Symbolbild: Ein Wolf steht am 03.03.2015 in Drantum (Niedersachsen) neben einer Straße. (Quelle: dpa/Petra Averbeck)
Audio: Antenne Brandenburg | 07.06.2018 | Bild: dpa/Petra Averbeck

Zeitweise Sperrung am Kreuz Barnim - Verletzter Wolf musste eingeschläfert werden

Ein verirrter Wolf hat am Donnerstagmorgen für eine Sperrung im Autobahndreieck Barnim in Brandenburg gesorgt. Ein herbeigerufener Veterinär konnte das verletzte Tier nicht mehr retten und schläferte es ein.

Der Wolf, der am Donnerstag auf einem Zubringer zur Autobahn A11 am Dreieck Barnim entdeckt wurde, ist tot. Das teilte die Polizeidirektion Ost auf Nachfrage von Antenne Brandenburg mit.

Am Morgen hatte ein Autofahrer die Polizei informiert, dass er einen Wolf am Autobahndreieck Barnim gesehen habe. Die Beamten sperrten den Abschnitt und fanden das Tier verletzt am Mittelstreifen liegend. Ein herbeigerufener Amtstierarzt aus Eberswalde betäubte den Wolf, untersuchte ihn und entschied, dass er aufgrund seiner Verletzungen eingeschläfert werden muss.

Das Einschläfern erfolgte unter Berufung auf die Tierschutzverordnung. Ob der Wolf durch einen Unfall verletzt wurde, wird derzeit noch untersucht. Die Autobahn 11 war etwa drei Stunden voll gesperrt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 07.06.2018, 12 Uhr

Kommentar

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1 Kommentar

  1. 1.

    Ich hoffe das die stehenden Fahrzeuge eine Rettungsgasse gebildet haben und der Rettungshubschrauber landen konnte. Wir sperren wegen einem Wolf die Autobahn. Es ist wie im Tollhaus.

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