht rein garnichts ausser zuzusehen ( selbst erlebt) anzeigen lohnt sich nicht laut der Polizei in Spandau.

    Raser werden nicht verfolgt und es wird sowas geduldet ( mein Eindruck)

    Ich hasse es in Deutschland zu wohnen als einheimischer .
    Keine strafverfolgungen ,Kontrollen oder die Jugend unterstützen.

    Ausser Gerede passiert nicht .

  79. 26.

    Jaja, Radfahrer... früher bin ich auch wie eine Irre geradelt, man konnte ohne Verbrechen zur Schule gehen, dort wurde man nicht gemobbt und geschlagen - man ließ einfach die Terrassentür auf, es kamen nur Nachbarn vorbei, keine Einbrecher. Früher war alles besser. Da konnten Kinder alleine zur Schule radeln, ohne zu sterben.
    Heute? Ich bringe meine Tochter auf dem Arbeitsweg zur Schule, heim fährt sie Bus. Fährt sie mal Rad, sind meine Worte immer: "Achte auf LKW, die sehen dich nicht und fahren dich tot!". Ich erkläre dauernd, dass der Klügere nachgibt, also an der Kreuzung hält, bis alle abgebogen sind. Recht haben und tot sein bringt nämlich nix.
    Und ja, ich habe mich auch dem Lehrerwillen widersetzt, die autofreie Schule einzuführen. Selbst bei uns im Vorort ist das lebensgefährlich. Die Einbahnstraße vor der Schule wird von wendenden Eltern gern in Gegenrichtung genutzt... die "schlafenden Polizisten" haben jedes Jahr einige Opfer gefunden, Kinder, die mit dem Rad stürzten...

  80. 25.

    Seitdem mich ein LKW-Fahrer bei Fußgängergrün zum Glück um Haaresbreite verfehlte, betrachte ich LKWs als potentielle Mordwerkzeuge. Hoffentlich sind die Zeugen im Todesfall des Kindes zuverlässig, denn Klarheit über das Geschehene hilft den seelischen Schmerz besser zu ertragen als bei Ungewissheit.

  81. 24.

    Genau! Früher bin ich auch über den Brunsbütteler Damm mit Rad zur Schule gefahren. Da kam mir mal ein Opel Blitz 3.5 Tonner entgegen oder ein DKW 3=6 knatterte an mir vorbei. Man kann die Kinder noch so umsichtig im Straßenverkehr erziehen, der Verkehr ist nun mal gefährlicher geworden.

  82. 23.

    Na, da kennt sich ja einer wieder mal toll aus in Berlin - vermutlich hält er Spandau immer noch für die selbstständige Stadt vor 1920 oder kommt bestenfalls gelegentlich mit dem Rad auf der Fähre nach Kladow oder macht einen netten Ausflug in den Spandauer Forst! Zur Aufklärung: Der Brunsb. Damm ist 1. eine der Ausfallstraßen zur B5 und zur Autobahn ins Umland und nach Norddeutschland, 2. in dem Bereich - Blick auf die Karte hätte bereits gereicht... - voller Gewerbegebiete und 3. gerade bis zu der Stelle noch nur mit einer Spur je Fahrtrichtung versehen und wegen 1. und 2. mehr noch als mit PKW und Bussen mit Lieferverkehr und LKW zugestaut!

  83. 22.

    Ihr kennt die Kreuzung doch gar nicht. Man fährt da unter einer Brücke durch die tief unter dem Radweg liegt. Wenn man abbiegen will, und zurückblickt, dann reihen sich die Gitterstäbe des Geländers unter der Brücke so eng aneinander , dass der Weg nicht einzusehen ist. Es wirkt aus dieser Sicht wie eine geschlossene Wand. Wer das weiß, der blickt schon während der Durchfahrt auf den Radweg, wenn man erst an der Kreuzung steht ist einfach nichts zu sehen. Bin in Gedanken bei den Eltern, denen unsagbares Leid geschehen ist. God bless you

  84. 21.

    Kinder richtig anleiten und dann wissen sie sich zu verhalten im Verkehr
    wir haben unsre beiden Kinder immer entsprechend erzogen----
    jedoch gibt es schon mal Dinge : unsere Tochter *'62 ist mit 9 Jahren 1971
    über ein Absperrgitter auf die Strasse gegangen ( warum ??????)
    und wurde von einem VW erfasst--Kopfverletzung--3 Moante Koma-----
    Ihr Leben lang ein Krüppel-----körperlich und geistig eingeschränkt----
    Den Eltern unser Beileid---------------

  85. 20.

    Ohne polizeilichen Ermittlungen vorgreifen zu wollen, aber allenthalben drängt sich zum x-ten Mal der Verdacht auf, dass wieder mal der Zusatzspiegel gefehlt haben könnte, der solche Unfälle vermeiden ließe. Wohl mehr als 10 Jahre ist der tödliche Fahrradunfall eines Kindes an der Charl. Bismarckstr. her - damals waren die Bürger einig: LKWs brauchen diese Zusatzeinrichtung - ewig hat es dank der unheiligen Allianz Lobbys - Politik gedauert, dass fabrikneue LKW wenigstens damit ausgerüstet werden müssen! Und "Alt-LKW"? Bis heute nicht, oder?

  86. 19.

    Ich denke da liegen sie falsch! Je früher ein Kind selbstständig wird um so umsichtiger wird es. Ich war in der zweiten Klasse bereits Schlüsselkind und wußte wo im Straßenverkehr links ist und was eine rote Ampel bedeutete. Damals gingen meine Eltern in Vollzeit arbeiten und wenn ich den Hort um 15 Uhr verließ bin ich nach hause und habe mir mein 2tes Mittagessen zubereitet...
    Gerade Erstklässer haben doch auffallende (reflektierende) Utensilien am Körper und kennen den Schulweg, sofern ihnen ihre Eltern den gezeigt haben. Und gerade Spandau hat ja nun kaum Großstadtcharakter wie z.B. Köpenick oder Neukölln.
    Mein Beileid allen Beteidigten und auch dem LKW-Fahrer, der fuhr bestimmt nicht aus Spaß an der Arbeit dort lang...

  87. 18.

    Mein aufrichtiges Beileid der Familie.
    Es macht mich unsagbar traurig und wütend zugleich. Immer noch keine gesetzlichen Verpflichtungen an die Wirtschaft, Abbiege-Assistenten für neue & alte LKW und Transporter nachzurüsten. Und die Politik-Kasper*innen: appellieren und bitten...

  88. 17.

    Solange hierzulande die Automobilindustrie die Politik diktiert und machen darf, was sie will, solange werden lebenswichtige und fertig entwickelte Sicherheitseinrichtungen wie der Abbiegeassistent nicht obligatorisch. Und solange werden Fußgänger und Radfahrer im toten Winkel sterben. Es ist zum Aus-der-Haut-fahren. Beschämend, dass Gesetzgeber und Lkw-Hersteller so mauern. Mein Beileid.

  89. 16.

    Ihnen kann man nur voll zustimmen. Ich habe selbst mal den LKW-FS gemacht und kann mich erinnern, dass uns immer gesagt wurde, dass z.B. auch beim Rückwärtsfahren immer eine 2. Person einweisen muss. Wie soll sonst der Fahrer in seiner Kanzel sehen, was sich hinter ihm tut. Im Gegensatz zu PKWs haben LKWs keinen Innenspiegel.
    Da die LKWs nicht mit Rund-um-Kameras ausgerüstet werden, müssen sie eben (zwangsweise) eine 2. person mit an Bord bekommen.

  90. 15.

    Fast jedem Kommentar kann ich zustimmen - außer deinem: Da spritzt der Geifer aus dem PC! Genau wie rbb 24 hat der Zuschauer n u r informiert, wie es in ähnlichen Fällen auch die Polizei aus guten Gründen tut; und den Mitarbeiter/inne/n des Senders wirst du wohl auch nicht unterstellen, das tragische Geschehen völlig emotionslos aufzunehmen!!! So auf einen Zuschauer verbal einzudreschen, den du nicht kennst - d a s ist unterste Schublade!

  91. 14.

    Ein Opfer mit mehreren Ursachen. Natürlich ist das wieder das Problem mit den rechtsabbiegenden LKW. Aber da die Nauener Straße unter dem Bahndamm hervorkommt, ist da auch das sichtbehindernde Geländer zwischen Fuß/Rad-Weg und Straße. Nicht zu vergessen die Nebenfahrbahn zwischen den Altbauten und dem Radweg. Ein schrecklicher Unfall auf einer schrecklichen Straßen-Fehlplanung (wobei ich nicht glaube, dass da wirklich was geplant worden ist). Aber dies soll nicht die Verantwortung des Kraftfahrers verringern. Gerade wenn eine unübersichtliche Stelle passiert wird, muss sich die Vorsicht gegen alle anderen Einflüsse durchsetzen! Niemand kann den Fahrer zwingen, übereilt in eine Kreuzung einzufahren. Und schon gar nicht der ungeduldige Hintermann, der die nächste Grünphase nicht abwarten kann.

  92. 13.

    Schlimm, schlimm, schlimm! Mein Beileid gilt der Familie des Kleinen. Fahrradfahren werden wir in Berlin vermutlich gar nicht mehr, auch in Brandenburg (Klein Köris) kann man nicht mehr ohne Angst Fahrrad fahren! Immer wieder Kleintransporter, 7.5 Tonner und LKW - die Unfälle verursachen. Jetzt ist es ein Auftrag der Regierung/Senat, um den schwächeren zu schützen!

  93. 12.

    Das ist wirklich eine schlimme und traurige Sache !!!
    So selbstverständlich Ihr ( und auch mein ) Mitgefühl für die Angehörigen des Jungen ist, so daneben finde ich es den LKW Fahrer explizit davon auszunehmen. Der ist vielleicht auch Vater, Opa , Onkel. Indirekt wird ihm so Absicht oder zumindest Gleichgültigkeit unterstellt. Der Mann hat sicher sein Leben lang ein Trauma, dass ihn nicht mehr loslassen wird.
    Bis jetzt ist der genaue Unfallhergang noch nicht bekannt und somit sollten voreilige Schuldzuweisungen erstmal ausbleiben.
    Sicher sollten Abbiegeassistenten zur Pflicht werden. Es gibt genug technische Möglichkeiten, egal warum das hier passiert ist.

  94. 11.

    Für die Eltern der furchtbarste Tag im Leben. Mein tiefes Mitgefühl. Leider werden solche Unfälle immer wieder passieren auch mit der ausgereiftesten Technik. Das Restrisiko bleibt der Mensch.

  95. 10.

    Das macht mich sehr traurig, dass wieder ein Kind stirbt und eine Familie von einer Minute zur anderen zerstört wurde! Ich bin selbst Vater eines 7 jährigen Sohnes welcher in Spandau zur Schule geht. Mitschuld an dieser Tragödie trägt die Politik und auch die Schulen. Warum? Wir werden als Eltern regelrecht genötigt schnellstmöglich die Kinder alleine zur Schule gehen zulassen! Machen wir es nicht, fängt die Schule an zu drücken mit der Begründung es wird die Entwicklung/Selbstständigkeit eines Kindes blockiert! Machen wir weiter und bringen die Kinder zur Schule, organisieren die Lehrer Konferenzen mit Sozialpädagogen. Die Politik will Kinder, macht aber nichts für Eltern, nur Blabla.. Beide Eltern sind gezwungen, damit die Familie leben kann zuarbeiten. Somit gehen die kleine allein zur Schule. Kinder müssen von Eltern behütet und geschützt werden, auch auf dem Schulweg! Ich bring mein Kind weiter zur Schule. Was die Schulleiterin will und die Lehrerin ist mir egal! Traurig

  96. 9.

    Ich bin schon lange der Meinung, dass es eine Beifahrer-Pflicht für LKW geben muss. Das kann jeder machen, man braucht keinerlei Qualifikation, muss nicht mal deutsch können. Beim Abbiegen aus dem Fenster schauen und den Fahrer ggf. warnen. Dann verteuern sich die Transportkosten eben entsprechend, das macht ja nichts. Unfallverhütung ist wichtiger.

  97. 8.

    Wer wie ich täglich am Verkehr auf Berlins Straßen jeden Tag unterwegs ist wird mir Zustimmen, dass gerade Lieferwagen und 7,5-Tonner sich zumeist völlig rücksichtslos verhalten. Das ist durch den hohen Termindruck zu erklären, aber trotzdem nicht zu verstehen, weil jedes Kraftfahrzeug allein schon von der Masse her eine rollende Bombe ist. Dieses Bewusstsein fehlt vielen. Mein Mitgefühl gilt den Eltern, Verwandten und Freunden des kleinen Jungen, aber mit Sicherheit nicht dem LKW-Fahrer.

  98. 7.

    Wir würden von der schule angerufen ob unsere Kinder zuhause sind! Ich fühle mit der Familie bin so erschüttert und unendlich traurig! Ruhe in Frieden kleiner Engel

  99. 6.

    Als ich das gelesen habe,konnte ich die Tränen nur schwer zurück halten,auch jetzt beim schreiben kommen mir schon wieder welche.
    In Gedanken bin ich bei den mir unbekannten Eltern ,Verwandten, Freunden und Klassenkameraden.
    Kein Wunder wenn wir Eltern zu Helikoptereltern mutieren.Da denkst du dein Kind ist in der Schule und in Wahrheit liegt es tot unter einem LKW.
    Auch der Lkw Fahrer hat mein Mitleid,er wird diesen Moment niemals mehr in seinem Leben vergessen.
    Die Schuld trifft in erster Linie die Politik,die Wirtschaft und die Profitgier der Unternehmen.Alles muss möglichst Just in Time erledigt werden.Die Fahrer stehen ständig unter Zeitdruck.Die Fahrzeuge sind unzureichend mit Sicherheitstechnik ausgestattet.Da wird ordentlich dran gespart.
    Eigentlich kann man allen Politikern und Wirtschaftsbossen nur wünschen,selbst einmal diesen Schmerz erleiden zu müssen,den die Eltern des verunglückten Kindes jetzt erleiden müssen.

  100. 5.

    @"Der Zuschauer": Hauptsache sie stehen nicht im Stau, wenn ein Kind stirbt, richtig? Nachher haben Sie noch Blut an den Reifen und müssen in die Waschanlage fahren. Stellen Sie die Kosten für die Waschanlage dann den Eltern des Kindes in Rechnung?

  101. 3.

    Vielen Dank Politik, die ihr nicht in der Lage seid, langfristig zu planen. Vielen Dank an die Wirtschaft und deren Lobbyisten, die ihr es nicht schafft, über euren Tellerrand hinauszuschauen. Es ist nur noch zum Kotzen. Jeder denkt an sich, Niemand ist verantwortlich und die Kinder, die rein gar nichts damit zu tun haben, die in eine Welt geboren werden, die nur noch auf Kapitalismus, Zahlen und Hektik fußt, müssen unser Unvermögen ausbaden und zahlen mit ihrem Leben. Täglich LKW Unfälle, täglich Tote und Verletzte und ich prophezeihe: es wird noch viel viel schlimmer werden, wenn nicht allerschnellstens etwas passiert. "Moderner Mensch" ?? Ich lach mich tot. Wir sind dumme Idioten, die einem Gespenst hinterherlaufen. DIeses heisst Kapital !

  102. 2.

    Es ist auch der Brunsbütteler Damm zwischen Grünhofer Weg und Päwesiner Weg gesperrt. Die Busse der Linie M32 werden umgeleitet. Diesen Bereich am besten meiden.

  103. 1.

    Man möchte abwechselnd weinen und kotzen. 2 innerhalb von 24 Std - zwei Engel, die nur zu Besuch waren, die nicht groß werden durften. Einfach nur entsetzlich.

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