Ein BVG Bus mit der Werbung: "Liebe Schwaben, wir bringen euch gerne zum Flughafen" (Quelle: Twitter Theddy)
Bild: Twitter Theddy

"Bringen euch gerne zum Flughafen" - Schwabe ruft wegen BVG-Spruchs Petitionsausschuss an

Ein Mann aus Schwaben hat wegen einer Werbung der BVG den Petitionsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses angerufen.

Der Vorsitzende des Gremiums, Kristian Ronneburg, sagte am Mittwoch, der Mann habe sich über den Spruch "Liebe Schwaben, wir bringen euch gerne zum Flughafen" geärgert, der auf Bussen der Verkehrsbetriebe prangte.  

Die BVG habe dann auf Nachfrage erklärt, dass es noch einen Nachsatz gegeben habe. Der
lautete: "und auf Wunsch auch wieder zurück".

Nach Angaben von Ronneburg wurden im vergangenen Jahr 1.571 Eingaben beim Petitionsausschuss gemacht, das waren 46 mehr als 2016. Die meisten davon sind nicht skurriler Natur: Viele Menschen suchten Hilfe zum Ausländer- oder Sozialrecht, zum Wohngeld oder zur Verkehrspolitik. Der Petitionsausschuss prüft diese Anliegen, holt Stellungnahmen von den betreffenden Behörden oder anderen Stellen ein und versucht, Lösungen zu finden. 

Kommentar

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22 Kommentare

  1. 22.

    Ich habe die Busse noch nicht gesehen, steht der Spruch auf der anderen Seite, oder hinten?

  2. 17.

    "Kondome für Schwaben ", "Schwabioland", "Platz da, ich bin Mutter", "Latte Macchiato Mutti", "Helikoptereltern", " Strassenbaumrandbepflazung",
    "Spätzlestecher"," Gartenzaunmitbringer" und nun "Liebe Schwaben wir bringen euch zum Flughafen" herrlich wie langweilig wäre es hier im Prenzl. Berg.

  3. 15.

    Ich bin der Meinung, wenn da noch Text dazu gehört, sollte man den auch sehen können und wenn der Platz nicht reicht, man kann die Schrift auch kleiner machen, dann passt das auch.

  4. 14.

    Wie oft musste ich mir als Urberliner von Schwaben Lästereien anhören, dass Berlin voll schei*e ist und jetzt haben sie alle Zweitwohnungen hier oder sind komplett nach Berlin gezogen!!
    Aber das schwäbische Autokennzeichen muss natürlich bleiben.

    Schaffe, schaffe, Wohnung in Berlin kaufe...

  5. 13.

    Nicht dass wieder das Kollwitzdenkmal mit Spätzle verunziert wird! :-P

    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/kollwitz-denkmal-berliner-spaetzle-streit-geht-weiter-3811706

  6. 12.

    Alle verlassen ihre Dörfer und wollen in Berlin leben, weil es so toll ist. Aber ihre Dorfmentalität wollen sie behalten.

  7. 11.

    Bestimmt, ich unterschreibe. Und wenn man schon beim aufräumen ist...auch gegen Sachsen, Bayern usw. . Bloß keinen auslassen, sonst fühlt sich noch einer diskriminiert .
    Hau mich weg, echt lustig die Aktion. Man sollte Taschentücherboxen im Prenzlauer Berg aufstellen..."Schwabentröster".

  8. 10.

    Kann man auch eine Prtition gegen die Occupation der Schwaben in Berlin einreichen?

  9. 9.

    Schon wieder volle Zustimmung. Gerade der Berliner Humor ist sogar Weltweit bekannt. So geschehen, als ich in Südaustralien verweilte. Eine Australierin hob diesen besonders hervor, nachdem sie meinte die Deutschen hätten kein Humor.

  10. 8.

    Ich wohne im Prenzlauer Berg und erlebe die Freud- und Witzlosigkeit, der hierher gezogenen Schwaben täglich.
    Zusammenkünfte auf dem Hof - im Sommer immer gang und gäbe - durch Beschwerde an die Hausverwaltung, verboten, kein Grüßen bei Begegnungen im Hausflur, an den Briefkästen, sehen einen, lassen aber trotzdem die Haustür ins Schloss fallen u.a.
    Meine Partnerin sagt immer "habe doch Verständnis, die kommen aus einem Kaff im tiefsten Schwarzwald, haben noch die Gummistiefel an und kommen jetzt in eine Großstadt - das überfordert die."
    Ich habe das jetzt verstanden und habe Mitleid mit denen.

  11. 7.

    Wenn der Humor nicht gefällt, sollte man diesem unbedingt fern bleiben. Nicht das noch Tränchen kullern...

  12. 6.

    Der Berliner Humor ist nicht unbedingt etwas für jeden Geschmack und Empfindlichkeiten sind individuell ausgeprägt. Die Kritik an dem Spruch ist dennoch nachvollziehbar, weil der Spruch das Thema öffentliche Ausgrenzung und Vorurteile beinhaltet bzw. damit spielt (trotz des Nachsatzes). Die Bezeichnung "Schwaben" wäre übrigens ganz schnell mit andern beliebigen Bevölkerungsgruppen auszutauschen und damit bleibt ein negativer PR-Beigeschmack. Ich habe schon bessere BVG Werbung gesehen. Wie wäre es mal mit: "Liebe BERliner...lange fahren wir euch nicht mehr nach Tegel...(oder vielleicht doch)"? oder "Ticket zu teuer? (Keine Sorge, da ist Luft nach oben") oder "Berlin! (Service? ham wa nich)".

  13. 5.

    Bitte Justizsenator Behrend informieren: es muss unbedingt noch eine weitere diskriminierte Minderheit den zahlreichen in der Antidiskriminierungverordnung erwähnten Gruppen hinzugefügen!!.... Ich bin auch diskriminiert, weil ich den Schwachsinn lesen musste....;-)

  14. 3.

    Thä, haben die keine anderen Sorgen?!
    So ein Unsinn!

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