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Audio: Antenne Brandenburg | 26.07.2018 | Florian Ludwig | Quelle: Screenshot: Whatsapp/Link Factory

Horror per WhatsApp

Nachricht von Momo: Polizei warnt vor Kettenbrief

Die Brandenburger Polizei hat vor dem Horror-Kettenbrief des Absenders "Momo" gewarnt, der seit einigen Wochen bei WhatsApp kursiert. Er wird unter Kindern und Jugendlichen verschickt und enthält drei verschiedene Telefonnummern. Dahinter verbirgt sich jeweils ein WhatsApp-Profil mit dem Namen Momo, das offenbar auch auf Kontakte und Fotos auf dem Smartphone zugreifen kann.

Die Kettenbrief beginnt mit den Worten: "Hallo, ich bin Momo und bin vor drei Jahren verstorben. Ich wurde von einem Auto angefahren und wenn du nicht möchtest, dass ich heute Abend um 0 Uhr in deinem Zimmer stehe und dir beim Schlafen zuschaue, dann sende diese Nachricht an 15 Kontakte weiter."

Eltern sollten Kinder ansprechen

Ein Sprecher der Brandenburger Polizei sagte: "Eltern sollten mit ihren Kindern darüber sprechen, und ihnen sagen, dass sie die Nummern des Momo-Profils nicht ansprechen, sondern die Kontakte sofort löschen sollen."

Auch die spanische Guardia Civil veröffentliche auf Twitter eine entsprechende Warnung. Die Nummer solle weder eingespeichert noch kontaktiert werden. Ob die Urheber des Kettenbriefes nur verängstigen wollen, oder darüber hinaus noch andere Motive haben, ist unklar.  

Der Ursprung des Kettenbriefes liegt offenbar in Japan. Das Profilbild des Momo-Accounts  – eine Fratze mit weit aufgerissenen Augen – soll laut übereinstimmenden Medienberichten das Foto einer Skulptur sein, die einer Galerie in Tokio ausgestellt wurde. Den Namen Momo soll sich ein Besucher ausgedacht haben.

Sendung: Antenne Brandenburg, 26.07.2018, 11.30 Uhr  

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